Erziehungsfrage, bitte um Rat
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Gast98216 -
4. Januar 2019 um 11:38 -
Geschlossen
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Hätte ich ihnen jetzt niemals durch "nein" und wegschicken gezeigt das ich das nicht will weil das ja ne strafe ist, wie soll man es sonst üben?
Der Unterschied ist, ob du dabei bist oder nicht. Nur dann kannst du ja verbieten.
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Hallo,
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Aber warum? Warum willst Du ihr erst Gelegenheit geben, etwas falsch zu machen, um sie hinterher zu bestrafen?
Danke, man kann es nicht oft genug fragen...
Ich würde einfach dran bleiben und mich entspannen. Der Hund ist 6 Monate alt... Der kann noch nicht alles verinnerlicht haben.
Streicheln beim Training finden übrigens fast alle Hunde, die ich kenne, doof. Die Besitzer merken es nur selbst nicht. Belohnung ist, was der Hund als Belohnung empfindet...
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wenn ich an meine Hunde denke, wenn z.B. essen auf dem Tisch steht, die gehen da nicht ran.
Tja, meine gehen ran, wenn der Anreiz groß genug ist, und werden das wohl in alle Ewigkeit tun.
Niemals, wenn ich dabei bin.
Aber sobald die Luft rein ist.
Das ist halt der Nachteil, wenn man eine Rasse hält, die dafür gezüchtet wurde, eigenständig Entscheidungen zu treffen, die keinen Will-to-please (dafür eine Affinität zu Fressen aller Art) hat und nur bedingt an der Zusammenarbeit mit dem Menschen interessiert ist. -
Streicheln beim Training finden übrigens fast alle Hunde, die ich kenne, doof. Die Besitzer merken es nur selbst nicht. Belohnung ist, was der Hund als Belohnung empfindet.
Das kann ich gar nicht häufig genug liken.
Wir haben das in einer Hundeschule mal gefilmt, da ist es den Besitzern wie Schuppen von den Augen gefallen.
Die haben immer gedacht dass ihre Hunde das toll finden. -
Streicheln beim Training finden übrigens fast alle Hunde, die ich kenne, doof. Die Besitzer merken es nur selbst nicht. Belohnung ist, was der Hund als Belohnung empfindet...
Wir haben das in einer Hundeschule mal gefilmt, da ist es den Besitzern wie Schuppen von den Augen gefallen.
Die haben immer gedacht dass ihre Hunde das toll finden.
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Dafür darf sie mich auch kritisieren und bekommt viel Freiheit ihre Dinge und darf auch gern Dinge einffordern.
Kadavergehorsam möchte ich nicht, finde ich grausam.
Aber so eine grundlegende von Vertrauen durchzogene Bindung wäre schon schön.Wir hatten hier schonmal einen Thread wo es um Gehorsam oder Laisser-faire ging, da arbeitete sich gegen Ende heraus, dass es Hunde gibt, denen man sehr viele Freiheiten lassen kann, weil sie diese nie ausnutzen würden.
Und es gibt Hunde, die können mit Freiheiten nichts Gescheites anfangen. Die tun nur, was sie müssen, was man durchsetzen kann, und wenn sie einen Vorteil für sich sehen. Ansonsten - nada. Oder sie kommen auf dumme Ideen, wenn Herrchen oder Frauchen nicht da ist. Kreative Ideen
.
Da müssen auch ein paar Grenzen her, da muss mal korrigiert werden, da kann nur und ausschließlich positive Bestärkung nicht immer zum Ziel führen. Kommt halt immer auf den Hund an.Kadavergehorsam hört sich sehr abwertend an, es gibt Hunde mit Will to please, die ganz ohne Gewalt oder Unterwerfung einfach gern tun, was man von ihnen will. Für die ist ein Lob das Größte. Das kann man in entsprechende Bahnen lenken und hat einen Hund, der gern mitarbeitet.
Und es gibt Hunde, denen geht der Wunsch des HH nach einer von Vertrauen durchzogenen Bindung *sorry* gepflegt am Allerwertesten vorbei
(ist nicht böse gemeint, ich wünsche mir auch so eine gute Bindung
).Welcher Typ Hund deine Süße ist, wird sich in den nächsten Jahren herausstellen und kannst natürlich nur du beurteilen.
Ich glaube, RR sind schon eher unabhängige Hunde, ich hatte nie welche, kenne aber welche. Denen muss man vielleicht auch immer wieder den Vorteil einer Zusammenarbeit mit ihrem Menschen schmackhaft machen. Ich glaube, die könnten bis auf Futter und Streicheleinheiten, wenn ihnen danach ist, auch ganz gut ohne Mensch leben
. Und zur Not sind sie ja gute Jäger
.Aber da kann @Pinky4 sicher mehr dazu sagen
, sie hat sich ja schon geäußert, und ich les sie soo gern 
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Ich schließe mich da Pinky4 an (Du hast wunderschöne Hunde - wie alt sind die beiden?)
Meine frisst alles. Ohne Ausnahme. Das ist anstrengend, ist aber schon besser geworden.
Umso schöner ist das Gefühl, wenn man Vertrauen zurück erhält. In der Hundeschule flitzen alle wie wild umher und keiner lässt sich abrufen, außer meine.
Ich investiere viel Zeit in Bindungsarbeit. Viel Körperkontakt, viel Lob, viel gemeinsame Arbeit und Spiel. Vor allem auch im Wald, Bindungsspaziergänge etc.
Wenn das Tier von sich aus kommt, auch nicht der Leckerli wegen.Das macht das Ziel der Begleithundeprüfung natürlich schwieriger, aber ich vertraue einfach meiner Hündin und mache so weiter wie bisher.
