Wie Mensch zu seinem Hund kommt

  • Ich wünsche dir, dass euer zukünftiger Puggle gesünder sein wird als der, den wir in der Familie haben. Denn dieses Leid mitanzusehen, zu sehen, wie der Hund bis heute nicht laufen kann (dass er sich überhaupt so berappelt hat, hätte ich nie gedacht), dass er bis heute kotikontinent ist, dass er in seinem Körper gefangen ist... Das tut mir für diesen Hund wahnsinnig leid.

  • Meine Hunde sind aus dem Tierheim oder erwachsen privat abgegeben worden. Ein Welpe vom Züchter, Vermehrer oder wie immer man sie nennt, auch VDH, käme für mich nie in Frage.

  • Ich wünsche dir, dass euer zukünftiger Puggle gesünder sein wird als der, den wir in der Familie haben. Denn dieses Leid mitanzusehen, zu sehen, wie der Hund bis heute nicht laufen kann (dass er sich überhaupt so berappelt hat, hätte ich nie gedacht), dass er bis heute kotikontinent ist, dass er in seinem Körper gefangen ist... Das tut mir für diesen Hund wahnsinnig leid.

    Ja, das tut mir auch leid :crying_face:

    Natürlich wünsch ich uns einen gesunden Hund, ich hatte halt überhaupt keinen Grund, das in Frage zu stellen, auf dem Hof stehen doch die, zumindest augenscheinlich, gesunden Eltern und Tante. Wir waren in den letzten Wochen jede Woche da, gerade eben wieder. Ich schau doch schon hin, beobachte, horche...

    Mein Mann war beim ersten Mal mit, er mit seinem (Ausbilder-/ Führ-) Blick, Blick auf den ganzen Hof, auch Hühner, Enten, Kinder... eben die Dinge, die für uns ne Rolle spielen. Wir haben nen riesen Hof, Haufen Tiere, 5 „Kinder“ (davon schon 3 erwachsen, aber hier lebend)...

    Ich wollte einfach nur nen Hund, der zu uns passt... ja, sorry, der Ur-ururur... Großvater war n Mops, der war bestimmt nicht gesund und ... ich will da überhaupt nix schön reden, aber kann es einfach auch sein, dass Mischlinge einfach nur ganz normal sind?

  • Meine Hunde kamen und werden zu 95% von Züchtern kommen - nur nicht immer als Welpe: Hund Nr1 mit 15 Monaten, der war übrig und eine kleine Vollkatastrophe, Hund Nr2 mit 8 Monaten, das komplette Gegenteil, weil er eigentlich als Deckrüde laufen sollte, Hund Nr3 mit 8,5 Wochen, traumhaft, Hund Nr4 zu 95% wieder mit 8,5 Wochen. Mein Alltag ist etwas speziell, und daher muss ich mit gewissen Hunde-Eigenschaften planen können... für Überraschungspakete bin ich auch selber nicht wirklich geeignet. Wo ich noch nachdenken würde, wäre, wenn es darum ginge, einen BC oder ZP zu übernehmen, bei dem/der die Baustellen bekannt sind. Denn die kann ich dann auch einschätzen, und für 1-2 bestimmte Themen eignet sich auch mein "spezieller" Alltag. Vor kurzem habe ich an einem BC-Rüden aus dem Tierschutz herumüberlegt, dessen Problemstellung klar beschrieben wurde und die ich mir zutrauen würde. Allerdings ist eben auch die bestehende "Belegschaft" ein Faktor, und da würde ein Rüde einfach schlechter passen.

    So viele Menschen wie es gibt, so viele Herangehensweisen gibt es bei der Entscheidung für "Zuwachs".

    -s-

  • Ich glaube das "woher" ist gar nicht so der Punkt, warum du mit deinem gekauftem Puggle Welpen vom Vermehrer schief aufstößt.


    Was du suchst, ist ein einfacher Begleithund.

    Du bist dafür verantwortlich deinen Tieren ein Leben zu bieten, in dem es ihnen bestmöglich ist ihre Bedürfnisse zu erfüllen.


    Dazu gehört eben auch, daß der Hund entweder wirklich Second Hand ist, oder bei der Wahl des Produzenten darauf geachtet wird, daß die Tiere nach bestem Wissen auf Gesundheit selektiert sind.


    Ein Mops(-Mix) , der absichtlich produziert wird erfüllt das nicht.


    ... Mir fällt es schon schwer die Anschaffung von Goofy (gefunden und geschenkt bekommen) und Yara (ungeplanten Wurf der perfekten Linie für mich, gegen Unkostenerstattung mit 9 Wochen vom Musher ubernommen) vor meinem Gewissen zu rechtfertigen, deshalb macht es mich regelmäßig fertig, wenn ich lese wie man noch Geld daran verdienen kann bewußt mit erblich schwer belasteten Tieren zu züchten.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hmmm...ich habe mich als ich mein Studium abgeschlossen hatte und nach einem Jahr suchen endlich einen Job hatte, so langsam auf die Suche nach einem Hund gemacht. Vom Kopf her wollte ich noch warten bis ich richtig eingearbeitet usw. war, vom Bauch her hätte ich lieber gestern als morgen endlich meinen ersten eigenen Hund gehabt.

