Probleme mit der Beißhemmung

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    Hallo zusammen,

    Unser kleiner Labrador Welpe ist nun 13 Wochen alt und das Thema mit der Beißhemmung klappt bei uns leider Immernoch nicht so wirklich.

    Wenn wir dem kleinen etwas wegnehmen, er etwas nicht darf oder es allgemein nicht nach seinem Kopf geht schnappt er nach uns und knurrt oder bellt uns an.

    Von der Hundeschule haben wir den Tipp bekommen ihm immer eine kurze Leine im Haus anzulegen und drauf zu treten wenn er wieder schnappt. Das klappt so semi gut. Manchmal fährt der kleine so hoch dass man nicht so schnell reagieren kann dass er schon zuschnappt. Er bekommt auch immer mehr Kraft und hat sehr spitze Zähne sodass es langsam echt weh tut.

    Was können wir noch tun um das so schnell wie möglich zu unterbinden ?


    Allgemein ist es ein sehr selbstbewusster Welpe der laut unserer Trainerin eine konsequente Führung benötigt. Das versuchen wir nun auch umzusetzen und korrigieren jedes Verhalten welches nicht erwünscht ist. Durch das ständige schnappen bzw. beißen ist das aber eher schwierig.crying-dog-face

    Ich hoffe ihr habt einige Tipps. Ein einfaches Nein, aus oder ignorieren hilft bei uns nicht

  • Da hilft nur Geduld. Bei uns hat es bis zum 6. Monat gedauert (mit sinkender Intensität, aber bis es komplett verinnerlicht wurde, hats halt einfach gedauert). Es gibt diese kleinen Schnappschildkröten, die länger brauchen. Er ist erst 13 Wochen alt, wirklich noch ein Baby. Da sitzen auch die Kommandos wie nein oder aus noch nicht, können sie noch gar nicht.


    Am Besten auf ein Spielzeug umlenken oder, wenn es gar nicht geht, dem Zwerg mal ne Ruhepause verordnen. Da biete sich ein Welpenauslauf an, da rein kommt was zum kauen oder Spielzeug, welches er benagen darf und er hat mal ne Auszeit.


    Ansonsten auch mal Ursachenforschung betreiben, möglicherweise macht Ihr zu viel mit ihm, so dass er überreizt ist. Schläft er genug (18 Stunden?) Kann er sich auch mal frei bewegen und ein bisschen Dampf ablassen im Feld/Wald oder auf einer Wiese?

  • Wir haben bei unseren Welpen/Junghunden (zu heftiges) Beißen/Schnappen grundsätzlich auf ein Spielzeug umgelenkt - häufig sind die Welpen/Jungunde, wenn sie das Verhalten zeigen, etwas drüber und dann auch nicht wirklich aufnahmefähig. Bereitliegendes Spielzeug (wir hatten einfach praktisch überall in der Wohnung Hundespielzeug - und zwar unterschiedliche, muss man immer mal gucken, welches grad dem Kaubedürfnis des Welpen/Junghunds entspricht (die haben teils phasenweise unterschiedliche Vorlieben)) nehmen und in die Schnute schieben. Wenn es sein muss auch 100x hintereinander :ugly::lol:


    Und, wie Oleniv schon schrieb, Geduld. Viel Geduld.

    Gerade mit 13 Wochen ist ein Hund wirklich noch ein Baby und hat oft keine gute Konzentrationsfähigkeit.

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  • Noch eine Stimme für Umlenken auf Spielzeug! Ich hab grad so einen Gremlin von 14 Wochen hier sitzen. Wenn er nicht aufgedreht ist, klappt es schon gut mit der Beisshemmung. Ist er etwas drüber, tut's weh! Lass dich nie in einem solchen Moment in einen Kampf mit dem Welpen ein, der dreht nur noch höher und beisst heftiger! Auch kein gewaltsames Abnehmen von geklauten Socken, Klopapier, Schuhen und dergleichen! Da lieber ein tolles Tauschgeschäft machen, und künftig besser aufräumen.;)

  • PS: Das Anknurren und Anbellen zeigt, dass der Kleine drüber ist - nehmt mal euren Alltag mit ihm unter die Lupe, der scheint zu stressig. Und wenn ihr jetzt ihn ständig für irgendwelches Fehlverhalten korrigiert, dann stresst das nicht nur den Hund, sondern auch euch zusätzlich, und ihr geratet in einen Teufelskreis.


    Nicht ständig verbieten und korrigieren - darob werdet ihr und der Hund nur völlig irre, und Spass macht es auch nicht! Fokussiert auf das was er gut macht, lenkt um auf Dinge, die er tun darf. Das ständige Rumnörgeln am Hund macht nur schlechte Laune und ist nicht zielführend.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Am Besten auf ein Spielzeug umlenken oder, wenn es gar nicht geht, dem Zwerg mal ne Ruhepause verordnen. Da biete sich ein Welpenauslauf an, da rein kommt was zum kauen oder Spielzeug, welches er benagen darf und er hat mal ne Auszeit.


