Die Hitze?!

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    Hallo an Alle,


    ich hab mal eine Frage an nicht nur Junghundebesitzer sondern generell.


    Balu, unser Appenzeller Sennenhund (fast 8 Monate in 1 Woche). Sieht daheim aus, als würde man Ihn wirklich von Morgens bis Abends nur schlagen. Was ich damit sagen möchte, er schläft wirklich sehr viel. Was ja auch gut ist, bitte nicht falsch verstehen, aber manchmal kommt es mir so vor, bzw. sieht es so aus als wäre er unglücklich.


    Wenn wir raus gehen, sieht das ganze anders aus, dann freut er sich, jedoch muss man auch sagen wenns so heiß ist wie die letzten Tage und Wochen (über 30°C) dann hechelt er stark und wenn er sich dann mal auspowert und herumtollt was er auch darf und macht natürlich, dann dauert das ca. 5 Minuten und wenn wir dann wieder heimgehen, legt er sich sofort hin und schläft ein.


    Es ist unser erster Hund und wir versuchen Ihm sein Hundeleben so schön wie möglich zu gestalten, aber manchmal tut er uns echt leid.


    Wir vermuten halt dass es die Hitze ist, oder was meint ihr, könnte es noch mit etwas anderen zusammenhängen?

    Ich habe mal irgendwo gelesen, das Hunde wenn es so heiß ist, sich bis zu 40% weniger bewegen wollen, stimmt das?


    Vielen Dank im Voraus!


    LG
    Michael

  • Ganz ehrlich, ich finde das grad interessant 🤔

    Ich mache mir nämlich die letzten Tage ziemlich Gedanken/Sorgen um meinen Dobby……der zeigt so ziemlich die gleichen Symptome wie eurer. Draußen ist alles chic, ok, durch die Wärme wenn vorhanden) wird sich unterwegs manchmal hingesetzt (nein, wir laufen natürlich nicht auf "Strecke") und kaum Zuhause frage ich mich, wo mein lustiger und unbeschwerter Hund geblieben ist. Ich hatte das erstmal auf die Futterumstellung und auch auf unsere gesamte Wohn/Lebensumstände (Umbau, Chaos, oder wie ich es scherzhaft nenne: Behelfsunterkunft) geschoben, dass er einfach nicht weiß, wo er "hingehört".

    Auf jeden Fall werde ich hier mitlesen……

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  • Sina ruht auch sehr viel wenn es so heiß ist. D.h., wir gehen morgens ca. 30min Gassi, mittags gar nicht, manchmal fahre ich mit dem Rad (Sina im Korb) irgendwo in den Schatten, dort kann sie dann 15min laufen, dann packe ich sie wieder ein und wir fahren wieder ein. DAS ist leider heuer nicht mehr möglich, weil es hier wimmelt vor lauter Mücken und Bremsen, da kann man nicht stehenbleiben weil man dann überfallen und total zerstochen wird.

    Also fällt die Mittags"runde" auch seit geraumer Zeit flach.

    Abends sind war dann auch nochmal ca. 30min unterwegs, das war es. Den Rest des Tages liegt Sina irgendwo herum, entweder in der Wohnung oder wenn wir im Garten sind, dann halt im Garten.

  • Ich bekam meinen Ersthund damals im Frühjahr als Junghund, im Sommer war er dann auch etwa 8 Monate alt. Sobald es draußen so heiß wurde, war er auch so, dass er noch mehr schlief und ruhte als sonst auch. Draußen war alles tutti, aber drinnen suchte er sich ein vorzugsweise kühles Plätzchen und döste.

    Mittlerweile ist dieser Hund bald sieben 7 Jahre und obwohl er generell oft nicht wahnsinnig hitzeempfindlich ist, merkt man ihm im Sommer doch an, dass auch ihn die Hitze einfach etwas schlaucht.


    Ich würde es bei eurem Hund mal weiterhin beobachten, wenn er sonst fit, gesund und munter ist sehe ich persönlich da jetzt keinen Anlass zu riesiger Sorge. Ich bin bei der Hitze ja wie so viele andere Menschen auch ebenfalls schlapper und deutlich weniger unternehmungslustig!

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Was versteht ihr denn unter “sehr viel” schlafen?


    Vermehrt ruhen als sonst. Dobby trabt, kaum Zuhause, zu einem seiner Schlafplätze und ist nicht mehr zu sehen oder hören, während er sich sonst schon zwischendurch dafür interessiert hat, was Mensch denn grad so anstellt. Ihn zu etwas zu animieren ist auch schwer. Aber sobald es ans anziehen und rausgehen geht, ist er wieder der Alte, auch mit Kumpels wird getobt.

