unsere Nerven liegen blank

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    Liebes Forum, wir haben folgendes Problem.


    Vorige Woche sind wir umgezogen. Unser Hunde konnten im alten Haus rein und raus wie sie wollten. Und war ihre Präsenz auf dem Grundstück wichtig und es ist vollkommen in Ordnung wenn sie Unbekannte und Ungewöhnliches deutlich bellend anzeigen.


    Im alten Haus waren die Grenzen zu den Nachbarn blickdicht. Im neuen Haus können unsere Hunde die Hunde der Nachbarn rechts und links sehen und sie scheinen sich ernsthaft nicht zu mögen.


    Vor 2 Jahren haben wir in einem Haus gelebt, dass einen Bachlauf hatte und ab und zu kamen fremde Hunde zu Besuch. Das war überhaupt kein Problem.


    Daran ist jetzt gar nicht zu denken. Zum Glück ticken die Hunde der Nachbarn genauso aus wie unsere. Wenn es nur unsere wären hätten wir neben den blanken Nerven auch noch Ärger mit den Nachbarn.


    Einen Sichtschutz zu errichten würde ein Vermögen kosten, das Grundstück ist ca 3000 qm groß.


    Habt ihr eine Idee was wir tun können?


    LG

    Theo, Dackel 09.05.2002 - 01.05.2012
    Leon, Weimaraner geb 06.08.2006 - 04.06.2017
    Paul genannt Pupsi , Chavalier King Charles geb Juni 2007
    Anton, Pinscher - Jack Russel Mix, geb. 01.01.2011
    Ella, deutscher Schaeferhund- Boerboel Mix, geb 25.12. 2016
    Buzz, undefinierbarer Mischling, geb August 2017, seit 17.12.2017 bei uns


    und die Katzen Peter, Max und Moritz und Miau Miau
    Peter ist mit aus aus Deutschland gekommen, Max und Moritz sind Brueder und hier geboren


    wir leben in Durban, Suedafrika

  • Ich sehe 3 Möglichkeiten:


    1.) Sichtschutz (wobei die Kläfferei trotzdem statt finden kann, will ich jetzt nicht ausschließen)


    2.) Die Hunde sind nicht mehr allein im Garten und wenn sie anfangen am Zaun zu randalieren, geht es sofort zurück ins Haus. Das ist nervig und Arbeit, aber evtl. lernen sie es mit der Zeit. Hier wurde es so gelernt, dass melden am Zaun unerwünscht ist (aber sie sind auch nur zu zweit)


    3.) Ihr trennt einen Teil vom Garten ab und baut denen quasi ein Gehege. Da können sie sich aufhalten, haben aber, je nach Lage, nicht mehr den Drang zu bellen. Wie das kostenmäßig im Vergleich zum Sichtschutz aussieht, müsstet Ihr halt mal checken.

  • das klingt vernünftig, danke

    Theo, Dackel 09.05.2002 - 01.05.2012
    Leon, Weimaraner geb 06.08.2006 - 04.06.2017
    Paul genannt Pupsi , Chavalier King Charles geb Juni 2007
    Anton, Pinscher - Jack Russel Mix, geb. 01.01.2011
    Ella, deutscher Schaeferhund- Boerboel Mix, geb 25.12. 2016
    Buzz, undefinierbarer Mischling, geb August 2017, seit 17.12.2017 bei uns


    und die Katzen Peter, Max und Moritz und Miau Miau
    Peter ist mit aus aus Deutschland gekommen, Max und Moritz sind Brueder und hier geboren


    wir leben in Durban, Suedafrika

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  • Hallo!


    Ich würde mit den Nachbarn das Gespräch suchen. Entweder mit dem Ziel gemeinsam mal spazieren zu gehen -ohne direkten Kontakt der Hunde - oder einem gemeinsamen abgestimmten Training, dass man sich ignoriert (die Hunde).


    Beim Spaziergang hätten sie die Möglichkeit sich mit Abstand "kennen zu lernen", miteinander zu kommunizieren und evtl. festzustellen, dass der Hundenachbar doch nicht so doof ist, zusätzlich kann Mensch ein wenig regulieren und Sicherheit/Anleitung geben. Mit etwas Glück werden sie früher oder später vl. sogar Freunde... für mich wäre diese Methode die erste Wahl. Würde da die eigenen auch einzeln mitnehmen, dann hast du weniger Gruppendynamik.


