17 Wochen alter Boxer schläft nicht

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    Hello :)


    Wir haben seit 9 Wochen einen mittlerweile 17 Wochen alten Boxer Welpen.

    Er ist super süß, allerdings auch unglaublich wild und ein richtiger Raudi.

    Wir haben 2 Probleme die irgendwie nicht besser werden, bin langsam ziemlich ratlos.


    Problem Nr. 1 : Auch nach 9 Wochen bei uns beißt er, sobald er mit uns auf dem Sofa liegt in Klamotten, Hände ect. zwar nicht mehr so doll wie am Anfang aber es nervt schon. Kuscheln, ruhig mit ihm auf dem Sofa liegen ect. Ist nicht wirklich möglich.

    Laut *Aua* rufen und Spiel abbrechen, ignorieren, aus dem Raum rausgehen, kurz anleinen usw. haben wir alles schon probiert.

    Er empfindet alles als Spielaufforderung, auch ganz normales streicheln.

    Kann sein das sich das von alleine gibt, aber mich würde interessieren wann man damit rechnen kann ?


    Problem Nr. 2 : Er ist wirklich unglaublich wild und aufgedreht, eigentlich von Tag 1. Sogar die Züchterin meinte das er ganz schön heftiges Energiebündel ist und dazu fast doppel so groß wie seine Geschwister ist ? soweit so gut...

    Das Problem ist, dass er nie zur Ruhe kommt. Er würde sich niemals von alleine schlafen legen, sondern 4 Stunden am Stück irgendeinen Mist machen bis er tot umfällt und schläft. Das war eigentlich auch schon von Tag 1 an so. Wir versuchen ihn weder zu überfordern noch zu unterfordern, achten da sehr genau drauf, dass alles altersgerecht stattfindet.

    Da er nie von alleine geschlafen hat, hab wir ihn zum schlafen in seine Box verfrachtet. Das hat auch bisher super geklappt, er meckert zwar ab und zu, schläft dann aber auch wirklich gut und ist viel erholter.

    Nun wächst er aber wie Unkraut und es wäre schon schön wenn er so langsam in seinem Hundebett schlafen würde oder auf dem Sofa. Nur sieht er die Box jetzt als einzigen Schlafort und zwingt sich förmlich außerhalb der Box wach zu bleiben ?‍♀️ Wir versuchen die Wohnung als Ruheort für ihn zu gestalten, heißt kein wildes spielen mit ihm, kein ständiges anfassen ect. allerdings schafft er es auch problemlos alleine sich hochzupushen.


    Vllt hat ja jemanden ein ähnliches Problem oder hat einen guten Rat für uns :)


    Viele Grüße aus Wien von Josy, Jonas und Fortysleeping-dog-face

  • Wie sieht Euer Tagesprogramm aus und hat er Freilauf?


    Und was spricht dagegen ihm die Box vorerst zu lassen bzw halt wahrscheinlich ne größere.?

  • Danke für deine Antwort.


    Also wir stehen um 6:30 Uhr auf (er schläft von 22-6:30/7:00 durch), dann 20-30 Minuten ne große Runde im Park wo er frei laufen darf (wohnen mitten in der Stadt, daher kein Garten), dann schläft er 2-3 Stunden in der Box, dann nochmal pipi (gassi Runden immer so um die 15 min manchmal auch 10 min wenn’s regnet, mag er nicht ?) dann ein Suchspiel, oder einem Kong je nachdem. Über den Tag verteilt 10-15 min Training (das liebt er über alles) und circa 1 mal die Woche spielen am Nachmittag mit anderen Hunden. Wir trainieren gerade das er pro Tag mal 30- 60 min alleine bleibt (klappt schon gut) und Joa nachdem Kong, spielen ect. schläft er so 1-2 Stunden und das dann immer mal wieder über den Tag verteilt. Also insgesamt so 4-5 gassi Runden pro Tag

    Haben ganz am Anfang mehr mit ihm gemacht, also öfter spielen und so, aber das pusht ihn einfach zu sehr. Und Joa abends versuchen wir ein bisschen mit ihm zu kuscheln, allerdings ist er nicht so das Kuschelbegeistert ?? mit der box kommt er auch so auf 18-19 Stunden schlafen beziehungsweise "ruhen" pro Tag


    Ja mit der Box dachte ich mir das er ja auch lernen muss von alleine zur Ruhe zu kommen. und das ich gerne mal abends auf dem Sofa liegen würde und er halt irgendwo daneben ohne das er Mist baug. Vielleicht ist er da aber noch zu jung für und das kommt noch, keine Ahnung

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  • Ich find 18, 19 Stunden Schlaf für nen 17 Wochen Hund einer sehr körperlichen Rasse nicht sooo wenig, sondern eher normal, der is ja nicht tot, sondern mit Kinderenergie ausgestattet.