  • Vielen Dank für die Antworten und die gott sei Dank anscheinend normale Verhaltensweise :D


    Also wir tracken seit Balu bei uns eingezogen ist wie lang er schläft / ruht.

    Als Welpe hat er so um die 12 - 13 Stunden geschlafen, danach ist es rauf gegangen auf 14 - 15 Stunden und nun sind wir bei ca. 16 Stunden, tendenz jedoch bei wirklich heißen Tagen steigend.


    Am Anfang ist Balu uns auch hinterhergedackelt, aber das haben wir relativ schnell versuch abzustellen. Natürlich ab und zu passiert es, aber wenn er wirklich schlapp ist, rührt er kein Ohr :D


    Von Gestern auf Heute, war auch die erste Nacht wo er nicht bei uns im Schlafzimmer verbracht hat, sondern komplett im EG wo nur Fliesen sind wo es kühler ist.


    Natürlich werden wir das mal weiter beobachten, aber zumindest scheinen wir nicht allein zu sein mit dem "Problem" :D Was ja gar keines ist.

  • Bei Hitze passiert hier auch nicht besonders viel und die Hunde verschlafen den Tag größtenteils. Dino z. B., der ja sonst absolut immer bei mir im Bett schläft, liegt dann lieber auf dem kühleren Boden.

    Morgens und abends gehen wir je nach Temperatur dann auch nur zum Lösen raus, ansonsten dürfen die Hunde über den Tag regelmäßig in den Garten. Da lösen sie sich dann aber auch und machen sich dann hechelnd im Schatten lang.


    Wenn euer Hund soweit gesund ist, würde ich mir darum wirklich keine Gedanken machen. =)

  • Gibt auch Hunde die Höhe Temperaturen schlechter vertragen als Andere.

    Ist wie bei uns Menschen - die einen mögen mehr den Winter, die anderen eher den Sommer.

    Manche frieren schnell, Anderen ist es schnell viel zu warm.


    Ich denke zB im Sommer auch regelmäßig mein junger Hund is putt. Sie läuft gemäßigter an der Leine, hat nicht so Bock drauf irgendwas besonderes zu tun, bzw zu spielen, Hechelt viel und ruht sich drinnen immer viel aus.

    Aber trotzdem könnte ich sie zum Laufen animieren ( was ich natürlich nicht tue wenn es warm ist, da kratz ich gleich mit ab xD ), trotzdem geht sie gern überall mit, und sie läuft ja auch mal wie eine irre durchs Gras ( wenn sie ihre 5 Minuten bekommt).


    Aber, würde man diesen Hund nochmal mit dem Verhalten im Winter vergleichen, würde man fast schon glauben das sind zwei komplett unterschiedliche Hunde.

    Im Sommer bewegt man sich langsam voran, bzw am liebsten Wälzen ( Beine werden dann überbewertet, durchs Gras robben geht ja auch xD ), und im Winter is sie total exited wegen des Schnees, wirft ihre Leinenführigkeit über Board, schmeißt die Bremse weg, und könnte förmlich 24/7 nix anderes tun als durch den Schnee zu flitzen ( da is erst Ende wenn die Pfoten weg frieren).


    Aber sehen wir es mal so : Wie viele Menschen würden sich im Sommer am Liebsten den ganzen Tag vor den Ventilator setzen? Hängen dauernd an der Wasserflasche? Und fühlen sich so eklig dass sie sich alle zwei Stunden unter die Eiskalte Dusche stellen würden?



    Is also total normal dass man bei hohen Temperaturen platt ist.

    Und man darf auch nicht vergessen dass die Thermoregulation bei Hunden ganz anders funktioniert als bei uns Menschen. Ein Hund schwitzt nicht ( bzw nur an den Ballen), und muss Hecheln um sich runter zu kühlen. Und ganz viel Fell, hängt auch noch dran.

    Apropo : Man sollte wenn man einen Hund mit Unterwolle hat, am Besten drauf achten dass man die im Sommer regelmäßig auskämmt.

  • Bei Hitze liegen meine Hunde auch nur dekorativ rum.

    Leben und Bewegung kommen im Haus nur in beide, wenn sie einen gefrorenen Kong bekommen.

    Ansonsten pendeln sie zwischen Wassernapf und Kühlmatten hin und her.

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