    Ich habe mich dann in ein paar Hunde in ausländischen Tierheimen verliebt, die aber eigentlich als Direktimporte in meine derzeitige Situation nicht vernünftig gewesen wären.

    Bei mir war aber auf jeden Fall klar, dass es ein Hund aus dem Tierschutz sein sollte. Bei inländischen Tierheimen hatte ich keine große Hoffnung, dass ich als vollzeit-arbeitender Single überhaupt einen Hund kriegen würde.


    Und plötzlich bin ich auf eine Anzeige bei Facebook in einer lokalen Hundegruppe gestoßen. Eine 1,5-jährige Hündin suchte ein neues Zuhause. Ursprünglich aus dem Ausland, dann auf Pflegestelle, eigentlich sollte sie dann ganz bleiben und jetzt passt es doch nicht.

    Ich habe eine lange Nachricht hingeschrieben über meine Lebensumstände, meine Hundeerfahrung usw. und abends durfte ich dann kommen und Coco kennenlernen. Bei mir hat es sofort gefunkt und nach zwei weiteren Treffen war klar, dass dieser Hund bei mir einziehen wird. Die Ex-Besitzerin fand auch das es passt.

    Coco wurde dann noch mehrere Wochen dort versorgt, bevor sie endgültig zu mir ziehen durfte (ich brauchte ja noch eine Wohnung usw |) )


    Letztendlich war Coco also eine Privatabgabe, aber es hat alles gepasst.

    Bei mir werden auch in Zukunft nur Secondhand-Hunde einziehen, aber ich möchte auch die Gelegenheit haben den Hund in Ruhe kennenzulernen. Also eher kein Direkt-Import.

  • Papa ging in Rente, wollte einen Hund (wir waren nicht abgeneigt), zum Tierheim konnten wir nicht mal weil angeblich keine Anfängerhunde dort und Corona bla bla bla, eine Hündin die wir uns angeschaut hatten, da stimmte die Chemie nicht, dann hat Papa eine Anzeige bei kleinanzeigen geschaltet, was wir suchen, Anruf bekommen von jemanden und 2 Tage später zog Charlie ein mit 4 1/2 Jahren. :herzen1:


    Der Mann der angerufen hatte, hatte seiner Mutter den Hund weggenommen wegen Demenz und hat ihn in eine Tierpension/Tierschutzhof gebracht, wo er eine Woche war, bevor wir ihn abholten dort. Chemie zwischen uns und Hund stimmte sofort.

  • Bei uns lief es nach dem Motto: Das letzte Kind hat Fell. =)


    Also haben wir uns über Rassen informiert und uns für den Entlebucher entschieden, ich habe alle Züchter im Umkreis von 250 km angeschrieben und mich auf die Wartelisten setzten lassen. Und morgen vor 5 Jahren wurde unser Weihnachtshund geboren. :herzen1:


    Da ich in einem Tierheim ehrenamtlich arbeite war klar, dass der zweite Hund (und vermutlich alle weiteren) von dort kommen soll.

    Als ich Leni sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Der Rest passte auch, wir waren alle zum kennenlernen da und jetzt lebt sie auch schon drei Jahre bei uns. :herzen1:

  • Hier wird es immer nur Hunde aus dem Tierschutz geben, das ist einfach meine innere Einstellung.

    Ich kritisiere nicht die Halter von Hunden aus seriösen Zuchten und erwarte dies genauso umgekehrt. Nachdem 2 deutsche Tierheime uns ablehnten weil keiner ganztags zuhause war (ich gehe 5x4 Stunden arbeiten) sind wir zum Auslandstierschutz gekommen. Im Mai musste ich meinen griechischen Seelenhund gehen lassen , jetzt ist eine spanische Hündin bei uns zuhause. Beide haben/ hatten gesundheitliche Probleme und sind/waren etwas speziell. Erschreckend finde ich , dass ich relativ häufig angegriffen werde wenn es um ihre Herkunft (Ausland) geht.

  • ich will da überhaupt nix schön reden, aber kann es einfach auch sein, dass Mischlinge einfach nur ganz normal sind?

    Klar.
    Ist nur aufgrund des Körperbaus bei bestimmten Rassen unwahrscheinlich.

    Ich kenne auch einen Puggle mit einer relativ langen Schnauze. Total ruhiger und netter Kerl, dem man aber eben auch anmerkt, dass er nicht richtig Luft bekommt, sobald er sich ein wenig anstrengt. Der ruht nicht in sich, weil er so ausgeglichen ist, sondern weil er nicht so kann, wie er will. Ist eben das Mops- Erbe und bei diesem Typ Hund wahrscheinlich. :ka:

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