Dauerthema Sodbrennen

  • ANZEIGE

    Hallo zusammen,


    Ich habe vor 2 Jahren eine 4-jährige rumänische Hündin adoptiert. Von Beginn an hat sie leider mit Sodbrennen zu kämpfen, welches sich durch lautes, schnelles Schlucken, anschließendes Gras fressen und übergeben äußert. Körperlich haben wir sie durchchecken lassen, inklusive großem Blutbild und Kotuntersuchung, da war nur eine Sache auffällig und zwar sind ihre Entzündungswerte leicht erhöht. Letztes Jahr hatte sie 2 Magenschleimhautentzündungen, die behandelt werden mussten.

    Zu Beginn haben wir Trockenfutter gefüttert, dann Nassfutter, dann eine Mischung aus beidem. Seit einem Jahr wird sie nun gebarft. Da die Probleme trotzdem bestanden, haben wir nach einiger Zeit mit einer Ausschlussdiät begonnen. Zora erhielt wochenlang nur Pferd, dann Huhn, dann Rind, dann Kaninchen. Bei allen Sorten zeigt sie die Symptome, wobei Pferd noch am wenigsten Probleme macht. Das seltsame ist, dass sie nicht immer Sodbrennen hat, sondern „nur“ alle paar Tage zu völlig unterschiedlichen Zeiten. Achja, füttern zu unterschiedlichen Zeiten oder zu gleichen Zeiten haben wir getestet, ebenso unterschiedliche Portionen.


    So langsam bin ich mit meinem Wissen am Ende - habt ihr Tipps für mich?

  • Wie sehen den die Fütterungen von der Aufteilung aus?


    Was mir dazu einfällt....


    Zuviel Tierisches eventuell?

    Rohes Gempse als Auslöser?

    Milchprodukte?

    Öle oder andere Zusätze?


    Gemüse oder Knochen Verdauungszeiten sind z.b oft Morgens besser vertragen.

  • Während der Ausschlussdiät hat sie vorwiegend Muskelfleisch mit Chicorée bekommen. Bei der Gabe von Innereien wurde es definitiv schlimmer. Milchprodukte und Öle haben wir weggelassen.

  • ANZEIGE
  • Mir wurde damals vom TA geraten mehr schwer verdauliches zu füttern. Fleischknochen, fasriges Gemüse, geeignete Essensreste usw.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Finya (aus dem serbischen TS) hatte das erste Jahr bei mir auch ständig Probleme mit Sodbrennen, ebenfalls inklusive Gastritis. Ich bin auch vom Fertigfutter auf Barf und dann zur Ausschlussdiät und letztlich beim Kochen gelandet.

    Ihre Probleme waren schlagartig weg, als ich den Fleischanteil radikal gekürzt habe!

    Sie wohnt jetzt seit 10 Jahren bei mir und verträgt immer noch nur Futter mit sehr geringem Fleischanteil (aktuell bekommt sie eines mit 30-40%). Ich habe viele Jahre für sie gekocht und da gab es für 8kg Hund seltenst mehr Fleisch als 80g am Tag (Trofu als Leckerli hab ich da allerdings nicht abgezogen und ab und an mal ein Kauteil ebenfalls nicht). Gab es mal mehr Fleisch - direkt wieder Sodbrennen.

    Über die Jahre hat sie auch eine Unverträglichkeit gegen tierisches Fett entwickelt inklusive Pankreatitis.


    Ganz viele Hunde, die über Generationen auf der Straße gelebt haben, kommen mit der Fleischmast in unseren Breitengraden überhaupt nicht klar und brauchen sie auch keineswegs um gesund zu sein =)

  • Wurde auf Helicobacter untersucht?

    Ist wirklich schwierig die Ursache zu finden, da ja auch jeder Hund unterschiedlich gut verdaut.

    Weniger Fett habt ihr wahrscheinlich probiert.

  • Während der Ausschlussdiät hat sie vorwiegend Muskelfleisch mit Chicorée bekommen. Bei der Gabe von Innereien wurde es definitiv schlimmer. Milchprodukte und Öle haben wir weggelassen.

    Kein Getreide?


    Eventuell ist der Fleischanteil zu hoch.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!