Empfehlung für neue Hundebox und heranführen unseres Welpen an Wandern und Zelten?

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    Hallo zusammen, ich habe mal zwei konkrete Fragen bzw Themen.


    1. Wir müssen demnächst eine längere Strecke zu einem Facharzt fahren, weil unser kleiner ein bisschen Hautprobleme hat und unser TA hat uns da einen experten empfohlen. Fahrzeit ist hier leider deutlich über einer Stunde (einfach). Darüber hinaus haben wir Anfang kommenden Jahres die Handwerker wegen eines Schadens am Haus bei uns, da ist absehbar, dass unser Welpe/Junghund (Labrador Mischung 16 Wochen) da am Tag auch mal ein oder zwei Stunden am Stück in der Box verbringen muss.


    Seine aktuelle Box, die er mittlerweile auch sehr gut angenommen hat und nachts sogar darin durchschläft wird leider bis dahin voraussichtlich doch zu klein sein. Darum die Frage:
    Kann jemand eine gute Box für im Haus in Labrador Größe empfehlen? Die die wir hatten war leider etwas anfällig, da war schnell ein Reißverschluss kaputt etc. Darum wollten wir gern auf eine andere Marke umsteigen.

    Für den Transport im Auto hatten wir uns mal bei Freunden informiert, die auch "große" Hunde haben. Die handeln es im Auto egtl alle so, dass der Hund im Kofferraum untergebracht ist, eine Rampe zum Ein/Aussteigen hat und dass der Kofferraum mit einem Trenngitter abgetrennt ist vom Passagierraum. Würdet Ihr das auch so empfehlen?


    2. Eines unserer Hobbys ist übernachten im Wald mit minimalem Gepäck. Früher nannte man das noch Zelten, heute sagen alle plötzlich Bushcraft dazu :D
    Jedenfalls frage ich mich wie ich unseren Zwerg am besten an das Thema heranführen kann. Längere Spaziergänge sind ja aktuell noch nicht möglich. Ich war mit ihm schon ein paar mal ein Stück mit dem Auto gefahren und hatte es mir am Waldrand gemütlich gemacht für ein Stündchen und hab unseren Zwerg da einfach schnüffeln lassen. Allerdings ist er da immer ziemlich aufgeregt gewesen, ist überall rumgerannt, hat Löcher gegraben wie ein Verrückter. Einmal habe habe ich ihn ein paar Minuten nicht beachtet, dann war er plötzlich weg und ich hab ihn erst später wieder gefunden, er war zum Auto zurück und hat dort gesessen. Ich war kurz vor dem Herzinfarkt kann ich euch sagen...
    Jedenfalls bin ich mir unsicher ob er dafür vielleicht einfach noch zu jung ist und das länger im Wald sein einfach noch zu viele Eindrücke auf Einmal für ihn sind. Andererseits gibt es ja auch Jagdhunde, die schon deutlich früher viel Zeit mit im "Revier" verbringen und auch Welpen sollen ja eigentlich sehr viel draußen sein, nur eben auch dort ihre Ruhephasen bekommen. Aber da ich merke, dass er im Wald bzw draußen praktisch garnicht zur Ruhe kommt (Zu Hause klappt mittlerweile schon relativ gut) habe ich das erst mal nicht weiter geführt.


    Das Ziel sollte eben sein auch mal ein, zwei Tage mit unserem Hund im Wald oder sonst wo im freien verbringen zu können, im Zelt oder unter freiem Himmel.


    VG

    Thani

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Zu 1.:

    Wir haben, quasi als Körbchen, Stoffboxen von Maelson.

    Für‘s Auto würde ich eine gute Alubox empfehlen, weil mir persönlich eine Box lieber ist, als ein Kofferraumgitter. Letztlich ist das aber wirklich Geschmackssache. Namhafte Hersteller von guten Autoboxen sind bspw. die Firmen Schmidt, Heyermann oder Kleinmetall.

