Beiträge von npnp123

    Lasse jemanden kommen, der öfters bei Dir klingelt. Du bleibst völlig unaufgeregt, und übst entweder nur, daß der Hund auf seine Decke, oder wohin auch immer geht, oder schlicht und einfach, daß man dabei auch ruhig bleiben kann.

    Ignoriere dann die Klingel (weil so mit Freund abgesprochen), und kümmere Dich nur um den Hund, bzw. um Euer Training.

    Ich glaube so hätte ich es instinktiv auch gemacht. Aufgrund seiner genetischen Veranlagung als rumänischer Mix hat Emil definitiv eine Portion Wachtrieb. Da wir in einem großen Haus mit recht großen Grundstück wohnen, darf und soll er das auch bis zu einem gewissen Grad ausleben dürfen. Kurzes Bescheid geben, ist also durchaus erwünscht. Mich nervt aktuell nur dieses hysterische Gekläffe. Er ist definitiv viel zu aufgeregt und lässt sich dann auch nur schwer abbrechen.


    Ich glaube hier müssen wir die richtige Balance finden.


    Vielleicht hab aber sonst noch wer einen super genialen Geheimtipp/Methode.


    Danke schon mal!

    Ich kann später mehr schreiben, hab aktuell leider keine Zeit, aber ihr müsstet recht lange eure Klingel abschalten. Geht das?

    Grundsätzlich kein Problem.


    Ich muss dazu sagen, dass uns das Thema Klingel schon etwas länger nervt, wir aber noch nie wirklich dran trainiert haben. Mein Ansatz wäre jetzt einfach: Hundert mal am Tag klingeln (oder klingeln lassen) und ruhig bleiben belohnen. Ob das aber wirklich zielführend ist, weiß ich nicht.

    Bisher brauchten wir erst einmal wechseln. Vom alten zum neuen. Solange die Katzen nicht reagieren, reagiert Kasper auch nicht

    Ah interessant. Ich glaube der Trigger für den Hund ist damit bei euch aber eher die fliehende Katze. Bei Emil ist es definitiv das Geräusch der Klingel und das erwartungsvolle: "Oh da kommt jetzt wer". Meist darf er aber nur mit bis zur Wohnungstür im 1.OG und nicht bis unten zur Haustür.

    Bei uns ist es so, dass die Katzen, beim klingeln, panisch nach oben rennen, und Herr Hund hinterher. Wir haben jetzt eine Ring-Klingel, wo man verschiedene Klingeltöne auswählen und auch die Lautstärke einstellen kann….und siehe da, die Katzen, der Hund….und auch wir, haben Ruhe. Eine andere Klingel, wäre das erste, was ich probieren würde

    Wechselt ihr den Klingelton dann regelmäßig durch? Ich glaube Emil würde recht schnell verstehen, dass der Ton sich geändert hat und er würde wieder mit dem Bellen beginnen.

    Könnt ihr bei eurer Klingel den Ton ändern?

    Leider nein - es gibt auf YouTube und Spotify Playlists und Videos mit Klingelgeräuschen. Insofern das Geräusch ähnlich zu unserer Klingel ist, wird angeschlagen. Auf Handyklingeltöne, Fernsehgeräusche etc. wird aber nicht reagiert.


    Erste Frage: was wollt Ihr denn haben?

    Gute Frage: Meine Idealvorstellung wäre: Kurzes Anschlagen, bzw. auf die Klingel aufmerksam machen und Bescheid geben. Danach aber auf Signal recht schnell entspannen und runterfahren. Mit uns zur Tür und nachschauen, wäre für mich in Ordnung.

    Hallo Zusammen,


    Emil regt sich immer ziemlich auf, wenn es bei uns an der Haustür klingelt. Er rennt dann wie von der Tarantel gestochen zur Tür und bellt und knurrt vor sich hin. Das nervt natürlich tierisch.


    Wir sind uns nicht ganz sicher, wie wir hier ein sinnvolles Training/Konditionierung aufbauen können.


    Wie habt ihr das aufgebaut?

    Verspielter ist Milow auch geworden, aber das stört überhaupt nicht. Endlich können wir wieder richtig mit ihm spielen.

