Doch wieder ein zweiter?

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    Hallo Ihr Lieben,


    wie einige ja bestimmt mitbekommen haben ist mein Sammy letzten Mittwoch nach 14 wundervollen Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen.

    Zurück blieb Amigo.

    Amigo ist nun 9 Jahre alt, er hat sein ganzes Leben mit Sammy verbracht und sich meiner Meinung nach auch sehr an ihm orientiert.

    Eigentlich wollte ich keinen 2. Hund mehr und nach Amigo eigentlich auch erstmal gar keinen. Aber jetzt mache ich mir Sorgen, da Amigo ja hoffentlich noch ein paar Jährchen hat und ich möchte nicht, dass er jetzt alleine ist.

    Ich habe so viele pros und contras in meinem Kopf. Also genießen hört sich jetzt doof an, aber es ist schon entspannter mit einem Hund spazieren zu gehen, ihn irgendwo mit hin zu nehmen, füttern, Schmutz, Beschäftigung das alles. Außerdem haben wir ja noch 2 Katzen, zwischen den 3 läuft es so harmonisch, dass ich Angst habe ein neuer Hund würde Unruhe rein bringen, wenn es mit Amigo oder den Katzen vielleicht nicht gleich klappt.

    Wenn überhaupt würde ich gerne einen älteren Hund aus dem Tierschutz nehmen, aber da einen zu finden, der nicht zu groß, tier- und Kinderlieb ist ist vielleicht auch schwierig.

    So viele Gedanken....ich sehne mich einfach danach 2 spielenden Hunden im Garten zuzusehen :loudly_crying_face:


    Was denkt ihr darüber? Ging es jemandem schon mal so ähnlich?

  • Hi,


    tut mir Leid für Deinen Verlust!


    Bei allen Pros: Man weiß halt nie, ob die beiden etwas miteinander anfangen können. Ich kenne jedenfalls mehr Zweihundehalter, deren Hunde nur nebeneinander her leben (oder schlimmer!) als solche, bei denen die beiden eng miteinander sind.

    Wir haben das selbst hier: Unser Senior liebt alle Hunde, ist super gerne in der Hundepension oder bei den Schwiegereltern, die auch zwei Hunde haben. Hundebesuch empfängt er begeistert und ohne Territorialverhalten. Er spielt mit jung und alt, weiblich und männlich.

    So, nun ist Welpi seit einigen Wochen hier, und (noch?) kann er nichts mit ihm anfangen.

    Das tolle Sozialverhalten und die Verspieltheit vom Senior war einer der Gründe, weswegen wir uns für einen Zweithund entschieden habe. Damit haben wir nicht gerechnet.

    Gut, Welpen sind jetzt nicht super beliebt bei den meisten erwachsenen Hunden, das sehe ich täglich beim Gassi gehen. Insofern kann sich das ja noch ändern. Aber man weiß es eben nicht.


    Was ich damit sagen will: Du weißt nicht, ob es für Amigo eine Verbesserung wäre.

    Aber bei Dir ist es ja auch anders, weil er ja nie ein Einzelhund war, unserer schon.

    Ich denke, ich würde trotzdem noch etwas warten und schauen, wie er sich als Einzelhund verhält und entwickelt.


    Gut finde ich allerdings die Idee, einen Hund aus dem TS zu nehmen. Rückblickend hätte ich das in unserem Fall ggf. auch besser gefunden.

    Bei einem erwachsenen Hund aus dem Tierheim kann man vermutlich auch besser einschätzen, wie gut die beiden zusammenpassen.

    Schau Dich doch einfach mal um!

    Unser Senior ist übrigens auch aus dem Tierheim und war von Anfang an unproblematisch. Wir haben damals auch einen kleineren gewollt, der zudem nicht haart (wegen Allergie). Und haben das sogar schnell gefunden.


    LG

    Ben

  • Hallo,


    danke für Deine ausführliche Antwort.

    Das mit der Verbesserung für Amigo stimmt natürlich.

    Sammy und Amigo waren auch nie die Kuschelpartner, aber gespielt haben sie eigentlich oft zusammen. Nun haben wir so einen großen Garten und Amigo hat niemanden, der mit ihm durch die Bäume rennt :pleading_face:


    Ich denke ich werde die örtlichen Tierheime im Auge behalten und wenn etwas interessantes dabei ist, kann man den Hund ja erstmal kennenlernen und auch sehen ob die beiden sich verstehen.


    Ach man hätte Sammy nicht einfach noch 100 Jahre bei uns bleiben können?! :loudly_crying_face:

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  • Hm.

    So aus'm Bauch heraus - wenn die Vorteile des Einzelhundes für dich im Moment überwiegen und Amigo nicht leidet, würde ich erstmal keinen Zweithund dazu setzen. Für Amigo ist die Situation ja auch neu und ich denke, er braucht u. U. ein paar Tage, vielleicht auch ein paar Wochen, um sich da einzufinden.

    Wer weiß, vielleicht blüht er als Einzelhund auch auf?

    Wir wohnen ja recht nah beieinander, wenn du Amigo Sozialkontakte ermöglichen willst, sag Bescheid. Ich hab zwei nette Omis und einen erstmal lauten, aber genauso netten Schäfimix im besten Alter =)


    Alternativ könntet ihr vielleicht auch erstmal einen Tierschutzhund zur Pflege aufnehmen und gucken, wie Amigo mit dem kann. Wenn's klappt und von eurer Seite aus passt, könnt ihr den Pflegi ja behalten - und wenn nicht, wird er eben weitervermittelt.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Das bestätigt eigentlich das was mein Kopf sagt :smiling_face:

    Für neue Hundekontakte bin ich immer offen :smiling_face: :hugging_face:

  • unser sam hat anfang juli seine letzte reise angetreten .er war 12,8 jahre alt und sein ganzes leben krank.


    vor 5 jahren,als es ihm schon einmal sehr schlecht ging,das unsere tierärzte gemeint haben ,er schaffe den winter nicht mehr,ist änni,eine klm hündin,damals 11 wochen bei uns eingezogen(reiner egoismus ,ich wollte nicht mehr ohne hund leben ,und nicht erst suchen wenn ich traurig bin)


    die beiden haben fast 5 wundervolle gemeinsam jahre gehabt.


