Vanessa Bokr - Meinungen und Erfahrungen

  • Und mich entschieden, das nicht weiter zu diskutieren.

    Habe ich jetzt auch für mich entschieden - danke für den letztendlichen Kick :smile:

    Und am Allertollsten wäre ein Alternativkonzept. Ich denke, dieses Thema „Schulungs- und Trainingsangebot für schwierige/aggressive Hunde vor allem auch für Mitarbeiter in Einrichtungen“ denkt in diese Richtung. Den Gedankengang find ich vernünftig, und vielleicht finden sich - sofern Akzeptanz und Interesse dafür da ist - da ja auch noch weitere Anbieter (für die, die mit den aktuellen Köpfen und deren Methoden nicht können und wollen). Einen Versuch und eine unvoreingenommene Einschätzung der Ergebnisse ist es aus meiner Sicht jedenfalls schon wert.

    Gibt's doch schon uns haben wir mehrmals durchgeführt, denn letztendlich ist das Handling solcher Hunde kein Hokuspokus sondern mit etablierten erlernbaren Techniken verknüpft. Eigentlich ist gerade ein richtiger Boom, man findet monatlich Veranstaltungen und Weiterbildung zum sicheren Handling von aus dem Ruder gelaufenen Hunden.

    Ich kenne auch den direkten Vergleich von Schulungen von Kollegen und denen der HHF und ..naja...

    Das ändert meiner Meinung nach nichts am Grundproblem, welches nicht zu lösen ist.

    Allerdings zeigt es, dass es kleine positive Entwicklungen gibt, denn das Interesse von Tierheimen ist diesbezüglich oft sehr groß. Strukturelle Probleme, hohe Burnoutraten und die Unterbezahlung vieler Einrichtungen bleiben bestehen.

    Um das zum Thema zurück zu führen: Norman Mrozinski hat sich doch genau auf diese Thematik spezialisiert - auf seiner HP ist nachzulesen, dass er Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen hinsichtlich Gruppenhaltung berät. Dazu gehört ein Einschätzen der Hunde, und als Trainer mit langjähriger Erfahrung in Umgang, Haltung und Training mit Hunden wird er sicher auch genau diese bei diesen Beratungen mit einfließen lassen.

    Genau das macht mir ja Hoffnung - Hoffnung für die Masse an Hunden, die jetzt anderweitig untergebracht werden müssen.

  • .............

    Warum dieser Veränderung so viel Wut und Missgunst entgegengebracht wird, verstehe ich nicht.

    Jetzt, wo endlich ein Konzept erarbeitet und von erfahrenen Leuten umgesetzt wird, wird mehr gemeckert als vorher :ka:

    ..............

    Ich persönlich bin angesäuert, weil die Verursacherin der ganzen Sache nicht wirklich zur Verantwortung gezogen wird.

    Und außerdem bin ich darüber frustriert, dass ich dies die ganzen Jahre verfolgt habe und von Anfang an wußte, dass es so kommen wird und nie verstehen konnte, was an der Person so glorifiziert wurde und immer noch wird.

    Und nein, ich weiss kein Konzept, wie man die Problematik mit Verhaltensauffälligen gefährlichen Hunden in den Griff bekommen kann.

  • Möglicherweise ist eine Sensibilisierung dafür ein erster Schritt, dass sich manche Dinge zukünftig (nicht nur auf diesen Fall bezogen) nicht mehr wiederholen.

    es wird sich immer weiter wiederholen, weil viele Fälle eigentlich rechtzeitig bekannt werden würden, aber die rechtlichen Möglichkeiten fehlen oder nicht von den entsprechenden Stellen durchgesetzt werden und fast immer erst gehandelt wird, wenns eigentlich schon zu spät ist. Dann ist jedesmal das Entsetzen groß.

    Viele dieser traurigen Fälle werden niemals medienpublik, viele Tiere leiden und sterben auch jetzt anonym in irgendwelchen unwürdigen Zuständen und denen, die Helfen möchten, sind die Hände gebunden.

    Das ist das, was mich am meisten aufregt.

    Erst letztes Jahr wurde ein Messiefall geräumt mit ca 170 Hunden, ich kann mich an keinen Thread hier erinnern, wo hier gefordert wurde mehr oder weniger, daß Forianer Hunde aufnehmen sollten oder helfen etc. War halt nicht spektakulär genug, weil nicht "Nessy" (die ich laut einer Forianerin ja nicht mal Tiermessie nennen darf... :mute:).

