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Welpe dreht durch (kommt nicht zur Ruhe)

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    Hallo ihr Lieben,


    bei uns ist vor anderthalb Wochen ein mittlerweile 10 Wochen alter Rottweiler eingezogen. Wir haben momentan riesige Probleme was seine „5 Minuten“ angeht. Ich habe alle Beiträge die ich zu diesem Thema finden konnte durchgelesen und noch nichts passendes gefunden, aber vielleicht hat trotzdem noch einer von euch einen Tip für uns.


    Momentan sieht es so aus das der kleine Mann es nicht schafft von alleine zur Ruhe zu komme und er steigert sich extrem schnell in seine „5 Minuten„ rein, aus denen er von alleine nicht mehr raus kommt. Das heißt er wird wach, Streicheleinheiten, pipi Runde und schon dann, nach insgesamt höchstens 10 - 15 min ist er komplett drüber. Er fängt an uns extrem zu beißen, alles was wir machen sieht er als Spielaufforderung. Das einzige was halbwegs funktioniert ist es ihn zu ignorieren. Es scheint so als ob er Aufmerksamkeit haben möchte. Er fängt an uns zu beißen, wenn er auf das „Aus“ nicht hört ignorieren wir ihn. Dann beißt er immer doller, bis er nach dem 4., 5. mal anfängt zu weinen, zu Knurren, wieder zu beißen. Wenn er aufhört warten wir noch eine Weile ab, damit keine falschen Verknüpfungen entstehen und beachten ihn wieder, dann geht das ganze von vorne los. Wir haben auch schon versucht ihn einfach nicht zu beachten uns aufs Sofa zu setzen, weil wir gehofft haben das er dann auch zur Ruhe kommt, aber auch dann geht das ganze einfach wieder von vorne los. Das wiederholt sich so lange bis wir ihn in seine Box setzen. Dort kommt er super schnell zur Ruhe. Manchmal weint er noch kurz, aber nach höchstens 5min schläft er. Allerdings geht es wenn er wach wird genauso weiter und das den ganzen Tag. Streicheleinheiten, Pipi Runde, eventuell spielen, aufdrehen, Box, schlafen.


    Unsere Züchterin hat uns den Tip gegeben ihn immer wieder, wenn er uns so extrem beißt, in seine Box zu setzen und ihn erst rauszulassen wenn er sich beruhigt hat. Das ganze sollen wir so lange wiederholen bis er uns nicht mehr beißt. Das Problem daran ist das er immer wieder aufs Neue anfängt uns zu beißen oder irgendwann in der Box einschläft. Dementsprechend verbringt momentan recht viel Zeit in seiner Box, was ich überhaupt nicht gut finde. Außerdem halte ich den Lerneffekt dabei für sehr gering. Aber wir wissen uns momentan ehrlich gesagt auch nicht anders zu helfen. Weil alles andere nicht funktioniert, wenn wir Beispielsweise kurz aus dem Raum gehen stört ihn das überhaupt nicht, dann sucht er sich halt eine andere Beschäftigung.


    Wir haben natürlich auch probiert unseren Tagesablauf an ihn anzupassen. Wir haben weniger mit ihm gemacht, nur Pipi Runden. Wir haben mehr mit ihm gemacht, zu den Pipi Runden 1-3 „größere“ Runden (10-15min, je nach dem wie er drauf war), dabei ging es natürlich nie um die Strecke sondern darum das er einbisschen schnüffeln und sich auf der Wiese austoben konnte. Wir haben probiert eine größere Runde durch ein Spiel zu ersetzen und so weiter..aber er steigert sich nach allem was wir tun in seine Phasen rein.


    Dazu ist zu sagen:

    Ich weiß das Welpen die beishemmung erst lernen müssen, aber wenn er normal drauf ist klappt es super wenn wir „Au“ sagen. Dann hört er direkt auf.


    Auch wenn er nicht in seinen 5 Minuten ist sieht er alles andere außer ein „Au“ als spielaufforderung.


    Spielsachen lassen wir erst gar nicht liegen, da er sich selbst sonst komplett reinsteigert. Wir habe natürlich genügend Sachen zum kauen für ihn da und bieten ihm diese auch an. Die nimmt er aber nur wenn er nicht in seiner Phase ist.


    Wenn wir vorausschauend handeln und ihn schon vor seinem „5 Minuten“ in seine Box setzen kommt es zwar erst gar nicht zu diesen Phasen, aber dann würde er noch mehr Zeit in seiner Box verbringen. Wir haben natürlich auch probiert seine Energie umzulenken durch andere Kauartikel etc.


    Zusammenfassend: Wenn er nicht gerade frisst oder schläft ist er in 80% der Fälle in seiner Phase und damit beschäftigt uns zu beißen. Aber an sich haben wir alles ausprobiert damit er weder Über- noch unterfordert ist.


    Für ein paar Denkanstöße wäre ich sehr dankbar.

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  • Ich denke, ich habe den Fehler gefunden. Der Welpe ist das Zentrum eurer Aufmerksamkeit. Alles richtet sich nach dem Welpen. Das bekommt ihm nicht. Damit kommt er nicht klar, genauer gesagt.


