ANZEIGE

Beiträge von Lindalotte

    Da muss ich kurz widersprechen. Es wird keinesfalls jeder Grund anerkannt, im Gegenteil. Der Vermieter muss einen TRIFTIGEN Grund vorlegen können, wie Allergien oder Ängste anderer Mietparteien oder zB eine potentielle Gefahr bei der Anschaffung eines Listenhundes.

    das hatte ich eben im Internet auch so gelesen und mir deswegen Hoffnungen gemacht.. und es mag bestimmt sein, aber ich denke wenn er wirklich total dagegen ist, wird sich immer so ein Grund finden, da sitzt man wohl einfach am kürzeren Hebel. Schade dass man nicht selber ein Hauseigentümer ist, ich würde gerne alle mit Hund aufnehmen dog-face-with-floating-hearts-around-headfacegrinning-dog-face-w-smiling-eyes

    Ich denke nicht, dass ein Vermieter ohne triftigen Grund vor Gericht gewinnen würde. Wäre es bei uns die optimale Wohnung gewesen, hätte ich es darauf ankommen lassen. Aber wie gesagt, so ein Verhältnis zum Vermieter nach einem Gerichtsprozess muss man ja auch nicht unbedingt haben.. je nach dem wie eben die Gegebenheiten sind. Der Weg des geringsten Widerstandes ist da auf jeden Fall ein Umzug, sofern dies logistisch und finanziell möglich ist :smile:

    Der Vermieter darf HH nicht grundlos verbieten, aber so ziemlich jeder Grund wird potentiell anerkannt und man kann sich mehr als genug Gründe aus den Fingern saugen oder einfach ergooglen.

    Da muss ich kurz widersprechen. Es wird keinesfalls jeder Grund anerkannt, im Gegenteil. Der Vermieter muss einen TRIFTIGEN Grund vorlegen können, wie Allergien oder Ängste anderer Mietparteien oder zB eine potentielle Gefahr bei der Anschaffung eines Listenhundes.

    Also ich muss wirklich sagen, dass mir der Rütter immer sympathischer wird. Ich fand ihn schon immer gut, aber grade jetzt in der neuen Staffel wirkt er noch mal um einiges ehrlicher und echter. Die Beispiele kamen hier ja auch schon.


    Bei dem Hund am Wasser (vorletzte Folge?), mit dem sie dann auf dem Trainingsgelände waren und die Besitzerin eine „bessere“ Idee hatte (da sie ihren Hund ja logischer weise auch besser kennt), hätte man ja auch durchaus was weg schneiden können. Grade eben das genau so. Aber er steht dazu, dass auch er natürlich nicht perfekt ist und mal etwas falsch einschätzt. Kann mir vorstellen, dass das viele Menschen nicht so durchziehen würden.


    Natürlich hat er oft gleiche Ansätze (Beispiel Futterbeutel), aber ich glaube auch, dass das bei vielen Hunden tatsächlich helfen kann, wenn sie eine richtige Beschäftigung/Aufgabe ect. bekommen, da die meisten doch eben „nur“ im Alltag mitlaufen (was auf jeden Fall auch eine Aufgabe ist, aber eben keine zeitlich eingerahmte).

    Logisch, dass trotzdem nicht jeder ein Fan von ihm ist, muss man ja auch nicht sein. Aber ich glaube, für den Ottonormalhundehalter sind schon einige hilfreiche Hinweise dabei, die auch recht empathisch rüber gebracht werden :smile:

    Ich hätte mal ein schnelles Anliegen :roll:


    Luna kennt das Auto fahren ja von Anfang an und hat es immer super mitgemacht. Nach ein paar Tagen hatte sie sich dann sogar meistens sofort hingelegt und gedöst.
    Jetzt ist es seit ca 1 Woche so, dass sie sich nicht mehr hinlegt und fast durchgängig hechelt. Laut meiner Mam und meinem Freund (die Luna auch öfters mal im Auto mitnehmen) ist nichts passiert, was das hätte auslösen können.


