Hundebegegnungen mit Welpe

  • Liebes Forum

    Wie geht ihr mit Begegnungen mit freilaufenden Hunden, die zu eurem Welpen wollen, um?


    Kurz zu uns:

    seit 2 Wochen wohnt unsere 13 Wochen alte Ridgeback Hündin bei uns. Sie hat 11 Wochen bei einem tollen Züchter mit ihren Wurfgeschwistern und erwachsenen Hunden des Rudels gelebt. Sie war von Anfang an sehr selbstbewusst und neugierig. Angst war / ist meistens zum Glück ein absolutes Fremdwort für sie. Wir leben sehr ländlich und treffen auch recht selten andere Hunde bei unseren Spaziergängen.



    Leider hatten wir jedoch letzte Woche eine blöde erste Begegnung mit einem fremden Hund. Ein Labrador Teenie im Freilauf ist auf sie los gesprintet. Sie hatte furchtbare Angst und ist quietschend unter ein parkendes Auto geflüchtet. Zum Glück ist nichts passiert, auch der Labrador war eigentlich freundlich gestimmt und wollte vermutlich spielen, trotzdem war es für alle sehr aufregend.

    Heute ist eine ähnliche Situation passiert. Schon wieder ist ein freilaufender Hund (seltsamerweise ebenfalls Labrador) aus dem Gebüsch auf uns zu gerannt gekommen. Wir haben ihn erst gesehen, als er schon fast bei uns war. Sie hat gequiekt und wir haben sie auf den Arm genommen und den fremden Hund abgewehrt. Zum Glück war auch dieser Hund nicht aggressiv und irgendwann dann auch wieder abrufbar. Trotzdem ist all das ja absolut unnötiger Stress für die kleine Maus und wir haben Angst, dass sie Hundebegegnungen bald nur noch negativ abspeichert.


    Wie reagiert man eurer Meinung/ Erfahrung nach in der Situation richtig, um alle Beteiligten zu schützen oder solche Situation von Anfang an zu vermeiden?


    Vielen Dank im Voraus!

  • Das ewige Thema ...


    Mit einem Welpen gehe ich an Orte, wo ich möglichst keine Fremdhunde ohne Leine antreffen kann. Kommt doch einer, nehme ich den Welpen so schnell es geht auf den Arm, so dass er den Fremdhund nicht sieht, drehe mich mit dem Rücken zu selbigem und gehe weg. Kommt der Fremdhund hinterher, springt an mir hoch, trete ich ihn weg.

  • Ich stelle mich zwischen fremdhund und meinen Hund und bremse den fremden aus, so dass er sich dann höflicher und ohne Aufregung meinem Hund nähern kann.


    Hab ich direkt von Sichtung des fremden ein schlechtes Gefühl nehme ich meinen hoch und gehe ohne Aufregung weg.


    Bedrängt mich ein fremder Hund während ich meinen auf dem Arm habe, dann schubse ich den auch mal mit dem Bein weg. Keiner muss sich anspringen lassen.

  • Du kannst dich vor deinen Hund stellen und den anderen Hund abblocken.
    Vielleicht ergeben sich aus solchen Zufalls Bekanntschaften aber auch Kontakte, mit denen du öfter mal zusammen Spazieren gehen kannst, wenn dir an sowas etwas liegt. Gerade wenn du weißt das es deine Nachbarn sind und ihr euch zukünftig öfter sehen werdet, schadet es ja nicht ein paar Freundliche Worte zu wechseln.
    Ich bitte andere einfach ihre Hunde anzuleinen. Oder gehe mit meiner Hündin einen Bogen um andere. Oder es wird sich abgesprochen, die Hunde zusammen laufen zu lassen. Irgendwann kennt man ja die Hunde im Umkreis.

    Wenn andere mich mit meiner schon größeren Junghündin sehen und sehen, dass sie angeleint läuft, binden andere Hunde Halter ihre Hunde Automatisch an. Bei Welpen ist das leider nicht so und viele andere Hundehalter glauben noch daran, dass es ja den Welpenschutz gäbe. Dieser Welpenschutz besteht aber nur im eigenen Rudel des Welpens und nicht mit Fremdhunden. Fremde Hunde, gerade Erwachsene und ältere Semester sind meist nur außerordentlich genervt von Welpen und Junghunden und zeigen das auch schnell mal mit den Zähnen.
    In sofern darfst du dich trauen, andere Fremde Hunde sehr deutlich abzublocken und deinen lieber vorsorglich auf den Arm zu nehmen.

    Wenn Unsichere Hunde hinter einem Schutz suchen, ist es leicht andere Hunde abzublocken. Da kannst du den Fremdhund ganz gut auch mal mit den Knien abblocken.
    Schwieriger ist es, wenn der eigene Hund nicht hinter deinen Beinen hocken bleibt, sondern selber herum wuselt, ob wegen Flucht, Angriff oder fiddeln.

