Vanessa Bokr - Meinungen und Erfahrungen
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Gast67804 -
11. Februar 2019 um 09:49
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Ich dachte der Sinn dahinter ist die Hunde - wenn möglich - zu resozialisieren und dann in geeignete Hände zu vermitteln. Nicht sie zu verwahren wenn keine Chancen auf Vermittlung bestehen.
Ich glaube das war ja auch bei der HHF der Grundgedanke. Ist nur leider schief gegangen und völlig aus dem Ruder gelaufen.
Ich denke, es braucht beides.
Natürlich sieht jeder Hundefreund es lieber, wenn ein "versauter" Hund nach geeignetem Training ein normales Leben führen kann. Die gibt es und die haben mitnichten in jedem Fall nur mal zugeschnappt. Aber die sind mit passender Erziehung in der Lage ein ganz normales Hundeleben zu führen (nicht grad bei Familie Naiv aber für die gibt es immerhin deutlich mehr Möglichkeiten).
Aber die anderen gibt es auch. Die, denen man kein zuverlässig ungefährliches Verhalten beibringen kann, weil ... (die Gründe sind auch da vielfältig, wenn man überhaupt einen erkennbaren Grund findet). Und wenn es möglich ist, denen in passend gesicherter Umgebung ein gutes Leben zu ermöglichen, dann soll auch das unbedingt geschehen. Aber offensichtlich sind die passenden Stellen weniger dicht gesäät als die Hunde, die solche Stellen brauchen.
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Avocado gerade du weißt das doch.... eure hätte man auch niemals weiltervermittelt wenn sie in so einem Ding sässe
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Wenn man weniger Hunde haben will, hilft es nur Kastrationen zu fördern (statt verbieten zu wollen) . Hab noch keinen kastrierten Hund kennengelernt, der wirklich drunter gelitten hat. Aber jede unkastrierte Hündin kann alle halbe Jahr potentiel im djruchschnit 8 Welpen bekommen. Selbst wenn sie nur einmal welpen bekommt, dind das einige Hunde, die untergebracht werden müssen. Und bei Ups-Würfen, bzw. "Hünduin-muss-einmal -im-Leben-Junge-haben"-Würdfen oder "Meine Hündin-ist-so-toll, Welpen sind so niedlich"-Würfen wird mit Sicherheit keine ausführliche Kontrolle gemacht, wo die Welpen
hinkommen... und auf das Verantwortungsbewusstsein der Durchschnittshundehalter zu setzen halte ich für fahrlässig.
Würde vll. auhc helfen, wenn man Welpen/allgemein Hunde nicht mehr so einfach anbieten könnte...
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Wenn man weniger Hunde haben will, hilft es nur Kastrationen zu fördern (statt verbieten zu wollen) . Hab noch keinen kastrierten Hund kennengelernt, der wirklich drunter gelitten hat. Aber jede unkastrierte Hündin kann alle halbe Jahr potentiel im djruchschnit 8 Welpen bekommen. Selbst wenn sie nur einmal welpen bekommt, dind das einige Hunde, die untergebracht werden müssen. Und bei Ups-Würfen, bzw. "Hünduin-muss-einmal -im-Leben-Junge-haben"-Würdfen oder "Meine Hündin-ist-so-toll, Welpen sind so niedlich"-Würfen wird mit Sicherheit keine ausführliche Kontrolle gemacht, wo die Welpen
hinkommen... und auf das Verantwortungsbewusstsein der Durchschnittshundehalter zu setzen halte ich für fahrlässig.
Würde vll. auhc helfen, wenn man Welpen/allgemein Hunde nicht mehr so einfach anbieten könnte...
Das erhöhte Risiko für Verhaltensprobleme, schlechteres Bindegewebe und schlechtere Muskulatur und daraus resultierende Langzeitschäden wie Kreuzbandrisse, Arthrose, Inkontinenz, ein erhöhtes Risiko für gewisse Krebsarten, Neigung zu Übergewicht und schlechtem Fell und was sonst noch alles so in die Liste fallen unter "nicht leiden".
Endlich, endlich! kehrt der Trend alles zu kastrieren was bei 3 nicht auf dem Baum ist auch um, da hoffe ich doch, dass die Dummheit einiger Leute nicht dafür sorgt, dass Kastrationen ohne medizinische Indikation in irgendeiner Form (Steuererleichterungen oder gar eine Pflicht zB) gefördert werden.
