Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 9
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Hummel -
8. Januar 2019 um 11:56 -
Geschlossen
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Nachdem es jetzt wirklich die ganze Zeit fut ging ist der Kleine gestern wieder völlig ausgeflippt beim Anblick einer Mittelschnauzer Hündin. Keine Ahnung was in ihn gefahren ist, die gute war noch 10 m entfernt und hat ihn gar nicht beachtet, er macht aber den Eindruck als ob er sie umbringen heute. Hätte ich die Leine fallen gelassen wäre er friedlich hin gelaufen, ich weiß nicht was ihn manchmal reitet.
Hatte ich hier auch ne Weile. Frust halt. Bei Fiete auch mal Angst. Emil macht es nicht mehr, Fiete fietscht gerne ein bisschen bei Fremdhundesichtung an der Leine, aber das wars dann an sich auch schon.
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Er macht es bei neun Hunden nicht, bei Nummer 10 macht er es. Wie hast du die Frustrationstoleranz erhöht?Vor allem ist er ohne Leine ein richtiges Schaf.
Aber wenn er diese Attacken hat knurrt und bellt er, flippt völlig aus und tut wirklich so als ob er den anderen Hund umbringen möchte.
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Soo, ich meld mich hier auch mal mit (oder hab ich das schon? Wer weiß
)Luna ist jetzt 5 Monate alt und wird langsam bisschen zickig

Geht das jetzt schon los?
Und wie lange bleibt das? Wenn ich dran denke, dass Golden ja eher Spätentwickler sind und das jetzt noch 1-2 Jahre so bleibt.. 
Also es ist auf jeden Fall händelbar. Aber für jemanden, der noch nie einen Hund groß gezogen hat, ist es schon bissle gruselig.
Da hat man so ein kleines Streberwelpi und zack - klappt jeden Tag irgendwas anderes nicht, bzw nicht auf Anhieb, bzw wird erst 3 Mal hinterfragt ob man es auch wiiiirklich ernst meint

Abbruch funktioniert.. teilweise. Sie weiß auf jeden Fall was "Nein" bedeutet, nur manchmal überlegt sie anscheinend, ob es sich lohnt, jetzt wirklich aufzuhören

Ich mache viel über Körpersprache. Das funktioniert zu 95%.. in den anderen 5% de Fälle springt sie dann rum und will fangen spielen

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Er macht es bei neun Hunden nicht, bei Nummer 10 macht er es. Wie hast du die Frustrationstoleranz erhöht?Vor allem ist er ohne Leine ein richtiges Schaf.
Aber wenn er diese Attacken hat knurrt und bellt er, flippt völlig aus und tut wirklich so als ob er den anderen Hund umbringen möchte.
Das kam bei Emil eben mit dem Gehorsam. Klar, wir haben auch Dinge geübt, wie neben einer Bank liegen und nichts tun, es aushalten, wenn ich einen Ball durch den Garten werfe, in der Huschu auch mal Reizangel…. das war bei ihm meist nicht wirklich übertragbar, denn im Garten/ auf dem Platz ist alles Training und da hält er schlicht jeden Reiz aus. In der Freizeit ganz anders. Also eben über Gehorsam. Ein "vorbei" heißt, es wird zügig weiter gegangen.
Als der Collie kam ging es nochmal los, was dann schwieriger zu händeln war, zwei Hunde die brüllend in der Leine hängen und sich gegenseitig anstacheln.
Nachdem wir jetzt im Training Emils Aufregung kontrollieren gelernt haben ist das Pöbeln komplett weg. und weil Fiete keinen hat, der darauf einsteigt beläßt er es beim Fiepen.
Ich würde erstmal den Abstand vergrößern. Vieles verwächst sich ja auch. Hund hält einfach mehr aus, wenn er reifer ist. Und er merkt ja auch, dass sein Getue nix bringt.
Emil hat das Interesse an fremden Hunden jetzt, als erwachsener Hund, auch weitgehend verloren. Klar Hündinnen sind mal spannend, aber nicht so, dass er sich nicht überall vorbei schicken läßt. Und ich denke das ist oft so, dass Fremdhunde irgendwann nicht mehr so interessant sind.
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Mein Bub ist zurzeit ein absoluter Soaziergeh-Traum und ich genieße es, solange es so ist.
Und ihm ist heute im Training ein kleiner Knopf aufgegangen. Auch sehr schön zu sehen. Wechsel von Beute- und Futterbestätigung klappt zurzeit mega gut.
Ich kann ihn weiterhin großteils nur loben und erfreu mich voll an ihm.
Ich fürcht mich jetzt schon vor dem Ausbruch des Testostorons