    Training kannst du nat. auch alleine machen. Dass du mit ihnen nur einzeln, anfangs an der Leine und unter Aufsicht rausgehst und sie lernen mit ihrer Aufmerksamkeit wo anders zu sein und die Nachbarhunde zu ignorieren. Du kannst gezielt xy mit ihnen trainieren, sie ablegen während du yz machst und so immer mehr steigern und mehr "Unabhängigkeit" reinfließen lassen. Der Nachteil ist, dass zwar deine Hunde dann die Nachbarhunde nicht mehr verbellen werden, aber evtl. die der Nachbarn eure wenn ihr euch nicht abstimmt. Vl. kann man aber auch da Glück haben und es wird ihnen zu langweilig.


    Tun, würde ich auf jeden Fall was - da bin ich ganz bei dir. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass sich das sonst richtig hochschaukelt und sie sich so hassen, dass es bei einem unerwarteten Zusammentreffen auch gefährlich werden kann.


    Bei beiden Methoden verbietest du nicht grundsätzlich das Bellen -was dir ja wichtig scheint - sie lernen bloß, den anderen Hunden keine Aufmerksamkeit zu schenken. Es braucht bestimmt viel Geduld, sollte aber in kleinen Schritten schaffbar sein!


    Viel Erfolg :)

    Behandle deinen Hund IMMER so, dass du JEDERZEIT mit ihm Rollen tauschen könntest

  • Zur Zeit habe ich das gleiche Problem. Das Nachbargrundstück war fast ein Jahr leer und jetzt wurde es verkauft und meine neue Nachbarin hat zwei Hündinnen. Da bellen sich gerade meine und ihre Hunde auch am Zaun an. Daher lasse ich inzwischen nur die Terrassentür auf, wenn ich da bin, um sofort einschreiten zu können. Ziel ist es, dass vor allem meine Hündin sich zurücknimmt. Nachbarhunde anbellen ist nicht erwünscht, andere Hunde am Weg darf sie anbellen. Wir haben jetzt das erste Treffen außerhalb des Grundstücks bereits hinter uns, hat aber noch nicht den Durchbruch gebracht. Allerdings wohnt die Nachbarin da auch erst drei Wochen, ich hoffe, dass es mit der Zeit besser wird und die Hunde sich irgendwann ignorieren.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Vielleicht könntet ihr für die Hunde einen Teil des Gartens abtrennen und nur da an den gefährdeten Stellen einen Sichtschutz errichten?

    Es grüßen Schneewittchen und die beiden Zwerge
    Silver, die stets gut gelaunte wilde Aussi-Hilde
    Pumuckl & Amun, das quirlige Schopfi-Power-Duo

  • Wir hatten das Problem auch, es war sogar soweit das meine durch den Zaun wollte und sich den Nachbarschihuahua vornehmen wollte, nachdem dieser jede Bewegung unsererseits (egal ob Person oder Hund) mit dauergebell beantwortet hat.

    Gebellt haben meine dabei nie.


    Es gab einfach eine unsichtbare Grenze für meine Hunde, sie durften bis auf 3 Meter nicht mehr ran an den Zaun. Sobald sie auch nur auf irgendeine Art (wenn es nur ein Blick Richtung des Zaunes war, wenn mal Nachbarchi meinte wir hätten nicht die Berechtigung uns zu bewegen) regierten, mussten sie reingehen.

    Das ganze war nach ca. 2-3 Wochen erledigt.

    Mittlerweile ist es so wenn sie sich frei im Garten bewegen, und der Nachbarschi kommt wieder mal aus dem Haus geschossen, gehen sie freiweillig und ohne meine Hilfe auf unsere Terrasse und lassen den Terrorzwerg links liegen.


    Der Terror des Chis, legt sich im laufe des Sommers wieder etwas. Je öfter wir wieder im Garten sind.

    Allerdings geht´s jedes Jahr im Frühjahr wieder von vorne los.


    Meine Mädels haben das aber so verinnerlicht, das das jetzt sitzt.

    Qui´tu - Australian Shepherd - geb. 04/2011
    Joy - Itl. Windspiel - geb. 08/2011
    Ebby - Australian Shepherd - geb 02/2017

  • Kennst du Markertraining? Ich würde das umkonditionieren. Z.B. mit Zeigen und Benennen.



    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"
    Kurt Marti


    Sancho, mein Seelenstern *12.12.2007-+11.11.2021

  • Bei mir wurde das Grundstück nebenan auch bebaut. Ich habe mit 3m Abstand zum Grundstückszaun für die Hunde einen eigenen Auslauf konzeptiert und den mit Sichtschutz (Doppelstabmattenzaun mit Sichtschutzlamellen) versehen.


    Das kostet erst einmal Geld. Aber es ist Ruhe!

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

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