Ist der Schäferhund der richtige Hund für uns?

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    Guten Tag allerseits,


    meine Freundin und ich ziehen demnächst in eine neue Wohnung und wollen dann auch bald einen Hund in unserem Leben haben ?


    Nun plagen mich allerdings Zweifel ob ein Schäferhund das Richtige für uns ist.


    Meine Freundin hatte vorher schon einen Schäferhund und ihre ganze Familie hat euch welche, allerdings bin ich mir nicht sicher ob wir dieser Rasse gerecht werden können.


    Ich durfte schon die Schäferhunde aus ihrer Familie kennenlernen und die sind auch alle echt toll allerdings alle samt Hofhunde. Unser Hund soll mit uns in der Wohnung leben und müsste 4x die Woche ca 5/6 Stunden alleine sein.


    Ich habe hier öfter gelesen das ein Schäferhund hundesport brauch um richtig ausgelastet zu werden stimmt das? Unser Plan war es nämlich eher viel spazieren zu gehen und zu trainieren. ( gehorsam, mal spiele wie Futter verstecken das er suchen muss, neue Tricks,..)


    Außerdem bin ich ein Typ Mensch der auch gerne mal mit einem Hund auf der Couch liegt und kuschelt allerdings war das mit dem Schäferhunden aus ihrer Familie nicht möglich. Die wollen nur Action.


    Ich selbst bin übrigens eher mäßig hunde erfahren. Wir hatten immer Hunde in der Familie allerdings war ich nie für die Erziehung zuständig.


    Meine Freundin will eher ein Action Paket mit dem sie viel machen kann und in Ruhe gelassen wird (ooooh ist der süß darf ich den mal streicheln???)

    Und ich möchte einen Hund mit dem ich Trainieren und Spielen kann, aber auch mal kuscheln kann oder auf der faulen Haut liegen kann.



    Mir wäre da der Schweizer Schäferhund eingefallen weil ich schon öfter gehört habe das diese Menschenbezogener sein sollen.( ihre Oma hatte einen)


    Was sagt ihr dazu?


    Liebe Grüße

  • Die Frage vorab sollte ersteinmal sein, welcher Schäferhund?


    Deutsch? Hochzucht oder Leistung?

    Belgisch? Malinois, Tervueren, Groenendal, Lakenois?

    Holländisch?

    Weißer Schweizer?

  • Meine Freundin bevorzugt den deutschen Schäferhund Hochzucht.


    Ich habe allerdings Zweifel ob wir dieser Rasse gerecht werden können und denke daher an den weißen Schweizer Schäferhund.

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  • Naja bei der Hochzucht kommt es halt vor allem drauf an, aus welchen Linien man kauft.

    Da kann man schon Nette erwischen, aber auch der HZ DSH ist immer noch Gebrauchshund. Sprich der kann ein ziemlicher Sausack mit fremden Hunden und Menschen sein. Zudem sind sie wie die meisten DSH einfach laut.

    Ob sich da die Nachbarn in der Wohnung so drüber freuen, wenn man das nicht richtig in den Griff bekommt ist halt die Frage.


    Der HZ DSH ist halt so in der Schwebe. Er ist keine Sportkanone, aber eben auch noch kein Familienbegleithund.

    Was den am Ende zufriedenstellt und auslastet, kann man einfach nicht im voraus sagen. Kann sein, dass ihr ein Exemplar bekommt, dass relativ nett ist und mit Gassi gehen und ein paar Tricks happy ist, kann sein, dass ihr einen erwischt, der sich noch wirklich an sein Gebrauchshunderbe erinnert und wirklich rassegerechte Arbeit braucht, um sich nicht selbst zu beschäftigen, kann aber auch sein, dass ihr was kriegt, was nicht Fisch und Fleisch ist und wo man sich einfach absolut auf den Hund einstellen muss, um durch den Alltag zu kommen.


    Für Hundesport (das gewünschte Action Paket) würd ich mir ne andere Rasse suchen, wenn ich nur einen angenehmen zuverlässigen Alltagsbegleiter will, auch.