    In meinen Augen haben all diese Fälle eins gemeinsam: Nicht handelnde Behörden.

  • Naja, es wird oeffentlich mehr gemeckert, weil es jetzt oeffentlich gemacht wurde. Gemeckert wurde auch vorher schon und zwar begruendet gemeckert! Das hat halt nur nicht jeder mitbekommen.

    Und es gab - wie auch in anderen Faellen - oft genug Warnungen, die einfach als Pillepalle weggewischt wurden.

    Doof, das es jetzt sie trifft, aber irgendwann nervt es einfach. Und nein, damit meine ich nicht, das ich irgendwen gewarnt habe o.ae. Aber halt andere Menschen, die ich gut kenne. Wenn man sowas mitbekommt, dann ist die Sichtweise eine andere. Zumindest bei mir ist das so.

    Mich stoert tatsaechlich auch, das es aktuell so scheint, als gaebe es keine Konsequenzen fuer V.B. ausser dem Verlust wegen der TH-aehnlichen Einrichtung. Ein kleiner Klaps auf die Griffel, ein Du-du-du und dann sind alle happy. Wenn das alles rum ist und ich mich getaeuscht habe, dann sehe ich die Sache auch anders. Momentan find ich es extrem frustrierend.

  • Habe ich jetzt auch für mich entschieden - danke für den letztendlichen Kick

    Ja sorry, hats mir grad den Nuggi rausgehauen:ops:. Hätte ich mich mal besser selbst dran gehalten ...

    Immer dieselbe Scheixxe, wirklich, in nahezu jedem Thread.

  • Gemeckert wurde auch vorher schon und zwar begruendet gemeckert! Das hat halt nur nicht jeder mitbekommen.

    Und es gab - wie auch in anderen Faellen - oft genug Warnungen, die einfach als Pillepalle weggewischt wurden.

    das ist ja genau das, was ich meine. Es wird häufig eigentlich RECHTZEITIG hingesehen, gewarnt und es fehlt die Möglichkeit, das rechtzeitig zu stoppen. Erst, wenns explodiert

  • Das ist hier ein Messi Fall. Für mich. Denn nichts anderes ist es. Zeigt alle Symptome dafür wie im Textbuch. Tiere sammeln, Übersicht verloren, trotzdem gedacht, dass sie es dort immer noch besser haben als... Das die Tiere leiden, krank sind, es alles andere als besser haben als woanders, wird ausgeblendet.

    Und wieder haben massig Leute im Nachhinein was gewusst, es gesehen und zeigen jetzt mit dem Finger auf die eine Person. Aber selber tätig geworden ist keiner. Aber sich zu Wort melden wenn andere tätig geworden sind, können sie alle.

    Man kann nur spekulieren und vermuten was nun wirklich im Hintergrund abläuft. Das Problem ist ja auch, die Berichte nach "Tatsache" , "habe gehört und" könnte sein" zu filtern.

    Da ist es egal ob es der Mann mit 500 Wellensittichen in der 50 qm 2 Raumwohnung ist, oder die Oma mit der 40 verwilderten, kranken Katzen in ihrem Einzimmerappartement, oder wie die junge Frau mit 120 runter gekommenen Hunden in ebenso runtergekommenen Haus. Der Unterschied hier ist nur, dass den Wellensittichmann und die Katzenoma niemand kennt und viele der betroffenen Hunde eine Spezialausstattung haben. Aber Mitleid mit den Verantwortlichen habe ich nicht. Und das schließt alle ein, die diesen Umstand herbei geführt haben. Da kann sich doch keiner rausreden, der das seit Jahren beobachtet hat und nicht eingegriffen hat. Dieser Hof ist doch nicht auf dem Mond.

    Ist er denn so abgelegen, dass da niemand von mit bekommen hat?

    Als Normal Hundehalter bekommt man den Tierschutz schon angedroht weil man beim Hund 4 Rippen zählen kann und da ist nichts passiert?

  • Gemeckert wurde auch vorher schon und zwar begruendet gemeckert! Das hat halt nur nicht jeder mitbekommen.

    Und es gab - wie auch in anderen Faellen - oft genug Warnungen, die einfach als Pillepalle weggewischt wurden.

    das ist ja genau das, was ich meine. Es wird häufig eigentlich RECHTZEITIG hingesehen, gewarnt und es fehlt die Möglichkeit, das rechtzeitig zu stoppen. Erst, wenns explodiert

    Ja.

