Bellen auf Kommando

  • In manchen Situationen, würde ich es gut finden, wenn mein Hund ( Zwergschnauzer knapp 1 Jahr alt ) auf Kommando bellen würde.


    Im Grunde genommen kann ich mich glücklich schätzen, dass er kaum bellt. Nun stellt sich mir aber die Frage, wie ich dieses Kommando aufbauen kann und

    ob ich da nicht auch schlafende Hunde wecken würde und er zukünftig mehr bellt ?


    Die einzigen beiden Situationen, wo ich genau weiß das er bellen wird sind : 1. Wenn ihm das Eichhörnchen hinter der Scheibe in 20cm Abstand im wahrsten Sinne des Wortes den Mittelfinger zeigt :dizzy_face: und 2. Wenn das Treppenhaus gereinigt wird und der gute Mann mit dem Besen zu oft und doll an die Tür haut. :face_with_rolling_eyes:

    Das sind nun aber keine Situationen aus denen heraus man ein Bellen auf Kommando erarbeiten könnte?( finde ich )


    Vielleicht hat jemand eine Idee ?

    • Neu

    Hallo,


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    • Monty.Python

      Hat den Titel des Themas von „Bellen auf Komando“ zu „Bellen auf Kommando“ geändert.
    • Der klassische Weg ist, eine milde Frustsituation zu schaffen, indem man dem Hund ein tolles Leckerchen/Spielzeug zeigt, es ihm aber vorenthält. Der Hund wird dann verschiedene Lösungsmöglichkeiten ausprobieren wie stupsen, kratzen usw aber kommt so nicht zum Erfolg. Beim geringsten Laut, den er von sich gibt, sofort belohnen.

      Bei einem Hund, der von sich aus selten bellt, kann das etwas dauern.


      Das wird dann ein paar mal wiederholt und ausgebaut. So daß aus einem kleinen Quietscher oder Brummen allmählich doch ein Wuffen oder Bellen wird. Dann kann man ein Kommando dazugeben und am Schluß gibt man erst das Kommando, ohne das Lockmittel zu zeigen und gibt das Leckerchen/Spielzeug erst nach dem Bellen.


      Man erschafft sich damit trotzdem keinen Kläffer. Hunde, die oft aus Erregung bellen, machen das ganz ohne Training des Menschen. Sie finden ihre Anlässe schon selber. Wenn dein Hund dazu neigen würde, wüßtest du es schon, da der Hund ja schon fast ein Jahr alt ist.


      Dagmar & Cara

    • im

      dagmarjung


      Den Aufbau kann ich nachvollziehen (klingt logisch). Aber ein " Frusttrationsbellen" zu belohnen ? Hab da echt Bedenken, ob ich das damit nicht bei vielen Sachen, die er nicht haben kann/darf etabliere?

      nur das erste Bellen dieser Art kommt aus Frust. Du belohnst dass ja dann sofort und ganz schnell bellt der Hund weil er so schnell an seine Beute kommt. Genauso wird das im Schutzdienst aufgebaut

      • Neu

      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


    • Für Micky war ich das Objekt der Begierde. Bei Futter/ Spielzeug vorenthalten hat er einfach nur gesessen und traurig geschaut :tropf: .

      Im Endeffekt hat ein Staffelkollege ihn gehalten, die Ausbilderin hat Futter von mir bekommen und ich bin weggegangen und habe nach Micky gerufen. Daraufhin hat er gequietscht, irgendwann auch gebellt.

      Wäre jetzt für mich aber keine Variante wenn der Hund es nicht unbedingt können muss. Es ist halt schon recht viel Stress.


      Eine andere Variante zusätzlich der von dagmarjung ist ein Bellkreis. Ein Hund bellt vor und wird dafür belohnt. Viele Hunde schauen sich das dann ganz fix ab.

    • Mogli kann auf Kommando bellen. Ich habe, wenn er gebellt hat, "gibt Laut" gesagt und irgendwann hat er verstanden, dass er bellen soll wenn ich "gib Laut" sage. Mogli bellt nicht mehr also vorher und er bellt auch nur einmal wenn ich "gib Laut" sage.

    • Ich habe selbst „vorgebellt“ do as i do quasi, hat bei der BX super funktioniert, bei der Elfe habe ich anscheinend Schimpfwörter gebellt, die hat gemieden am Anfang^^ Ging dann aber auch recht fix, jede Lautäußerung gekekst.

      Aus dem Spielknurren beim Zergeln hab ich dann Knurren auf Kommando ausgebaut…

    • Weil Spuk soch überhaupt nicht frustrieren ließ, egal was ich gemacht habe, hab ich ganz unpädagogisch in ein Pöbeln einem anderen Hund gegenüber reingelobt. Zum Glück braucht er bei sowas keine Wiederholung, er kapierte es beim ersten Mal.

    • Danke für eure Tipps.

      Da ich schon Einiges durch das Vormachen geschafft habe, hatte ich das mit dem "Vorbellen" mal versucht, aber erntete dafür Blicke, die sagten : "Hat Frauchen nicht mehr alle am Stäußchen ?"


      Ich denke ich werde es zuerst auf diesem Weg weiter versuchen, vielleicht klappt es ja.

      Falls nicht, finde ich diesen " Bellkreis " klasse. Ob das auch mit einem anderen Hund klappen könnte, der das Bellen auf Kommando beherrscht?

      • Neu

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