Wachhund - was geht besser? Auf die Decke oder in ein anderes Zimmer

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    Hallo,

    ich dachte ich mache hierfür mal einen neuen Thread auf.

    Den Anfang findet ihr hier: bitte klicken


    Kurzzusammenfassung: Mimo, jetzt 10jähriger Schäferhund-Mischling ist seit drei Jahren bei uns. Das eigentliche "wachen" haben wir gut im Griff, er meldet zwar weiterhin, gibt aber Ruhe wenn wir übernehmen. Also perfekt.

    Generell sehr guter Gehorsam, nur "Bleib" ist nicht seine Lieblingsübung ?

    Bei Besuch ist er weiterhin unsicher, fragt uns aber immer was er machen soll.

    Kommen Besucher mit denen er gar nicht kann, geht Mimo in der Zeit außer Haus zur Oma, weil ich ihm und uns den Stress dann nicht antun will.

    Und ganz generell kommt er schlecht zur Ruhe. Das ist zwar auch wesentlich besser als am Anfang, aber von 16-18h Schlaf sind wir noch entfernt.


    Die eigentliche Frage:

    Hier habe ich gelesen, man dürfe bei der Erziehung der Hunde die Veranlagung nicht außer Acht lassen. Das klingt sehr logisch.


    Also, ist es für einen "Wachhund" besser in einem anderen Zimmer zu sein, wenn Besuch kommt? Oder ist es einfacher für ihn auf der Decke zu bleiben?


    Ich kann mir Argumente für beides vorstellen. Derzeit tendiere ich dazu, Mimo daran zu gewöhnen ins Schlafzimmer zu gehen wenn es klingelt. Mein Ziel wäre, dass er lernt dort zur Ruhe zu kommen.

    Das wäre zwar viel, viel Arbeit, aber wenn das von der Veranlagung her sinnig ist, lohnt sie sich ja hoffentlich wenigstens ?


    Danke vorab ?

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  • Für Deinen Hund wäre es sicher entspannter nicht im selben Raum sein zu müssen.

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  • Die Beschreibungen zu Deinem Hund klingen für mich auch so, als ob es für ihn besser wäre, in einem anderen Raum entspannen zu dürfen.

    LG Elke


    hier gibt es Bilder von Quattro (12/2007 - 04/2016), Queeny (12/2007 - 02/2021), Daily & Dacco (5/2016)

  • Hier gehen beide Hunde (mit Wachtrieb) in ein anderes Zimmer, wenn Besuch kommt. Wenn dann alle sitzen, dürfen sie dazu kommen und mal schauen. Oliv liegt dann gern dabei, Leni zieht sich oft auf ihren Lieblingsplatz (Sofa im Arbeitszimmer) zurück, wenn es ihr zu viel wird. Das dürfen sie dann selbst entscheiden. Finde ich für uns die perfekte Lösung. :nicken:


    Sie haben aber generell kein Thema mit Besuch an sich, nur die Begrüßungssituation ist oft einfach zu trubelig. Das muss man dann auch einfach vom Hund abhängig machen.

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke für die Antworten ?

    Das geht ja alles in dieselbe Richtung. Dann fange ich das nachher an.


    Erstmal soll er sich daran gewöhnen bei geschlossenen Türen drin zu sein, obwohl Mann und Kind im Wohnzimmer sind. Am Anfang wollte ich dabei bleiben, ihm seinen Kong geben und ansonsten nicht weiter beachten.

    Wenn das gut läuft ihn zunehmend allein lassen.

    Und erst wenn das gut klappt das klingeln dazunehmen, usw.


    Passt das so?

  • Kann er denn bisher nicht allein in einem anderen Raum sein bzw. kennt er das so noch nicht ?

    LG Elke


    hier gibt es Bilder von Quattro (12/2007 - 04/2016), Queeny (12/2007 - 02/2021), Daily & Dacco (5/2016)

  • Wir sind so vorgegangen


    1. Frage > ist der Gehorsam zuverlässig genug dass der Hund auf seinem Platz bleibt

    - wenn nein >anderes Zimmer oder großer abgedeckter Käfigkennel


    Wenn ja 2. Frage > entspannt der Hund auf seinem Platz (auf welchem er komplett in Ruhe gelassen wird) wirklich oder ist er durchgehend angespannt?

    - wenn nein > anderes Zimmer oder großer abgedeckter Käfigkennel

    - wenn ja, ist das die bevorzugte Lösung


    Meine Hunde blieben GsD trotz Wach- und Schutztrieb entspannt und zuverlässig auf ihrem Platz. Wenn aber ängstliche Gäste oder Kinder zu Besuch kamen, kamen sie in einen komplett abgedeckten, großen Käfigkennel im Nebenraum, aber mit offener Zimmertür zu uns. Irgendwie hat sich das für uns bei jedem Hund am besten bewährt.


    Die vorrangige Frage ist stets, wo und wie kommt der Hund am Besten zur Ruhe? Vermeiden wollten wir dass der Hund Besuch mit Wegsperren verknüpft.

  • Er bleibt auf seinem Platz, steht aber komplett unter Strom und bellt dann auch, es sei denn einer von uns sitzt direkt neben ihm.


    Und nein, er kann nicht alleine in einem Zimmer sein.

    Interessanterweise kann er aber wunderbar ganz alleine zu Hause sein. Dann schläft er auch.



    Was auch ginge wäre ein Kindergitter an die Schlafzimmertür zu machen. Hierbei hätte ich aber die Befürchtung, dass er es noch schlechter aushält nicht kommen zu dürfen.

  • Vielleicht wäre bei euch auch ein abgedeckter Käfigkennel eine Möglichkeit für euch. Unsere Hunde kamen gut damit klar weil sie’s sehen konnten aber hören, plus komplett ungestört waren.


    Inzwischen nutzen wir den Käfig ausschließlich für Hotelaufenthalte, wenn wir Essen gehen. Damit Herr Hund evtl. reinkommendes HotelMitarbeiter nicht stellt

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