Welcher Gartenzaun bei Mietwohnung

  • Hallo ihr Lieben,


    ich freue mich sehr hier im Forum dabei zu sein. Mein Partner und ich dürfen hoffentlich im Mai einen Golden Retriever Welpen nach Hause holen :hugging_face:

    Bis dahin wollen wir uns natürlich gut vorbereiten und die Wohnung hundesicher gestalten. Wir leben im Erdgeschoss eines ehemaligen Einfamilienhauses und haben dadurch eine Terrasse und einen großen Garten. Leider ist der Gartenzaun auf der Linken- und der Hinterseite relativ niedrig (links ca. 60 cm Maschendrahtzaun, vorne ca. 80 cm Maschendrahtzaun mit Tor zum anliegenden Waldstück/Felder) eingezäunt. Auf der langen rechten Seite und vorne ein kleines Stück von der rechten vorderen Ecke bis zur Hauswand sind gar nicht eingezäunt. Unsere Nachbarn wollen auf der rechten Seite noch einen großen Holz Sichtschutz bauen (ist auch schon da, nur noch nicht aufgebaut), da unsere Gärten aktuell nicht voneinander getrennt sind. Wäre das Haus unser eigenes, würden wir sofort einen "richtigen", teuren, stabile Zaun einbauen lassen (man hat ja "für immer" was von), aber weil wir nur zur Miete wohnen, suchen wir eine möglichst kostengünstige Lösung, bei der wir nicht Tausende Euros investieren müssten, die wir dann beim Auszug verlieren.


    Wir hatten gehört, dass es Geflügelzäune gibt, die man teils auch für Hunde nutzen kann (natürlich ohne Strom) und überlegen jetzt den kompletten Garten (ca. 100 m Gesamtlänger) einmal mit einem Geflügelzaun zu umrunden. Links und Hinten hätte der Geflügelzaun dann ja noch die Verstärkung des Maschendrahtzauns und Vorne das Stück sind wirklich nicht viele Meter. Was mich ein bisschen verunsichert ist die komplette rechte Seite. Das ist schon ein längeres Stück, der Holz Sichtschutz steht noch nicht, sonst könnten wir den Geflügelzaun da direkt angrenzen lassen. Der Hund soll nicht im Garten gehalten werden, ich möchte den Garten nur abgrenzen, dass wir, wenn wir auf der Terrasse sitzen nicht immer schauen müssen, dass der Hund nicht in fremde Gärten oder gar auf die Straße/in den Wald rennt und um ihm bewusst zu machen, was "uns gehört". Der Vermieterin wäre es egal, welchen Zaun wir einbauen würden.


    Ich wollte fragen, ob von euch jemand Erfahrung mit Geflügelzäunen bei Hunden hat und ob ihr denkt, das könnte funktionieren um dem Hund die "Grenze" bei zu bringen oder ob jemand schlechte Erfahrungen gemacht hat und uns abraten würde? Falls ihr sagt, dass das eine schlechte Idee ist, wollte ich fragen ob eventuell jemand eine andereOption kennt mit der er/sie gute Erfahrungen gemacht hat?


    Ich hoffe meine Beschreibungen haben Sinn gemacht und es ist verständlich. Ich bedanke mich schonmal bei allen die Antworten im Voraus!! :smiling_face_with_hearts: Habt noch ein schönes Wochenende!


    LG,

    Waldmaus

  • Was ich mir gut vorstellen könnte, wäre ein Schafzaun bzw. Litze. Der ist schnell aufgebaut und auch schnell weg. Man kann ihn schnell mal umsetzen oder getrennt Bereiche machen.

    Hoch ist er allerdings nicht.

  • Geflügelzaun ist schon ok, wenn der Hund da nicht allein mit gelassen wird. Die müssen halt über längere Strecken gut an zusätzlichen Eckpfosten abgespannt werden.

    Geflügelzäune sind höher als Schafsnetze und haben viel engere Maschen, bei Schafsnetzen müsste man auf "lämmersicher" achten.


    Bei beiden Netzarten ist halt das Mähen mühsam. Entweder von innen und aussen mit dem Freischneider oder aber das Netz kurz wegstecken und mit einem sonstigen Mäher. Sonst wuchern die zu.

  • Aber wenn der Hund nicht allein gelassen wird, tut‘s doch auch der 60cm Zaun?


    Mit Schafzaun oder Hühnerzsun würde ich einen Hund definitivnie unbeaufsichtigt rauslassen wollen, ich hätte viel zu viel Angst, dass da was passiert.

  • Aber wenn der Hund nicht allein gelassen wird, tut‘s doch auch der 60cm Zaun?


    Mit Schafzaun oder Hühnerzsun würde ich einen Hund definitivnie unbeaufsichtigt rauslassen wollen, ich hätte viel zu viel Angst, dass da was passiert.

    Sehe ich auch so. Einen Welpen würde ich nicht alleine lassen, bzw geht der nicht über Zäune. Ein erwachsener Hund der erzogen ist, geht nicht drüber, einer der stiften geht, kommt auch über höhere.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich schließe mich an. Einen Welpen und Junghund würde ich eh nicht alleine lassen.

    Einen erwachsenen Hund, der den Zaun respektiert, kann man mit 60cm raus lassen.


    Ich hatte mal einen Schafzaum getestet, aber ich fand das optisch furchtbar, Rasenmähen unmöglich und den Hund hätte es nicht gehalten, wenn er gewollt hätte.

  • Ich würde Bromet Gitter kaufen. Die kann man gut wieder verkaufen, sie haben einen Standfuß, die rosten nicht und halten einem Golden retriever definitiv stand.

  • Lamellenzaun in 180x180 Feldern kostet pro Feld jetzt auch ned die Welt, je nach Baumarkt um die 15,-.


    Ich würde ansonsten beim Vermieter anfragen, ob er sich an den Kosten beteiligen würde, wenns drin bleibt.


    Klar, wenn ihr nur noch nen halbes Jahr dort wohnt, reicht nen Provisorium, aber falls ihr länger da wohnt, würd ich tatsächlich über was "Richtiges" nachdenken. Gerade mit Hund fühlt sich das doch nen bissl besser an.

    ;)

  • Bloß keinen Wildzaun! Die Quadrate sind viel zu groß, da passen viele Hundeschnauzen locker durch, und der dünne Draht kann üble Verletzungen verursachen, wenn sich ein Hund darin verhakt.


    Meiner bescheidenen Meinung nach sollte ein Grundstück, auf dem sich ein Hund frei bewegt, auch so hoch und sicher eingezäunt sein, dass Scharmützel am Zaun gefahrlos überstanden werden können, d. h. dass nicht nur der eigene Hund, sondern auch ein fremder Hund von außen - je nach Wohnlage muss man z. B. mit ortsfremden Gassigängern oder Streunern rechnen - nicht durch Lücken durchbeißen oder sich halb über einen zu niedrigen Zaun werfen kann.


    Ein 60 cm hoher Zaun, hinter dem sich ein Hund in der Größe eines Golden Retrievers frei bewegt, flößt mir z. B. keinerlei Vertrauen ein, und ich würde je nach eigenem Hund sofort kehrt machen.


    Und Ihr müsst auch damit rechnen, dass der eigene Hund - sofern Hündin - selber läufig wird bzw. ein junger Rüde mitbekommt, dass es jenseits des Zaunes läufige Hündinnen gibt.


    Eine relativ kostengünstige und auch stabile Lösung für Leute mit handwerklichem Geschick sind Zäune aus alten hölzernen Einmalpaletten, die je nach Anstrich einen richtigen Shabby-Chic-Look haben.


    Caterina

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