    Tendentiell würd ich die Trainings eher streichen. Braucht noch kein 17 Wochen Hund ernsthaft.


    Eventuell, wenn ers braucht, würd ich stattdessen nochmal n paar Minuten Freilauf einbauen.

    Persönlich find ich 1x 20 Minuten freie Bewegung für nen eher schon Junghund fast wenig. Dafür geht relativ viel Zeit für Löserunden drauf.


    Zumindest bei meiner wilden Henn, noch etwas jünger, ist mehr freie Bewegung - nicht unbedingt aufputschende Hundespiele, sondern durch die Gegend dackeln, weniger drumherum, weniger Leine gehen und fordern eher der Schlüssel zum runter fahren hinterher.


    Kuscheln mögen übrigens etliche Welpen nicht, das stört beim Welt erkunden. Heißt nicht, dass er es später auch automatisch doof findet.

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Zumindest bei meiner wilden Henn, noch etwas jünger, ist mehr freie Bewegung - nicht unbedingt aufputschende Hundespiele, sondern durch die Gegend dackeln, weniger drumherum, weniger Leine gehen und fordern eher der Schlüssel zum runter fahren hinterher.


    Kuscheln mögen übrigens etliche Welpen nicht, das stört beim Welt erkunden. Heißt nicht, dass er es später auch automatisch doof findet.

    So ist es mit meinem 18 Wochen alten Gustav auch. Die Energie bin ich mit meinen Senioren nicht mehr gewohnt und sie kann einen schon mal ziemlich überfordern. :lol:

  • Ja das mit den mehr Auslauf werd ich auf jeden Fall mal ausprobieren :) hatte immer im kopf, bloß nicht zu viel blabla, aber ja er wird älter ? danke :)

  • Zumindest bei meiner wilden Henn, noch etwas jünger, ist mehr freie Bewegung - nicht unbedingt aufputschende Hundespiele, sondern durch die Gegend dackeln, weniger drumherum, weniger Leine gehen und fordern eher der Schlüssel zum runter fahren hinterher.


    Kuscheln mögen übrigens etliche Welpen nicht, das stört beim Welt erkunden. Heißt nicht, dass er es später auch automatisch doof findet.

    So ist es mit meinem 18 Wochen alten Gustav auch. Die Energie bin ich mit meinen Senioren nicht mehr gewohnt und sie kann einen schon mal ziemlich überfordern. :lol:

    Ich fürcht, die leidige 5 min Regel und das bloß nicht überlasten, vorallem orthopädisch, führt mitunter auch zu Unterforderung.


    Gewaltmärsche natürlich nicht. Strammes Leinegehen auch nicht. Aber den Körper selbst ausprobieren können. Trittsicherheit entwickeln. Blödsinn rauslassen. Ohne Leistungsanspruch ein Babytornado sein können.


    Bei uns is aktuell mit genau 13 Wochen und halt rassetypisch quasi nur rennen angesagt. An der Leine ginge das niemals.


    20 Minuten sind momentan gut, mehr ist manchmal besser. Wenn man sie einfach machen lässt, merkt man auch, wenn es reicht.

    Und das wird jetzt sukzessive mehr werden.


    Wohingehen die Löserunden abgesehen von Umweltgewöhnung und halt lösen keinen sonderlichen Mehrwert bringen.


    Oder viel tricksen und üben. Klar macht sie mit, momentan is alles lustig, aber es erfüllt in meinen Augen nicht den Bedarf Eeeeeeenergie los zu werden und Körpergrenzen wahr zu nehmen, sondern strengt an.

  • Meiner rennt draußen bisher nur bedingt. Er rennt mit meiner Hündin mit, wenn sie dabei ist. Sind wir alleine unterwegs, traut er sich nicht weit weg von mir. :ka: Richtig rennen macht er oft nur zu Hause um den Tisch rum, was ich gar nicht so prickelnd finde und eingreifen muss.

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