    Also: Lebt euren Alltag so wie sonst auch. Basta. Welpe ist halt da. Sonst hat sich nichts verändert. Nichts Besonderes.


    (Habe ich mit jedem meiner Welpen genauso praktiziert. Zoomies gab es in den seltensten Fällen.)

  • Ich denke, ich habe den Fehler gefunden. Der Welpe ist das Zentrum eurer Aufmerksamkeit. Alles richtet sich nach dem Welpen. Das bekommt ihm nicht. Damit kommt er nicht klar, genauer gesagt.


    Also: Lebt euren Alltag so wie sonst auch. Basta. Welpe ist halt da. Sonst hat sich nichts verändert. Nichts Besonderes.


    (Habe ich mit jedem meiner Welpen genauso praktiziert. Zoomies gab es in den seltensten Fällen.)

    Erst mal danke für deine schnelle Antwort. An sich probieren wir das ja, aber wenn da jedes Mal ein Welpe ist der in uns beißt ist das schwierig. Er verbeißt sich halt an allem was er kriegen kann. Die einzige Möglichkeit einen normalen Alltag zu haben ist wenn er in seiner Box ist...ansonsten lässt er nicht ab von uns. Oder hast du eine andere Vorstellung wie man das regeln kann?

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  • Erst mal würde ich die Box gegen einen Welpenauslauf ersetzen, dass er mehr Platz hat.


    Jedes Mal wenn er Euch anknabbert, ein Tau oder Kaudingens in die Schnute schieben.


    Ein fester Tagesablauf mit festen Abläufen und festen Ruhezeiten, wo nichts passiert, damit sich da ein gewisser Rhythmus einspielt. Kann man sicher auch wieder lockern zum geeigneten Zeitpunkt.


    Einmal am Tag muss er auch mal richtig flitzen können und seine Energie abbauen. Also geht irgendwo hin, wo das möglich ist.


    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Du hier nichts zu dem Thema gefunden hast. Jeder zweite Thread heißt: Hilfe, Welpe kommt nicht zur Ruhe. Lies doch einfach noch ein bisschen im entsprechenden Unterforum, da gibt es noch ganz viele Tipps. :smile:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Aus was für einer Zucht kommt der Welpe denn?

    Solange Menschen denken,dass Tiere nicht fühlen,müssen Tiere fühlen,dass Menschen nicht denken.


    Dobermann Murphy, Dobermann Duke, Fila Brasileiro Cara, Border Mix Gismo und Schäferhund Mix Shira

    Ihr bleibt unvergessen

  • Mich würde auch interessieren, aus welcher Zucht er kommt.

    ADRK? Eher Leistung? Oder eher Bauernhof?


    Was macht ihr auf der Pippirunde? Wird da nur zum Lösen rausgegangen, wie lange seid ihr da unterwegs, wird da auch gespielt oder irgendwas sonstiges gemacht oder geht's nur raus zum Lösen und wieder rein?

    Ist es bei euch recht turbulent zu Hause, habt ihr kleine Kinder oder sonst etwas, was sehr unruhig ist und Daueraktion macht?


    Es klingt so, als wären die Umwelteindrücke für den Hund einfach bereits zu viel. Jetzt ist die Frage, liegt die Problematik am Hund, sprich ist er da nicht in der Lage ein normales Maß auszuhalten oder ist das Umfeld zu turbulent.

    LG Raphaela

    "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem." Cpt Jack Sparrow

    "Das ist der Weg" Din Djarin

    Mr Ekko, Cardassia & Azog

  • Genau er kommt aus einer Leistungszucht, vom ADRK aus. Unsere Pipi Runden gehen knapp 5 min, er löst sich und dann schnüffelt er wenn wir wieder zurück laufen noch einbisschen auf der Wiese rum (Die Wiese ist direkt vor unserem Haus, das heißt ich trage ihn runter, setze ihn auf der Wiese ab und wenn er fertig ist laufen wir zurück) .


    Bei uns zuhause ist es sehr entspannt, wir haben keine Kindern. Wir probieren immer wenn wir zuhause sind ganz entspannt unsere Sachen zu erledigen (am PC, kochen, Fernsehen) ohne den kleinen groß zu beachten, damit er runter kommt und schlafen kann. Das schafft er aber ohne Box überhaupt nicht. In der Box legt er sich direkt hin und schläft dann auch ein. Deshalb gehe ich davon aus das ihm alles zu viel ist. Aber weniger als seine Pipi Runden geht ja auch nicht.


    Er schaukelt sich an allem extrem hoch, sei es der Teppich, das Sofa oder ein Regal irgendwas sieht er immer wenn er sich hingelegt hat.


    Ich kenne die 5 Minuten bis jetzt auch nur in Form vom bekloppten hin und her rennen und dann nach ein paar Minuten vor Müdigkeit umfallen. Wenn es nur das wäre könnte er das ja raus lassen. Aber bei ihm geht es direkt ins beißen und hochschaukeln über.



  • Die Box müssen wir auch zu machen, da er sonst wieder raus Rennt und weiter aufdreht. Und genau damit, den kleinen einfach nur in seiner Box zu lassen, fühle ich mich gar nicht wohl.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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