Kann ein Testosteronschub so lange dauern?

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    Gleich vorab, ich gehe natürlich zum Tierarzt. Vielleicht kann hier trotzdem jemand mit Erfahrungen dienen..


    Folgendes Problem: am 4. Januar 2021 wurde Samson ein Suprelorinchip gesetzt. Dieser hat lange gebraucht, bis er gewirkt hat und lange, bis die Wirkung nachgelassen hat. Nun scheint er seit ein paar Wochen den letzten Schwapp Testosteron abzukriegen, er frisst schlecht, sitzt sehnsuchtsvoll an der Balkontür oder liegt vor der Wohnungstür, wirkt sehr deprimiert phasenweise, will nicht ruhen, ist draußen komplett durch den Wind (schleckt, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt, markiert wie nix gutes, wirkt wie getrieben von Spur zu Spur => was er natürlich nicht darf), er tropft..


    Das schlimmste ist, das er kaum noch schläft. Wie an der Schnur gezogen setzt er sich hin und ihm fallen im sitzen die Augen zu. Ich kann ihn auf seinen Platz schicken so oft wie ich will. Ne Minute später sitzt er wieder daneben. Er läuft nicht rum, er sitzt. Aber er legt sich kaum noch hin. Er leidet still... parallel sind die Hoden jetzt wieder normal groß.


    Bin zwar kein Tierarzt, aber ich bin schwer davon überzeugt, das es die Hormone sind. Ich will ihn aber wirklich nur extrem ungern kastrieren lassen, weil seine Probleme draußen mit fremden Menschen auf ein Minimum zurück gegangen sind und er auch auf Hunde wesentlich gelassener reagiert.


    Wie lange kann das denn dauern, bis es sich auf ein für ihn erträgliches Normalmaß reguliert hat und er wieder ein wenig runter kommt? Er tut uns so leid.

  • du hast ihm vor einem Jahr die Chance genommen mit seinen Hormonen umgehen zu lernen. Jetzt bekommt er eben die volle Breitseite ab und das Gehirn ist ein Jahr älter. entwedr du gibst ihm jetzt die Möglichkeit zu lernen oder du läßt ihn kastrieren

  • du hast ihm vor einem Jahr die Chance genommen mit seinen Hormonen umgehen zu lernen. Jetzt bekommt er eben die volle Breitseite ab und das Gehirn ist ein Jahr älter. entwedr du gibst ihm jetzt die Möglichkeit zu lernen oder du läßt ihn kastrieren

    der Anschiss ist schon berechtigt :winking_face: ich will ihn nicht kastrieren lassen, meine Frage war ja, ob er lernen KANN damit umzugehen und wie lange sowas dauern kann.

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  • du hast ihm vor einem Jahr die Chance genommen mit seinen Hormonen umgehen zu lernen. Jetzt bekommt er eben die volle Breitseite ab und das Gehirn ist ein Jahr älter. entwedr du gibst ihm jetzt die Möglichkeit zu lernen oder du läßt ihn kastrieren

    der Anschiss ist schon berechtigt :winking_face: ich will ihn nicht kastrieren lassen, meine Frage war ja, ob er lernen KANN damit umzugehen und wie lange sowas dauern kann.

    Jeder Organismus ist verschieden.

    Ich kann dir nur sagen, daß die Gelassenheit ggü. anderen Rüden auch wieder verschwinden kann.

    Generell sagt man, daß es ca. ein halbes Jahr dauert, bis sich ein Hormonspiegel einpegelt.

    Kann schneller gehen oder langsamer.

  • Bei meinem Rüden hat es ein Jahr nach Auslaufen des Chips gedauert bis er wieder "der Alte" war. Bis dahin war Hormonchaos. Das konnte ich sehr gut beobachten, weil er irgendwelche Entwicklungsphasen da schon Jahre hinter sich gelassen hatte.


    Meiner Erfahrung nach kann man mit klarem Regeln den Stress gut mindern. Und auch Gelegenheiten bieten, dass der Hund Stress abbauen kann. Regelmäßig monotones Dauerlaufen, zum Beispiel. Und Beschäftigung, die richtig Konzentration verlangt.


    Wenn er das Hinlegen meidet, wäre auch wichtig abzuklären, ob Schmerzen eine Rolle spielen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • der Anschiss ist schon berechtigt :winking_face: ich will ihn nicht kastrieren lassen, meine Frage war ja, ob er lernen KANN damit umzugehen und wie lange sowas dauern kann.

    Jeder Organismus ist verschieden.

    Ich kann dir nur sagen, daß die Gelassenheit ggü. anderen Rüden auch wieder verschwinden kann.

    Generell sagt man, daß es ca. ein halbes Jahr dauert, bis sich ein Hormonspiegel einpegelt.

    Kann schneller gehen oder langsamer.

