Welpe hat Angst vor Straßenverkehr

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    Hallo,

    ich wäre dankbar für ein paar Erfahrungsberichte von Hundehaltern, die schon etwas ältere Hunde haben. Vor einer Woche ist unser 12 Monate alter Welpe bei uns eingezogen. Im Haus klappt auch alles toll, Auto fahren ist auch super. Dort laufen lassen oder kurz Gassi gehen, wo kein Straßenverkehr ist, ist auch kein Problem. Ca. 25 m vor unserem Haus verläuft allerdings eine viel befahrene Straße (zwar einspurig, aber mit Bussen, LKW etc.)

    Sobald wir aus der Tür sind, wird sie leicht ängstlich. Oft zittert sie dann draußen, guckt schreckhaft hin und her und möchte am liebsten gleich wieder rein. Sie löst sich zwar vor dem Haus, aber auch das dauert oft, weil sie so ängstlich und abgelenkt ist. Besonders schlimm ist es bei großen Fahrzeugen wie Bussen usw. Oft ist sie auch so ängstlich, dass sie dann draußen kein Futter nimmt. Manchmal klappt das aber auch. Ich nehme immer reichlich Leckerlies mit, aber bis jetzt ist es noch nicht viel besser geworden mit der Angst.

    Wie war das bei euren Hunden? Wurde es mit der Zeit besser? Habt ihr Tipps?

    LG!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Hast du schon mal probiert, dich einfach mit ihr soweit in der Nähe der Straße aufzuhalten, wie sie noch tolerieren kann und einigermaßen entspannt ist und dort einfach stehen zu bleiben und zu warten?


    Wir haben das anfangs mit unserem inzwischen 16 Wochen alten Welpen gemacht, der Autos auch etwas gruselig fand. Jede Straße, jedes Auto war eine Übung, ruhig stehen zu bleiben und den Autos zuzugucken oder woandershin... alles war erlaubt, nur nicht bellen oder herumhampeln, das wurde durch weitergehen und sich etwas weiter entfernen unterbunden.


    Irgendwann war unser Kleiner in der Lage, sich hinzusetzen und ruhig den Verkehr anzugucken, irgendwann hat er sich sogar hingelegt. Dann hab ich ihn leise gelobt und wir sind irgendwann weiter. Inzwischen ignoriert er Autos weitestgehend, weil wir anderen (ein alter Hund und ich) sie ebenfalls nicht weiter spannend finden.


    Die Bewegung, die von Autos oder Motorrädern etc ausgeht, kann ein ganz schöner Trigger sein, und der Lärm, den sie fabrizieren, kann Angst machen. Lässt man ihnen die Zeit, zu sehen, dass nichts weiter passiert, kann das schon ganz viel bewirken im Welpenköpfchen.


    Viel Erfolg! :winken:

    Loslassen heißt finden


    Sammy *04.2008 pflichtbewusster Dackel-Westie- Mix

    Jack *12.2020 neugieriger Irish Soft Coated Wheaten Terrier

    In ewiger Erinnerung und für immer in meinem Herzen: Locke•Kyra•Rocco•Charlie•Toni•Cäsar

  • Meine Hündin war 6 Monate alt und sie zeigte sehr ähnliches Verhalten. Bei Autos ging es noch wenn diese nicht gerade direkt an uns vorbeifuhren, aber Busse, LKWs und Müllabfuhr waren der Horror für sie.

    Da es hier am Dorf eher ruhiger ist und nicht so viele Fahrzeuge auf einmal kommen, hatte sie sich an die Autos sehr schnell gewöhnt, ich bin dann immer so weit wie möglich am Rand des Weges mit ihr auf der abgewandten Seite gegangen, damit sie den größtmöglichen Abstand hatte.

    Bei Bussen, LKWs usw. hab ich sie kurz vorher auf den Arm genommen, das hat ihr enorm geholfen. Auch sie hat anfangs vor lauter Schiss keine Leckerlies nehmen können.