    Kann es sein, dass das in dieser „Unsicherheitsphase“ in der sie gerade steckt, mal vorkommt? Oder sollte ich das jetzt nochmal richtig trainieren, dass sie wieder entspannter wird? Ich finde das nämlich echt schade, sie hatte noch nie Probleme mit dem Auto fahren :verzweifelt:

    Hallo :winken:


    Wir hatten ein sehr ähnliches Problem. Auch wenn die Rechtslage bei uns etwas anders war (vor dem Einzug mit dem Vermieter abgesprochen, dass wir uns einen Hund zulegen wollen, kein Problem, Vermieter hat das Haus verkauft als wir eingezogen waren, neuer Vermieter wollte uns den Hund dann verbieten, obwohl er das nicht darf - Kauf bricht nicht Miete. Um es mal kurz zu fassen).


    Obwohl wir im Recht gewesen wären (hatte einige Termine und Telefonate mit unserer Anwältin), haben wir uns am Ende dafür entschieden, umzuziehen.
    1. weil wir eine optimalere Wohnung gefunden haben (weniger Treppen, mehr Platz) und

    2. weil ich mich mit einem solchen Verhältnis nicht mehr wohl gefühlt hätte, da unser Vermieter zum Ende hin schon sehr dreist war. Und lieber zieh ich gleich aus, als dass er mir dann aus Nichtigkeiten einen Strick dreht..


    An deiner Stelle würde ich auch erstmal schauen, was im Mietvertrag steht. Tierhaltung darf nicht gänzlich verboten werden, eine solche Klausel wäre unwirksam. Einen triftigen Grund zu finden, vor allem bei einem Labrador, wird schwierig für den Vermieter. Bei uns kam auch nur sowas wie „weil ich das eben nicht will“, womit ein Vermieter heutzutage aber nicht mehr durch kommt.

    Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass es nicht viel nützt, wenn die anderen Mietparteien nichts dagegen haben. Zumindest hat das unseren Vermieter nicht interessiert. Wichtig wäre aber wohl, herauszufinden, ob Allergien oder Ängste bei den anderen Mietern bestehen.


    Also am Ende bleibt die Frage:

    Wie weit würdet ihr für den Hundewunsch gehen? Würdet ihr vor Gericht ziehen? Umziehen? Das könnt ihr nur für euch selbst entscheiden.

    Also ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass eine „psychische Vorgeschichte“ nicht unbedingt mit dem Welpenblues zusammenhängen muss. Ich bin selbst schon seit über einem Jahr in Therapie wegen depressiven Verstimmungen.
    Das hatte aber auf meine Reaktion auf den Welpenkauf absolut keinen Einfluss.

    Weil ich mir eben sicher war. Weil ich mir mit nichts in meinem Leben so sicher war, wie mit der Entscheidung, so bald wie möglich einen Hund zu halten.
    Natürlich ist man vor der Abholung aufgeregt und fragt sich manchmal, ob man in gewissen Situationen richtig handelt.
    Aber ich muss sagen, dass ich mit anderen, weniger lebensbeeinflussenden Entscheidungen größere Probleme hatte, als damit, einen Welpen in mein Leben aufzunehmen.
    Daraus würde ich schließen, dass es vor allem mit der Unsicherheit dieser Menschen die den Blues bekommen, zusammenhängt. Informationsüberfluss spielt in diese Unsicherheit natürlich auch hinein.
    Natürlich kann man auch nicht von mir auf alle schließen. Aber ich hatte nie Sorge (obwohl ich mir eig um alles Sorgen mache), dass ich den Welpenblues bekomme, obwohl ein Hang zur Depression vorhanden ist.
    Einfach weil mit Lunas Einzug ein lebenslanger Traum in Erfüllung ging:herzen1:

    Mehre Bekannte und auch in der Hundeschule heißt es: Das gibt sich, mach Dir keinen Stress. Wann? So mit 7-9 Monaten im Schnitt angeblich.

    Wir haben das Problem nicht, aber :shocked::shocked::shocked:

    Kann das wirklich so lange dauern? Hätte jetzt eher erwartet, dass es sich gibt, wenn sie allgemein besser einhalten können, hab mich damit aber auch noch nicht beschäftigt.
    Das hat mich jetzt aber bisschen geschockt :ops: ich drück dir die Daumen, dass es nicht solange dauert!

ANZEIGE