    änni hat sehr getrauert als ihr freund ging,so sehr das sie mehrfach in tierärtzliche betreuung mußte.

    unser lebhaftes,fröhliches,oft auch mal lautes klm mädchen war auf einmal erschreckend still.sie ging auf unseren gassigängen wie ein alter hund,hatte an nichts interesse,wollte nicht mehr in den garten und hat sich im haus nur in ihrer box verkrochen....

    man riet und wieder einen welpen zu uns zu holen.

    eigentlich war dies auch von anfang an der plan,denn änni sollte nicht allein bleiben

    aber

    ich konnte das nicht sofort..... es tat einfach zu weh ,sam war allgegenwärtig.......


    so ganz langsam stellte sich dann ein geregelter alltag nur mit änni ein..... sie fing an wieder bekannte hunde zu begrüßen,welche sie wochenlang ignoriert hatte,war wieder aufmerksam unterwegs und zog sich nicht mehr dauernd zurück.

    hatte wieder freude am longieren......


    allerdings "klebt" änni seit dem sehr an mir,sucht noch mehr körperkontakt ,hält sich oft in meiner nähe auf.


    nach jetzt 6 monaten sind wir(mein mann war es eigentlich von anfang an) soweit das hier demnächst wieder ein zweiter hund einziehen wird.


    nach vielen gesprächen mit unseren tierärzten,hundeschultrainer(kennt änni seit ihrer welpenzeit) sowie mehreren züchtern,wird es ein welpe werden.


    sicher war es die letzten monate entspannter,eigentlich das falsche wort, weniger arbeit wäre richtig für uns menschen,mit nur einem hund.....

    aber

    wir halten meerschweinchen,kaninchen,vögel,mäuse ect ,in gruppen damit sie unter artgenossen sind und weil wir menschen diese nicht ersetzen können...

    ich denke auch einem hund können wir einen artgenossen nicht ersetzen.ist nur meine persönliche meinung,sicher kann man das auch anders regeln,indem man hundewiesen besucht ,sich mit anderen hundehaltern trifft,aber das sind nur momente.


    sicher wird es viel arbeit werden bis der welpe erwachsen ist,aber es ist doch auch eine bereicherung und schön zu sehen wir die hunde mit der zeit zusammen wachsen.


    lg

  • Huhu,


    ich persönlich würde einen Hund in Zukunft nicht mehr alleine halten wollen. Ein Artgenosse sollte schon da sein. Klar, übergangsweise wird es wohl mal so sein (müssen), aber früher oder spätet würde ich immer wieder einen zweiten Hund dazuholen.


    Sammy_Amigo Du kannst es ja nach Bauchgefühl machen. Wenn es für dich im Moment angenehmer ist mit nur einem Hund, dann ist das doch ok. Irgendwann wird der Wunsch nach einem zweiten Hund wieder groß genug sein und dann wird es sich schon irgendwie finden.


    Bei meinem Ersthund ist es so, dass er gerade Welpen über alles liebt. Das war richtig schön für Hunter, den Neuzugang, und auch für mich. Als Junghund war Hunter dann teilweise auf dem Abstellgleis, besonders wenn Newton mit anderen (erwachsenen) Hunden am Spielen war. Da haben sie den Halbstarken gekonnt ignoriert. Mittlerweile sind Beide erwachsen. Newton wird im April 8; Hunter im Mai 4. Sie sind ebenbürtige Gefährten und mögen sich sehr. Sie spielen zusammen, liegen zusammen im Körbchen. Einzig mit Hunters Ressourcenproblematik muss ich ein bisschen managen/aufpassen.


    Auf 2025 - 2027 ist der nächste Welpe geplant. Newton wäre da 11 bis 13. Natürlich mache ich es hauptsächlich von ihm abhängig wann bzw. ob ein Welpe einzieht. Einem Greis möchte ich eigentlich keinen Welpen mehr vorsetzen. Aber das sind nun noch mind. drei Jahre. Schauen wir mal.


  • :loudly_crying_face: Ja, das ist wirklich schlimm.


    Unser Tierheim hier ist super nett. Wir durften so oft wir wollten vorbeikommen und sogar die beiden Familienhündinnen mitbringen, damit die mit unserem zukünftigen Hund dann mal im eingezäunten Gelände toben durften und wir sehen konnten, ob es harmoniert. Sicherlich ist es zuhause dann auch noch mal was Anderes.


    Ich kann nur von uns sprechen, aber wir hatten keine bösen Überraschungen mit ihm. Das, was vorher nicht da war, mussten wir ihm eben beibringen und das, was Positives da war wie seine Freundlichkeit, das blieb.

  • Gerade jetzt im Bekanntenkreis: zum älteren Hund kam ein Welpe und beide respektieren sich, liegen auch zusammen und spielen auch miteinander.


    Der Ersthund war die ganzen Jahre alleine; sehr sozial erzogen und umgänglich mit Hund und Katze.


    Bei einem erwachsenen Zweithund würde ich mich nicht darauf verlassen wollen, dass der tatsächlich mit den Katzen im eigenen Haushalt auf Anhieb zurecht kommt. Da bedarf es sicherlich am Anfang viel Managment und die Hoffnung, dass es gut geht.

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