Bemerkenswerte Sätze - Teil VIII

  • exakt so auf ein Kind reagieren würden :doh:

    Tun sie doch auch. Danke sagen, weitergehen wenn kein Kontakt erwünscht. Ganz einfach.

    Mit Kinder machen sie es wie mit Hunden.

    "naaaaa wie heisst du denn? Wie alt bist du denn? Naaaa. Bist du aber ein süßer!"

    Ich lächle, bedanke mich und fertig.

    Wir leben nunmal, obwohl wir recht in der Pampa wohnen, nicht allein auf dieser Welt. Und wenn jemand entzückt über Kinder/Hunde/Pony ist dann freue ich mich dass die Person eine Freude hat. Wird gefragt ob man die Tiere streicheln kann/ihnen einen Keks zustecken kann dann antworte ich drauf. Wird gefragt wie alt die Kids sind dann antworte ich auch. Tut mir nicht weh und sowohl Tiere als auch Kinder werden es überleben wenn Menschen mit uns reden.

    Übergriffig hingrabschen ist was anderes, aber ansprechen?

  • Ich freue mich immer, wenn

    Jemand meine Freundlichkeit spiegelt.

    Ich liebe Kinder, finde aber ein aufdringliches Verhalten ihnem gegenüber nicht korrekt.

  • Also ich bin ja nun wirklich maulfaul und eine Smalltalkniete, aber ein Hund der ganz normales Leben nicht verknuspert?

    Wenn man sieht das jemand offensichtlich subtil Kontakt wünscht und ich nicht, gehe ich halt nicht hin. Oder Grüße und gehe strammen Schrittes vorbei.

    Solche Menschen sind für gewöhnlich einfach nur kontaktfreudig, einsam, nett. Und Hund ist halt bei Hundehaltern meist ein guter Gesprächsaufhänger.

    Ähm, darf ich jetzt also nicht mehr einfach an Fremden Leuten vorbei laufen wenn sie von weitem Größe Augen haben, Perplex stehen bleiben und ich einfach nur in Ruhe mit Hund meinen Nachhauseweg beenden will?

    Die standen direkt am Rand des Weges, und ich konnte nicht erkennen ob sie entzückt sind oder Angst haben.

    Denn es gibt auch Einige Leute, die mit Starren und Platz machen reagieren, wenn sie Angst haben.

    Daraus lese ich keine Personengruppe die meinen Hund anquatschen mag zumal dies bei uns allgemein sehr selten vor kommt.

    In dem Sinne eine ganz normale Frage : Hättest du in so einer Situation wirklich gedacht dass eine Kontaktaufnahme gewünscht ist? Wenns dunkel wird, und 3 Menschen vom Plauschrn auf die Seite gehen und starren, obwohl du noch 30 Meter weit weg bist?

    Aber kommt da jemand mit Hund einfach nur auf mich zu, dann guck ich schon auch mal verzückt Richtung Hund und mir rutscht auch schon mal ein "oooh :herzen1:" raus.

    Wenn der Hund davon schon Nervenflattern kriegt... Also sorry, aber dann ist das so und mir ehrlich gesagt vollkommen wumpe :ka:.

    Weil es ja anscheinend falsch verstanden wurde : Nein, Lilo haben die Nerven nicht geflattert. Sie wurde nur kurz misstrauisch als sie bemerkte dass sie angestarrt wird, hat sich allerdings auch gleich wieder beruhigt und ist vollkommen unbekümmert und desinteressiert an den Personen vorbei gelaufen.

    Sollte der Satz der meinte dass das Hundetier ein normales Leben nicht verträgt auf diese Situationen bezogen sein :

    Das Schnauz kommt prima mit Stadttrubel zurecht, Radfahrer sind egal, Kinder egal, Roller egal, Skateboards egal, Pferde in Ordnung, Jogger sind egal, Menschenmassen egal, komische Dinge werden nach kurzem grummel inspiziert und für okay befunden,... Ich sehe hier keinen Hund der mit einem normalen Leben nicht zurecht kommt ^^

  • Ich glaube Aufdringlichkeit is manchmal ne Sache der Interpretation.

    Für manche ist Aufdringlichkeit erst wenn einen jemand betatschen möchte, für mich fängts schon früher an.

    Das Angesprochene "duziduziiduuu duuu bist ja abaa süüüß" finde ich gegenüber fremden Kindern schon arg aufdringlich, bei Hunden einfach nur nervig.

    Macht für mich nen Unterschied ob man direkt in Babysprache verfällt oder einfach sagt dass man den Hund schön/süß findet.

