Sportliche Familie mit ASS-Kind sucht Familienhund

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    Grüezi :)


    Erstmal stelle ich uns kurz vor :)

    Wir sind eine 4-köpfige Familie (Anfang/Mitte 30 mit zwei Kindern 6 und 3 Jahre) und leben mit unseren 2 Katzen in der Schweiz. Wir wohnen in einer ländlichen Mietwohnung mit Garten und haben tolle Spaziermöglichkeiten.


    Wir sind auch gerne in den Bergen zum Wandern unterwegs. Haben einen T6 Camper und fahren damit auch kürzer oder länger in den Urlaub.


    Wir sind sportlich aktiv, gehen joggen und sind auch

    gerne mal mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs. Ich gehe auch gerne klettern.


    Da ich Vollzeit die Kinder betreue, wäre der Hund nicht eine grosse Stundenzahl alleine. Aber hin und wieder ist dies natürlich nicht vermeidbar. (Freunde mal besuchen etc. falls er nicht mitkommen könnte.)


    Ich selbst bin mit einem Hund aufgewachsen und fand es wirklich eine schöne und wertvolle Erfahrung als Kind. Wir würden gerne einen Familienhund in unsere Familie aufnehmen.


    Da unsere kleine ab nächsten Sommer in den Kindergarten geht, dachten wir wäre es eine gute Zeit sich jetzt schon sehr gut zu informieren.


    Vielleicht erwähnenswert ist, dass unser Sohn Asperger Autist ist.

    Für diejenigen, die mit dem Thema noch nicht viel zu tun hatten, ist es ist nicht einfach erklären. Es ist keine stark ausgeprägte Form des Autismus. Aber natürlich zeigt sie sich in gewissen Punkten die Auswirkungen auf das Familienleben haben.

    Unser Sohn blüht in Gegenwart von Hunden regelrecht auf. Sein Stresspegel sinkt sehr und er ist viel ausgeglichener. Es ist schwer zu beschreiben. Aber unser Herz geht auf wenn wir ihn so sehen.

    Dies hat unseren Wunsch nach einem weiteren Familienmitglied natürlich sehr verstärkt.


    Aber ich muss gestehen, dass ich absolut überfordert bin, in welche Richtung eine geeignete Rasse gehen könnte.

    Wir haben uns schon viele Berichte durchgelesen. Die typischen Rasseberichte finde ich iwie immer schwierig. Wieviel spiegeln sie wirklich wieder?


    Was wir uns so vorstellen?


    kurzes Fell wäre toll - wenig haarend

    Grösse - offen


    Wenn er hin und wieder eine Runde mit joggen würde, wäre schön.

    Die Ausdauer für eine Wanderung sollte als Erwachsener Hund gerne möglich sein.


    Alles in allem wünschen wir uns einen Familienhund, einen Begleiter auf unserem Weg :)

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ich sehe da irgendwie einen Kurzhaarcollie (vor allem diesen) oder einen Pudel. =)

    Die typischen Rasseberichte finde ich iwie immer schwierig. Wieviel spiegeln sie wirklich wieder?

    Leider sind Rassebeschreibungen nicht immer ehrlich. Gut, dass ihr da kritisch seid. Wenn ihr euch für eine bestimmte Rasse interessiert, fragt hier im Forum bei Haltern dieser Rasse nach oder schaut auf entsprechenden Notseiten, was die Abgabegründe für die Rasse sind.

    LG, Kathrin und Bliss

    Für immer im Herzen das Seelenhundrudel Tex, Joy und Luna

  • Ich glaube ich würde da zu den Begleithunden, den "kleinen Wuscheln" gehen. Fell könntest du kurzhalten, Wandern können alle gesunden Hunde locker in dem Rahmen, in dem ihr es mit euren Kindern tun werdet. Beim Joggen kommt es auf Tempo und Streckenlänge an - aber auch da sehe ich kein Problem.


    Die Hunde sind aufgeschlossen, mutig, freundlich - und trotz der Größe körperlich und mental robuste Gefährten. (Natürlich muss man Kinder und Hund immer im Blick halten und anleiten... - aber die Grundvoraussetzung für ein entspanntes Zusammenleben ist auf jeden Fall da.)


