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Wie viel Beschäftigung

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    Da ich als Ersthundehalter schon so viele gute Inputs und Infos bekommen habe nochmal eine Frage. Mein kleiner Mix (Happy) aus dem Tierschutz ist jetzt seit 6 Monaten bei uns. Er wird auf ca. 18 Monate geschätzt. Bisher hatte ich das Gefühl wir waren gut mit ankommen und Grundregeln lernen beschäftigt. Mittlerweile habe ich das Gefühl wir haben einen Alltag gefunden und es läuft soweit gut, wobei wir beide natürlich immer noch dazu lernen ;-)

    So nun zu meiner Frage: ich lese hier so viel an "Beschäftigungen" die man machen kann also wie Agility, Mantrailing usw. das ich mich Frage ob mein Hund sich langweilt? Wie gesagt bisher machen wir nichts in die Richtung, er hat einfach die Grundregeln draussen und drinnen gelernt. So Suchspiele und ein paar Sachen für den Kopf gibt es schon da er daran Spass hat und auch schnell lernt. Aber nichts geführtes.

    Ich könnte mir schon vorstellen etwas anzufangen aber bin recht unschlüssig was und wann. Kann ich mir da Zeit lassen oder kommt der Kleine mit "Alltag" zu kurz?

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  • das ich mich Frage ob mein Hund sich langweilt?

    Hast du denn das Gefühl, dass er sich langweilt? ;)


    Das ist mMn nämlich das wichtigste. Wenn der Hund im Alltag entspannt ist, gut zur Ruhe kommt und allgemein recht "problemlos" mitläuft, würde ich nicht davon ausgehen, dass er sich wirklich langweilt.

    Ist bei meinen Hunden so. Der Große macht Mantrailing, aber man merkt ihm überhaupt nicht an, dass er sich langweilt, wenn wir zB coronabedingt nicht trainieren können. Wir machen ja so auch schon verschiedene Dinge im Alltag; mal gibts am Wochenende nur kurze Runden, dafür verbringen wir aber viel Zeit im Garten. An anderen Tagen gehen wir eine große Runde oder sogar wandern (sprich über 10 km Strecke).

    Und manchmal passiert auch wochenlang wirklich nichts außer dem Alltag.


    Natürlich freut sich der Hund, wenn du etwas zusammen mit ihm machst. Völlig egal, was - mMn geht es primär darum, dass das Hund-Halter-Team Spaß am gemeinsamen Sport hat.


    Wenn du Sport mit deinem Hund machen möchtest, mach ruhig! Schau dir mal unverbindlich (und ggf ohne Hund) an, wie z. B. das Mantrailing in der Hundeschule abläuft. Wenn du denkst, dass dein Hund Spaß daran hätte, könnt ihr es ja mal ausprobieren =) Spricht doch nix dagegen.

    Elias mit Dino (Corcitură română - * Anfang 2016) und Bonny (Kundel polski - * Mitte 2008)
    Unverhofft kommt oft - Bonny und Dino


    Immer in Gedanken dabei:

    Lina - Deutscher Schäferhund - * ~ Mitte 2018 - es hat einfach nicht gepasst...
    Dackeltier Teki - * ~2014 - 08.05.2019

  • Ich finde jetzt nicht unbedingt, daß man mit jedem Hund irgendetwas machen muss.

    Es gibt Rassen, die wollen arbeiten und würden am Rad drehen wenn man sie "einfach so" als Familienhund hält.


    Ich habe 2 Aussies, mit dem Opi habe ich jahrelang Obedience und Agility gemacht, einfach weil wir Spaß dran hatten. Der Kleine ist jetzt 2 Jahre und wir haben -außer normalem Training/Gehorsamkeit- nix gemacht, es hat ihn nicht gestört.


    Am WE haben wir jetzt an einem Mantrailing Workshop teilgenommen und ich kann sagen, es hat uns Beiden großen Spaß gemacht und ich möchte das auch gerne regelmässig fortführen. Im Juli haben wir noch einen Frisbee - Schnupperkurs und dann gucken wir halt mal.