    Wobei mich in dieser Situation gestört hat, dass ich ja gezeigt habe dass ich keinen Kontakt wünsche ( keine Aufmerksamkeit geschenkt, Hund auf die Abgewandte Seite genommen, ganz normal weiter gelaufen).

    Dort war nunmal nur dieser eine Weg, die andere Straßenseite hatte keinen Bürgersteig. Und für nen paar Leutchen gleich umdrehen finde ich gelinde gesagt affig.

  • Kommt wahrscheinlich auch auf den Hund an ob man solche Begegnungen ok findet oder nicht.

    Ja tut es. Ich hätte früher wahrscheinlich nicht mal bemerkt das wir angestarrt werden und wäre mit einem Danke einfach dran vorbei, oder kurz stehen geblieben und hätte einen Plausch gehalten. Ausser mein jeweiliger Hund hätte mir mitgeteilt "ist komisch", dann halt selber einschätzen und je nach Ergebnis handeln. Streicheln wäre immer ausgefallen, wollten wir alle nicht. Also sowohl die Hunde als auch ich.

    Und jetzt habe ich eine Hündin die diese Situationen eben dramatisch findet. Und die zu allem Überfluss zuckersüß ist und immer süßer wird je mehr sie sich unwohl fühlt. Und damit muss ich mich auch damit befassen wie ich das verhindern kann und wie ich meiner Hündin beibringen kann das man auch mal das ganze ohne Explosion überstehen kann.

    Und dabei stellt man halt auch fest, das der Hund im Grunde ja Recht hat. Es ist für mich Körpersprachlich eindeutig wenn ich mich umdrehe und weggehe, oder meinen Hund kurz nehme und schnell vorbei, oder ihn betont für beide körperlich vor einer Person abschirme. Genauso eindeutig ist den Käse vor der Nase und im Bogen dran vorbei. Da dann noch Kontakt wollen, indem man den Hund lockt/anspricht/anquitscht ist respektlos. Den Halter ansprechen finde ich dumm in so einer Situation, aber vielleicht ist da die Körpersprache dann nicht so eindeutig das es für beide gilt. Und so fängt es an zu nerven und zu belasten.

    Die Besitzerin war direkt auf Krawall gebürstet und hat mich angefahren, dass er trotzdem nicht gestreichelt wird und ich einfach weiter gehen soll und hatte damit zu kämpfen, mir den Hund vom Leib zu halten.

    Die Besitzerin kennt solche Situationen sicher zur genüge. Sie weiß das Krawall das einzige ist um die Situation für ihren Hund auf jeden Fall noch zu retten, damit eben kein locken oder streicheln passiert. Denn Kontakt wäre fürs Training der Supergau. Die Begegnung selber dagegen nur eine Katastrophe, die einem 2-3 Wochen Arbeit bescherrt, bis man wieder da anknüpfen kann, wo man davor war.

    Also für dich sicher blöd, aber wenn du sowas nochmal siehst, bitte gehe einfach weiter oder drehe dich für den Hund demonstrativ um und verschränke die Arme. Denn es war dein Verhalten in Verbindung mit mangelnden Hilfsmitteln der Besitzerin, die die mangelnde Leinenführigkeit noch mehr eskalieren hat lassen. Der Labrador ist in solchen Situationen nicht zurechnungsfähig. Der kann nicht anders als sich wie ein Idiot aufführen, eben weil du signalisiert das du ihn magst. Der nimmt auch seine Besitzerin da nicht mehr war, sondern rennt nur noch hirnlos in die Leine. Wenn du ihn also toll findest und magst, hilf ihm bitte und ignoriere ihn.

  • Ich find deinen Text gut geschrieben blushing-dog-face

    Ich neige ja dazu mich manchmal bissl blöd auszudrücken.

    Im Grunde is es egal ob ein Hund bei Kontaktaufnahme durch eine Fremde Person ( oder mehrere) sich dazu gezwungen fühlt stark zu beschwichtigen/fiddeln, oder nach vorne zu gehen ( das muss absolut nicht bedeuten dass ein Hund ernsthaft aggressiv ist, aber in der heutigen Gesellschaft darf ein Hund in der Öffentlichkeit weder Knurren noch bellen, weil beides bedrohlich wahr genommen werden könnte) aus Unsicherheit...

    Wenn man daran noch arbeiten muss, dann steht es in meiner Pflicht als Hundehalter in solchen Situationen entsprechend umzugehen. Und zwar nicht so dass es unbedingt dem Fremden Menschen passt ( der einen ohne Hund eh nicht angesprochen hätte), sondern in erster Linie so, dass es dem Hund hilft.

