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ANTI-JAGD-TRAINING oder Dr. Jekyll und Mr. Hyde

  • Moin Moin Foris! :winken:


    Angesichts einer Situation, die sich heut ergab und der Tatsache, dass ich im DF leider noch nicht zufriedenstellend in Austausch mit Gleischgesinnten, also Haltern "jagdambitionierter" Hunde, getreten bin, eröffne ich nun einen allumfassenden Thread zum Thema


    Antijagdtraining.


    -> Also die tägliche Auseinandersetzung mit dem Jagdinstinkt des Hundes und die Art und Weise, wie man diese in die unterschiedlichen Alltagssituationen integriert.


    Die heutige Situation:


    Mein Freund und ich samt Missy beim Geocaching.
    Auf einem leeren Kinderspielplatz sollte ein Hint versteckt sein.
    Aus praktischen Gründen habe ich Missy auf dem umzäunten Spielplatz von der Leine gelassen (ja, da wurden so einige mehr oder weniger offizielle Regeln gebrochen^^).


    Es war dunkel und es wimmelte, wie sich nun herausstellte, vor Kaninchen.


    Zu spät. Mein Hund weg. Der Sichtlaut meines kleinen Hundes riss mich aus meiner Starre.


    Unser Super Kommando und Abbruchsignal beim Training: HIIIIIIIIIIIIER


    Ich also gerufen.


    Zack... Missy dreht bei und kommt auf mich zugestürmt.


    WER HÄTTE DAS NOCH VOR NEM HALBEN JAHR GEDACHT???


    Ich jedenfalls nicht ;)


    Ich hätte heulen können vor Freude.


    Und da dachte ich, nein, so viel KANN ich gar nicht falsch machen.


    Wie sieht es bei euch aus?
    Wer hat Jäger?
    Wie setzt ihr euch mit dem Thema auseinander?
    Welche Erfahrungen musstet/ durftet ihr machen?
    Wo entstehen Probleme?
    Wie und was trainiert ihr?
    Wo sind eurer Meinung nach die Grenzen des AJT?
    Wart ihr euch von Anfang an bewusst, was ihr euch mit eurem Hund "eingebrockt" habt?
    Wann stellten sich Veränderungen ein?
    Wie sahen diese aus?



    Ich hoffe auf regen Erfahrungsaustausch, auf Denkanstöße und hilfreiche Diskussionen...


    Einen schönen Abend

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

  • Herzlichen Glückwunsch.
    So würde ich mir das wünschen...
    Ich habe einen 4 Monate jungen Hund der die Vögel,Hasen usw. grade entdeckt und im Moment nur fixiert mit regem Interesse.
    Da ich aber bereits einmal einen erwachsenen Hund hatte der nicht abrufbar war möchte ich den Trieb in jedem Fall kontrollieren.
    Ich weiss nur nicht recht wie.
    Mein Rüde stammt nicht vom Züchter aber seine Mutter soll Jägerin gewesen sein.
    Ich spiele mit dem dumm mit ihm un er dar nur hinter rennen wenn ich ihn freigebe.
    Ich hoffe das das ein guter Anfang ist.
    Allerdings werfe ich auch mnchmal etwas wo er direkt hinterher rennen darf und sage beim werfen direkt unser "Du darfst"-Kommando...was kannst du mir für tipps geben und denkst du es ist ok,
    dass er auch manchmal sofort hinterher rennen darf.
    Ist es ein guter Anfang zur Impulskontrolle?
    EDIT:
    Geocaching???Was ist denn das bitte ?

    LG
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    Cosmix & der schwarze Teufel ( 12.07.2008 )
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  • Erst mal herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg, Missy.


    Da wäre ich auch schon gerne ;-) aber ich übe mich in Geduld.


    Wer hat Jäger?
    "Spürhund" passt auf Zampa dank Leine besser als "Jäger".


    Wie setzt ihr euch mit dem Thema auseinander?
    Ich muss mit diesem Hund in die Hundeschule, denn ich selbst traue mir das nicht zu, diesen Suchtrieb in ordentliche Bahnen zu lenken.



    Welche Erfahrungen musstet/ durftet ihr machen?

    So anhänglich Zampa innerhalb des Hauses ist, draußen bin ich Luft für sie. Leckerlis sind Luft, alles ist Luft, außer der Spur :motz:



    Wo entstehen Probleme?

    Ich weiß nicht, wie ich beginnen soll (Bindung, Grundkommandos oder oder oder) ...