    Schau dich doch mal um, was bei dir so angeboten wird . Manche Trainer bieten auch Seminare mit gemischtem Programm an, so daß jeder schauen kann, was ihm liegt.


    Lass dich aber nicht stressen, du kennst deinen Hund am Besten !

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  • Kann ich mir da Zeit lassen oder kommt der Kleine mit "Alltag" zu kurz?

    Als Ersthundehalter würde ich einfach mal in unterschiedliche Sachen reinschnuppern und gucken, was dir bzw. euch Spaß macht.


    Ich habe mit Newton auch viel ausprobiert. Dummy, Nasenarbeit, Crossdogging... Ihm hat alles Spaß gemacht bisher und er war mit Feuereifer dabei. Im Moment ist er hobbymäßig bei der Rettungshundearbeit mit dabei. Auch das macht ihm Spaß. :)

  • Müssen tust du vermutlich gar nix. Aber wenn du und dein Hund Spaß dran hätten, etwas zusammen zu machen, schau doch einfach mal, was es bei euch an Hundevereinen oder Hundeschulen so gibt, was die anbieten und geh einfach mal zum Zuschauen hin. Am besten ohne Hund beim ersten Mal. So kannst du dich drauf konzentrieren, ob dir das gefällt, was sie machen, wie es machen, ob du Trainer und Teilnehmer sympathisch findest oder ob du dich da eher unwohl fühlen würdest.

    Bei seriösen Vereinen kann man in der Regel die ersten paar Male so mitmachen, ehe man eintreten muss. Hundeschulen sind da meiner Erfahrung nach nicht so freizügig was Schnupperstunden angeht.

    Erkundige dich einfach mal, dann weißt du mehr.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich finde es auch nicht zwingend notwendig, aber wenn Hund und Halter daran Spaß haben, ist ein gemeinsames Hobby schon eine feine Sache. :smile:


    Ich habe mit meiner Ersthündin 1-2 Jahre alles mögliche ausprobiert, wobei mir die ersten beiden Jahre die Grunderziehung sehr wichtig war und mein Fokus darauf lag. Nach Mantrailing, ZOS, mal ins Agility geschnuppert, Hoopers, Treibball und was weis ich noch alles, sind wir nun beim RO gelandet und haben da echt Spaß.


    Oft gibt es in den Hundeschulen Mix-Kurse, wo man mal in die verschiedenen Angebote reinschnuppern kann.


    Im Endeffekt ist aber die gemeinsame Qualitätszeit wichtiger als irgendwelche Rekorde zu brechen. Und ich mache auch da Hundesport, wo ich mich wohl fühle, mit den Leuten und Trainern harmoniere, das ist für mich auch wichtig. :smile:

  • Ich finde auch dass das auf den jeweiligen Hund ankommt.

    Meiner Hündin reicht z.b. der normale Alltag, sie ist aber auch mehr oder weniger 24/7 mit dabei, für sie ist es also Aktion genug wenn wir z.B Besuch bekommen oder irgendwo hinfahren. Natürlich machen wir auch mal Suchspiele, Gehorsamkeitsübungen, Tricks etc. aber halt nur so zwischendurch.

    Hatten am Anfang auch verschiedene Dinge ausprobiert, aber sie hat null Interesse an so etwas :ka:

    Für sie ist es das größte einfach mit dabei zu sein


    Wenn Hund und Halter aber an so etwas Spaß haben, ist es eine schöne Sache seine Zeit zu verbringen

  • Danke schonmal für eure Antworten.

    Beim ersten Hund ergeben sich doch immer wieder Fragen ;-)

    Einfach mal ohne Hund etwas anschauen ist eine gute Idee. Er macht super gerne Suchspiele, werde mal in die Richtung als erstes schauen.

    Wenn der Hund im Alltag entspannt ist, gut zur Ruhe kommt und allgemein recht "problemlos" mitläuft, würde ich nicht davon ausgehen, dass er sich wirklich langweilt.

    Langweilen tut er sich dann wohl eher nicht, er schläft viel und ist mittlerweile allgemein ziemlich entspannt. Hatte eher plötzlich den Gedanken vielleicht schläft er so viel weil ihm langweilig ist.

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