    Bei uns meinte ich das natürlich auch nicht als negativen Punkt. :rolling_on_the_floor_laughing: Mir ist nur aufgefallen, dass er definitiv verspielter geworden ist. Emil's geistige Unreife erklärt sich sicherlich auch dadurch, dass er einfach noch mal ein gutes Stück jünger ist als Milow.

    Und wenn er jetzt knurrt, weil er was nicht möchte, dann weiß ich ja wo ich dran bin, was er nicht mag und woran ich arbeiten kann. Aber dieses plötzliche. 🤷‍♀️

    Mal eine blöde Frage: Kriegt Pepe manchmal auch eine deutliche Ansage? Grundsätzlich ist es natürlich so, dass man Knurren ernst nehmen sollte. Der Hund kann ja im Zweifel nicht anders kommunizieren. Wichtig ist es aber auch immer die Ursachen und die Entstehung zu beachten. Wenn mir mein pubertierenden Junghund total blödkommt in seinem hormonellen, jugendlichen Größenwahn und mich wegen einer totalen Nichtigkeit anknurrt/anpöbelt, gibt es auch mal eine deutliche Ansage und Körbchenknast. Privilegien müssen sich hier verdient werden und sind nicht selbstverständlich.


    Wenn du dir bezüglich Motivation, Körpersprache, Entstehung und Ursachen unsicher bist, würde ich nicht alleine rumdoktern, sondern mit einem Trainer dran arbeiten. Sieh es einfach mal als Denkanstoß. Junge Rüden können schon manchmal sehr anstrengend sein. ;-)

    Ich gebe hier noch mal ein Feedback: Emils chemische Kastration ist jetzt genau 4 Wochen her. Ich glaube seit etwa einer Woche sieht man hier deutliche Unterschiede.


    Einige Punkte haben sich auf jeden Fall zum Positiven verändert: Unser Hund ist draußen wieder ansprechbar. Er schnüffelt und markiert natürlich immer noch. Das soll und darf er doch. Er kann jedoch mehr als 2 Meter gehen ohne sich festzuschnüffeln, zu markieren und zu sabbern Er ist weiterhin ansprechbar und lässt sich gut weiterlotsen. Das ist definitiv ein Unterschied wie Tag und Nacht. Am Grundgehorsam hat sich natürlich nichts verändert. Aber er ist jetzt wieder auf einem Hormonlevel, wo man vernünftig trainieren kann. Das war vorher kaum möglich, da gar nicht ansprechbar.


    Einige Punkte haben sich jedoch nicht verändert, oder sind etwas "schlimmer" geworden. Vor allem in den ersten drei Wochen hatten wir das Gefühl wir haben hier einen schwerpubertären, unreifen Rotzbengel sitzen. Er hat sich diesbezüglich zurückentwickelt. Er ist wieder frecher und deutlich unreifer. Zudem hat er glaube ich in seinem Leben noch nie soviel gespielt wie jetzt. Raufen, toben und rennen ist aktuell das Größte. (Manchmal auch etwas zu doll) Vor der Kastra war er auf jeden Fall reifer und mental stabiler. Er pöbelt auch gerne mal andere Rüden an. Das hat er vor der Kastra kaum gemacht. Jetzt nach 4 Wochen ist es an einigen Tagen super, an anderen Tagen wieder schwer pubertär.


    Grundsätzlich bereuen wir die Entscheidung aber auf keinen Fall. Für uns ist es deutlich leichter im Zusammenleben geworden. Spaziergänge machen wieder richtig Spaß. Emil kann uns natürlich nicht erzählen wie er sich fühlt, wir haben aber schon das Gefühl, dass er ausgeglichener und nicht mehr so hormongetrieben ist. Wir sind gespannt wie er sich entwickelt, wenn die Hormonmurmeln sich noch etwas weiter sortiert haben. Man sagt ja, dass der Chip seine volle Wirkung erst nach 5-6 Wochen zeigt. Ich glaube, dass der Chip genauso wirkt, wie man es erwarten würden.


    Becky_Black Wie sieht's bei euch aus? Ähnliche Erfahrungen?