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Ich fürcht mich jetzt schon vor dem Ausbruch des Testostorons

Das hat hier spontan eingesetzt. Wobei - nicht ganz ohne Grund. Hei Hei (von grPups) war zu Besuch und ist zum ersten Mal läufig geworden. Das hat bei meinem Spätentwickler wohl für einen ordentlichen Hormonschub gesorgt.
Er ist jetzt zwei Jahre alt und macht nun noch einmal eine deutliche Entwicklung durch. Markieren, das hat er vorher weitestgehend unserer Hündin überlassen, großes Interesse an Fremdhunden, die waren bisher eher latent spannend, mehr Interesse an Gerüchen allgemein, vielleicht auch an Wildspuren, das kristallisiert sich noch nicht heraus und natürlich ist alles in Sachen Training und Erziehung noch einmal anders gefordert. Das eine gestaltet sich schwieriger, weil er akut schrecklich sensibel ist (Training), das andere muss an einigen Stellen neu kalibriert werden - mal gucken, ob die bisherigen Grenzwerte noch stimmen.
Insgesamt ist Herr Zwerg aber nach wie vor ein echtes (Ver)Träumchen.Zum Thema Zweithund:
Unsere erste Hündin war fast sechs Jahre alt als Pepper eingezogen ist und sie hätte nicht jünger sein dürfen. Bis sie vier Jahre war hat sie sich sowohl kontinuierlich als auch in Schüben entwickelt und erst nach und nach im Wesen gefestigt (auch wenn die Grundzüge natürlich bleiben). Insbesondere Fremdhunde sind seit dem dritten Lebensjahr etwa nicht mehr erwünscht, die Dame bevorzugt ihren engen Bekanntenkreis. Mit zwei Jahren fing sie an auf andere Hündinnen deutlich negativ zu reagieren, danach auch erwachsene Hunde grundsätzlich und schließlich auf alles was nicht direkt und eindeutig zu uns gehört. Der Territorialtrieb kam auch erst in diesem Zeitrahmen zum Tragen. Mit einigen Aufs und Abs hat sich vieles dann ums vierte Lebensjahr herum gefestigt.
Ich finde - aus dieser Erfahrung, aber auch aus unseren Überlegungen zuvor heraus - den Einzug des Zweithundes zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr des Ersthundes optimal. Dakota hat mit sechs Jahren den Zwerg sehr gut verkraftet und die beiden sind sehr viel besser zusammen gewachsen als ich befürchtet habe, mir hätte ein duldsames Neben-einander-her schlussendlich gereicht.
Und weil hier vor einigen Seiten die kleinen und großen Jungspunde gezeigt wurden - hier auch noch einmal ein Bild von meinem Fleckenzwerg. Mit der Grande Dame daneben:
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Guckt mal. Aus Babys werden Jungspunde.

Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Zur Zeit stecken wir mit einem Jahr und 5 Monaten in seiner ersten wirklichen Spookyphase. Vor ein paar Tagen war das Geräusch vom Schraubendreher in der Wand gruselig, was Herrchen machte und Vorgestern ein riesiger Starenschwarm, der im Baum gegenüber vom Balkon landete und rumkrakelte. Also, es sind unbekannte Geräusche die ihn verunsichern. Da wird dann wuffend, mit hoch errichteter Route durch die Wohnung stolziert. Es ist recht schwierig dem angemessen zu begegnen. Ich versuche ihm zu zeigen wo das Geräusch herkommt und dass das nichts ungewöhnliches ist, aber das klappt nur so semi

Und beim Campen haben wir wieder bemerkt, dass er keinerlei Frustrationstoleranz hat, wenn Hunde vorbei kommen zu denen er nicht hin darf. Da wird gefiebt und gejammert. Wenn wir ihn dann ermahnen, kommt er angerannt und springt einen an. Typische Übersprungshandlung. Nunja. Ich habe ein bisschen die Hoffnung, dass sich das noch verwächst

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@Frankyfan
Sind dann einfach seine Löffelchen aufgebraucht?
Sehr hübsch die beiden!
Pablo ist sehr süß!
Hier
Lola erschrickt mMn nicht mehr ganz so häufig. War vielleicht tatsächlich nochmal eine spooky Phase.
Gassi war auch hübsch. Nur eins gibt mir Rätsel auf. Lola steht und ortet Witterung. Weil die Schlepp (Biothane) klatschnass war, rutscht sie mir auf der Wiese unterm Schuh durch. Hund wetzt zur Elbe. Ich hab nix gesehen, was Lola aufgescheucht haben könnte. Lola rast nach rechts am Wasser lang, muss umgedreht sein, ist plötzlich hinter uns. Wetzt rechts an uns vorbei. Als ich denke, ich habe eine Chance, rufe ich Lola, und bewege mich weg. Lola kommt. Ich ankere, Hund rennt freudestrahlend zu mir. Meinem Mann sind vom Gequiek fast die Ohren geplatzt, aber Lola kommt!
Ich habe _keine_ Ahnung, was das war. Kein Auslöser da. Vorn war ja Wasser, ich hätt ein Tier ja gesehen. Dachte erst an einen Raben, der zu hören, aber nicht zu sehen war. Aber wohl nicht.
Gerannt ist Lola dann nur um des Rennens Willen. Gelegentlich hat sie ja mal einen Renn-Flash. War an der weitesten Stelle bestimmt knapp 200m weg, rennt aber nicht außer Sicht und lag nach dem Rankommen auch sofort im entspannten Platz, wir sind dann auch entspannt weiter. Seltsam, ehrlich.
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Fiete ist momentan auch in so einer Bewacherphase. Also hört er irgendwas, muss er sich aufplustern, Rute und Kopf hoch und wuffend durch den Garten. Ich kann ihn halbwegs abrufen, aber nicht so flott wie ich das gerne hätte. Ich glaube Emils Abgabe von Verantwortung an mich irritiert ihn noch. Er überlegt, ob Verantwortung nicht sein Job sein könnte. Halte ich für keinen guten Plan, mal sehen wann er das kapiert.
Ich bin übrigens recht aufgeregt, ich habe am WE Kurs, unterrichte und nehme das erste Mal Fiete mit. Nur ihn. Und im Anschluss fahren mein Mann und ich ab da 10 Tage nach Südfrankreich. Die Zwerge sind hier bei meiner Tochter, Fiete hat mal Einzelzeit mit uns.
Der Kurs wird eine Herausforderung. Auf dem Hof wohnen 4 Schäfis und dann mein Schisser dazu (wobei die Hunde da nicht frei rumrennen). Und der Kursraum ist eine Treppe hoch, da werde ich den dicken Collie wohl hochschleppen. Treppe innerhalb von Häusern gehen ja nicht. Bin sehr gespannt. Emil hat mich ja schon öfter begleitet, Fiete bislang nicht wirklich.
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Aber wird er mittelfristig einfach merken, dass das schon okay ist, wenn du die Verantwortung trägst?
Lola bellt manchmal, wenn meine Nachbarin heim kommt. Hab ihr jetzt zwei Mal gezeigt, dass alles gut ist. Aber keinen Kontakt zugelassen, sondern den Hund mit Rumsitzen gelangweilt. Mal sehen, wie oft das noch nötig ist.
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