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    Immer im Herzen dabei: Elvis 07/2007 - 11/2019

  • Zu 1. Box

    Wir hatten immer ne Gitterbox von Zooplus in 69x109, die reicht für einen Labrador. Ausgewachsen würde ich den aber nicht länger als ne Stunde drin lassen, dafür ist sie einfach zu klein. Da würde ich eher mit abgetrenntem Zimmer arbeiten. Und ich würde meine Hündin nicht alleine mit Handwerkern im Haus lassen, vor allem nicht, wenn es laut wird. Nur falls das euer Plan war. Wenn wir da sind reicht ein Brett von 50cm Höhe vor die offene Tür zu stellen (kannst auch ein Gitter nehmen), und per Kommando das reinkommen zu verbieten.


    Auto:


    Ich hab tatsächlich Trenngitter im Auto statt Box. Kommt halt drauf an, wie oft/weit ihr mit dem Hund fahrt, wie lange er sonst im Auto warten muss, ob eine ausreichend große Box ins Auto passt und zuletzt auch persönliche Vorlieben. Es gibt einen „Zeig her dein Auto“-Thread, da kannst su dich einlesen.


    Ich hatte für meine als Welpen ne kleine Flugbox in Auto 1 (mit Gurt auf der Rückbank fest verzurrt) und ne Atlas Car in Auto 2 (ebenfalls mit Spanngurten gesichert).


    Zu 2. kann ich nix sagen, Zelte nicht.

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  • Hi,

    zu 1. Was meinst du denn mit robust bei der Box? An sich soll es der Hund ja kennen, dass in der Box Ruhe gehalten und nicht rumgeranzt wird, da tut es bei uns auch ne sehr günstige 40€ Stoffbox. (Wenn du magst, messe ich die nochmal aus.)

    Unser Labbimix ist auch auf die Box konditioniert und bleibt da auch bei offener Klappe drin, wenn z.B. die Handwerker (steht im Eingang) dran vorbei gehen.

    Alleine mit den Handwerkern würde ich sie auf keinen Fall lassen, aber ich glaube, das war eh ein Missverständnis und hattet ihr gar nicht vor?


    zu 2. Ich habe meine Hündin mit3 Jahren übernommen, drum kann ich zum Junghundethema nicht viel sagen. Ich habe mal eine Nacht mit ihr im Garten geschlafen (allerdings nur auf Isomatte und Schlafsack, war kein Regen angesagt :D), das hat sie problemlos mitgemacht. Und drei Monate später habe ich sie ins kalte Wasser geworfen und sie hat eine Woche auf dem Campingplatz im Vorzelt geschlafen.

    Ich denke, wenn der Hund grundsätzlich ruhiger und erwachsener ist, braucht man gar keine große Eingewöhnung. Aber wenn dem Junghund schon beim Spaziergang im Wald alle Sicherungen rausknallen, würde ich -speziell mit Übernachtung im Wald-noch warten :smile:

    Meine anderen zwei Pflegis waren mit uns zum ersten Mal wandern und im Wald schlafen als sie über 5 Jahre alt waren. Die haben halt einfach mitgemacht und fanden es mega xD Waren beides Golden Retriever.

    Es grüßt Anne mit Merle (* 04/2016 - Labbimix) und Pflegling Summer (* 03/2012 - Golden Retriever).


    Unvergessen

    Castor vom Hörselberg (DSH)

    Idefix (JRT-Mix)

  • Wir wandern viel mit Zelt und ich bin da von der "Einfach machen"-Fraktion. Ove war mit 4 Monaten (glaub ich) das erste Mal mit Zelten. Wir haben drauf geachtet, selbst viel rumzuliegen, zu schlafen oder zu lesen, damit er so jung draußen dennoch oder erst recht gut runterkommt. Also weder Programm noch Spazierengehen. Das direkte Umfeld erkunden war schon genug.


