Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 9
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Hummel -
8. Januar 2019 um 11:56 -
Geschlossen
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NalasLeben Hast du einen Ventilator? Ist es Casper viel zu warm, schalte ich ihm den Ventilator ein. Er legt sich dann gleich in den leichten Windzug rein.
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NalasLeben Hast du einen Ventilator? Ist es Casper viel zu warm, schalte ich ihm den Ventilator ein. Er legt sich dann gleich in den leichten Windzug rein.
Hab ich, aber den werde ich nicht anmachen für den Hund. Den mache ich nichtmal für mich an, weil das einfach zu viel Strom frisst und es auch so warm ist da oben. Soll sie einfach unten bleiben, da ist es für sie und für mich angenehmer. Medikament wird heute schon helfen und dann darf sie wieder in ihrem Körbchen nächtigen.
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Mir sind die Raupen noch nicht aufgefallen.
Also wenn ich irgendwo neu bin und alleine, gehe ich auch oft hin und zurück. Bei Ausflügen lässt sich das nicht so handeln immer. Wenn Lola die Strecke dann gut kennt, gehen wir auch neue Wege. Außerdem hilft es, das Tempo gering zu halten (das schließt spielen nicht aus, aber manche rennen so um möglichst viel Strecke zu schaffen). Wenn ich merke, Lola fährt hoch, mach ich ne Pause. Hund ins Platz und die Nase erstmal verarbeiten lassen, was da so kommt.
Lola läuft nicht hinter mir. Das übe ich als Kommando auf sehr engen Pfaden. Sitzt noch nicht. Und das körpersprachlich hinter schicken versteht Lola nicht. Entweder scheucht man sie so weit, dass sie deutlich und sehr weit weg meidet, aber das finde ich bei Jagdhund auch blöd. Also geht Lola einfach ins Fuß und ggf mache ich über blocken, groß machen und "ey" möglichst klar, dass das mein Bier ist. Manchmal sage ich auch "Geht dich nix an. Meine!" Also beanspruche es einfach. Das kennt sie zB vom Spielzeug, das bei mir offen an der Hose baumelt. Manchmal will sie da auch dran, das ist dann "Nein, meine!"
Klingt noch ganz schön nach Scheinmutterschaft. Arme Motte!
Lola pennt trotz Wetter oben und nur immer phasenweise mal auf dem Boden sonst im Bett. Aber immerhin nicht unter meiner Decke.
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Pueppi.Schlappohr Ja, ist recht eindeutig. Aber eigentlich ist sie gut drauf, tagsüber merkt man wenig davon, sie jammert eben Nachts und scharrt ihre Decke im Körbchen zusammen. Sonst ist gar nichts. Sie frisst nicht mit so viel Begeisterung, aber was anderes fällt mir nicht auf. Sie leckt sich nicht, sie sucht kein Babyersatz usw. Ich denke wir haben da noch eine harmlosere erwischt. Oder es ist eben doch gut, dass sie das Medikament bekommt. Hätte sonst bestimmt auch nicht unbedingt sein müssen, aber wegen der OP ist es so besser, damit die nächste Woche glatt über die Bühne geht.
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Bei so einem ganz breiten Weg ginge das hier auch nur, wenn er gut aufnahmefähig d.h. ruhig ist. Wo ich im Moment laufe sind die Wege eher schmal, dafür treffen wir seltener Hunde. Hinter mir heißt bei mir aber eigentlich neben oder hinter mir, also er soll halt nicht überholen. Mache das größtenteils körpersprachlich, Ivo meidet da gar nicht, wenn mal ein anraunzen nötig ist vielleicht für 2sec und dann nicht mehr. Also ein Problem hat er da nicht. Ich vermute eher, ich könnte noch deutlicher sein. Als Erinnerung ist durchaus auch mal ein ey oder so nötig. Ich kopple das Hinten laufen an sein Erregungslevel. Ist er ganz entspannt darf er auch vorne laufen. Wird er zu aufgeregt muss er nach hinten. So ein ins Fuß nehmen würde hier dafür hat nicht klappen. Nicht überholen heißt ja, er darf auch zurückfallen. Das fällt ihm einfacher als ein, du musst wirklich neben mir sein.
An das Hin und zurückgehen muss ich mich zugegebenermaßen echt gewöhnen, meine Art Spazierenzugehen ist das eigentlich nicht. Man sieht halt nicht so viel schönes. Aber Ivo scheint es gut zu tun.
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Ich musste mich da auch umstellen. Aber wenn du Strecken gut kennst, kannst du die ausbauen. So mach ich das.