    Ansonsten auch mal Ursachenforschung betreiben, möglicherweise macht Ihr zu viel mit ihm, so dass er überreizt ist. Schläft er genug (18 Stunden?) Kann er sich auch mal frei bewegen und ein bisschen Dampf ablassen im Feld/Wald oder auf einer Wiese

    Ah super das mit dem Spielzeug umlenken haben wir auch schon öfter gemacht. Da der Tipp ja häufiger kam werden wir das jetzt häufiger machen.

    Hoffentlich wird es dann so besser. Man macht sich ja doch Gedanken wenn der kleine so nach einem schnappt :muede:


    Die 18 Stunden schlaf sind sicher nicht jeden Tag drin aber wir versuchen darauf zu achten dass er genug Ruhe bekommt. Wenn wir das Gefühl haben er überdreht dann kommt er auch oft in die Box. Dort kommt er dann wirklich schnell zur Ruhe.

    Und toben kann er nicht so oft. Wir versuchen ihn zuhause zu beschäftigen mit schnüffeln etc.

  • PS: Das Anknurren und Anbellen zeigt, dass der Kleine drüber ist - nehmt mal euren Alltag mit ihm unter die Lupe, der scheint zu stressig. Und wenn ihr jetzt ihn ständig für irgendwelches Fehlverhalten korrigiert, dann stresst das nicht nur den Hund, sondern auch euch zusätzlich, und ihr geratet in einen Teufelskreis.


    Nicht ständig verbieten und korrigieren - darob werdet ihr und der Hund nur völlig irre, und Spass macht es auch nicht! Fokussiert auf das was er gut macht, lenkt um auf Dinge, die er tun darf. Das ständige Rumnörgeln am Hund macht nur schlechte Laune und ist nicht zielführend.

    Ah super vielen Dank für den Tipp.

    Also sollten wir darauf achten dass unser kleiner zum Beispiel noch mehr Schlaf bekommt ?

    Würdet ihr dann auch zu Maßnahmen greifen wie zum Beispiel anbinden wenn der Hund schwer zur Ruhe kommt?


    Wenn ich den Hund aber nicht korrigiere dann denkt er doch er kann machen was er will?! Oder sehe ich das falsch :emoticons_look:

  • Und toben kann er nicht so oft. Wir versuchen ihn zuhause zu beschäftigen mit schnüffeln etc.

    Das ist Schade. Da solltet Ihr schauen, dass Ihr eine Möglichkeit findet. Ich weis nicht, ob Ihr Kinder habt, aber die haben auch sehr viel Energie, die mal raus muss. So ist das auch bei jungen Hunden. Die müssen auch einfach mal flitzen, durch die Gegend kugeln, spielen und sich körperlich betätigen. Natürlich zeitlich im Rahmen, aber das ist schon wichtig.


    Wenn ich den Hund aber nicht korrigiere dann denkt er doch er kann machen was er will?! Oder sehe ich das falsch :emoticons_look:

    Jein. Natürlich muss Du nicht zusehen, wenn er Dir die Lieblingsschuhe zerfrisst, aber er muss auch erst lernen was ok ist und was nicht. Und wenn er den ganzen Tag nur nein, nein, nein hört, ist das ja frustrierend für alle. Ein Stück weit gehört das dazu, dass mal was angefressen und zerstört wird, aber optimalerweise verhindert man das im Vorfeld. Also alles sichern/wegräumen, was einem lieb und teuer ist und ansonsten umlenken. Mit der Zeit merkt man, wenn sie was anpeilen um Blödsinn zu veranstalten, dann kann man das ja wieder umlenken auf ein Spielzeug und dabei vielleicht auch noch aus oder tauschen üben. Oder ein Leckerli durch die Gegend schnippsen, was er dann fangen darf.

    Es ist doch schöner miteinander Spaß zu haben, als sich ständig aneinander zu reiben. :smile:

  • Und toben kann er nicht so oft. Wir versuchen ihn zuhause zu beschäftigen mit schnüffeln etc.

    Es geht darum, die richtige Balance zu finden. So ein Welpe muss ja auch viel Gelegenheit zu freier Bewegung haben, und das sollte nicht nur in der Wohnung sein. Wie und wo geht ihr denn mit ihm raus? Ich meine jetzt nicht nur raus zum Löseplatz, sondern Ausflüge zu passenden Freilaufstellen, wo der Kleine mal rennen kann, oder auch ruhig die Welt erkunden kann: noch ist ja jeder Busch, jeder Ast- oder Erdhaufen ungemein spannend.


    Es geht - auch bei Hundekontakten- nicht um Toben bis er umfällt. aber der braucht schon mal Gelegenheit, seine Energie etwas rauszulassen. Sonst passiert das notgedrungen in der Wohnung.

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    Und toben kann er nicht so oft. Wir versuchen ihn zuhause zu beschäftigen mit schnüffeln etc.

    Was heißt denn, dass er nicht oft toben kann? Geht ihr immer noch nicht wirklich länger mit dem Hund raus und hat er denn jetzt wenigstens andere Hunde zum spielen?

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