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Der Preis für's Nicht-Kastrieren ist dann eben das viele Hunde geboren werden ohne Sinn und Verstand und das viele dieser Hunde dann in falsche Hände geraten und am Ende in einrichtngen wie die von Frau Bokr und niemand weiss wohin mit den Hunden ...
Es soll auch sowas wie Sterilisation geben, wo Hündinnen nur unfruchtbar gemacht werden. Gibt es vll. auch für Rüden.
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Der Preis für's Nicht-Kastrieren ist dann eben das viele Hunde geboren werden ohne Sinn und Verstand und das viele dieser Hunde dann in falsche Hände geraten und am Ende in einrichtngen wie die von Frau Bokr und niemand weiss wohin mit den Hunden ...
Es soll auch sowas wie Sterilisation geben, wo Hündinnen nur unfruchtbar gemacht werden. Gibt es vll. auch für Rüden.
Nein, Nicht-Kastrieren ist nicht die Ursache sondern die Unfähigkeit der Leute.
Das ist als würde ich Beine amputieren damit der Hund nicht mehr jagt oder Zähne ziehen damit es keine Beißvorfälle mehr gibt.
Das Problem sind nicht die tatsächlichen Ups-Würfe sondern die absichtliche planlos Vermehrung und der Wunsch etwas besonderes zu haben und es zu behandeln wie ein Dekogegenstand. Und dieses Problem wird mit Kastrationen nicht behoben
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Der Preis für's Nicht-Kastrieren ist dann eben das viele Hunde geboren werden ohne Sinn und Verstand und das viele dieser Hunde dann in falsche Hände geraten und am Ende in einrichtngen wie die von Frau Bokr und niemand weiss wohin mit den Hunden ...
Es soll auch sowas wie Sterilisation geben, wo Hündinnen nur unfruchtbar gemacht werden. Gibt es vll. auch für Rüden.
Also die Hunde, die bei Frau Bokr gelandet sind, sind sicher nicht alles die Ergebnisse von Ups-Würfen. Reinrassige TWH, Malinois, Rottweiler, DSH, Kangals und sonstige HSH wie sie dort zu Hauf zu finden sind, "passieren" nicht einfach. Die kommen schon von bewussten Vermehrern und (hoffentlich weniger) Züchtern. Und ja, Sterilisation für Rüden gibt es. Ich sehe aber wenig Sinn dahinter, meinen Hund einem sinnlosen Eingriff zu unterziehen.
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Hunde sind zu einer Ware verkommen, Konsumgut im marktwirtschaftlichen Sinne, und ein verdammt gutes und wertvolles, die Haustierbranche in D und Europa ist so krisenfest wie kaum eine andere, die wächst auch in Krisen regelmäßig, nichts beruhigt offenbar so sehr wie der Kauf von Haustieren und ihrem Zubehör...
Daran ist mit Kastrationen nichts zu machen, weil man die Falschen kastriert. Die, die damit Geld verdienen wollen, können das spätestens mit einer ordentlichen Meldung beim FA, in D dann auch Sachkundeprüfung nach §11 für gewerblicheZucht und Tierhandel, fertig, im Ausland mitunter weit weniger. Dann ist man ein legitimes Unternehmen und darf Hunde handeln mit gewerblich begründetem Interesse. Und versteuerten Profitinteressen steht in D kaum jemand im Wege.
Theoretisch ist dann aber keine Zucht mehr im VDH zulässig, dort darf mWn nicht gewerblich gezüchtet werden...was nicht heißt, da gäbe es keine Profiteure, wenn man manche Wurfzahlen in Zwingern sieht.
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Avocado gerade du weißt das doch.... eure hätte man auch niemals weiltervermittelt wenn sie in so einem Ding sässe
Und genau deshalb spreche ich mich auch offen dafür aus zu schauen welche Hunde man realistisch gesehen resozialisieren kann (und darunter verstehe ich nicht dass sie easy peasy Begleiter werden, sondern dass sie bei den richtigen Leuten ein normales Hundeleben führen können, integriert in den Alltag und nicht 23 Stunden am Tag weggesperrt im Hochsicherheitstrakt). Denn ein Leben in dem ein Hund nur verwahrt wird hat keiner verdient. Mir war die eigentlich recht kurze Zeit des Schieberns, des Türen doppel und dreifach prüfens, der Doppelsicherungen, des Mauli anziehens mittels Stab durch die Gitter genug. Und ja, auch die Hündin hat darunter gelitten abgeschottet zu sein. Dabei hatte sie mehrere Stunden Kontakt am Tag, war aber dennoch vom Alltag ausgeschlossen. Natürlich spüren Hunde sowas auch.
