Hund will nicht mehr raus

  • ANZEIGE

    Ich habe gerade ein Problem mit meinem Bicho. Vor vier Tagen bin ich abends auf die letzte Runde, Kyra wie immer frei, Chuqui, Nino und Bicho am Bauchgurt und Conan an der Leine. Im dunklen Flur schiesst plötzlich von vorne ein Schatten auf uns zu und greift uns an. Hier leben zwei Brüder die American Bullys züchten und an der Silutette konnte ich sehen dass es einer war, von der Grösse her eher einer der Halbstarken oder eine Hündin. Ich habe Conans Leine fallen lassen und mit den Rateros den Rückzug angetreten. Zum Glück kam mein Nachbar (einer der beiden Brüder) sofort raus. Conan hat in der Zwieschenzeit den Hund verjagt, Kyra war zum Glück schon unten. Ich also die Rateros eingesperrt und zusammen mit meinem Nachbarn die beiden Hunde gesucht. Es stellt sich heraus, dass es die Hündin seines Bruder war die schon 2 der eigenen Hunde getötet hat. Dank Conan ist es relativ glimpflich abgelaufen, sowohl er als auch Bicho haben nur ein paar Schrammen.


    Mein Problem ist jetzt, dass Bicho, der ja sowieso schon problematisch ist nicht mehr raus will. Sowie ich mich fertig mache und er auch nur das Gefühl hat dass wir raus gehen verschwindet er unterm Bett und zittert wie Espenlaub. Die einzige Möglichkeit ist in zu schnappen wenn er gerade mal nicht unterm Bett ist, in anzuleinen und dann rauszugehen. Mit dem Ergenbis, dass er jetzt nicht mehr in meine Nähe will, bzw. will, aber er traut mir im Moment nicht


    Jetzt weiss ich nicht ob ich ihn weiterhin "zwingen" soll zumindest zum lösen rauszugehen oder ob ich ihn einfach ein paar Tage reinmachen lasse bis er von selber wieder raus will.


    Vor allem wenn ich mit dem Rest draussen bin höre ich ihn jaulen. Er will raus, traut sich aber nicht.


    Leider habe ich zur Zeit keinen Garten in den ich ihn sich lösen lassen könnte.


    Bin für jegliche Anregung dankbar

  • Kannst du nicht alle direkt zb in der Garage in ein Auto packen und woanders hinfahren?

    Oder gibt es eine Möglichkeit, alle Hunde (oder nur deinen Bicho) in einen Fahrradanhänger oä zu packen und eine ungefährliche Stelle aufzusuchen?


    Ich würde deinen Bicho momentan nicht zum Rausgehen zwingen.:|


    Das sind ja schreckliche Zustände, wenn der Hund beim Lösen jedesmal Todesangst haben muss!


    Ich versteh auch nicht, wieso die Nachbarshunde frei raus laufen dürfen? Aber da hat man ja leider nicht immer so den Einfluss drauf..

  • ANZEIGE
  • Es macht die Situation gerade schwierig, weil man diese Begegnungen ja auch in Zukunft nicht vermeiden kann. Ergänzend noch ne Frage: Wie alt ist Bicho denn?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • An den Zuständen kann ich leider nicht viel ändern, meine aktuelle Sitatuation ist nicht sehr rosig. Hier ist eine der wenigen Möglichkeiten wo ich alle Hunde bei mir haben kann, in vielen Zonen auf der Insel darf man maximal 3 Hunde halten.


    Ich muss den Gang lang um über die Treppe nach unten zu kommen.


    Es sind keine ehemaligen Tiereschutzhunde, sondern die klassischen Zigeuner die ihr Geld zum Teil mit der Vermehrung von Bullys verdienen. Wenn es der Rüde von meinem Nachbarn gewesen wäre, wäre das Ganze anders ausgegangen. Der bringt 45kg auf die Waage, mein Boxer nur 32kg


    Freilaufen darf sie nicht, die Hunde werden in einem Zwinger gehalten. Aber aus dem kann sie wohl ausbrechen und wegen dem Unwetter vor ein paar Tagen wollte sie wohl zu meinem Nachbarn. Mein Nachbar hat mir versprochen mit seinem Bruder zu sprechen und die Zwinger besser zu sichern, seine Hunde sind zT. in der Wohnung und die die im Zwinger sind machen keine Probleme.


    Nach meinen ersten Post bin ich raus und Bicho hat sich getraut nachdem er 24 Stunden nicht raus war und sogar eingehalten hat. Nachdem wir unten waren war er auch fast "normal" (was dieser Hund eh nie ist)


    Ich werde ihn wohl erstmal nicht mehr zwingen, wenn er will soll er mit und wenn er nicht will soll er bleiben. Bicho ist der problematischte Hund in 30 Jahren Hundehaltung.

  • Ich wünsche dir und deinem Rudel von ganzem Herzen alles Gute und auch gute Gesundheit!

    Auf Mallorca ist es momentan auch nicht leicht zu leben und die Zustände bei dir lesen sich nicht rosig..


    Aber super, dass es Bicho häufchenmässig geschafft hat und wieder besser drauf ist: ich wünsche ihm allezeit gute Verdauung und dass euch nichts Schlimmes mehr passiert!

  • Hi,

    so sehr man sich die Situation anders wünscht, die Rahmenbedingungen lassen sich ja leider nicht ändern. Der Hund muss raus, und dies kann auch wohl nicht woanders geschehen oder wenn dann nur mit Aufwand. In diesem besonderen Fall würd ich deshalb ausnahmsweise versuchen vielleicht mit Bachblüten zu arbeiten und den Hund so vielleicht etwas gelassener zu machen. Mit harten Medis würd ich allerdings nicht arbeiten wollen. Ich wünsche Dir dass der Hund das nach 4 Wochen "weggeatmet" hat und Du nicht dauerhaft noch ne neue Baustelle mit dem Tier hast.

    Leider hab ich keine so richtig tolle griffige Idee, aber wenns so wäre wärst Du ja wahrscheinlich als erste drauf gekommen..


    Gutes Gelingen!!


    LG


    Mikkki

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!