Aufbau Klingeltraining

Es gibt 20 Antworten in diesem Thema, welches 1.525 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von GarfieldundBuddy.

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    Wechselt ihr den Klingelton dann regelmäßig durch? Ich glaube Emil würde recht schnell verstehen, dass der Ton sich geändert hat und er würde wieder mit dem Bellen beginnen.

    Eventuell ist auch das nur Euer Knackpunkt?



    Wenn es klingelt, dann kommt in der Regel, ob nun erwartet oder sogar ein ganz spontaner, ungeplanter, Besuch.

    Dann ist man als Mensch auch schon mal ein bißchen hektisch.

    Also springt auf, will schnell zur Tür, damit die da draußen nicht allzu lange warten müssen (weil unhöflich) - und der Hund wird damit "angesteckt".


    Ist man als Mensch selbst eher unaufgeregt, überträgt sich das auch auf dem Hund.




    Ist der Hund eher von nervöser, unsicherer Sorte, so würde ich den erst gar nicht mitgucken kommen lassen. :ka:

    Der darf dann gerne im Rückzugsbereich bleiben, dann ist es für ihn auch gleich "viel sicherer".




    Je nach dem, was Du haben willst.

    Lasse jemanden kommen, der öfters bei Dir klingelt. Du bleibst völlig unaufgeregt, und übst entweder nur, daß der Hund auf seine Decke, oder wohin auch immer geht, oder schlicht und einfach, daß man dabei auch ruhig bleiben kann.

    Ignoriere dann die Klingel (weil so mit Freund abgesprochen), und kümmere Dich nur um den Hund, bzw. um Euer Training.

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

  • Lasse jemanden kommen, der öfters bei Dir klingelt. Du bleibst völlig unaufgeregt, und übst entweder nur, daß der Hund auf seine Decke, oder wohin auch immer geht, oder schlicht und einfach, daß man dabei auch ruhig bleiben kann.

    Ignoriere dann die Klingel (weil so mit Freund abgesprochen), und kümmere Dich nur um den Hund, bzw. um Euer Training.

    Ich glaube so hätte ich es instinktiv auch gemacht. Aufgrund seiner genetischen Veranlagung als rumänischer Mix hat Emil definitiv eine Portion Wachtrieb. Da wir in einem großen Haus mit recht großen Grundstück wohnen, darf und soll er das auch bis zu einem gewissen Grad ausleben dürfen. Kurzes Bescheid geben, ist also durchaus erwünscht. Mich nervt aktuell nur dieses hysterische Gekläffe. Er ist definitiv viel zu aufgeregt und lässt sich dann auch nur schwer abbrechen.


    Ich glaube hier müssen wir die richtige Balance finden.


    Vielleicht hab aber sonst noch wer einen super genialen Geheimtipp/Methode.


    Danke schon mal!

  • Wir haben mit unserem Ungarischen Hüti-Mischling das selbe Problem und arbeiten mit dieser Methode daran:

    [Externes Medium: https://youtu.be/D7PPF61XtIY]

    Funktioniert bei uns sehr gut!

    LG von Sarah, Mischlingsrüde Akito, Hamsterdame Jelly, den Rennmausmännchen Crash & Eddie und den drei Achatschnecken (Achatina fulica) Luna, Domino und Nemo


    Solange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken!

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  • Hier ist es einfach verboten zur Tür zu eskalieren. Keifen wenn es geklingelt hat, mag ich gar nicht haben. Ich kann die Klingel nämlich sehr gut selbst hören :nicken:

    Zur Tür zu eskalieren und sich hochzufahren fällt bei mir auch nicht unter vernünftiges, angeleitetes wachen.


    Wachen ist hier erlaubt, auch melden, wenn jemand das Grundstück betritt. Aber das geht auch wunderbar ohne Eskalation.

  • Wir hatten ein Schild an die Tür geklebt "Training mit Hund. Dauert etwas bis wir kommen".


    Und dann wurde der Hund wenn es klingelt auf seine Decke geschickt (das kennt er aus anderen Situationen). Kam er doch hinterher haben wir ihn wieder zurück geschickt (daher das Schild, damit nicht sofort erneut geklingelt wird).


    Am Anfang bellte er auch total hektisch und aufgeregt. Mittlerweile meldet er es 1-2 Mal und trottelt dann auf seine Decke (zumindest meistens. Manchmal muss man ihn erinnern).

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Bei uns hat geholfen, wirklich sitzen zu bleiben, wenn es klingelt. Während Corona kamen (ähem) einige Pakete mehr, die wurden eh nur abgestellt ohne Unterschrift. Also blieb ich sitzen, wenn es geklingelt hat.

    Vorher bin ich immer aufgesprungen, weil der Weg von meinem Arbeitszimmer recht weit ist und die Treppen runter gerast. Der Hund bellend hinterher (oder vorneweg ;-).


    Aber als ich sitzen blieb, war es ihm schnell zu langweilig, immer bellend runter zu laufen, wenn Frauchen eh die Türe nicht aufmacht.


    Auf den Platz schicken, Abbruchsignal, etc. haben bei ihm nicht geholfen, einfach weil er in seinem Tunnel war und im Tunnel einfach nichts mehr mitbekommt. Da man selbst ja vom Klingeln überrascht wird, ist es schwierig, hier vorher zu unterbrechen (wie z.B. bei einer Hundebegegnung, wo sich alles etwas langsamer aufbaut).


