Dauer Spaziergänge Labrador 5 Monate

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    Hallo,


    ich bin gerade etwas verunsichert, was die richtige Ausflugsdauer für Lea angeht: Am Anfang - bis zum vierten Monat - haben wir uns mehr oder weniger an die Faustregel 1 Min pro Lebenswoche pro Tag gehalten. Dies haben wir nun auf Anraten unserer Trainerin deutlich gesteigert und gehen nun morgens 1h, mittags 30min und abends nochmal rund 45 Minuten ( reduziert wenn sie durch ‚Training‘ im Haus gestresst).


    Einerseits ist mein Eindruck, dass das Pensum für Lea richtig ist - sie ist zu Hause nicht überdreht, sondern ruht oder schläft, aber ohne ‚völlig fertig‘ zu wirken - andererseits dürfte sie mit 5 Monaten pro Tag ja in der Summer nur 20-25 Minuten laufen, was mir total wenig erscheint.


    Könnt ihr mir Hinweise geben, was richtig ist / wie ihr das handhabt?


    Danke & viele Grüße


    Andreas

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Wie viel davon ist sie denn an der Leine?


    Die fünf Minuten Regel bezieht sich auf das Laufen an der Leine und nicht auf freies erkunden. :)


    Wobei ich 2 Stunden 15 Minuten schon ziemlich viel finde. So viel gehe ich mit meinem ausgewachsenen Hund nicht mal.

    Viele Grüße von Jana und Diego



    Diego *2010 (Schäferhund-Rottweiler-Mix)

    Linus *2009 (deutscher Jagdterrier)


    Im Herzen dabei

    Rocky 1998-2009 (Glatthaar Foxterrier)

  • Wir brauchen morgens und abends je 8 Minuten bis in den Wald, dort läuft sie den ,Rest’ der Zeit frei neben mir oder vor mir oder querfeldein :-)


    Mittags geht es nur kurz auf eine Hundewiese (8 Minuten insgesamt für hin und zurück, auf der Wiese läuft sie ebenfalls frei durch die Gegend).


    Warum ist es ein Unterschied, ob sie an Leine oder frei läuft? Ihr Bewegungsapparat wird doch so oder so belastet ?

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  • Wir brauchen morgens und abends je 8 Minuten bis in den Wald, dort läuft sie den ,Rest’ der Zeit frei neben mir oder vor mir oder querfeldein :-)


    Mittags geht es nur kurz auf eine Hundewiese (8 Minuten insgesamt für hin und zurück, auf der Wiese läuft sie ebenfalls frei durch die Gegend).


    Warum ist es ein Unterschied, ob sie an Leine oder frei läuft? Ihr Bewegungsapparat wird doch so oder so belastet ?

    Weil das an der Leine gehen sehr anstrengend für den Kopf ist. Sie muss dabei ja darauf achten, wo du bist, sich an dich und deine Geschwindigkeit anpassen, kann nicht einfach hin, wohin sie will. Das Köpfchen ist meistens schneller durch als der Körper

    Caelan(*27.2.2020), Kurzhaarcollie

  • Wir waren in dem Alter deutlich weniger unterwegs. Meistens haben wir eine größere Runde gemacht (ich schätze mal meist 30-45min) und sonst nur deutlich kürzere Runden. Insgesamt sind wir wahrscheinlich auf ungefähr die Hälfte eures Pensums gekommen, wenn überhaupt. Und wir waren viel gemeinsam im Garten.

    Ich glaube, alleine die täglichen Hundewiesen-Besuche wären für Reika zu viel gewesen xD Wobei ich eh kein Fan von Hundewiesen bin.

    An sich finde ich ja immer, der eigene Hund signalisiert einem am besten, wann es zu viel/zu wenig war. Und an Minutenregeln habe ich mich nie gehalten.


