Endspurt bezüglich der Rassewahl

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    Hallo!

    Ich bin hier nun seit einem Jahrzehnt mal mehr, mal weniger aktive stille Mittleserin und nun kann ich auch mir "bald" den Wunsch nach einem Hund erfüllen.
    "Bald" heißt in diesem Fall 2022, irgendwann nächstes Jahr, da meine Berufs- und Wohnsituation sich bis dahin stabilisiert haben wird. Allerdings möchte ich aus persönlichen Gründen einen Welpen vom Züchter, weswegen ich mich frühzeitig genauer informieren möchte (da ja gerade wohl auch die absolute Übernachfrage herrscht und man noch länger auf den Wunschwelpen warten muss als gewöhnlich, danke, Corona/Home Office eyerolling-dog-face).

    Nun schwanke ich seit einiger Zeit zwischen mehreren Rassen, da man aber oft widersprüchliche Informationen findet, wollte ich hier mal nach euren Tipps fragen.

    Was ich dem Hund bieten kann:
    - Hundesport je nach Gefallen, also ob Agility, Obedience etc. ist mir eigentlich egal, ich arbeite einfach gerne mit Tieren zusammen.
    - Quality over Quantity bei der Alltags-Auslastung, also mehr Fokus auf Kopfarbeit als ewig stumpf geradeaus marschieren.
    - Zwar keine direkte Erfahrung als Besitzer, aber über einen längeren Zeitraum als "Gassigänger" im Tierheim Erfahrung mit verschiedenen Hunden. Partner ist mit Hund aufgewachsen, aber wir sind noch nicht allzu lange zusammen und er ist beruflich oft weg, daher geht es hier primär um mich.
    - Ruhiger, aber wenig penibler Haushalt.

    Was ich suche:

    Charakterlich: Gewisses Maß an will-to-please, aber es muss jetzt nicht Borderniveau sein. Nicht so "wuselig"/nervös. Der Hund sollte von sich aus im gesunden Maße wachsam sein und melden wenn jemand vor der Tür steht, aber nicht nach vorne gehen/Schutztrieb sollte nicht ausgeprägt sein. Sollte möglichst wenig Jagdtrieb haben bzw. meine Katze nicht jagen, aber auch tolerieren können, wenn sie von sich aus mit ihm schmusen möchte. (ich weiß, das ist sehr speziell und sicher viel erziehungsabhängig, aber die Tendenz sollte da sein)
    Körperlich: Mittelgroß (45-60cm), glattes Haar und nicht allzu schmal gebaut. Gesunde (langlebige) Rasse.

    In meiner engen Auswahl sind nun Wolfsspitz, finnischer Lapphund und Langhaarcollie. Beim Lapphund finde ich aber sehr verschiedene Infos bzgl. des Charakters. Beim Collie bin ich unsicher, weil alle Collies die ich kenne eher fast schon ängstliche Sensibelchen waren. Und beim Wolfsspitz hab ich Bedenken wegen einer eventuell vorhandenen "Sturheit", die je nach Quelle mal mehr, mal weniger vorhanden sein soll.

    Kann mir jemand helfen? Ich bin auch für andere Vorschläge offen. Vielen Dank schonmal im Voraus :)

    Liebe Grüße
    Lumyna dog-face-with-floating-hearts-around-headface

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  • Von der Art her sind Collies schon eher sensibel und weich. Es ist aber wohl mitunter sehr stark von der jeweiligen Zuchtlinie abhängig, ob der Hund zur Ängstlichkeit tendiert und "erwünscht" ist es ja eigentlich auch nicht. Könnte sich also durchaus lohnen, beim Langhaar-Collie dranzubleiben und zumindest mal ein paar Exemplare kennenzulernen.

  • Danke @Frankyfan

    Spitze sind ganz tolle Hunde! Hundesport geht sicher so einiges mit denen. Will to please manchmal, wenn sie ist drauf haben:DDickköpfig jaaaein. Sie denke sehr eigenständig durchaus, man braucht manchmal eine langen Atem, aber wenn man sie erst motiviert, sind sie gern bei allem dabei. Meiner lernt gern Tricks, Agility machen auch einige sehr gut und ansonsten sind die echt gern einfach draussen mit dabei. Riesen Spazierrunden braucht meiner jetzt nicht, aber im Garten liegen und aufpassen ist ein Muss für ihn.

    Kennenlernen find ich auch ne gute Idee, im Moment wahrscheinlich nicht so einfach.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich denke, ein Lapphund könnte schon passen. Da gibt es eine tolle Facebook Gruppe, hast Du Dich da mal erkundigt? Bzw woher hast denn Deine widersprüchlichen Informationen?

  • Danke für eure Antworten :)

    just2dun  Wollteufel Ja, der Thread ist echt toll und hilfreich! Mit Rassen persönlich kennenlernen ist es leider dank der Corona-Situation aber gerade echt schlecht, dazu hat man als Nicht-Hundebesitzer ohne enge Bekannte mit Hunden leider auch generell wenig Möglichkeiten, finde ich. Gerade bei seltenen Rassen. Bei Spitzen hab ich bisher nur Zwerg- und Kleinspitze kennengelernt, die waren aber allesamt auch in unerfahrenen Händen sehr freundlich und angenehm. Also echt interessiert an allem was so passierte, aber nicht aufdringlich oder misstrauisch. Das fand ich irgendwie nett grinning-dog-face-w-smiling-eyes Wolfsspitze und Großspitze kenne ich aber leider nur aus der Ferne (hab eine Hundewiese neben dem Haus und da kann man gut beobachten).

    tinybutmighty  Eibisch Ja, da gibt es wohl sehr verschiedene Zuchten? Ich hätte nur meine Sorgen was die Kombination "sensibler, zurückhaltender Hund" mit "sensible, zurückhaltende Besitzerin" angeht. Die Collies die ich bisher kennengelernt hab hatten eher sehr extrovertierte, energische Besitzer, ich weiß nicht, ob Collies das evtl. zur Sicherheit brauchen...?

    fliegevogel Hauptsächlich z.B. bezüglich des Jagdtriebs, will-to-please, Bellfreudigkeit. Da scheinen sich die Erfahrungen sehr zu schneiden. Bei solchen Facebookgruppen war ich früher gerne, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass dort Rassen oft glorifiziert werden und sich regelrechte "Kulte" bilden. tears-of-joy-dog-face Wenn du aber eine gute Gruppe kennst würde ich mich sehr freuen, wenn du mir da einen Tipp geben kannst!

    LG!

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