Strassenhund an Auto fahren gewöhnen

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    Hallo zusammen,


    ich hoffe, ich kann hier einige hilfreiche Tips bekommen wie man seinen Hund an das Auto fahren gewöhnen kann.


    Kuddel ist jetzt 5 Monate alt und vor 4 Wochen bei uns eingezogen. Vor 4 Wochen kam er auch aus Rumänien an, wir haben Ihn aus dem Tierschutz.

    Bis auf die Fahrt aus Rumänien nach Deutschland dürfte Kuddel noch nicht häufig Mitfahrer gewesen sein.

    Nun ist es so, Kuddel springt gerne ins Auto, aber das speicheln fängt recht früh an. Wenn der Zundschlüssel gedreht ist und der Motor läuft, fängt er an.


    Wir haben nun schon einiges Probiert: Transport auf Beifahrersitz, Rücksitzbank, Kofferraum, Box und Rücksitz mit Adaptil Spray. Alles wurde mit Speicheln und anschließendem Kotzen quittiert.

    Eigentlich hatte ich große Hoffnung bei der Box, darum habe ich Ihn langsam an diese gewöhnt. Aber schon nach dem ersten Mal(sichtbereiche wurden abgedeckt,weil ich davon ausging das es mit den schnellen Bildern die am Fenster vorbeirauschen zusammenhängt) musste Kuddel erbrechen.


    Es hängt also nicht mit dem was er sieht zusammen, sondern wohl eher das wackeln und kurven fahren. Einmal haben wir hinten das Fenster auf gemacht und Kuddel hielt seine Nase in den Wind, das half ihm auf der Fahrt scheinbar sehr, ist aber nicht eine Lösung auf Dauer.


    So, ich habe nun so viel Probiert und habe Angst, das ich alles damit kaputt mache und er bald Angst vor dem Auto an sich hat (anstalten macht er nicht das er welche hat).


    Ich werde ihm wohl sein Futter in den nächsten Tagen im Auto geben um wieder etwas positives damit zu verbinden, ohne im Anschluss zu fahren.


    Es ist nicht erkennbar das er Angst vor dem fahren hat, sondern eher das ihm vom fahren einfach schlecht wird und er gestresst wird. Gleichgewichtssinn ist vielleicht etwas was noch nicht so ausgeprägt ist in dem Alter, aber wie trainiere ich das?


    Wie gehe ich weiter vor? Mache ich es richtig mit ihm 2 mal täglich kurze strecken zu fahren um ihn so langfristig zu desensibilisieren?


    Verwächst sich das?


    Ich mache das ja nicht, um ihn auf einen bevorstehenden Urlaub vorzubereiten, es ist so, das er täglich bald mit dem Auto eine Strecke überstehen muss und es ja nicht so schön wäre, wenn ihn das jedes mal zum erbrechen bringen würde.




    Ich danke für eure Tips und bin da wirklich sehr dankbar für.



    LG

    Kuddelchen



    P.S. am Fahrstil liegt die kotzerei sicherlich nicht :-)

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Also, ich hatte das Problem mit meine beiden Groenendael auch. Egal, was ich probiert habe. Im Auto spielen, im Auto füttern, kleine Fahrten mit tollem Ziel, nichts hat etwas gebracht. Ich hab wirklich alle Tricks durchprobiert. Hab sogar tageweise mit ihnen im Auto geschlafen.

    Mit ca einem Jahr hörte es dann plötzlich bei beiden wieder auf.

    meine waren dummerweise ein gutes Jahr auseinander im Alter. Der zweite kam, als der erste schon ohne zu spucken Auto fahren konnte. Dann ging es beim zweiten los. Hatte also zwei Jahre lang immer den tollen Geruch im Auto.