    Ohne Hund hätte ich kein Problem damit stehen zu bleiben und aufzuklären warum ich mit Hund abweisender/ignoranter unterwegs bin, aber um das mit Hund tun zu können, muss ich erstmal an diesen Punkt kommen.

    Nun zeigt einen allerdings auch die Erfahrung dass die meisten Menschen auf das Verhalten des Hundes eingehen.

    Wenn er fiddelt, dann freut er sich, und wenn er es wagt zu grummel oder zu wuffen, ist er gleich eine unerzogene, gefährliche Bestie.

    Oder man erklärt dass der Hund sich so verhält weil er Angst hat. Dann, kommt allerdings in 90 Prozent der Fälle folgende Reaktion :

    ,, Ach gucke mal, vor mir brauchst du doch keine Angst zu haben, duziduz *in die Knie geht und nach vorne beugt*"

    Und dass das absolut kontraproduktiv ist, kapiert auch erstmal keiner.

    Deshalb bevorzuge ich die unhöfliche Variante, und geh auf das Gespräch erst garnicht ein. Zumal ich ja wie gesagt auch finde dass ich durchs auf die andere Seite und kurz nehmen bereits gezeigt habe dass kein Kontakt erwünscht ist, und ich grundsätzlich der Ansicht bin dass man im Dunkeln keine Fremden Hunde ansprechen sollte. :sweet:

  • Die Besitzerin war direkt auf Krawall gebürstet und hat mich angefahren, dass er trotzdem nicht gestreichelt wird und ich einfach weiter gehen soll und hatte damit zu kämpfen, mir den Hund vom Leib zu halten.

    Die Besitzerin kennt solche Situationen sicher zur genüge. Sie weiß das Krawall das einzige ist um die Situation für ihren Hund auf jeden Fall noch zu retten, damit eben kein locken oder streicheln passiert. Denn Kontakt wäre fürs Training der Supergau. Die Begegnung selber dagegen nur eine Katastrophe, die einem 2-3 Wochen Arbeit bescherrt, bis man wieder da anknüpfen kann, wo man davor war.

    Also für dich sicher blöd, aber wenn du sowas nochmal siehst, bitte gehe einfach weiter oder drehe dich für den Hund demonstrativ um und verschränke die Arme. Denn es war dein Verhalten in Verbindung mit mangelnden Hilfsmitteln der Besitzerin, die die mangelnde Leinenführigkeit noch mehr eskalieren hat lassen. Der Labrador ist in solchen Situationen nicht zurechnungsfähig. Der kann nicht anders als sich wie ein Idiot aufführen, eben weil du signalisiert das du ihn magst. Der nimmt auch seine Besitzerin da nicht mehr war, sondern rennt nur noch hirnlos in die Leine. Wenn du ihn also toll findest und magst, hilf ihm bitte und ignoriere ihn.

    Das ist jetzt wahrlich nichts persönliches, aber warum geht man hier eigentlich immer davon aus, dass derjenige der eine Situation beschreibt, zu blöd ist diese auch zu bewerten?

    Der Hund war mitnichten im Training, Besitzerin hat einen Haufen Scheiße nach dem Hund geschaut geschweige denn ihn ins Kommando genommen oder sonst irgendwie beizeiten versucht einzuwirken. Sie war angeregt in ein Gespräch vertieft und hat sich von ihrem Hund dabei von a nach b zerren lassen. Ich habe den Hund so angeschaut, wie ich halt den Löwenzahn kurz vorher am Wegesrand auch angeschaut hab. Ich bin nicht stehen geblieben, hab nicht gestarrt oder sonstiges. Ich hab beiläufig erwähnt, dass der Hund schön ist. Das hat besagte Dame dazu genutzt mich abzuwatschen und ihren Hund (weiter ohne Kommando oder sonstige große Beachtung) weiter zu zerren. Den ich zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr angeschaut hab.

    Auch wenn sie von der Situation gestresst war, gibt das niemandem das Recht, mich anzuschnauzen und mich quasi des Weges zu verweisen.

    Du bist jetzt die Dritte, die nicht dabei war aber genau weiß, was ablief und was ich hätte besser oder anders machen können.

    Es tut mir echt leid, aber ich find das echt sehr merkwürdig.

  • Achtfastneun Solange der Gegenüber noch nicht seine Finger nach dem Hund ausstreckt oder etwas Unverschämtes sagt sollte es eigentlich überhaupt keine Rechtfertigung geben ihn so anzufahren.

    Selbst wenn du noch irgendwie besser hättest reagieren können, sehe ich absolut nicht wieso du hier in der Bringschuld sein solltest möglichst perfekt zu reagieren.

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