    Die Gelassenheit gegenüber anderen Hunden ist das eine, aber er findet fremde Menschen nicht mehr so gruselig, seit die Hormone wieder da sind. Ich kann mit ihm Gassi gehen ohne das er jeden Passanten meint anbrüllen zu müssen.


    Ich bereue wirklich, das wir den Chip haben überhaupt setzen lassen. Und ich will sein natürliches Gefüge wirklich nicht ohne Zwang durcheinander bringen...

  • du hast ihm vor einem Jahr die Chance genommen mit seinen Hormonen umgehen zu lernen. Jetzt bekommt er eben die volle Breitseite ab und das Gehirn ist ein Jahr älter. entwedr du gibst ihm jetzt die Möglichkeit zu lernen oder du läßt ihn kastrieren

    der Anschiss ist schon berechtigt :winking_face: ich will ihn nicht kastrieren lassen, meine Frage war ja, ob er lernen KANN damit umzugehen und wie lange sowas dauern kann.

    das sollte gar kein Anschiss sein. Sorry wenn es so rüberkam. Wenn er nicht krankhaft hyüersexuell ist pegelt sich so ein Hormonspiegel innerhalb von 6-12 Monaten ein aber das alleine reicht nicht, ihr müsst auch zusammen lernen wie man sich verhält. Dazu zählt auch Abbrufen üben von Mädchenpippi, Ruhetraining, und immer wieder Abruf und auch Aushalten von Reizen.


    Im Sport haben meine Beiden gezielt trainiert wenn läufige Hündinnen direkt neben ihnen trainiert haben. Klar ist das anfangs schwer aber die Belohnungen sind dann natürlich exorbitant und die grundsätzliche Begeisterung für die gemeinsame Arbeit war schon da.

  • Bei meinem Rüden hat es ein Jahr nach Auslaufen des Chips gedauert bis er wieder "der Alte" war. Bis dahin war Hormonchaos. Das konnte ich sehr gut beobachten, weil er irgendwelche Entwicklungsphasen da schon Jahre hinter sich gelassen hatte.


    Meiner Erfahrung nach kann man mit klarem Regeln den Stress gut mindern. Und auch Gelegenheiten bieten, dass der Hund Stress abbauen kann. Regelmäßig monotones Dauerlaufen, zum Beispiel. Und Beschäftigung, die richtig Konzentration verlangt.


    Wenn er das Hinlegen meidet, wäre auch wichtig abzuklären, ob Schmerzen eine Rolle spielen.

    ja, zum Tierarzt gehen wir auf jeden Fall. Das mit dem monotonen Dauerlaufen zum Stressabbau und Beschäftigung, die Konzentration verlangt klingt gut. Hast du hier einen Tipp für mich? Fahrradfahren, vermutlich?


    Vielen Dank, das hilft mir sehr.

  • der Anschiss ist schon berechtigt :winking_face: ich will ihn nicht kastrieren lassen, meine Frage war ja, ob er lernen KANN damit umzugehen und wie lange sowas dauern kann.

    das sollte gar kein Anschiss sein. Sorry wenn es so rüberkam. Wenn er nicht krankhaft hyüersexuell ist pegelt sich so ein Hormonspiegel innerhalb von 6-12 Monaten ein aber das alleine reicht nicht, ihr müsst auch zusammen lernen wie man sich verhält. Dazu zählt auch Abbrufen üben von Mädchenpippi, Ruhetraining, und immer wieder Abruf und auch Aushalten von Reizen.


    Im Sport haben meine Beiden gezielt trainiert wenn läufige Hündinnen direkt neben ihnen trainiert haben. Klar ist das anfangs schwer aber die Belohnungen sind dann natürlich exorbitant und die grundsätzliche Begeisterung für die gemeinsame Arbeit war schon da.

    alles gut, selbst wenn wäre es berechtigt. Ist ja meine "Schuld", das er jetzt da durch muss. Das abrufen üben von Mädchenpippi wird schwierig. Er ist da sehr... getrieben... aber muss sein, auch alles andere.


    Erstmal gehe ich zum Tierarzt mit ihm.

  • hallo ihr lieben, wir waren am Samstag beim Tierarzt. Dieser hat nach eingehender Untersuchung zur Kastration geraten. Samson frisst kaum noch (hat schon 1,5kg abgenommen), schläft fast gar nicht mehr, trinkt viel zu wenig und wenn wir ihn nicht anbinden, dann tigert er auf und ab (von der Balkontür in den Flur und zurück). Nur ab und zu für vielleicht 10 Minuten legt er sich hin und versucht zu schlafen.


    Es ist nicht absehbar, wann das besser wird. Und die Gefahr, das es auf die Gesundheit schlägt, ist ihm zu groß.


    Nun habe ich eine vermutlich blöde Frage, aber da wir im dritten Stock wohnen, werde ich (sofern wir uns wirklich dafür entschieden haben) Samson dann die ersten Tage tragen müssen. Wie trage ich einen frisch kastrierten Hund, der es nicht gewohnt ist, getragen zu werden??

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