Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 3
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PocoLoco -
24. März 2019 um 16:16 -
Geschlossen
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Wenn der Hund kein erhöhtes Narkoserisiko hat, würde ich es immer machen lassen. Mit erhöhtem Risiko ist's natürlich immer so eine Sache. Hab's ja gerade letzten Monat bei Shira machen lassen, obwohl die Wahrscheinlichkeit größer war, dass sie nicht mehr wach wird. Aber ich persönlich finde es ein Unding den Hund wissentlich (wenn man nichts sieht ists natürlich was anderes) damit rumlaufen zu lassen. Zahnschmerzen können verdammt diese Schmerzen sein und unsere Hunde zeigen ja leider viel zu selten etwas an...
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Ich frag mich bei den Schneidezähnen unten schon ein bisschen, was an denen kaputt war. Die haben eigentlich gar nicht gewackelt (wäre mir zumindest nie aufgefallen), aber um das wirklich beurteilen zu können, fehlt mir wohl der medizinische Hintergrund und ich hab mir das Röntgenbild leider auch nicht zeigen lassen.
Bei den Backenzähnen kann ich mir allerdings gut vorstellen, dass da was im Argen war. Ohne Grund ist Zahnfleisch ja nicht so stark gerötet und wenn der Zahnstein trotz Putzen immer mehr wird, passt was nicht (war bei ihr beim ersten Mal Zähne ziehen auch so).
Gerade habe ich eine halbe Stunde gebraucht um Futter in sie reinzubekommen. Ist eh klar...alles tut weh, da will man nichts essen, aber die Schmerzmittel kann ich ihr halt nicht auf nüchternen Magen geben.
Pures Huhn ging dann zum Glück doch und danach auch der Reis-Karotten-Matsch. Sie ist super tapfer und schläft jetzt endlich mal. Davor hat sie immer nur traurig oder halb einpennend in der Gegend rumgeguckt. Satt und ohne Schmerzen schläft es sich halt besser.
Jetzt warte ich auf den Anruf der TÄ, ob ich ihr statt den Novalgintabletten auch die Tropfen geben kann, denn Maul aufdrücken geht jetzt natürlich gerade gar nicht

Ich bin froh, dass ich es hab machen lassen...wenn ich mir vorstelle an mehreren Zähnen starke Zahnschmerzen zu haben...nein, gruselige Vorstellung. Ist halt das Blöde, dass man nicht in die Tiere reinschauen kann und sie leider nicht mit einem reden

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Wenn der Hund kein erhöhtes Narkoserisiko hat, würde ich es immer machen lassen. Mit erhöhtem Risiko ist's natürlich immer so eine Sache. Hab's ja gerade letzten Monat bei Shira machen lassen, obwohl die Wahrscheinlichkeit größer war, dass sie nicht mehr wach wird. Aber ich persönlich finde es ein Unding den Hund wissentlich (wenn man nichts sieht ists natürlich was anderes) damit rumlaufen zu lassen. Zahnschmerzen können verdammt diese Schmerzen sein und unsere Hunde zeigen ja leider viel zu selten etwas an...
Weißt du, wie man merkt, dass es wehtut? Ich sehe bei ihr Zahnstein, aber kein geschwollenes Zahnfleisch und sie zeigt auch keine Schmerzen, wenn ich ihr in den Mund fasse.
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Weißt du, wie man merkt, dass es wehtut? Ich sehe bei ihr Zahnstein, aber kein geschwollenes Zahnfleisch und sie zeigt auch keine Schmerzen, wenn ich ihr in den Mund fasse.
Da ist leider jeder Hund verschieden

Manche zeigen gar nichts. Andere kauen weniger, Schmatzen mehr, kratzen sich am Kiefer, schlafen unruhiger, haben ab und zu Zahnfleischblutungen, halten den Kopf schief, usw...
Shira war nachts etwas unruhiger, was ja aber durchaus auch das Alter hätte sein können. TF hat sie etwas langsamer gefressen und ihre Epuliden sind gewachsen.
Das darunter Entzündungen bis in den Kieferknochen ragten, konnte man nicht sehen und das mussten Schmerzen aus der Hölle sein (sie musste wochenlang AB nehmen). Sicher konnte man das erst nach dem Dentalröntgen sagen. Dazu hat sich ein Stein zwischen Zahn und Epulide geklemmt und ist dort mit eingewachsen und hat konstant am Zahn gerieben.
Insgesamt waren es (zum wiederholten Male) bei ihr nur 4 Zähne. Aber für schlimme Schmerzen reicht das alle Mal aus.
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Atrevido Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Dann ist es anscheinend wirklich nicht ganz einfach zu erkennen. Ich muss das Thema nochmal ansprechen, wenn ich das nächste Mal bei der Tierärztin bin, denn ja, Zahnschmerzen sind fies und das will ich Anna nicht zumuten. Ich weiß bei ihr, dass schon als sie dreizehn war, die Vorbesitzerin meinte, dass sie sich keine Zahn-OP mehr machen lassen traut, weil der Hund schon so alt ist. Jetzt ist sie 16 und ich würde mir wünschen, man hätte es früher gemacht