    Wie und was trainiert ihr?
    ... deshalb gehen wir ab kommenden Woche zum Einzeltraining in die Hundeschule. Dort erhoffe ich mir kompetente Hilfe.


    Wo sind eurer Meinung nach die Grenzen des AJT?
    Ich gehe davon aus, dass ich unsere Hündin im Wald nie ohne Leine laufen lassen werde.


    Wart ihr euch von Anfang an bewusst, was ihr euch mit eurem Hund "eingebrockt" habt?
    Yepp :-)


    Wann stellten sich Veränderungen ein?
    Wie sahen diese aus?

    Auf diese zwei Fragen komme ich dann in einem Jahr nochmal zurück *grins*


    schlaubi

  • Wer hat Jäger?
    - Weimi/Vizsla, allerdings erst ein halbes Jahr alt


    Wie setzt ihr euch mit dem Thema auseinander?
    - Viel Literatur, Austausch mit Jägern und Jagdhundehaltern/Trainern


    Welche Erfahrungen musstet/ durftet ihr machen?
    - Bis jetzt noch keine schlimmen. Ein schönes Erlebnis heute. Konditionieren sie seit 1 Woche auf den Rückpfiff (Supersignal) und als Madame heute blindlings einer Fährte folgte und zwischen den Bäumen verschwand ein Pfiff und sie kam angedüst *freu*


    Wo entstehen Probleme?
    - In ihrem Kopf...stures Luder :D


    Wie und was trainiert ihr?
    - Dummytraining ohne professionelle Anleitung. Vermutlich ab Dezember Ausbildung zum Rettungshund/Mantrailer
    Im Augenblick arbeiten wir ganz konkret noch am Grundgehorsam und am Steadiness. Viiieeel Impulskontrolle indem Gegenständen über ihren Kopf in ihr Sichtfeld geworfen werden und sie erst auf Kommando losdarf oder eben auch nicht. Vögel jagen auf dem Feld, mit meiner Zustimmung. Dummy an Schleppleine gebunden und übers Feld ziehen, sie muss sitzen bleiben etc...


    Wo sind eurer Meinung nach die Grenzen des AJT?
    -Inwiefern? :???:


    Wart ihr euch von Anfang an bewusst, was ihr euch mit eurem Hund "eingebrockt" habt?
    - Absolut. Habe mit dem "Schlimmsten gerechnet" :D


    Wann stellten sich Veränderungen ein?
    - kann man noch nicht sagen. Aber sie lernt schnell und mit Freude. Hoffe das bleibt so.


    Wie sahen diese aus?
    - ...Hund ist zu 80% steady...das ist mein bisher größtes Erfolgserlebnis


    PS: Finde den Thread super! :gut:

    Finger weg von meiner Seifenblase du Vollzeitpessimist!


  • So hab ich auch angefangen, also erstmal Grundgehorsam und Impulskontrolle mit dem Dummy...


    Naja, und im Großen und Ganzen verändert sich nur der Schweregrad.


    Klar ists ok, dass ein Hund auch mal so flitzen draf. Missys Belohnung ist auch mal das Hetzen nach einem Dummy oder Ball.


    Also Ablegen/Setzen, Dummy werfen, Dummy apportieren lassen (je nach "Stand" auch erst nach einiger Zeit des Ausharrens) und als Belohnung einen anderen Dummy oder einen Ball werfen.


    Ich denke schon, dass du damit den Grundstein legst.
    Sich überhaupt dessen bewusst sein, dass man es, so weit es möglich ist, in kontrollierte Bahnen lenken muss.


    Was machst du, wenn dein Hund einen Hasen o.ä. sieht?


    Siehst du diese Tiere zuerst und lenkst ab? Und wenn ja, wie?




    ---



    Geocaching ist "Schnitzeljagd" mit nem viel zu teuren GPS- Gerät ;)




    Schlaubi: Dann bin ich ja mal gespannt^^ Vielleicht werden dir hier auch Tipps weiterhelfen.


    Kemala: Impulskontrolle während etwas ÜBER den Kopf hinweg in ihr Sichtfeld geworfen wird???


    Oha... da seid ihr weiter als wir :) Super. Aber genau da ist mein Punkt:


    Ein Tipp, den ich ggf in die Tat umsetzen werde... der Tipp ist echt suuuper! Eindeutig eine Stufe schwieriger, als das, was wir momentan machen.


    Danke schonmal :)


    Nochmal EDIT... zu den Grenzen:


    Naja, wo denkt ihr, hört die Kontrolle auf, ein Hund spielt ja ein Schema durch, je nach Jagd"art". AN welchem Punkt kann man noch einschreiten, unter welchen Bedingungen kann man das tun und wann geht nichts mehr?