Manchmal hab ich bei Lola das Gefühl, sie ist da bissl stumpf veranlagt. So feine Körpersprache geht wirklich nur, wenn sie sehr aufnahmefähig ist. Und sowas wie das Blocken setzt sie einfach nicht dauerhaft um. Aber Loli ist tlw auch echt ein Träumer. So kann es auch sein, dass sie mitten im Fuß stehen bleibt und einem Schmetterling nachguckt. Vergessen, dass sie Fuß läuft (wobei sie Fuß auch anstrengt einfach, da muss ich oft erinnern und das Hörzeichen wiederholen).
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NalasLeben es geht ja nicht um die Symptome sondern um ihren Hormonstatus in dem Status in dem sich deine Hündin gerade befindet würde ich niemals kastrieren. Ein Tierarzt der dazu rät würde mich nie wieder sehen. Wenn dann gehört eine Hündin in einer stillen Phase kastriert aber bestimmt nicht mitten in der Scheinmutterschaft.
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Hm , ich würd da doch noch ne Meinung holen . Das klingt für mich insgesamt nicht so sinnig.
Bei meiner Hündin wurde extra gewartet bis sich die Scheinschangerschaft/Mutterschaft erledigt hatte um den Eingriff komplikationsloser werden zu lassen und die Hündin nicht in so nem Wirrwarr zu kastrieren aufgrund eventueller negativer Auswirkungen.
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So sagte meine TÄ auch. In der hormonellen Ruhephase.

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Manchmal frag ich mich, ob einigen die Hundehaltung überhaupt (noch) Spaß macht vor lauter Überlegen was man wie am besten macht und vor lauter Angst, nichts falsch zu machen.
Es würde manchen gut tun, einfach mal auf ihr Bauchgefühl zu hören und/oder 5 auch mal gerade sein zu lassen.
Da ist schon was dran...
Also Spaß habe ich an meinen Hunden, aber doch auch immer mal Sorge, was kaputt zu machen. Daran ist das Forum allerdings auch nicht ganz unschuldig. In erster Linie aber die Latte an Trainern, die ich mit Emil durch habe, zwar alle positiv arbeitend mit immer mal geringfügig anderen Ansätzen, aber irgendwann handelt man eben nicht mehr aus dem Bauch heraus (man bin ich, sollte man evtl nicht verallgemeinern), sondern überlegt erstmal welchen Teil des zarten Seelchens man nun auf dem Gewissen hat, weil man den Hund nun doch angemotzt hat.
Jetzt, nachdem ich mit einem einfach aufgebauten körpersprachlichen Abbruch einen ruhigen Hund habe (also Sheltie ist er schon noch, aber wenn ich vier Beller am Tag höre ist das viel), frage ich mich schon warum meine Familie, ich und nicht zuletzt der Emil so viele Nerven lassen mussten wenn das ganze mit einer klaren Ansage durch gewesen wäre.
meinen alten Rüden habe ich ohne Huschu zu einem super Begleiter gemacht. Er war auch ein gänzlich anderer Charakter als Emil, ruhig, mochte Menschen, liebte seinen Ball und war ausgesprochen gechillt (und auch nicht sooooo helle). Hat einfach auch nie was in Frage gestellt und ich war schon ganz schön stolz auf so einen tollen Hund.
Und Emil sollte halt in die Welpenstunde, dann kam der junghundekurs, dann andere Kurse....Intensivtrainings, und, und, und.
Überall habe ich was mitgenommen, keine Frage, aber viel von meinem Bauchgefühl anscheinend dagelassen. Dann hatte ich einen Hund mit exzellenter Spracheingabe (viiiiel besser als bei meinem Alten), tollem WTP in der Arbeit, der aber niemals nicht mal in Ruhe Gassi gehen konnte. Und ich war so dermaßen hilflos in dieser Situation, weil mir tausend Tips und Ratschläge von Trainern durch den Kopf geisterten, leider bis vor kurzem kam nicht der Tip, dem Hund einfach ne klare Grenze zu setzen (also doch hier im Forum, allen voran die liebe Hummel, habe ich das schon um die Ohren bekommen, konnte es aber nicht umsetzen, ohne Hilfe. Und vor allem nicht ohne die Bestätigung, dass es so richtig ist). Dass ich das tun sollte war mir schon eine Weile klar, nur nicht wie...weil eben das Bauchgefühl weg war.
Spaß hatte und habe ich aber glücklicherweise immer mit meinen Hunden. Aber ich werde Hummel immer dankbar sein für diesen Trainer-Tip. Diesen Traumhund, der jetzt hier rum sitzt verdanke ich quasi ihr.
Und ich gelobe feierlich mich auf die Suche nach meinem Bauchgefühl zu machen.
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