    Ansonsten würde ich mich fragen, ob so viel Bewegung in dem Alter für Gelenke und Co ein Problem sein kann? Das ist aber wirklich eine offene Frage an die Erfahreneren hier, ich weiß die Antwort nicht.

    Balu, Berner Sennen Mix (*2015)

    Reika, Landseer (*2020)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hier Labbi, 6 Monate:

    Morgens kurze Runde an der Schlepp für etwa 15 Minuten.

    Mittags 1 Stunde inkl. etwa 15 Minuten an kurzer Leine in den Park, irgendwelche großen, freien Wiesen etc.

    Hier ist Ziel, dass er auch einfach mal 20 Minuten ohne Leine neben uns her laufen oder flitzen kann, ohne nur stumpf mit anderen Hunden rumzuballern. (gibt es natürlich auch ab und an)

    Den Rest nur zum Lösen auf den Grünstreifen der Dachterasse.

    That's it.


    Habe weder das Gefühl dass es zu viel, noch zu wenig ist.

  • Hallo! Ich kann hier nicht wirklich eine Meinung abgeben, da ich nicht so wahnsinnig hundeerfahren bin. Allerdings habe ich gerade einen Junghund im gleichen Alter mit dem ich wesentlich weniger Programm mache. Meistens ca. 30 min Freilauf 2x pro Tag inkl. Spielrunden mit anderen Hunden, falls welche geplant sind.


    Daher würde mich interessieren, warum die Trainerin das geraten hat. Ist das ein Ratschlag, der allgemeingültig ist, also den sie allen Hunden in dem Alter gibt oder gabs für das Programm einen bestimmten Anlass?

  • Dies haben wir nun auf Anraten unserer Trainerin deutlich gesteigert und gehen nun morgens 1h, mittags 30min und abends nochmal rund 45 Minuten ( reduziert wenn sie durch ‚Training‘ im Haus gestresst).

    Das wäre für Emil selbst mit knapp 8 Monaten noch vieeeeel zu viel. Wir kommen auch etwa auf die Hälfte. Wir wohnen aber auch in der Stadt. Freilauf ist auch nicht jeden Tag drin.


    Wie willst Du sie denn Mal auslasten, wenn sie ausgewachsen ist? Ihr geht jetzt schon mehr als 2 Stunden raus. Willst du ihr dann in einem Jahr täglich 4 Stunden Action bieten?

  • Wir waren in dem Alter deutlich weniger unterwegs. Meistens haben wir eine größere Runde gemacht (ich schätze mal meist 30-45min) und sonst nur deutlich kürzere Runden. Insgesamt sind wir wahrscheinlich auf ungefähr die Hälfte eures Pensums gekommen, wenn überhaupt. Und wir waren viel gemeinsam im Garten.

    Ich glaube, alleine die täglichen Hundewiesen-Besuche wären für Reika zu viel gewesen xD Wobei ich eh kein Fan von Hundewiesen bin.

    An sich finde ich ja immer, der eigene Hund signalisiert einem am besten, wann es zu viel/zu wenig war. Und an Minutenregeln habe ich mich nie gehalten.


    Ansonsten würde ich mich fragen, ob so viel Bewegung in dem Alter für Gelenke und Co ein Problem sein kann? Das ist aber wirklich eine offene Frage an die Erfahreneren hier, ich weiß die Antwort nicht.

    Ich glaube ich habe den Begriff "Hundewiese" falsch verwendet - es ist einfach eine sehr große Wiese, wo Leute mit Hund hingehen - ist aber nicht eingezäunt oder so & wir treffen auch dort selten andere Hunde.


    Ansonsten habe ich die gleichen Bedenken wie Du: Lea reagiert auf die Wald-Spaziergänge sehr positiv, aber gerade beim Labrador gibt es ja das Gelenk-Thema...

  • Danke, das finde ich interessant. Wir überlegen nämlich auch, auf 2x am Tag Spaziergänge umzustellen (sie kann auch jederzeit in den Garten bei "Bedarf").

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