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Gut, ja ich variiere mittlerweile immer einigen Sachen,
    die er erledigen muss vor dem Lossprinten.(Pfötchen, Platz,Knurren was er so kann halt)
    tja wenn er jagbares sieht versuche ich ihn abzulenken letztens mit Lecker, doch er war satt... :/
    Ich weiss nicht recht was ich tun soll.
    Spielzeuge sind bei sowas eher minder interessant.
    Was sollte ich denn tun wenn da zig Tauben vor uns sind und wir daran vorbei müssen und er die interessant findet.
    Ich bin dankbar über jegliche Tipps und Anregungen.
    Ach ja und wenn ich an der Impulskontrolle arbeite mit irgendwas dann hat das auch zu bedeuten, dass er NICHTS Anderem auf der Strasse hinterher rennen darf, gell ?
    Ich eine damit auch Blätter da ist es ganz schwer nämlich-
    aber so genau muss ich es doch nehmen, oder ?
    Welche Literatur deiner Meinung nach zu empfehlen?
    Gibt es gute Seiten im Netz dazu irgendwo...?
    wie hast du euer Superkommando aufgebaut ?

    LG
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    Cosmix & der schwarze Teufel ( 12.07.2008 )
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  • Liebe Grüße


    Anne
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    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

  • Zitat von "AuraI"

    Moin Moin Foris! : winken :


    Angesichts einer Situation, die sich heut ergab und der Tatsache, dass ich im DF leider noch nicht zufriedenstellend in Austausch mit Gleischgesinnten, also Haltern "jagdambitionierter" Hunde, getreten bin, eröffne ich nun einen allumfassenden Thread zum Thema


    Antijagdtraining.


    Super Idee! :gut:



    Wie sieht es bei euch aus?
    Genauso brisant wie bei euch. ;)


    Wer hat Jäger?
    Hier ich! *meld*
    Ich schätze der Jäger schlägt wegen der "Rasse-Beigabe" von Kooikerhondje und Jack Russel durch (der Berner eher nicht, würde ich sagen).
    Sie ist in Sichtjäger und sichtlaut.


    Wie setzt ihr euch mit dem Thema auseinander?
    Literatur und Internet Recherche bezüglich Erfahrungsberichte und Tipps.
    Außerdem tausche ich mich gerne über das "Problem" aus.
    Mittlerweile habe ich Ingas Jagdtrieb auch voll und ganz akzeptiert und versuche nicht mehr gegenzusteuern, sondern damit zu leben und ins tägliche Miteinander (mit Hund) einzubeziehen.


    Welche Erfahrungen musstet/ durftet ihr machen?
    -Hetzen von Rehen (ca. 3x), hetzen von Hase (1x), hetzen von Katze (1x)
    -mehrmaliges in die 2m Leine rennen mitten im Dorf, weil Katze gesichtet wurde


    Wo entstehen Probleme?
    Wenn ich nicht meine ganze Aufmerksamkeit bei ihr habe und sie es merkt, testet sie viel aus. Sie fängt dann das "Pseudo-Hetzen" (von mir so benannt.lach) an, d.h. sie rennt einfach mal auf Verdacht über Hügel und ins Gebüsch, es könnte ja was drüben/drin hocken :roll: . Bisher ist dabei noch nichts passiert, ich versuche auch Ausbrüche dieser Art tunlichst zu vermeiden.


    Wie und was trainiert ihr?
    -Schleppleine in wildreichen Gebieten (Wald und Felder, die an Wald grenzen)
    -tägliches Dummy-Training mit Impulskontrolle/Steadiness
    -tägliche Suchspiele
    -tägliches "zum-Affen-Machen" für den Hund, bestehend aus: wild auf der Wiese herumrennen, komische Laute von sich geben und mit Hund dabei herumalbern (man muss ja schließlich interessant bleiben.grins)
    -tägliches Üben/Festigen der Grundkommandos
    -tägliches kontrolliertes Mäusesuchen mit "Start"- und "Stop"-Kommando


    Wo sind eurer Meinung nach die Grenzen des AJT?
    Dem Hund wird der Jagdtrieb niemals abtrainiert werden können. Man kann ihn nur umlenken. Auch wird es mit einem jagdtriebigen Hund niemals möglich sein entspannt und ohne Umgebungsscannen spazieren zu gehen. Aber naja, wer will das schon? ;)


    Wart ihr euch von Anfang an bewusst, was ihr euch mit eurem Hund "eingebrockt" habt?
    Nein, ehrlich gesagt nicht, zumal Inga bis jetzt die einzige aus ihrem Wurf zu sein scheint, die Jagdtrieb und Hetzfreude in diesem Ausmaß entwickelt hat. Aber man ist ja flexibel!