    Und man soll haargenau mit derselben Argumentation mundtot gemacht werden sowie der Kritiker gleichzeitig zum kompenzlosen Sofa-Arxxxlxxx mit Profilneurose gestempelt wird.
    Und das ändert sich nicht einmal dann, wenns auch noch haargenau so eingetroffen ist, wie befürchtet wurde (eigentlich könnte man copy & paste Verfahren anwenden). Auf diese Art und Weise, bei solch einem Umgang mit kritischen Themen, wird sich niemals etwas ändern. Dafür wären aber alle schön stille.

    Gut nur, dass es eben doch Menschen gibt, die die Klappe trotzdem nicht halten. Meine Meinung.

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  • Und am Allertollsten wäre ein Alternativkonzept. Ich denke, dieses Thema „Schulungs- und Trainingsangebot für schwierige/aggressive Hunde vor allem auch für Mitarbeiter in Einrichtungen“ denkt in diese Richtung. Den Gedankengang find ich vernünftig, und vielleicht finden sich - sofern Akzeptanz und Interesse dafür da ist - da ja auch noch weitere Anbieter (für die, die mit den aktuellen Köpfen und deren Methoden nicht können und wollen). Einen Versuch und eine unvoreingenommene Einschätzung der Ergebnisse ist es aus meiner Sicht jedenfalls schon wert.

    Gibt's doch schon uns haben wir mehrmals durchgeführt, denn letztendlich ist das Handling solcher Hunde kein Hokuspokus sondern mit etablierten erlernbaren Techniken verknüpft. Eigentlich ist gerade ein richtiger Boom, man findet monatlich Veranstaltungen und Weiterbildung zum sicheren Handling von aus dem Ruder gelaufenen Hunden.

    Ich kenne auch den direkten Vergleich von Schulungen von Kollegen und denen der HHF und ..naja...

    Das ändert meiner Meinung nach nichts am Grundproblem, welches nicht zu lösen ist.

    Allerdings zeigt es, dass es kleine positive Entwicklungen gibt, denn das Interesse von Tierheimen ist diesbezüglich oft sehr groß. Strukturelle Probleme, hohe Burnoutraten und die Unterbezahlung vieler Einrichtungen bleiben bestehen.

    Ich kenne hier auch einige kleine und nicht bekannte Namen, die so etwas anbieten. Teils auch ehrenamtlich. Aber es reicht halt offenkundig hinten und vorne nicht.

    Wenn es jetzt verknüpft mit größeren Namen auch öffentlichkeitswirksam thematisiert würde - leider stehen im Augenblick andere Themen im Vordergrund - wäre eine zugegeben kleine Chance da, auch Ressourcen für die Ausweitung solcher Angebote locker zu machen. Dafür müsste es jetzt halt Druck auf die Stellen geben, die über sowas entscheiden können.

    Aber - auch hier merkt mans gerade wieder - der Druck verpufft leider im HickHack. Und das ärgert mich. Weil ich halt schon kommen sehe:

    Wenns dann mal wie auch immer geregelt ist, hat jeder seinen plakativen Stempel bekommen, die Gemüter haben sich ausgekotzt, das Pulverfass ist leergeräumt und keiner ändert irgendwas. Weil das Problem ja gelöst ist, jeder in die Ecke gestellt wurde (zumindest verbal), in die er hingehört und der Rest einfach zu unbequem ist.

    Und strukturelle Probleme, Unterbezahlung, Burn Out (und in diese nette Reihe könnte man noch einiges ergänzen) bleiben bestehen. Weil man an die Strukturen müsste, um da was zu ändern.

    Pulver bleibt jedenfalls noch genug da. Und Fässer finden sich immer wieder. Und Leute, die froh sind, wenn sie ihren Mist irgendwo abladen können ...

  • Davor, so stets mein Eindruck, hat nicht einer über solche Emotionen nachgedacht (geschweige denn solche gepostet)

    Doch ich..... mir geht das zunehmend auf den Wecker, dass nicht nur der Ist Stand der HHF kritisiert wird, sondern sich noch seitenlang über irgendetwas zukünftiges echauffiert wird, was möglicherweise, eventuell, vielleicht in der Zukunft passieren könnte

    ein Messiefall geräumt mit ca 170 Hunden

    Eine Hündin, Lotte, ist bei dem Vater von Pierre, meinem Mitbewohner

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