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Nicht jeder Hund zeigt an, dass er Schmerzen hat.
Unser 12 jähriger Zwergpinscher-Mix hatte gelegentlich etwas Maulgeruch und an einem Backenzahn war etwas Zahnstein. Zum Glück waren wir bei einem Tierarzt für Zahnheilkunde. In der Voruntersuchung war nur von Zahnstein Entfernung und evtl Ziehen eines Backenzahns die Rede. Gerechnet habe ich mit einer ca 30 minütigen OP. Nach dem Zahnröntgen sah es anders aus. Vier große Backenzähne waren stark vereitert, ein weiterer Zahn wackelte. Letztendlich hat die Operation ca 2,5 Stunden gedauert. Es gab ca 1 Woche Novalgintropfen gegen die Schmerzen und ca 2 Wochen ziemlich flüssiges Futter.
Er hat sich sehr gut erholt.
Erst im Nachhinein gab es Verhaltensänderungen. Er schläft jetzt viel mehr, frisst besser ( er war vorher sehr mäkelig) und ist insgesamt entspannter.
Ich würde es in jedem Fall wieder machen lassen. Dauerhafte Zahnschmerzen sind keine Option und können auch zu weiteren Entzündungen im Körper führen.
Liebe Grüße
Chrissi mit Speedy
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Wackelige Schneidezähne "sieht" man nicht und in der Regel merkt man es als Besitzer auch nicht. Die sind gerade bei alten Hunden aber oft locker und sollten dann besser raus.
Ich würde auch im hohen Alter immer die Zähne machen lassen, wenn es den Verdacht gibt, das etwas nicht in Ordnung ist. Viele Hunde, die vorher Probleme hatten, blühen nach Zahnsanierungen nochmal auf.
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Wackelige Schneidezähne "sieht" man nicht und in der Regel merkt man es als Besitzer auch nicht. Die sind gerade bei alten Hunden aber oft locker und sollten dann besser raus.
Interessant, das wusste ich nicht. Danke

Finya kann glaub ich nicht noch mehr aufblühen. Die ist zurzeit sehr gut drauf.
Ich fände es allerdings schön, wenn das Kratzen jetzt zufällig aufhören würde, aber ich hab keine Ahnung, ob starke Zahnschmerzen Kratzen an den Ohren und Achseln auslösen können

Vielleicht liegt es auch an ihrem Futterzusatz.
Die Leber hat jedenfalls nichts - die Blutwerte sind immer noch 1A.
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16

Allgemeine Frage: Würdet ihr so eine Zahn-Op bei einem 16einhalbjährigen (noch) machen lassen?

Ich sprech Bökes' Zähne immer bei den jährlichen Kontrolluntersuchungen an, jedes Mal kam die Antwort, dass die "altergerecht aussehen" und nichts gemacht werden müsste ....
Bei uns stand erstmal Dentalröntgen im Raum, ggf. mit OP direkt im Anschluss.
Ich war extra in der Uniklinik bei den Zahnspezialisten.
Die haben sich jeden Zahn einzeln genau angeguckt, sich dann aber wegen des erhöhten Narkoserisikos gegen Röntgen entschieden. Sie meinten auch, dass sie bei keinem Zahn irgendeine Veranlassung zur Sorge haben.
So wirklich zufrieden gestellt hat mich das nicht, aber ich wollte es auch nicht auf Teufel komm raus machen.
Maus war zu dem Zeitpunkt 14,5 Jahre alt, beginnende Niereninsuffizienz und Mitralklappeninsuffizienz (ersteres bereitet ihr keine Probleme bisher, das Herz ist seit Jahren medikamentös eingestellt und wird immer für gut befunden).
Jetzt steht mit hoher Wahrscheinlichkeit jedoch zeitnah eine OP wegen etwas anderem an. Ob beim TA in der Praxis oder in einer unserer Kliniken weiß ich noch nicht, das wird sich nächste Woche rausstellen.
Auf jeden Fall werde ich da auch fragen, ob man die Zähne ggf. gleich mitmachen könnte oder ob das dann zu viel wird.
Also alles nicht so einfach irgendwie. Bin im Nachhinein fast froh, sie letzten Sommer nicht für die Zähne in Narkose legen zu lassen, denn die OP jetzt muss sein. Das wären dann zwei Narkosen in einem Dreivierteljahr gewesen.
Auf der anderen Seite…käme jetzt raus, dass sie ein total marodes Gebiss hat, würde ich mir auch Vorwürfe machen. Irgendwie blöd alles.
Hätte sie aber nicht die Diagnosen Herz und Niere wäre ich glaub ich entspannter und würde es eher wagen.
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Ich fände es allerdings schön, wenn das Kratzen jetzt zufällig aufhören würde, aber ich hab keine Ahnung, ob starke Zahnschmerzen Kratzen an den Ohren und Achseln auslösen können

Vielleicht liegt es auch an ihrem Futterzusatz.
Die Leber hat jedenfalls nichts - die Blutwerte sind immer noch 1A.
Das klingt für mich eher nach einer Unverträglichkeit.
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