  • So ganz pauschal find ich das schwer zu sagen, erst einmal ist natürlich wichtig zu wissen, welcher Schäfi es denn genau werden soll.


    -Schäferhunde haben einen sehr ausgeprägten Schutz- und Wachtrieb, je nach Hund ist es ständige und konsequente "Arbeit" diesen so einzurahmen, dass der Hund trotzdem ein guter Alltagsbegleiter ist.

    -Man sollte sich bewusst sein, dass es nicht immer ganz einfach ist einen extrem bezugspersonenbezogenen Hund mal im Krankheitsfall, Urlaub etc. zu Freunden oder zur Familie zu bringen. (Ginge bei meinem nur mit meiner Mutter, wenn mein Freund und ich mal nicht da sein sollten, und auch da ist er nicht übermäßig glücklich sondern jammert sehr...)

    -Eine Auslastung im richtigen Maß ist bei solchen Hunden ist extrem wichtig, dass ein Hund unausgelastet anstrengend wird ist ja jedem klar, aber das "Nach müde-kommt-blöd-Phänomen" kommt auch schnell zum Vorschein

    -Außerdem sind Schäferhunde auch überdurchschnittlich gesprächig, nicht nur das typische Bellen, sondern auch generell Fiepen, Quietschen, Bellen, Wuffen. Ich habe hier mal einen wunderbaren Satz gelesen: "einem Schäferhund muss man erst das tonlose Atmen beibringen" das ist natürlich etwas überspitzt aber das beschreibt es ganz gut:D


    Das sind wirklich nur ein paar Punkte bzw. Erfahrungen von mir, die Rasse ist einfach speziell und ich bin absolut kein langjähriger Schäferhundexperte, da bist du bei Helfstyna an der richtigen Adresse:bindafür:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Erst einmal danke für die Antworten.


    „Action Paket“ ist eher so gemeint das sie viel spielen will und toben. Klar ab und zu möchte sie auch mal kuscheln aber hauptsächlich möchte sie etwas mit dem Hund machen. Zum Beispiel Frisbee spielen.


    Hundesport weiß ich nicht ob es etwas für sie oder mich wäre. Ich wäre aber definitiv nicht davon abgeneigt es mal auszuprobieren.


    Wir wollen uns auf jeden Fall einen Hund kaufen der ca 1–2 Jahre alt ist. Da könnten wir ja sehen ob es ein sehr gesprächiger Schäferhund ist oder nicht. Worauf würdet ihr achten wenn ihr einen Schäferhund kauft der schon 1 Jahr alt ist?


    Was sagt ihr zu dem Weißen Schweizer Schäferhund? Denkt ihr dieser passt eher zu uns?

  • Du solltest auch bedenken, dass viele Schäferhunde nach der Pubertät andere Hunde nur noch mäßig prima finden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Für einen Hofhund mag das ok sein, wenn ihr aber viel unterwegs seid, finde ich persönlich einen Hund, der mit Artgenossen kein großes Thema hat (z.B. am Hundestrand, im Restaurant etc.) deutlich entspannter. Ich genieße es, meine Hunde im Zweifelsfall überall mit hinnehmen zu können. Sie müssen bestimmt nicht mit jedem anderen Hund spielen, aber sie sind gechillt, egal ob ein anderer Hund da ist oder nicht.


    Ich finde Schäferhunde toll (wollte lange einen Schäferhund aus einer Ex-DDR Linie), bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass ich dem Hund nicht gerecht werden kann.

  • „Action Paket“ ist eher so gemeint das sie viel spielen will und toben. Klar ab und zu möchte sie auch mal kuscheln aber hauptsächlich möchte sie etwas mit dem Hund machen. Zum Beispiel Frisbee spielen.


    Hundesport weiß ich nicht ob es etwas für sie oder mich wäre. Ich wäre aber definitiv nicht davon abgeneigt es mal auszuprobieren.

    Für Spiel, Toben und Frisbee spielen, braucht es keinen Schäferhund, würde ich mal sagen. Das ist jetzt eher nicht das Programm, weshalb ich mir einen Schäfer zulegen würde.


