Fragen zum Fleisch und Kosten beim Barfen

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    Hallo an alle


    Ich habe schon einige Male gelesen, dass Barfen günstiger sein soll als Fertigfutter.

    Da mein liebes Hundchen seit einigen Wochen auch fast jedes Fertigfutter angewiedert anguckt oder ganz verschmäht, überlege ich mir immer mehr, Tyson zu Barfen.

    Allerdings habe ich noch einige grundlegende Fragen.

    1. Wie kann es sein, dass Barfen billiger ist als Fertigfutter? Ist das so? Oder stimmt das gar nicht?

    2. Wo bezieht ihr eure "Fleischanteile" (also Muskelfleisch, Innereien, Knochen?)

    3. Welches "Barfen für Dummies/Anfänger" - Buch könnt ihr mir empfehlen?


    Danke!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • ob es billiger ist kann ich dir gar nicht sagen, wenn dann ist es doch gut und logisch denn es fallen die Herstellungskosten für industrielle Verarbeitung weg.


    Ich beziehe meine fleischigen Futteranteile über einen kleinen Zwischenhändler direkt von einem schlachthof und zahle für 2 Hunde mit insgesamt 52kg 50 Euro für 4 Wochen. Dazu dann noch Gemüse und ein bissl Schickschnack so dass ich insgesamt im Monat 70€ ausgebe.


    Wenn du so gar keine Ahnung hast und nicht wirklich Lust hast dich eingehender damit zu befassen lass dir am besten einen Futterplan erstellen. Eine der Unikliniken macht das zum Beispiel sehr gut.

  • Da meine Ansprüche an Futter recht hoch sind is es hier nicht so, dass barfen billig wäre, aber doch günstiger als Fertigfutter.


    Ich kauf das Fleisch bei nem regionalen Barf-Händler. Für 2 Hunde mit ca. 40kg zahlen wir im Monat etwa 50€, wenn ich nur Fleisch von da füttere.

    Wenn ich die angefahrenen Rehe (gratis) und die Feldhasen (wenige Euro) oder Abfälle einrechne, die wir aus Jägerhand bekommen, noch ne Ecke weniger.

    Dazu kommen Gemüse und Getreide, was ich noch nie hochgerechnet hab, da kommt viel ausm Garten und der Rest rutscht halt mit.


    Barf Buch für Dummies kenn ich keins, außer vielleicht Swanie als Crashkurs, das wär mir aber zu wenig.

    Meine beiden haben Pläne vom SpezialTA und der andere vom Ernährungsberater. Und ich hab mir über die Jahre schon ein gewisses Wissen angeeignet.

    Ally & Raven

    when the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives - George R.R. Martin


    im Bonnie . Nico . Luna

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  • Danke für eure schnellen Antworten!

    Lockenwolf

    Wie kommst du darauf, dass ich keine Lust habe, mich eingehend damit zu befassen? ;)

    Ich habe mich schon bevor ich Tyson überhaupt gekannt habe sehr intensiv damit beschäftigt, aber aus Angst vor Fehlern mich dann doch gegen das Barfen entschieden.

    Lese aber immer wieder mit und mache mir Gedanken, ob ich nicht doch mal probieren sollte.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • zahle für 2 Hunde mit insgesamt 52kg 50 Euro für 4 Wochen. Dazu dann noch Gemüse und ein bissl Schickschnack so dass ich insgesamt im Monat 70€ ausgebe.

    Immer wenn ich das lese, frage ich mich, was ich beim barfen falsch gemacht habe...

    Ich kam mit 2 Hunden (zusammen 68kg) für 4 Wochen über 200€. Jetzt mit TroFu zahle ich 120€.

    Jenny

    (Mohikaner/Inventar - ehemals "Retriever")


    Loony | Deutscher Schäferhund (LZ) | *25.06.2014

    Guinness | Flat-Coated Retriever | *27.05.2009 +30.07.2021

    Nala | Labrador Retriever | *15.03.2004 +24.07.2013


    Waldjunkies in den 20ern

  • 1. Wie kann es sein, dass Barfen billiger ist als Fertigfutter? Ist das so? Oder stimmt das gar nicht?

    2. Wo bezieht ihr eure "Fleischanteile" (also Muskelfleisch, Innereien, Knochen?)

    3. Welches "Barfen für Dummies/Anfänger" - Buch könnt ihr mir empfehlen?

    1. Das bezieht sich auf hochwertiges TroFu. Mit einem 15 kg Sack komme ich nicht ganz einen Monat aus, eine Fleischlieferung kostet mich so grob um die 80 - 100 €, wenn ich nichts Besonderes mitbestelle, damit komme ich aber fast doppelt so lange aus. Wenn ich die Preise richtig im Kopf habe kostet es mich also das Gleiche wie zB Josera, also Mittelklassefutter. (Ich bestelle aber auch hin und wieder bei anderen Shops um Fleisch am Stück, Wild, o.ä. zu bekommen, dann wirds sehr schnell um einiges teurer.)

    Was da allerdings nicht mit eingerechnet ist, ist der Rest Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte usw. Andererseits kaufe ich da auch einfach nur großzügiger für uns Menschen ein und die Hunde bekommen dann immer was über bleibt und nicht mehr so schön ist, Essensreste usw.

    2. Tierhotel und Wildbarf sind meine Hauptquellen.

    3. Ich habe mich damals einfach quer durchs Internet (auch hier im Forum) gelesen, gerechnet und mir eine Meinung gebildet. Zu Büchern kann ich also nichts sagen, nur eine persönliche Meinung: wer bei einem gesunden Hund mit irgendwelchen Pulverchen substituieren MUSS macht was falsch. Ansonsten ist von whole prey bis KH Fütterung alles dabei. Ich würde mit etwas durchschnittlichem, gemäßigten anfangen und dann, wenn du willst, ggf etwas experimentieren was für deinen Hund okay ist und was nicht.

  • Danke für eure Antworten!

    Lockenwolf

    Ach so, jetzt weiss ich, was du meinst!

    Ja, ein Buch für Dummies Suche ich eigentlich, um nochmals knackig die Basics zusammengefasst immer griffbereit zu haben.

    Ich hab die Idee Barfen eigentlich schon ein paar Mal verworfen, weil ich einfach zu grosse Angst hatte, was falsch zu machen.

    Als ich letztens mit einer Mitarbeiter aus Fressnapf über die Ernährung meines Hundes diskutierte, weil er eben im Moment so dermassen heikel ist und zusätzlich ja auch ein sehr sensibles Magen-Darm-Systemes hat, meinte sie, ich würde ja schon fast Barfen bzw. hätte ihn vorher ja schon gebarft.

    Deshalb bin ich wieder auf den Gedanken gekommen, weil ich dachte, achso, vielleicht reicht mein angesammelte Wissen ja doch, um ihn richtig zu Barfen.

    Allerdings habe ich ihr nur erzählt, dass er einen Rindfleisch-Fertigbarf-Mix erhalten habe (den ich bei meiner früheren Trainerin bezogen habe), ich dann dazu jeden Tag einen Anteil KH (Hafer, Quinoa oder Reis, selten mal ein trockenes Brötchen) gebe plus einen Anteil Gemüse und/oder Früchtemix gedämpft und/püriert plus abwechslungsweise Öle (Distel, Nachtkerze und Kokos) .

    Aber ist das nicht zu... einfach?

  • Bezüglich Bezug des Fleisches:

    Wir kommen eben aus der Schweiz und können nicht unbedingt aus euren empfohlenen Quellen beziehen... Aber vielleicht kennt jemand eine Quelle für die Schweiz?

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