    Ich würde mich da einfach rantrauen und eben ausprobieren.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi,

    zu 1. Was meinst du denn mit robust bei der Box? An sich soll es der Hund ja kennen, dass in der Box Ruhe gehalten und nicht rumgeranzt wird, da tut es bei uns auch ne sehr günstige 40€ Stoffbox. (Wenn du magst, messe ich die nochmal aus.)

    Unser Labbimix ist auch auf die Box konditioniert und bleibt da auch bei offener Klappe drin, wenn z.B. die Handwerker (steht im Eingang) dran vorbei gehen.

    Alleine mit den Handwerkern würde ich sie auf keinen Fall lassen, aber ich glaube, das war eh ein Missverständnis und hattet ihr gar nicht vor?

    Also allein bleibt er definitiv nicht.

    Aber da sind halt fremde Leute im Haus, Elektrokabel von Werkzeugen liegen rum und die Türen stehen auch mal offen.

    Mit robust meine ich schon, dass sie nich so leicht kaputt geht und darum wollte ich egtl nicht wieder eine Stoffbox.
    Wie gesagt da war nach ein paar Wochen schon der Reißverschluss kaputt, weil er da mal unbemerkt dran rumgenagt hat und wenn es für unseren Welpon mal etwas zu viel war an dem Tag und er gerade "blöd" ist, dann braucht es in der Box auch schon mal etwas bis er zur Ruhe kommt und dann macht er da drin ein wenig Krawall. Das dauert mittlerweile auch nicht mal mehr ansatzweise wirklich lang, vielleicht ein paar Minuten. Aber in den paar Minuten sollte sie schon stabil sein :D

  • Och habe immer diese Zimmerkennel/Gitterboxen für alles mögliche genutzt, allerdings sind meine da auch eher selten drin. Die gibt es in allen Größen und man kann sie einfach zusammen klappen und gut mitnehmen. Vor allem beim Camping praktisch.

    Wandern/Campen habe ich mit meinen auch nicht vorbereitet. Einfach die Touren an das Alter angepasst und auf ging's.

  • Ich glaube nicht dass ein Welpe irgendwie ans "Zelten gehen" herangeführt werden muss.


    Sorgt einfach generell dafür, dass euer Welpe zu einem ausgeglichenen, sicheren, souveränen Hund heranreift

    der bei neuen Situationen nicht gleich überfordert und gestresst ist. Genrade wenn ihr dabei seid, ihm im Zelt die Sicherheiten gebt die euer Hund braucht, ist das wirklich kein Thema.


    Dass er jetzt als Welpe noch anders beim Zelten reagiert wie ein ausgewachsener Hund ist doch normal.

    Mit einem Kleinkind gehe ich auch "anders" zelten, als mit einem Teenager.


    Wir haben unseren Arek mit 2.5 Jahren bekommen - ich glaube kaum dass er jemals ein Zelt von innen gesehen hat (er kommt aus einem polnischen Tierheim).

    Mit 4 Jahren waren wir das erste mal zelten - ohne irgendeine Gewöhnung - da gab es keinerlei Schwierigkeiten.


    Also klar, könnte im Wald der Rückruf besser sein - und auch mit seinem Wachtrieb hatten wir auf dem Zeltplatz ein bisschen zu tun.

    Aber das sind ja Sachen die nix mit dem Zelten zu tun haben - sondern das müssen wir generell im Blick haben im Alltag - nicht nur beim Zelten.

  • Ich hab meine Hunde einfach zu mir ins Zelt gepackt und fertig :ka: Alter war unterschiedlich, weil nicht jeder im selben Alter schon auf Seminaren, etc. dabei war (die sind als Welpen nicht gewandert oder so! Zelten stand hier immer nur bei Workshops, Seminaren, helfen beim Championat, usw. an).



    Daheim hab ich Flugkennel und eine Stoffbox. Im Auto ne gescheite Box (Schmidt). Alles andere an Boxen (ausser eben die der anderen bekannten guten Hersteller) kaem mir nicht ins Auto.

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

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