2ter Hund ist eingezogen

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    Hallo ihr Lieben,


    ich hab mal eine Frage, wie ihr das seht....


    Am Donnerstag ist bei mir ein zweiter Hund aus dem Tierschutz eingezogen.


    Bei mir lebt schon eine 6 jährige Mischlingshündin, die anderen Hunden gegenüber eher misstrauisch ist, durchaus aber verträglich, wenn sie mal Vertrauen gefasst hat und der andere Hund nicht allzu aufdringlich ist.


    Nun ist ein 1,5 jähriger Rüde eingezogen, der wirklich seeeehr ruhig ist. Sobald meine Hündig beschwichtig oder knurrt, geht er sofort darauf ein indem er sich wegdreht, bzw. weggeht.


    Draußen ignorieren sich die beiden großteils, Gelegentlich wollen sich die beiden beschnuppern, was beide auch zulassen, meine Hündin ist dabei jedoch ein bissl angespannt. Drinnen lässt sie sich nicht wirklich abschnuppern, reagiert dabei schon aus größerer Distanz mit knurren. Ich kann die beiden nebeneinander füttern und streicheln. ABER jetzt zum Problem. Wenn meine Hündin in einem Raum ist, und der Rüde nachkommt, lässt sie ihn nicht rein. Der Rüde dreht sofort um und geht wieder in sein Bettchen. Wenn die Hündin weniger ihre Individualdistanz sondern mehr den Raum verteidigt, unterbinde ich das auch mit einem ruhigen Abbruchsignal. Sie hört dann auch (meistens) auf und dreht sich weg.. der Rüde traut sich dann aber nicht mehr rein.... Nun meine Frage .. seht ihr das als 'normal' bzw. würdet ihr hier einschreiten?


    Danke für eure Meinungen. :)

  • Dem Hund andere Räume verbieten, lasse ich nicht zu. Wer das macht, fliegt selbst raus.

  • Hallo, kannst du ihn alleine streicheln, oder kommt deine Hündin dann auch dazu und will ihn wegdrängeln? Ich meine es braucht mehr Zeit. Deine Hündin muss erst erkennen, dass der Neue jetzt da bleibt. Du kannst ihr zeigen, dass der Neue dir wichtig ist und ihn streicheln, wenn sie zusieht. Gleich danach, auch mal davor, würde ich sie kraulen, damit sie sich nicht zurückgesetzt fühlt.


    Gut finde ich auch solche Situationen, wo sie zeigen kann was sie drauf hat und stolz drauf ist das zu zeigen. Auch wenn es nur ein "Sitz" ist und sie dafür eine Belohnung bekommt. So ist sie abgelenkt, aber hat ein positives Grundgefühl. Aber ich denke, du machst das schon. Ich meine das hört sich alles normal an für so wenige Tage.


    Meine Althündin hat den jungen Neuzugang auch ab und zu aus der Ferne angebrummt, wenn er ihrer Meinung nach zu nah kam. Das hat sich schnell gelegt. Wobei meine Hündin die Stille ist und der Rüde ein "Achtungjetztkommeich". Er ist jetzt fast ein Jahr da und inzwischen hat sich alles gut eingependelt.


    Ich wünsche euch alles Gute.

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  • Wenn ich den Rüden streichle, kommt die Hündin nicht automatisch mit dazu.. Nur wenn Sie sowieso in der Nähe ist.. Aber sie drängt sich nicht dazwischen, sondern kommt auf die andere Seite und so streichle ich beide..


    Ich möchte ja nicht zulassen, dass sie ihm den Raum verbietet... unterbinde es ja daher.. wenn er zB vorgeht oder sie gemeinsam reingehen ist es ja kein Problem.. nur wenn sie schon drinnen ist. Nur was mich eben auch ein wenig beunruhigt ist, dass er sich sofort zurück zieht.. Rausschmeißen kann ich sie nicht.. wohin denn auch?? Sie verteidigt ja keinen speziellen Platz, nur den, den sie gerade hat..


    Das mit den kleinen Übungen finde ich einen tollen Ansatz danke :)

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  • Also ich streichle meinen zweiten Hund nicht, wenn ich den einen streichle. Auch wenn er sich nicht dazwischen drängelt. Meiner Meinung nach muss ein Hund im Rudel akzeptieren können, dass nur der andere Hund Aufmerksamkeit bekommt und dass seine Zeit separat statt findet.

    Ich trainiere auch gerne (wir machen Dummytraining), während der zweite Hund zuschaut und eben nicht mitmachen darf. Momentan übe ich, den einen Hund zu rufen oder ein Kommando ausführen zu lassen, während der andere eben nicht reagieren soll.

  • Schmeiß sie in einen Raum raus, wo der Rüde nicht reinkommen will und wo es für sie total ungemütlich ist. Am besten einen Raum, der nicht mal ein Hundebett hat.

  • Wenn meine Hündin in einem Raum ist, und der Rüde nachkommt, lässt sie ihn nicht rein.

    Dann würde ich die Hündin rausschicken, im anderen Raum (wo der Rüde sich wieder zurück gezogen hat) absitzen lassen, den Rüden in das (von der Hündin verbotene) Zimmer schicken und die Hündin auffordern nachzukommen.


    Der Rüde dreht sofort um und geht wieder in sein Bettchen

    Da unterwirft sich der Rüde und geht damit einer Eskalation aus dem Weg. Er macht alles richtig; ist natürlich zu einem gemeinsamen Zusammenleben auf engem Raum nicht gerade die beste Wahl. Für den Anfang gut, als Dauerzustand nicht erträglich. Das kann sich alles von selbst ändern, wenn der Rüde richtig angekommen und erwachsen ist.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Das wird sich bestimmt noch geben. Und für den Anfang würde ich eben einfach aufpassen, dass die Hündin nirgendwohin vor geht, wo sie den Rüden dann blockieren kann.

    Sprich, mach doch einfach die anderen Türen einstweilen zu. Und wenn ihr den Raum wechselt, gehst du mit dem Neuzugang vor und rufst die Hündin hinterher.

    Das wird nicht ewig so laufen müssen, aber der Rüde sollte einfach die Chance bekommen, anzukommen.

    Es grüßen Schneewittchen und die beiden Zwerge
    Silver, die stets gut gelaunte wilde Aussi-Hilde
    Pumuckl & Amun, das quirlige Schopfi-Power-Duo

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