Strafe und Verbote finde ich eigentlich nicht gut. Manchmal kommt man aber nicht umhin, finde ich.Gestreichelt werden mag sie und darauf reagiert sie auch. Noch viel mehr dreht sie auf, wenn ich ihr Lieblingsspielzeug habe oder Leckerli. Beide verwende ich aber nicht so gern, da sie entweder zu sehr erregt wird oder zur Futterabhängigkeit neigt und ich will nicht, dass mich mein Hund mag, weil ich ein verdammter Futterautomat bin. Bei Fuß, 180 und den Vorsitz üben wir im Moment mit dem Futtertrieb. Ab und an will sie mir noch die Hand abbeißen xD. Aber auch das wird immer besser.
Der Hund ist ein Wesen mit einer großen Persönlichkeit und ich bin ein Mensch mit einer großen Persönlichkeit.
Respekt finde ich wichtig.
RR sind wirklich schöne Hunde und vielleicht kommt noch ein zweiter ins Haus, sobald meine erzogen und erwachsen ist.
Mal sehen, was dann die Tierheime und Notvermittlungen so zu bieten haben.vlg
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Wir hatten hier schonmal einen Thread wo es um Gehorsam oder Laisser-faire ging, da arbeitete sich gegen Ende heraus, dass es Hunde gibt, denen man sehr viele Freiheiten lassen kann, weil sie diese nie ausnutzen würden.
Und es gibt Hunde, die können mit Freiheiten nichts Gescheites anfangen. Die tun nur, was sie müssen, was man durchsetzen kann, und wenn sie einen Vorteil für sich sehen. Ansonsten - nada. Oder sie kommen auf dumme Ideen, wenn Herrchen oder Frauchen nicht da ist. Kreative Ideen .
Da müssen auch ein paar Grenzen her, da muss mal korrigiert werden, da kann nur und ausschließlich positive Bestärkung nicht immer zum Ziel führen. Kommt halt immer auf den Hund an.Eben. Und das ist natürlich unterschiedlich von Rasse zu Rasse, aber auch innerhalb der Rasse individuell für jeden Vertreter.
Mein Pondi war übrigens auch so einer, der genau wußte, klauen ist eigentlich nicht. Aber wenns z.B. an der Haustür geklingelt hat, hat der die Gunst der Sekunde in 0,nix ausgenutzt. Die Olle merkt grad nix. Bis sie was merkt, bin ich längst fertig mit Futtern. Was ich im Bauch hab, hab ich.
Geordy ist so ein Hund, der lernt nur durch die Erfahrung des Zuguckens, dass es nicht erwünscht ist, dass Hund was klaut. Das reicht, der braucht das nicht mal selbst ausprobieren, geschweige denn, dass er sich in unaufmerksamen Momenten darüber hinwegsetzen würde. Das ist nett, das ist verlässlich, das ist einfach.
Aber eigentlich hab ich schon gern Hunde, die auch mal den Schalk im Nacken haben...

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wenn ich an meine Hunde denke, wenn z.B. essen auf dem Tisch steht, die gehen da nicht ran. ich habe immer "nein" gesagt und sie halt weggeschickt wenn sie jemals da ran wollten. Haben sie verstanden, keiner geht an mein essen wenn ich weg bin (und sie könnten einfach auf den tisch steigen ist ein ganz niedriger).
Gelegenheit macht Diebe. Ich erwarte von meinem Hund nicht, dass er Essen in seiner Reichweite ignoriert, wenn ich nicht in der Nähe bin. Tut er zwar meistens, aber wenn ich was auf dem Couchtisch stehenlasse und weggehe, und er geht doch dran, dann ist das meine Schuld.
Erst recht bei einem Welpen/Junghund.
Wenn du dabei bist, kannst du umlenken - Alternative anbieten - und so das nein aufbauen. Später reicht das Nein. In meiner Erfahrung ist es extrem individuell, ob Hunde das Verhalten dann auf die Abwesenheit des Menschen ausdehen.
Der Hund ist 7 Monate alt, ich finde, da wird schon recht viel erwartet. Rassemässig sind diese Hunde ja auch Spätentwickler und sowieso nicht so die "gut ausbildbaren" Hunde. Dafür sind sie nicht gemacht. Ich finde die Erwartungen hier nicht ganz angemessen.
Zum Streicheln und "verbal Loben" - ich hab mir mal den Spruch "Nicht Tatschen nicht Quatschen" abgespeichert, als extrem hilfreich. Hunde volllabern und anfassen stört die meisten (bzw alle die ich kenne...) beim Training enorm. Meiner wird (würde) davon nervös, abgelenkt und unkonzentriert. Obwohl er natürlich gerne Kuschelt, aber halt nicht bei der Arbeit.
Gezieltes! Futterlob und ganz viel Ruhe bringt mehr Erfolg.
Auf der anderen Seite schreibst du, du arbeitest non-verbal (aber mit verbalem Lob??) - wie passt das zur BH? Wir durften dort keine körpersprachlichen signale geben und mussten Verbale Kommandos einüben. Wenn die BH unbedingt dein Ziel ist, dann kommst du da nicht drumrum.
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Ich schließe mich da Pinky4 an (Du hast wunderschöne Hunde - wie alt sind die beiden?)
Danke.
Sie werden im April sieben.Spoiler anzeigen
Ich hab mich in einem anderen Thread grad über eine Aussage von dir geärgert.
Hier wirkst du wieder sehr sympathisch.
Du hast nicht zufällig einen bösen Zwillingsbruder, der unter deinem Nick schreibt?
Über Fotos von deiner Prinzessin würde ich mich freuen!
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