    Wenn ich so zurückdenke, habe ich sie ziemlich oft für kurze Zeit auf den Arm genommen wenn ich gemerkt habe, dass sie ängstlich wird. Das hat bei Sina sehr viele Fortschritte gebracht und sie hat dann auch bald Leckerlies auf meinem Arm genommen und irgendwann hat es gereicht wenn ich sie am Boden ließ und mich nur kurz neben sie hingekniet habe und ihr meine(n) Hand/Arm auf den Körper gelegt habe.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    wo liest du heraus, dass mit dem Hund zu viel gemacht wird? :???:


    Wenn neben seiner Lösewiese eine Straße ist und der Welpe Angst hat vor den Autos, ist das so verwerflich, hier anzufragen, ob jemand Tipps hat oder bei seinem Welpen das Gleiche erlebt hat?




    Was ich noch schreiben wollte, das Hochnehmen habe ich auch immer dann gemacht, wenn es dem Welpen sichtlich zu viel geworden ist. Das hat ihm gut getan, weil er sofort aus der angstmachenden Situation herausgenommen war und die Körpernähe ihn beruhigt hat. Das tut ihm noch jetzt gut, wenn er "drüber" ist, ihn kurz in den Arm zunehmen oder wenigstens den Arm um die Körpermitte zu legen und ihn sanft zumassieren. Das beruhigt ihn sofort.

    Loslassen heißt finden


    Sammy *04.2008 pflichtbewusster Dackel-Westie- Mix

    Jack *12.2020 neugieriger Irish Soft Coated Wheaten Terrier

    In ewiger Erinnerung und für immer in meinem Herzen: Locke•Kyra•Rocco•Charlie•Toni•Cäsar

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    wo liest du heraus, dass mit dem Hund zu viel gemacht wird? :???:


    Wenn neben seiner Lösewiese eine Straße ist und der Welpe Angst hat vor den Autos, ist das so verwerflich, hier anzufragen, ob jemand Tipps hat oder bei seinem Welpen das Gleiche erlebt hat?

    Threadübergreifend quasi. Besuch, Auto fahren, dies und das und alles in einer Woche. Stecken manche gut weg, für manche Welpen (im anderen Thread is er 12 Wochen, also kein Junghund), gerade anfangs unsichere, kann sowas zuviel sein. In dem Alter bewegen sich manche Hunde noch nicht mal gern aus dem eigenen "Bau".


    Das ist zwar keine Handlungsanleitung für die beschriebene Situation, aber im Gesamtbild stellt sich mir die Frage, ob dem Hundekind nicht einfach auch das Hirn raucht, was Gruseldinge mitunter noch gruseliger macht.

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  • Bleib doch am besten bei einem einzigen Thread für alle Fragen rund um den Welpen. Das erleichtert das Antworten, weil man sich nicht alle Informationen aus mehreren Threads zusammensuchen muß. Meist hängt ja doch alles miteinander zusammen.


    Dagmar & Cara

  • Entschuldigung, ja, ich meinte 12 Wochen! Ich bin mir nur so unsicher, ob das Verhalten nur am Alter liegt? Sie kommt von einem sehr abgelegenen Bauernhof und ich glaube, daher ist sie den Straßenverkehr einfach nicht gewöhnt. Ich kann leider nichts an der Straße ändern, wir müssen nun mal aus dem Haus. Ich habe die Hoffnung, dass sie sich einfach mit der Zeit daran gewöhnt, man hört ja aber auch oft von Hunden, die diese Angst nicht ablegen und einfach ängstlich bleiben. Das wäre natürlich nicht schön.

    Wir gehen wirklich nur kurz zum Lösen mit ihr vor die Tür, um sie nicht zu sehr zu stressen. Heute waren wir dann mal 20 Minuten auf einer abgelegenen Wiese (da sind wir mit dem Auto hin gefahren) und das hat sie ganz entspannt gespielt und getobt.

    Ich gehe ganz oft zu ihr runter und gebe ihr Schutz, sie hält dann auch ganz still, zittert aber meist trotzdem etwas. Ich werde dann mal versuchen, sie auf den Arm zu nehmen, vielleicht hilft das noch besser.

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