    Und sie haaren auch kaum!

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  • Ich sehe da irgendwie einen Kurzhaarcollie (vor allem diesen) oder einen Pudel. =)

    Die typischen Rasseberichte finde ich iwie immer schwierig. Wieviel spiegeln sie wirklich wieder?

    Leider sind Rassebeschreibungen nicht immer ehrlich. Gut, dass ihr da kritisch seid. Wenn ihr euch für eine bestimmte Rasse interessiert, fragt hier im Forum bei Haltern dieser Rasse nach oder schaut auf entsprechenden Notseiten, was die Abgabegründe für die Rasse sind.

    Seriöse Rassebeschreibungen sind denke ich schon ehrlich. Nur, es versteht sie nicht jeder (richtig).


    Wenn der Hund wenig(er) haaren soll, würde ich auf eine Rasse zurückgreifen die getrimmt/frisiert werden muss. Ich wäre auch bei den Begleithunden und da tatsächlich auch mit beim Pudel.


    Oder halt wie gesagt, was Kleines, Wuscheliges. Havaneser oder so.

  • Die Bichon-Rassen wie zB der Havaneser und der Malteser könnten da wirklich perfekt passen. Das sind pfiffige, umgängliche Kleinhunde, die gern viel dabei sind und in der Regel sind sie sehr anhänglich, verspielt und nicht allzu schwer zu erziehen.


    Das Fell kann man kurz halten, dann ist es nicht so pflegeintensiv. Außerdem haaren die Bichon-Rassen nicht.

    "and into the forest I go, to lose my mind and find my SOUL" (John Muir)

    Liebe Grüße von Lina &

    dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Maus Jasmin, *03.12.2014

    Teilzeit-Fellnasen: Juli, *2010, Deutsch-Kurzhaar-Ballkönigin & Luna, *ca 2013, bulgarische Straßenhundprinzessin

    • Neu

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  • Seriöse Rassebeschreibungen sind denke ich schon ehrlich. Nur, es versteht sie nicht jeder (richtig).

    Stimmt. Leider findet man die eben auch nicht allzu oft. Viele Rassebeschreibungen finde ich zu kurz, zu schwammig und eigentlich nur für "Hundeleute" geschrieben.

    LG, Kathrin und Bliss

    Für immer im Herzen das Seelenhundrudel Tex, Joy und Luna

  • Mit dem Haaren ist das so (sehr grob eingeteilt):


    Kurzhaarhunde (zB Dalmatiner, Jack Russell glatt etc):

    haaren oft wie die Pest, nur sind das keine Büschel sondern Nadeln und können richtig fies sein wenn man drauf tritt. Und sie boren sich gerne in Stoff rein und sind kaum raus zu bekommen.


    Stockhaar (zB Schäferhund, Labrador, Akita etc): haaren oft ziemlich viel, aber hinterlassen zumindest glatte Haare bei denen drauftreten nicht weh tut und man kann sie zB mit der Fusselrolle abrollen.

    Im Fellwechsel nochmal richtig viel.


    Lang-Stockhaar (zB Collie, Spitz etc): haaren natürlich schon, aber deutlich weniger als man erwartet. Manche haaren außerhalb des Fellwechsels sogar recht wenig, während des Fellwechsels (meist so ~ 3 Wochen). Das Fell sammelt sich in der Wohnung gern als Wollmäuse und lässt sich ganz gut absammeln.


    Trimmfell (zB Schnauzer, rauhaarige Terrier, Rauhaardackel etc): müssen regelmäßig getrimmt werden, haaren dafür zwischendurch meist kaum bis gar nicht. Wenn das Fell "reif" ist können sie ein bisschen was verlieren, aber eigentlich hat man wenig Haarprobleme.


    Lockenhunde (Pudel, Wasserhunde etc): haaren gar nicht, müssen aber regelmäßig geschoren werden. Die Frisuren sind aber unheimlich vielfältig und einfach kurz gehört auch dazu.


    Haare ohne Unterfell - ich weiß nicht genau wie man das nennt |) (Bichons - Bolonka, Malteser, Havanaeser etc): haaren nicht, müssen aber regelmäßig geschnitten werden.


