Teilbarfen - wer noch und wie, warum, wieso?

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    Wer barft hier noch teilweise? Und mit was ergänzt ihr? Warum? Und nach welchen Prinzipien füttert ihr? Wird das wechseln gut vertragen?


    Wir haben bisher rein frisch gefüttert, ca 60/40 mit Lamm, Rind, Poulet, Knochen, Gemüse und Süsskartoffeln, ab und an Quark, Eier, Hüttenkäse. Die Ration ist von Napfcheck abgesegnet und geprüft. Zusätzlich hatten wir Trockenfutter als Kekse und Nassfutter als Belohnung beim Trailen. Da Vespa nun im Campingurlaub Mera Sensitive wirklich super vertragen hat und ehrlich gesagt die BARF Preise in der Schweiz exorbitant teuer sind (über 10 Franken pro Tag, ohne Leckerchen) würden wir ganz gern einmal am Tag Trofu geben. Am liebsten eigentlich Bio, aber bisher verträgt sie die Bio Trofus die wir probiert haben nicht ideal. Mera hat noch ein Insect, das fände ich auch sinnig und habs mir mal zum probieren bestellt.


    Unsicher bin ich bezüglich Aufteilung. Morgens Trofu wäre praktischer. Und ich hätte auch bezüglich aufgasen/quellen ein besseres Gefühl als Abends. Auf der anderen Seite würde sie dann Abends Knochen kriegen. Wie habt ihr da entschieden?

  • Ehrlich gesagt, ich fütter alles durcheinander (Barf, Dose, Trocken, Menschenfutterreste) und hab mir noch nie einen Kopf über 'Verdauungszeiten' etc. gemacht.

    Mach ich mir bei meinem Essen ja auch nicht :)


    Und ein einseitiges Füttern wird damit verhindert


    Also: ich wüsste nicht im Ansatz was eine Futtergestaltung so, wie sie Euch am besten passt, im Wege steht.

  • Wir füttern auch alles durcheinander und kommen damit gut zurecht. Am Anfang haben wir nur gebarft, aber wenn man in Urlaub fährt finde ich das unpraktisch und so sind wir dazu gekommen, alles, also Barf, Trockenfutter, und Nassfutter zu füttern. Apollo hat es immer gut vertragen, egal was er jetzt zu welcher Tageszeit bekommen hat.

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  • Cooper hatte ca.7Jahre Barf immer abends bekommen,auch Knochen da hatte er keine Probleme mit.Morgens gab es Trofu oder Dose und auch da gab es alles an Marken querbeet.

  • Hier ist es auch durcheinander.


    Der bauchkranke Hund bekommt strikt Trockenfutter, meine Ersthündin alles. Trocken 2-3 versch. Marken, Nass 2 versch. Marken, rohe Knochen, gekochtes Fleisch, Essensreste, Kauzeug, Leckerli.

    Geht ohne Probleme.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich hab früher mal ne ganze Weile teilgebarft.

    Habe dann tatsächlich einfach berechnet, was nach der Gabe der halben Ration TroFu fehlt (kann man auch bei Napfcheck berechnen lassen) und das dann in frisch gegeben. Da war übrigens der Knochenanteil weg und nur teilweise Knorpel dabei.


    Morgens oder abends - völlig wurscht - wurde immer gut vertragen.

  • Vielen Dank euch!


    Ich mach mir da mehr Gedanken weil Vespa eben doch recht futtersensibel ist und immer wieder mal Sodbrennen und Nüchternbrechen hatte. Beim Trofu hatte sie bei 2 anderen Sorten (Edgard&Cooper, Lillys) wirklich sehr weichen Kot und Fresco war ganz schlecht. Fisch roh wird auch eher mau vertragen. Erst unter Mera Sensitive Lamm und Reis wurde der Kot schön. Und normalerweise beim Barf so wie es jetzt zusammengestellt ist.


    Ich denke, ich probier einfach mal mit 2-3 Tagen Fleisch und Co anzufangen Abends und gebe Mera morgens weiter. Und dann wieder Knochen hinzu wie vorher auch.


    Im Prinzip müsste ja Barf statt an einem Tag einfach auf zwei aufteilen und ein bedarfsdeckendes Trofu dazu geben ohne was zu rechnen aufgehen.

  • Ja, nur bei der Knochenmenge hab ich halt den deutlichen Unterschied gesehen :-) Deswegen halt Knorpel.


    Wenn sie zu Nüchternbrechen zB morgens neigt, würde ich das TroFu eher am Abend geben. Es wird etwas weniger schnell verdaut als rohes Fleisch und hält deswegen die Magensäure eigentlich auch besser im Griff. Hingegen kann Nüchterbrechen durch reine Rohfütterung auch unterstützt werden, wenn der Hund dann zum Übersäuern kommt. Kann - nicht muss. Aber abends TroFu fände ich dann fast schon geschickter.

  • Spannend. Aber dann müsste im

    Trofu ja zuviel Calcium sein wenn man nur das Trofu füttert? Rein von der Logik her dürfte sonst ja halb bedarfsdeckendes Barf und halb gutes Trofu keinen Überschuss ergeben?


    Ich wollte jetzt eigentlich nicht nochmal Napfcheck anfragen, das haben wir ja erst grad für die Barfration gemacht. Werd mir mal noch das Calcium im Trofu angucken.


    Ist ja spannend - Extruder soll langsamer verdaut werden?! Ich hätte jetzt wegen der hohen Verarbeitung auf schneller getippt. Gabs dazu mal Untersuchungen? Wenn das echt so ist, wäre das ein gutes Argument für Abends Trofu.

  • Ich habe die letzten Hunde auch Teil-gebarft und das so wie es in unseren Tagesablauf passte. Also eine Mahlzeit TroFu, eine Mahlzeit Barf (60:40 - 70:30).


    Errechnen lassen habe ich allerdings nichts. Ich habe mich etwas eingelesen und die Hunde im Auge gehabt. Dadurch dass ja eine Ration des Tages Fertigfutter war, und der Barf-Teil abwechslungsreich (aber nicht experimentell), habe ich mir da nicht so viele Gedanken gemacht und es hat immer gut gepasst.


    Jetzt beim Welpen warten wir noch paar Monate ab und entscheiden dann neu. Wenn er einen unempfindlichen Verdauungstrakt bekommt (das gilt es noch festzustellen), werden wir auch wieder Teil-Barf machen. Dann aber auch nach Futterplan von NapfCheck. Bis dahin bekommt er Fertigfutter.

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