    Ich hab mit meiner Hündin von klein auf manche Positionen um mich rum geübt. Wir haben ein Kommando für links neben mir laufen und eines für rechts neben mir laufen und eines für hinter mir und sie kennt es auch, zwischen meinen Beinen zu laufen. (Da sie sehr früh Hand Touch konnte, kann ich sie einfach in die richtige Position mit der Hand führen, wie wir es grad brauchen).
    Vor allem das zwischen meinen Beinen absitzen oder eben die Seite bei mir wechseln nutzen wir oft bei Hunde Kontakt.

    Gestern kam ein Pöbelnder Kleinhund auf uns zu. Damit wir nicht von hinten in die Waden gebissen werden, hab ich meine Hündin abgesetzt und sie zwischen meine Beine genommen. So konnte ich den Kleinhund gut mit den Beinen und Händen abwehren und mit einem lauten "Hey", wenn der meiner Hündin in die Ohren Tackern wollte wegschubsen. Das meine Hündin so gut sitzen bleiben kann und nicht los fidelt, trotz der nähe anderer Hunde, liegt mit am Besuch einer Junghunde Schule.

    Du kannst auch eine Wurf Disc oder einen Schlüssel vor die Füße des Fremd Hundes werfen. Das beeindruckt manche auch und sie halten Abstand.
    (Die meisten Freilaufenden Hunde, tun ja wirklich nichts. Aber manche sind eben sehr Respektlos, Distanzlos und Frech. Gerade Labis kannst du dir auch am Halsband packen und mit denen warten, bis endlich der Besitzer aufkreuzt und seinen Hund bei dir abholt.
    Kleinere Pöbelnde Hunde, bleiben meist vor einem stehen und Kläffen mit ihrem Wohlfühl Abstand weiter, wenn man selbst stehen bleibt und die nur ansieht. Und Besitzer können die so leichter einsammeln).

  • versuche da spazieren zu gehen wo sowas nicht passiert. Ansonsten vor den eigenen Hund stellen und den anderen sehr deutlich mit Körpersprache und auch verbal wegschicken bzw durchaus bedrohen. Pluster dich auf geh gezielt einen Schritt auf den Hund zu. Ich nehme dabei auch einen Arm bedrohlich hoch und dann brüll ich den Hund an er soll verschwinden. Nicht das die wissen was gemeint ist aber sie bekommen in der Regel einen Schreck dass ihnen endlich mal jemand sagt was sie dürfen und was nicht und ziehen dann ab

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Wir haben hier auch einen Labrador der IMMER, auch während der Leinenpflicht, ohne Leine laufen darf.

    Da hat man echt Probleme wenn man einen fiddelnden, sich aufplusternden Junghund an der Leine hat 🤪

    Ich finde das echt unhöflich und es nervt tierisch!

  • Der Welpe kommt hinter mich (bzw. kleine kommen auch schon mal auf den Arm)


    Dann blöke ich den fremden Hund erstmal an, hilft das nicht blocke ich ihn. In einer Notsituation trete ich den Hund im Zweifel weg.

  • Ich frage tatsächlich erst einmal, ob Kontakt erwünscht ist, bzw. sage das er nicht erwünscht ist, sobald ich den anderen Hundehalter sehen kann. Das geht auch aus Distanz mit Rufen ala 'Kontakt erwünscht?' oder 'Bitte anleinen!'. Das geht auch ins Blaue hinein, wenn man den Besitzer nicht sieht und funktioniert recht häufig.

    Abgesehen davon leine ich seeehr sichtbar an, sobald ich einen Hund sehe und keinen Kontakt haben möchte. Dabei geht es nicht darum, dass mein Hund nicht bei mir bleibt (was sie auch nicht tun würde), sondern um das Signal für den anderen Hundehalter.


    Ansonsten gilt hier Hund auf den Arm nehmen, spätestens dann merken es die meisten anderen Hundehalter, dass man wirklich gar keinen Kontakt möchte (außer sie sind leider abwesend). Zu Not mit dem Knie blocken und (falls möglich) erneut darum bitten, den Hund anzuleinen.

    Wenn der Welpe bereits zu groß dafür ist, hocke ich persönlich mich gerne hin und biete Schutz zwischen meinen Beinen und blocke mit den Armen.

  • ch frage tatsächlich erst einmal, ob Kontakt erwünscht ist, bzw. sage das er nicht erwünscht ist, sobald ich den anderen Hundehalter sehen kann

    aber der Hund ist doch hier schon am reinbrettern ohne dass es den Halter interessiert. Wenn du da erst noch fragst mh seltsam. Du siehst doch dass der schon da ist Kontakt forciert

  • ch frage tatsächlich erst einmal, ob Kontakt erwünscht ist, bzw. sage das er nicht erwünscht ist, sobald ich den anderen Hundehalter sehen kann

    aber der Hund ist doch hier schon am reinbrettern ohne dass es den Halter interessiert. Wenn du da erst noch fragst mh seltsam. Du siehst doch dass der schon da ist Kontakt forciert

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Leute einfach nicht auf ihre Umwelt achten und Ansprache dennoch reagieren :ka:

    Das hat häufig eher mit Gedankenlosigkeit zu tun, als mit einer wirklichen Absicht.

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