    Nackthunde (Chinese Crested, Xoloizcuintle, American Hairless Terrier etc): haaren nicht - ist glaube aber offensichtlich :lol:


    Wenn ihr wirklich wenig Haare haben wollt kommen hauptsächlich Rassen der letzten 4 Gruppen in Frage.


    Langhaarhunde wie Spitze und co sind ok, wenn wenn man Fellwechsel und kurzen Phasen von mehr Fell leben kann. Mein Spitz haart zB außerhalb des Fellwechsels recht wenig. Komplett keine Haare findet man aber auch nicht.


    Wenn ihr euch was kleines und wuscheliges vorstellt könnt, dann sind die Bichon-Rassen tolle kleine Begleithunde.


    Und ich glaube die Wheaten Terrier sind auch gute Familienhunde, Eni46 hat jedenfalls welche mit vermutlich nicht so unähnlichen Anforderungen. Und da es da dieses ja dem 3. geben soll scheinen die das hervorragend zu erfüllen ;)

  • Hier in der Nachbarschaft hatte eine Familie mit drei Kindern, einer davon im autistischen Spektrum (Genaueres weiß ich nicht) einen Großpudel. Innerhalb der Familie klappte das wunderbar, den Hund und die Kinder zusammen zu sehen, war eine Freude, und der Pudel war auch sonst einfach nur toll. Sportlich, toll mit den eigenen Katzen, kultiviert, bestens erzogen.


    Bis auf eines: Er jagte wie Sau, trotz sehr sachkundiger Besitzer, und zwar so heftig, dass er als Erwachsener nicht mehr ableinbar war. Die Familie kam gut damit zurecht, meinte, aber, DAS hätte in keiner Rassebeschreibung gestanden.


    Will sagen: ein großer ,wesensfester Pudel könnte tatsächlich ideal für euch sein - aber nach solchen Spezialeffekten sollte man sich vorher besser genau erkundigen.

  • Ich sehe da irgendwie einen Kurzhaarcollie (vor allem diesen) oder einen Pudel. =)

    Die typischen Rasseberichte finde ich iwie immer schwierig. Wieviel spiegeln sie wirklich wieder?

    Leider sind Rassebeschreibungen nicht immer ehrlich. Gut, dass ihr da kritisch seid. Wenn ihr euch für eine bestimmte Rasse interessiert, fragt hier im Forum bei Haltern dieser Rasse nach oder schaut auf entsprechenden Notseiten, was die Abgabegründe für die Rasse sind.

    Vielen Dank - den schauen wir uns gerne mal genauer an.


    Ich finde die Beschreibungen lassen oft auch sehr viel Interpretationsspielraum. WAs nicht so einfach abzuschätzen ist.

  • Ich glaube ich würde da zu den Begleithunden, den "kleinen Wuscheln" gehen. Fell könntest du kurzhalten, Wandern können alle gesunden Hunde locker in dem Rahmen, in dem ihr es mit euren Kindern tun werdet. Beim Joggen kommt es auf Tempo und Streckenlänge an - aber auch da sehe ich kein Problem.


    Die Hunde sind aufgeschlossen, mutig, freundlich - und trotz der Größe körperlich und mental robuste Gefährten. (Natürlich muss man Kinder und Hund immer im Blick halten und anleiten... - aber die Grundvoraussetzung für ein entspanntes Zusammenleben ist auf jeden Fall da.)


    Und sie haaren auch kaum!

    Danke dir. - Über relativ kleine wuschelige haben wir ehrlich gesagt gar nicht nachgedacht gehabt.


    Ist es möglich mit ihnen auch joggen zu gehen? Also eine Joggingrunde mit einer Spazierrunde zu verbinden die ca. 6-15 km lang ist? Oder ist das allgemein schon fast zu viel?

    Seriöse Rassebeschreibungen sind denke ich schon ehrlich. Nur, es versteht sie nicht jeder (richtig).

    Stimmt. Leider findet man die eben auch nicht allzu oft. Viele Rassebeschreibungen finde ich zu kurz, zu schwammig und eigentlich nur für "Hundeleute" geschrieben.

    ja genau, es ist als Anfänger gar nicht so einfach herauszulesen.

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