"Wie" richtig & welches Fleisch füttern?

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    Hallo,


    Lea (unser 5-Monate alter Labrador) wird mit TF (Josera Sensi Junior) gefüttert. Ich möchte gerne 3-4x die Woche eine der drei Mahlzeiten durch eine selbst gekochte/zusammengestellte ersetzen (je 1/3 Fleisch/Gemüse/Getreide).


    Dazu habe ich zwei Fragen:


    1. Ich habe keine "eindeutigen" Argumente gefunden, ob man Fleisch eher roh oder gekocht geben sollte. Ist es vllt am Ende einfach "egal"?

    2. Gibt es einen Unterschied zwischen Fleisch aus Shops wie Fresco/Ritzenberger/Paul&Paulina oder Fleisch aus dem Supermarkt?



    Danke!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Aus welchem Grund möchtest du denn so "durcheinander" füttern? Ich finde es, gerade bei einem heranwachsenden Hund, unter Umständen schwierig, wirklich ausgewogen zu ernähren mit so unterschiedlichen Fütterungsarten. Das Fertigfutter enthält ja bereits alle relevanten Zusätze, die du dann ggf. bei den selbst erstellten Rationen zufügen müsstest. Hast du einen entsprechenden Futterplan?


    Zu deinen eigentlichen Fragen können andere sicher mehr sagen; durch die Fleisch-Shops wirst du dich ggf. selbst "durchtesten" müssen. Ob roh oder gekocht hängt unter anderem davon ab, was der Hund verträgt - meine Hündin z.B. verträgt roh gar nicht, ist aber auch eh sehr magensensibel. Ich glaube, unterm Strich ist es egal, aber das ist meine laienhafte Meinung ;-)

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  • Aus welchem Grund möchtest du denn so "durcheinander" füttern? Ich finde es, gerade bei einem heranwachsenden Hund, unter Umständen schwierig, wirklich ausgewogen zu ernähren mit so unterschiedlichen Fütterungsarten. Das Fertigfutter enthält ja bereits alle relevanten Zusätze, die du dann ggf. bei den selbst erstellten Rationen zufügen müsstest. Hast du einen entsprechenden Futterplan?


    Zu deinen eigentlichen Fragen können andere sicher mehr sagen; durch die Fleisch-Shops wirst du dich ggf. selbst "durchtesten" müssen. Ob roh oder gekocht hängt unter anderem davon ab, was der Hund verträgt - meine Hündin z.B. verträgt roh gar nicht, ist aber auch eh sehr magensensibel. Ich glaube, unterm Strich ist es egal, aber das ist meine laienhafte Meinung ;-)

    Hm ok - ich hätte bei 21 Fütterungen pro Woche 3-4x eine Alternative anzubieten nicht als "durcheinander" angesehen. Mein Grund, warum ich mir überlege, das zu machen, ist in der Tat, Lea Alternativen anzubieten - ich stelle es mir nicht so toll vor, jeden Tag 3x das selbe Trockenfutter zu fressen. Das ist aber vllt eine sehr menschliche Sicht?

  • Wenn ich mich recht erinnere, hast du einen sehr magensensiblen Hund. Never change a running system wäre da für mich die Devise.


    Zum Rest können andere sicher noch was sagen.

    Ich bin mir da mittlerweile gar nicht mehr sicher. Sie hatte, als wir sie bekommen haben, Giradien und hat 2x Medikamente bekommen. Das ging halt über insgesamt 4-5 Wochen, in denen der Output schlecht war. Mittlerweile ist dieser stabil und selbst wenn Dinge wie gestern passieren (sie hat einen kleinen Vogel gefangen&gefressen, aber das ist eine andere Story :muede:) stört das den Output kaum.


    Würdest Du einfach konsequent nur das TF füttern? Und dumm gefragt: Für wie lange? Für "immer"?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mein Hund hatte nach einer Giardienbehandlung auch eine geschädigte Darmflora und einfach nie so richtig guten Output. Ich habe in mit nur einem Trofu plus Probiotika sozusagen wieder aufgebaut bis wirklich alles mindestens drei, vier Monate top war.


    Dann habe ich mir einen Plan erstellen lassen bei der tierärztlichen Ernährungsberatung von Napfcheck. Nachdem einzelne Komponente wie bei einer Ausschlussdiät akribisch angetestet waren, bekoche ich ihn nun seit einiger Zeit selbst.

  • Wenn ich mich recht erinnere, hast du einen sehr magensensiblen Hund. Never change a running system wäre da für mich die Devise.

    Wenn das stimmt, dann würde ich zwei so unterschiedliche Fütterungsarten tatsächlich nicht anstreben wollen - wenn du lieber frisch füttern möchtest, was spricht dann dagegen, komplett umzustellen?

    Das ist aber vllt eine sehr menschliche Sicht?

    Ich denke ja. Meine Hündin mit chronischer Gastritis bekommt seit Monaten ausschließlich ihr Diätfutter und scheint damit nicht unglücklich zu sein. Wenn du Abwechslung zum Trockenfutter möchtest, probier doch mal eine andere Sorte von der gleichen Marke? Oder ein passendes Nassfutter zu deinem TroFu? Dann hat sie mal einen anderen Geschmack, aber nicht so viel Durcheinander im Magen.

  • Ich bin zwar nicht gefragt, würde aber erstmal stabil bei der Fütterung bleiben, die jetzt seit kurzem gut vertragen wird. Nach langer Giardien-Infektion braucht der Darm bis er sich durchgängig stabilisiert hat.

    Hunde bewerten Futter nicht nach menschlichen Vorstellungen. Aber es gibt auch Fellnasen, die nach einer Dauer X das Futter verschmähen weil sie lieber Abwechslung hätten. Davon habe ich hier auch schon in einigen Threads gelesen.

    Ich persönlich würde definitiv erstmal bei der Fütterung bleiben und mich freuen wenn es meinem Hund schmeckt und die Verdauung dauerhaft stabil bleibt.

    Liebe Grüße


    Ute mit Sally und Manni

  • So haben wir das auch gemacht, wir hatten TF + Bactisel zum Wiederaufbau.


    Napfcheck finde ich interessant, das schaue ich mir genauer an - bisher finde ich bei dem Thema Fütterung nicht so den roten Faden. Wenn ich fragen darf: Warum genau seid ihr vom TF komplett weg?

  • Ich schließe mich HiRoEm an.

    Ich würde, auch wenn es jetzt aktuell gut aussieht, nach so kurzer Zeit da jetzt kein Durcheinander rein bringen. Und du wirst. wenn du von Abwechslung sprichst ja auch an diesen Tagen nicht immer genau das gleiche Fleisch, gleiche Gemüse etc füttern.

    Zudem gehe ich mal davon aus, dass so ein junger Hund im Training auch mal Leckerli oder mal Kauartikel bekommt. Das darf man auch nicht aus den Augen verlieren, dass da in der Regel eben auch etwas anderes gefüttert wird.


    Lass ihr Zeit, gibt dem Verdauungstrakt die Möglichkeit, sich vollkommen zu erholen und zu kräftigen und wenn dein Hund aktuell kein Problem mit Verträglichkeit und Akzeptanz seines Futters hat, mach da keine Büchse auf von der du dir vielleicht später wünschst, du hättest es nicht gemacht.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

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