Beiträge von kaesekuchen

    Hey, ich will mich hier gar nicht in die Diskussion der Experten einmischen. Nur haben wir so ziemlich genau die gleichen Überlegungen vor etwa einem Jahr auch durch und wollte dir einen Tipp geben.


    Geh raus aus der Theorie. Als nicht-Hundehalter, nicht-Jäger, nicht-Hundesportler hat man schlicht keine Vorstellung was AL bedeutet.


    Ich war mit einer AL-Züchterin beim Dummytraining und durfte bei der Nachsuche dabei sein. Danach war der Wunsch nach AL Geschichte. Das sind Sportgeräte. Ferraris. Fokussierte Arbeitstiere, die für ihren Dummy leben. Die würden Familie, Haus und Hof verkaufen für jemanden, der ordentlich mit ihnen arbeitet.


    Schau es dir live an. Einfach um auch mal zu sehen, was so ein Tier leisten kann und wie es ist, wenn er auf Fährte ist.


    Ich lege gerade die Grundlagen fürs Dummytraining mit meinem Familien-Springer gemeinsam mit AL-Labbis. Der kann da auch mithalten aber reißt mir zu Hause nicht die Tapeten von den Wänden.

    Hallo! Ich kann hier nicht wirklich eine Meinung abgeben, da ich nicht so wahnsinnig hundeerfahren bin. Allerdings habe ich gerade einen Junghund im gleichen Alter mit dem ich wesentlich weniger Programm mache. Meistens ca. 30 min Freilauf 2x pro Tag inkl. Spielrunden mit anderen Hunden, falls welche geplant sind.


    Daher würde mich interessieren, warum die Trainerin das geraten hat. Ist das ein Ratschlag, der allgemeingültig ist, also den sie allen Hunden in dem Alter gibt oder gabs für das Programm einen bestimmten Anlass?

    ein Sporty? Daaanke für's Foto!

    Ich finde auch er sieht aus wie ein Sporty grinning-dog-face

    kaesekuchen herzlich willkommen im Klub der Springer Besitzer. Falls du noch nicht im Spaniel-Thread unterwegs bist, kannst du da ja mal reinschauen. Hier geht´s lang

    Es ist kein Sporty. Zumindest wenn damit der Zwinger gemeint ist.


    Vielen Dank für den Link. Ich gebe zu, ich hab den Thread von vorne bis hinten gelesen vor der Entscheidung. Das hat mich mit überzeugt. Insgesamt bin ich eher Leser als Schreiber, aber das ändert sich vielleicht noch.

    Er ist schon der Schönste ? Aber vor allem ist er die Freundlichkeit in Person. Auch wenn er gerade in die Pubertät einsteigt und gefühlt nur grüne Grütze im Hirn hat.


    Aber er hat schon ein sagenhaftes Wesen. Damit haben uns auch die Züchterhunde überzeugt.

    Sodele. Weil ich es selbst immer so schade finde, dass viele Threads im Nichts verschwinden und es keine Auflösung gibt, hier das Ende der Geschichte mit einem großen Dankeschön an alle, die sich die Zeit genommen haben, uns zu mit Ratschlägen zu helfen.


    Seit Oktober haben wir Familienzuwachs. Es ist kein Labrador sondern ein English Springer Spaniel geworden, der jetzt fast 6 Monate alt ist. Und besser könnte es kaum laufen. Natürlich gab es am Anfang ein paar stressige Momente, aber inzwischen sind wir eingespielt. Wir Großen sind gut im Management der Kinder, unsere Tochter weiß, dass man man ruhende Hunde niemals nicht antatscht und der Hund hat verstanden, dass Kinder nicht zum Nagen da sind.


    Er ist eine echte Bereicherung und ich freu mich schon, wenn wir in ein paar Monaten ernsthaft in die Nasenarbeit einsteigen können.


    Knackpunkt war der Züchter. Wir haben jemanden gefunden, der viel Erfahrung mit Welpen und Familien hat, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht und der uns als Ersthundhalter ein bisschen an die Hand genommen hat.


    Also falls noch andere vor der Entscheidung stehen kann ich nur raten geduldig nach dem richtigen Züchter und dem richtigen Hund zu suchen. Und für Menschen, die auch eine offene Wohn-Ess-Küche haben und keine Türen zumachen können, empfehle ich einen Welpenauslauf. Der war am Anfang sehr, sehr hilfreich, gerade in der Zwick-Phase mit Kind. Inzwischen steht die Tür dazu fast nur noch offen und es ist ein gerne genutzter Rückzugsort für Herrn Hund.

    Absolut wäre auch ein älterer Hund eine Überlegung wert. Das schließen wir überhaupt nicht aus.

    Eher die Frage, ob Labrador und Kind eine gute Idee ist. Kleinkind ist sie wirklich nicht mehr. Denn daran ist es laut Aussage ja gescheitert.


    Vielleicht hätte ich das mit dem Züchter ganz rauslassen sollen. Denn mir geht es absolut nicht darum, den Züchter schlecht zu reden, nehme das auch gar nicht böse. Irgendwie muss er ja entscheiden. Mir ist halt wichtig zu wissen, wie die Meinung von anderen zu der Sache ist.. Denn jetzt muss ich ja den ganzen Plan in Frage stellen. Weil er definitiv mehr Ahnung und Erfahrung hat.

    Holla, die Waldfee. Du interpretierst ganz schön viel in meine Worte rein. Viel mehr möchte ich auch gar nicht dazu sagen. Denn wir werden sicher mit dem Hund wachsen und alles, was ich jetzt schon von mir gebe ist ziemlich theoretisch. Falls der Hund in Zukunft mal Haupt-Eiskonsument oder mißhandeltes Opfer bei uns wird, werde ich mich reuevoll an deine Worte erinnern.


    Übrigens möchte ich gerade nicht, dass meine 8-jährige Tochter für einen 30 Kilo Hund beim Spazierengehen oder sonstwo Verantwortung übernimmt. Gerade weil sie das nicht kann und mir das Risiko zu hoch ist. Aber das habe ich wahrscheinlich missverständlich ausgedrückt.

    Übrigens habe ich auch später, mit 8/10/12 Jahren nicht vor, das Kind groß in die Erziehung des Hundes einzubinden.

    Warum nicht? Ich finde das immens wichtig!

    Weil ich es nicht für angebracht halte. Das hat natürlich aber viel mit Definition von 'Erziehungsarbeit' zu tun. Erziehung ist für mich Verantwortung für die Entwicklung von einem anderen Lebewesen. Kindern kann man so eine Verantwortung meiner Meinung nach nicht auftragen. Sowieso nicht bei einem großen Hund. Wenn da was schief geht kann es dramatische Folgen für alle haben.


    Wenn Erziehungsarbeit heißt dabei sein, mit Spazieren gehen, zuschauen wie es funktioniert, mal den Dummy werfen oder verstecken, dann bin ich da ganz deiner Meinung. Aber das kann sie auch schon jetzt.