    Mittlerweile schlägt er nur noch an (ca. 5x bellen), bleibt aber wo er ist. Es ist auch ein komplett anderes Bellen: Kein aufgeregtes Kläffen, sondern wirklich nur ein "Informieren", dass da jemand ist.

    So ist es perfekt. Kurz Anschlagen ist mir lieber als ein Hund, der nix macht, wenn jemand aufs Grundstück kommt.


    Wenn allerdings Deine Katze der Trigger ist, wird es natürlich schwierig. Ich würde es trotzdem mal versuchen, dass Nachbarn etc. einfach mal im Vorbeigehen klingeln und Ihr einfach nicht reagiert.

  • Hier ist es einfach verboten zur Tür zu eskalieren. Keifen wenn es geklingelt hat, mag ich gar nicht haben. Ich kann die Klingel nämlich sehr gut selbst hören :nicken:

    Zur Tür zu eskalieren und sich hochzufahren fällt bei mir auch nicht unter vernünftiges, angeleitetes wachen.


    Wachen ist hier erlaubt, auch melden, wenn jemand das Grundstück betritt. Aber das geht auch wunderbar ohne Eskalation.

    Was mich darauf bringt, dass es mindestens zwei Arten des An-der-Tür-Eskalierens gibt.


    Die erste ist das aus Versehen schlecht konditionierte Klingelsignal, das ungerichtete Aufregung auslöst. Der Hund weiß da eventuell gar nicht, warum jetzt Stress ist. Aber die Menschen werden beim Klingeln immer so hektisch, also muss es was SCHLIMMES sein! Auf in den Krieg! (... also muss es was GROẞARTIGES sein! Auf in die Party!)


    Bei der zweiten Art des Eskalierens handelt der Hund völlig "vernünftig", da wird registriert, dass da ein Eindringling vor der Tür ist, und der soll verbellt (=vertrieben) werden.

    Das ist bei unserer Rumänin so. Die flitzt bellend zur Tür auch bevor es klingelt und ihre Verbell-Versuche fallen nur zufällig mit dem Klingeln zusammen.

    Da lässt sie sich nur abstellen, indem einer von uns an die Tür geht und die Situation übernimmt.

    Wir hätten jetzt in unserer Situation nichts davon, den Klingelton zu ändern oder anders verknüpfen zu wollen, weil es nicht um den Klingelton geht.

    Der will nicht nur spielen, DER TUT WAS! Laufen Sie! Laufen Sie um Ihr Leben!

  • Ist man als Mensch selbst eher unaufgeregt, überträgt sich das auch auf dem Hund.

    :bindafür:


    Meine Ex-Frau und ich haben vor 5 Jahren unseren ersten Hund angeschafft und dann noch 2 Jahre zusammen gelebt. Er hatte das mit der Türklingel innerhalb von 2 Tagen raus und macht seitdem an der Tür ein riesen Theater.


    Ich bin vor 3 Jahren ausgezogen, wir teilen uns den Hund 50:50. Bei mir fing er natürlich auch erst mit gleichem Verhalten an. Da ich jetzt aber alleine auf ihn einwirken konnte, zeigt er bei mir inzwischen ein (deutlich) anderes Verhalten, als bei meiner Ex. Wenn ich da klingel, um ihn abzuholen, ist das Theater fast wie am ersten Tag. Gestern klingelte es bei mir, mein Hund hob nur kurz den Kopf, sah mich an und legte sich dann wieder hin.


    Ich habe jetzt nichts Dramatisches mit ihm geübt, kein Abbruchkommando etabliert etc. Ich habe ihm "einfach" nur Ruhe vermittelt. Hat etwas gedauert, aber die Erfolge sprechen für sich.


    Man muss vielleicht dazu sagen, dass meine Ex es grundsätzlich gut findet, dass unser Hund anschlägt, hat für den ein oder anderen klingelnden Besucher eine Warnfunktion. Von daher verbietet sie ihm nicht das Theater, er hat nur aufzuhören, wenn sie an die Tür kommt und das klappt auch relativ gut. Er braucht nur immer so 10 bis 15 Sekunden, um aus der Aufregung runterzufahren.




    Wenn man das ganze Thema aus der Sicht des Hundes betrachtet: wir Menschen lassen ALLES stehen und liegen, um uns SOFORT diesem Geräusch zu widmen. Selbst das Essen wird ignoriert und zurückgelassen. Das registriert ein Hund natürlich. Und wenn dann noch der Besucher als erstes den Hund begrüßt... :zany_face: :partying_face:

  • Hallo,

    Unser 1,5jähriger Rüde, geht auf Befehl(ganz selten auch von selbst) auf seinen angewiesen Platz, Bleibt auch dort, aber bellt die ganze Zeit wie verrückt. Wenn er den Besuch dann beschnüffeln durfte gibt er Ruhe. Wäre ich fremd, würde ich mich aber gar nicht ins Haus trauen, so wie der keift :exploding_head:

  • Dann Abbruch!

    Sagst Du ihm, daß er die Klappe halten soll?

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

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