    Was gefällt euch denn am Schäfer? Davon abgesehen, dass er sportlich und aktiv ist. Btw: mit meinem Golden könnte deine Freundin den ganzen Tag toben und Frisbee spielen. Das soll jetzt nicht heißen, dass ihr euch einen Golden holen sollt oder dass so etwas gesund oder auch nur erstrebenswert wäre, ich wollte damit nur sagen, es braucht keinen Schäfer für viel Action.

    Was erwartet ihr euch von einem Hund? Welche Eigenschaften soll er mitbringen, welche eher nicht?

    Es ist ja nicht nur wichtig, was ich mit meinem Hund machen möchte, sondern auch, welche Eigenschaften mein Hund mitbringen sollte und welche Eigenschaften ich überhaupt nicht händeln möchte oder vielleicht auch gar nicht händeln kann.


    Schaut euch die Arbeit am Hundeplatz doch einmal an, ob euch das überhaupt zusagt, ob das überhaupt etwas für euch ist, ob ihr euch das regelmäßig vorstellen könnt - wenn das für euch von Vornherein nicht in Frage kommt, weil ihr daran keinen Spaß habt, würde ich mir den Rassewunsch auf jeden Fall noch einmal überlegen.

  • „Action Paket“ ist eher so gemeint das sie viel spielen will und toben. Klar ab und zu möchte sie auch mal kuscheln aber hauptsächlich möchte sie etwas mit dem Hund machen. Zum Beispiel Frisbee spielen.

    Für solche Sportarten würde ich mir immer eine Rasse aussuchen, die kleiner und leichter ist.


    Wir wollen uns auf jeden Fall einen Hund kaufen der ca 1–2 Jahre alt ist. Da könnten wir ja sehen ob es ein sehr gesprächiger Schäferhund ist oder nicht. Worauf würdet ihr achten wenn ihr einen Schäferhund kauft der schon 1 Jahr alt ist?

    Ganz ehrlich?


    Das ist genau das Alter in dem ich gerade diese Rasse absolut nicht kaufen würde. :ugly:

    Denn 12 bis 24 Monate ist ein... gefährliches Alter.


    In dem Alter werden bei Züchtern und Ausstellern die Hunde aussortiert, bei denen abzusehen ist, dass das Hauptröntgen nicht zufriedenstellend ausfallen wird, dass die Wesensüberprüfung keine Option ist oder dass der Hund sonstige Mängel hat, die sich nicht mehr verwachsen oder zufriedenstellend wegtrainieren lässt.

    In Privathaushalten ist das das Alter in dem man merkt, dass Gebrauchshund halt sehr ungemütlich werden kann, wenn man da am Anfang nicht richtig erzogen, sozialisiert und geführt hat. Gerade bei den Rüden trennen sich da dann oft die Wege, weil sie einem über den Kopf gewachsen sind und man kein Land mehr sieht.


    Wenn es ein erwachsener Hund sein soll, würd ich ab drei Jahren suchen.

  • Ich habe mir am vergangenen Sonntag einen HZ DSH gekauft.

    Er ist 13 Monate jung, ED/HD frei/normal und die LÜW sieht Top aus, er hat bereits den Wesenstest gut gemeistert.

    Der Züchter hat ihn Schnullerbacke genannt und das ist er, bis jetzt, auch.

    Er wurde verkauft, weil sein Trieb, für sein Alter, nicht genug ausgeprägt ist, um ihn weiter zu fördern.

    Klar habe ich ihn erst paar Tage aber er ist bisher absolut ausgeglichen, ruhig, verschmust.....ein absoluter Prachtkerl.

    In vergangenen Tagen hatte ich mal einen LZ DSH und einen Mali, das ist, in meinem Fall, absolut kein Vergleich.


    Ich will damit sagen das man mit etwas Hintergrundwissen und Zeit, einen guten gesunden Junghunde finden kann.


    Ein Foto kann ich hier leider nicht einstellen.

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