    Wann stellten sich Veränderungen ein?
    Nach ca. 2 Monaten intensivem Training.


    Wie sahen diese aus?
    -durch AJT achtet mein Hund viieeel besser auf mich und dadurch hat sich unsere Bindung und auch der Gehorsam im allgemeinen erheblich verbessert, zudem schaut sie sich wesentlich öfter nach mir um und wartet, falls sie weiter vorgelaufen ist
    -erster sichtbarer Erfolg: ich konnte eine abgeleinte (!) Inga mit einem tiefen und deutlichen "Neeeiin!" davon abhalten hinter einer Katze herzurennen (Jippieeeeeehhhhh!!!)




    Mittlerweile finde ich es wirklich überhaupt nicht mehr schlimm einen jagdtriebigen Hund zu besitzen.
    Mir ist aufgefallen, dass besonders die Jagdhunde extrem neugierig und interessiert an ihrer Umgebung und allem möglichen Neuen sind. Daher gibt es immer wieder schöne und witzige Erlebnisse mit ihnen, so auch bei meiner Inga. Sie ist für so Vieles zu begeistern. Das möchte ich auf gar keinen Fall missen. :^^:

  • Danke danke ,
    inforativer link,
    hab vom Fichtelm. nen Film gesehen den ich sehr schön fand.
    (Der brauchbare Jagdhund o.Ä.)
    Ich arbeite grade noch generell mit ihm am HIER UND SEINEM NAME!!!
    Weil er draussen unter Ablenkung nicht hört.
    Bin dabei das hier neu aufzubauen,
    denkst du es ist ok paralell dazu dann ein Superwort einzuführen
    wo er auch gutes Lecker etc. kriegt ?
    Verwirrt ihn doch, oder nicht ?
    Will nichts falsch machen daher mein Gefrage!

    LG
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  • Ah ja... das ist das dritte oder vierte Mal, dass ich davon höre/lese, dass es sinnvoll ist, den Hund kontrolliert Vögel jagen zu lassen.


    Was genau ist daran sinnvoll?


    Dürfte sich ja dann mit dem Mäusejagen decken.


    Warum machen? Warum nicht?


    Dann habe ich noch eine nette Anekdote zum Nachdenken aus dem kürzlich besuchten Antijagdseminar...


    Bei uns läufts so ab: Missy liget ab, Reizangel schwingt den Dummy, Missy erstarrt, starrt gebannt auf den Dummy, zittert vor lauter Anspannung und horcht genau auf mein Kommando, dass sie hetzen darf.


    Mir wurde die Anregung mit auf den Weg gegeben, darauf zu warten, bis der Hund mich ansieht, seinen Blick also von der Beute löst. DANN gibts erst das Kommando zum Hetzen (Tock).


    Klang für mich mehr sinnlos aber wir haben es ausprobiert.


    Und siehe da... Mein Hund ist nicht dämlich...


    Zwei mal hab ich gewartet, bis sie geguckt hat, dann gabs das Tock.


    Beim dritten Mal hat Missy zu mir geguckt und ist sofort losgeschossen.


    Schlauer Hund.


    Dummer Ratschlag.


    Zumal ich ja gar nicht möchte, dass mein Hund die Beute aus den Augen verliert. Sie ist ein Sichtjäger. Wozu sollte ich unnötigerweise einen ganz wichtigen Teil ihres Jagdschemas brechen, wenn er doch überhaupt nicht hinderlich für die Kontrolle dessen ist?


    Also, logischer Verstand und Bauchgefühl waren dann doch besser.


    Ich denke, die Trainerin dachte, fälschlicherweise, Missy würde sich gar nicht nach mir richten. Sie "fragt nicht nach, ob sie hetzen darf" ... (JA, das wurde wirklich so gesagt!!! Wenn ich im Falle einer Wildbegegnung nach dem (hoffentlich) geklappten Ablegen noch auf ein um- Erlaubnis- Bitten- Warte und der hund sich dadurch auch noch selber das Hetzkommando gibt... na herzlichen Glückwunsch)


    Naja.


    Was sagt ihr dazu?


    Muss euer Hund euch "fragen" bevor er loshetzen darf?


    (wobei ich hier klarstellen möchte, dass es sich dabei nicht um fragen handeln kann, sondern lediglich konditioniert wurde!!!!!)

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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