Wir haben den Prozess ja mit unserer Hündin durch und bei unserem Pflege-Labbi damals auch mitgemacht (den Hauptteil an Papieren und Bebördenkrams hat der Besitzer erledigt, wir haben ihn als klar war dass der Hund immer eine Gefahr bleiben wird nur bis zur gesetzlichen Frist - seinem 1.Geburtstag - verwahrt). Der Hund stand als er 7 Monate war kurz zur Vermittlung mit einem ehrlichen Inserat in dem seine Probleme beschrieben wurden und die realistischen Anforderungen an sein Zuhause (Zwinger, keine Kinder). Es haben sich nur unpassende Menschen gemeldet und waren auch bei Erklärung warum das nicht geht äußerst penetrant. Eine Frau hat regelrecht Telefonterror betrieben. Sie habe sich in den Hund verliebt (in sein Foto) ausserdem hatte sie schonmal einen Labbi und sie bietet so und so viel. Dass sie komplett unpassend wohnte und einen Pflegefall daheim hatte war egal. Sie WILL den Hund. Labbis sind nicht böse, das sind liebe Hunde. Dann das junge Pärchen. Nein also man habe noch keine Kinder aber so in ein zwei Jahren. Labbis seien ja Familienhunde und der Nachbar habe auch einen und der sei so lieb zu den Kindern.
Wir sind immer offen damit umgegangen dass wir uns - nach langen Gesprächen mit Trainerin und Tierarzt - bei unserer Hündin für die Euthanasie entschlossen haben, ich kann aber das was Tucker erwähnt hat mittlerweile wirklich gut nachvollziehen. Es fühlen sich plötzlich wildfremde Leute berechtigt einem klar zu machen dass man ja hätte dies und das tun können und überhaupt wenn man nur will kann man jeden Hund retten und dann sollen wir uns halt ein bisschen anpassen, ein Hund gibt so viel zurück. Und wir wollen es uns nur leicht machen und ausserdem war es eh unsere Schuld weil das hätten wir schon in Betracht ziehen müssen dass sowas passieren kann. Was da an Bullshit kam teilweise war echt unglaublich. Von Menschen die den Hund nichtmal live kannten. Oder grad mal 10Minuten gesehen hatten. Ich habe damals aber auch Nachrichten erhalten von Leuten deren Hunde genau aus dem Grund plötzlich an einer "Magendrehung" oder "ganz schnell streuendem Krebs" gestorben sind. Und ich verstehe auch diese Leute. Man macht sich zur Zielscheibe für Vorwürfe und ungefragte Meinungen.
Und wir kennen sehr gut einen Hund der aufgrund der Gefährlichkeit seit Jahren nur in einer Box/mittlerweile einer Art Gummizelle (umgebauter Raum) sein Leben fristet. Der Hund leidet darunter, stellt tageweise das Fressen ein und die Besitzerin ist dennoch zu verblendet um zu sehen dass er keinerlei Lebensqualität mehr hat. Das was da gemacht wird ist Verwahrung. Der Hund kann so keinem gefährlich werden. Nur ob das wirklich ein wünschenswertes Hundeleben ist...
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Aber spricht sich nicht jeder gegen wirkliche Verwahrung aus?
Fuer mich ist es aber keine Verwahrung wenn der Hund Kontakt zu Menschen hat (wirklichen Kontakt!) und auch zu dem ein oder anderen Artgenossen. Das kann z.B. nur gesichert passieren, aber er lebt dadurch nicht isoliert. Es muss ja nicht jeder Hund auf den typischen Hundewiesen sein und/oder sich mitten in eine Kindergartengruppe legen.
Hunde, die wirklich nur isoliert gehalten werden koennen und das dauerhaft (nicht nur fuer eine absehbare Zeit), gehoeren fuer mich eingeschlaefert. Egal ob die privat oder in einem TH/einem Projekt gut unterkommen wuerden.
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