Die ersten Tage als Anfänger mit unseren Labrador-Welpen

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    Hallo zusammen,


    wir dürfen unseren kleinen Labrador-Welpen die nächsten Tage endlich abholen. Leider haben sowohl meine Freundin als auch ich noch keinerlei Hundeerfahrung. Wir beschäftigen uns deshalb auch schon seit mehreren Monaten mit der Erziehung von Welpen, wollen aber trotz der ganzen Theorie am Anfang nichts falsch machen. Deshalb haben wir ein paar Fragen:


    - Man liest ja oft, dass man die Hunde erst an die Leine gewöhnen soll. Leider ist es so, dass wir keinen eigenen umzäunten Garten haben und deshalb unsere Lösestelle im Innenhof unserer Wohnanlage sein wird. Der Innenhof ist relativ groß und hat viele Grünflachen. Leider gibt es hier zwei Ausgänge (jeweils ca. 15-20m von der Lösestelle entfernt) die zu einer Straße führen. Wie würdet ihr es denn mit dem ersten "Pippi"-Gängen bzgl. Leine machen? Wir haben Angst, gerade in der Nacht, dass uns der Welpe während eines Klogangs weg bzw. auf die Straße läuft. Deshalb lieber mit Leine? Oder brauchen wir direkt am Tag 1 hier keine Bedenken haben, dass uns der Welpe entwischt.


    - Wir wollen unseren Welpen auch einmal pro Tag ohne Leine auf dem Feld laufen lassen. Ab wann würdet ihr damit beginnen? Bereits ab dem ersten Tag? Würdet ihr den Welpen bis zum Feld tragen? Ist ca. 3 Minuten Fußweg entfernt


    Vielen Dank euch schonmal im Voraus :)


    Viele Grüße

    Marcel und Nadine

  • wenn ihr euch mit leine sicherer fühlt macht sie dran. dem welpen fällt es leichter sich an euch zu orientieren je souveräner ihr seid. schafft euch dafür gute bedingungen und macht damit erfahrungen.

  • Es spricht nichts dagegen den Welpen zum lösen an eine Leine zu legen. Nehmt ein weiches Welpengeschirr und eine leichte 3m Schleppleine dran.


    Zum Feld würde ich ihn tragen. Viele Welpen wollen in der ersten Zeit ihr Zuhause eh nur ungern verlassen und laufen nicht sofort mit.

    Im Feld dann ohne Stress und Zeitdruck nur schnüffeln und schauen. Vielleicht auch mal spielerisch ein Leckerchen suchen. Macht euch den Welpenfolgetrieb zunutze, das wir schon.

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  • Unser Garten war auch noch nicht ganz Hundesicher, als unser Jimmy hier ankam. Er kannte Halsband/Geschirr und Leine noch überhaupt nicht, trotzdem hatten wir direkt beim ersten Pipimachen Halsband und Leine dran.

    Er wollte erst immer reinbeissen, aber hat es ruckzuck akzeptiert, null Problem, pinkeln und Kacki ging beides.


    Im Garten macht er beides problemlos, während er sich beim Gassi noch immer nicht traut, zu pinkeln.

    Er scheint sich im Garten sicherer zu fühlen.


    Jedenfalls solltet ihr mit Labbi den Vorteil haben, dass sie ja sehr geil auf Leckerlis sein sollen - also gleich beim ersten anleinen ordentlich loben und auch Leckerli geben, dann verbindet er/sie das mit was positivem :smile:

  • Es spricht nichts dagegen den Welpen zum lösen an eine Leine zu legen. Nehmt ein weiches Welpengeschirr und eine leichte 3m Schleppleine dran.


    Zum Feld würde ich ihn tragen. Viele Welpen wollen in der ersten Zeit ihr Zuhause eh nur ungern verlassen und laufen nicht sofort mit.

    Im Feld dann ohne Stress und Zeitdruck nur schnüffeln und schauen. Vielleicht auch mal spielerisch ein Leckerchen suchen. Macht euch den Welpenfolgetrieb zunutze, das wir schon.

    Den Folgetrieb kannte unser Welpe leider überhaupt nicht, würde ich mich nicht unbedingt drauf verlassen :tropf:

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo Marcel,

    ich würde den Welpen gerade zum Lösen, wenn eine Straße in der Nähe ist, anleinen. Folgetrieb hin oder her, aber Sicherheit geht vor.


    Ob Ihr ihn zum Feld hin anleint, würde ich davon abhängig machen, ob er laufen will oder nicht. Macht das mal aus dem Bauch heraus, das wird schon.


    Der Züchter wird Euch sicherlich auch wertvolle Tipps geben

  • Moin,


    wir haben hier auch einen Labbi Welpen. Zum lösen haben wir ein ganz einfaches Halsband mit einer gut 2,5 Meter „Schleppleine“. Das ist eigentlich ein langes Band mit einem Karabiner dran.


    Das Halsband habe ich für 2 Euro auf dem Grabbeltisch bei Fresshaus oder Futternapf gekauft. Es lässt sich ganz schnell und einfach schließen. Ohne den Verschluss durch den Ring zu fädeln. Zufällig ist es ein Leuchthalsband. Hat auch Vorteile.


    Als alternative haben wir noch eine Retriverleine. Das ist eine Leine mit integrierten Halsband. Das geht noch schneller, nur die Leine ist nicht so lang.

  • "Safety first", so würde ich es ebenfalls halten. Es ist nicht schlimm, den Welpen zum Lösen an die Leine zu machen. Viele Welpen wachsen ja in einer Großstadt auf und da muss dann auch öfter mal die Leine dran ;)


    Den Welpen zum Feld zu tragen finde ich sinnvoll, denn hier wurde ja bereits angesprochen, dass viele junge Hunde erstmal nicht ihr sicheres Zuhause verlassen wollen. Auf dem Feld dann Freilauf passt doch super.

    Ob ihr gleich am ersten Tag aufs Feld solltet? Kommt darauf an, wie müde der Welpe nach der Abholung ist, wie viel Zeit noch ist, wie viel der Kleine verarbeiten muss... da würde ich an eurer Stelle mir erstmal keinen Stress machen.

  • vielen Dank :-) eure antworten haben uns wirklich sehr geholfen. nun ist unser kleiner labbi endlich eingezogen und wir haben schon die nächsten fragen:


    unser züchter meinte zu uns wir sollen 300gr pro tag verfüttern; jetzt würde mich mal interessieren wie er wir diese mengenangabe kommt. auf der packung steht nämlich bei hunden von 0-5kg soll man 0-100gr täglich verfüttern. bezieht sich das gewicht dann auf die endgröße des welpen? oder habe ich nur etwas falsch verstanden und ich habe meinen hund jetzt viel zu viel futter gegeben


    und wie handhabt ihr das mit leckerlis, wiegt ihr die leckerlis ab und geht dann im laufe des tages weniger futter ?


    Vielen Dank :-)

  • Ich habe meinem Junghund die ersten Monate Welpenfutter (Dose) gegeben und mich da an der angegebenen Fütterungsempfehlung orientiert und nach Bedarf - mein Hund war und ist ziemlich aktiv - mehr gegeben.

    An Tagen mit vielen Leckerlis gab es halt mal etwas weniger Futter, das halte ich auch heute noch so. Aber ich ziehe nicht aufs Gramm genau ab.

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