    Bei Hund drei und vier ( auch Groenendael) klappte es vom erstenttag an super

    Vielleicht ist es ja bei Deinem auch so und gibt sich mit dem erwachsenwerden

  • wennschon okay ich hab von meiner freundin und einer Mitarbeiterin von einem Tier Fachgeschäft ebenfalls gehört das sich das Problem verwachsen wird. Und ich viel trainieren sollte.... Also kurze Fahrten mit dem Auto....



    Dann besteht ja doch noch Hoffnung das es irgendwann aufhören wird

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  • ich glaube es war Cashew von SabethFaber (sorry falls ich dich verwechsle :ops:)der lang gebraucht hat fürs Auto fahren.Viell mag sie hier reinschauen u. hat Tipps.


    Fahren würd ich noch nicht.wenn schon Schlüssel drehen sabbern auslöst ist das glaub schon zuviel.

    Waiting for Kooikerhondje


    unvergessen:

    Kater Felix *Okt 2018 - Okt 2019

  • Das hört auf, wenn das Innenohr fertig entwickelt ist

    Seelenhunde hat man sie genannt, jene Hunde die uns gefunden haben, weil sie für uns geboren sind. Die uns ohne Worte verstehen. Die ein untrennbarer Teil von uns sind, die Liebe, die Wärme und der Anker. Sie sind wie ein Schatten, wie die Luft zum atmen.

    Wo sie sind ist Zuhause.


    Danke, dass du da bist Moro

    und für immer ein Stück von meinem Herzen sind Ralle, Jean & Anka

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • P.S. am Fahrstil liegt die kotzerei sicherlich nicht :-)

    Das sagen sie alle:p


    Dako kommt auch aus Rumänien und durfte/musste nach dem Transport hier her gleich noch 2h im Auto verbringen.:no:

    Wir haben das Autofahren gar nicht geübt, besonders nicht in den ersten Wochen. Da dürfte der Knirps genug um die Ohren haben.

    Als Dako so 3 Monate hier war musste er dann mal Auto fahren, Taxi weil wir kein eigenes haben. Klappte sofort. Genauso Bus fahren und Zug fahren.

    Natürlich könnten wir einfach nur Glück gehabt haben, aber ich glaube eher es liegt am jungen Alter und der noch zu verdauenden Reise. Mir ist nicht klar wie dringend ihr das Auto braucht, ich würde das langsam mit kleinen Spielchen/Leckerlie im Auto versüßen und in kleinst Etappen üben. Vielleicht die 20m bis zur freilauf/tobe Wiese oder sowas, irgendwas wo das Aussteigen auch noch Jiipeee ist.

  • Als wir den Kasper abgeholt haben, hat er uns das ganze Auto voll gekotzt. Wir haben auch alles mögliche versucht. Wir haben ihn auch im Auto gefüttert, damit er nicht auch noch zusätzlich Angst vorm Auto bekommt. Auf dem Weg zur TÄ haben wir immer eine Pause gemacht, damit er sich erholen kann. Das ging nämlich immer schnell. Auto stoppt und sofort ging es ihm wieder gut. Wir haben auch mit Adaptil und Reisetabletten von Ratiopharm für Menschen gearbeitet. Das aber nur für richtig lange Fahrten, da die Tabletten leicht sedieren. Im Endeffekt hat es die Zeit und das tägliche fahren gebracht. Ich meine, mit ca. 5 Monaten hat er das letzte Mal ins Auto gekotzt und mit 10 Wochen hatten wir ihn abgeholt.

  • In über einer Woche muss kuddel mit zur Arbeit fahren. Das wären 45 min Autofahrt.


    Aktuell fahren wir zum hundeplatz dreimal die Woche das sind 10 km und somit 15 min... Das klappt manchmal..aber eben nicht immer.



    Also wenn sich das mit der Zeit verwachsen tut wäre das ja schon mal gut zu wissen.

  • hier mal ein Artikel von Dr. Rückert zum Thema https://www.tierarzt-rueckert.…nde=1489&Modul=3&ID=20697

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