Erziehungsfrage, bitte um Rat
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Gast98216 -
4. Januar 2019 um 11:38 -
Geschlossen
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Ich muss schon etwas schmunzeln. Du beschreibst in meinen Augen einen völlig normales Exemplar dieser Rasse. Genau das wolltest du ja, oder?

Das Erziehungsschema Deiner vorigen Hunde geht bei diesem Hund nicht. Hast Du einen Trainer, der wirklich Ahnung von diesem Typ Hund hat?
Ja, genau. :-)
Und ja, sie entspricht auch allen Rassebeschreibungen, die man so über RR so lesen kann.
Was ich will, ist: sie gut erziehen.Wenn ich mir vorstelle, dass die Rasse in unerfahrene Hände...
Oh je... Nichts, wirklich gar nichts für impulsive Menschen.Mit RR habe ich halt keine Erfahrung und die HuSchu, in der wir sind hat zwar RR Erfahrung, aber im Moment Winterurlaub. (Ich muss gestehen, dass ich das Gefühl habe, dass der Trainer sich nicht wirklich auskennt. Auf Fragen weicht er oft aus)
Der Grundkurs beginnt Mitte Januar für meine Hündin und natürlich auch für mich. Ich nehme den Kurs vor allem wegen der Sozialisierung wahr und den dort teilnehmenden Hunden.
Den Welpenkurs habe ich bereits abgeschlossen.
Mein Ziel ist eben die BH1. Das Futtertreiben funktioniert auch schon wirklich gut.-
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Hallo,
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Ui ich finde ja, dass deine Hündin für einen halbjährigen Hund schon viel machen muss
oder anders, du erwartest recht viel von ihr!Und ich denke man steht sich selbst im Wege, zieht man Vergleiche zu den vorherigen Hunde. Ja klar ich kenne das auch und logo geraten die nie in Vergessenheit, aber jetzt TEILST du mit dieser Hündin deinen Alltag, sie ist jetzt präsent

Zur Leinenführigkeit - ich erlebe oft, dass den Besitzern die Zeit dazu fehlt! Sie verbinden Leinenführigkeit mit einem normalem Spaziergang und haben wenig Geduld. Ich selbst trainiere Leinenführigkeit nicht explizit nach Schema F mit dem Ziel: Hund soll hinter mir laufen! Mir geht es primär um die Nähe/Aufmerksamkeit zu mir, heißt der Hund soll mich nicht komplett ausblenden und je nur an der Seite laufen in dessen Hand ich die Leine halte.
Jedenfalls machte ich da immer nur kleine Einheiten als Training und immer erst nach Freilaufaktionen vom Hund.Gegen Zurückhaltung von Hunden habe ich persönlich nichts, im Gegenteil ich schätze das bei meinen Jagdhunden sehr, sofern diese offen und neutral ist.
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Mein Rattler und mein Pflegechihuahua akzeptieren auch Regeln, wenn ich den Raum verlasse.
Der Windhund wartet genau auf diesen Moment um Essen zu klauen oder mit dem verbotenen Plüschkissen zu spielen. Immer.
Bei Windhunden ist das durchaus rassetypisch, die sind so schlau genau zu wissen, wann ich keinen Einfluss habe und keine Hunde für Kadavergehorsam. Wahrscheinlich ist des bei deinem Ridge ähnlich.
Da hilft nur üben im Sinne von, so tun als ob man raus geht, aber den Hund beobachten und dann eingereifen oder halt alles wegräumen - ich mache einfach letzteres. -
Ui ich finde ja, dass deine Hündin für einen halbjährigen Hund schon viel machen muss
oder anders, du erwartest recht viel von ihr!Und ich denke man steht sich selbst im Wege, zieht man Vergleiche zu den vorherigen Hunde. Ja klar ich kenne das auch und logo geraten die nie in Vergessenheit, aber jetzt TEILST du mit dieser Hündin deinen Alltag, sie ist jetzt präsent

Zur Leinenführigkeit - ich erlebe oft, dass den Besitzern die Zeit dazu fehlt! Sie verbinden Leinenführigkeit mit einem normalem Spaziergang und haben wenig Geduld. Ich selbst trainiere Leinenführigkeit nicht explizit nach Schema F mit dem Ziel: Hund soll hinter mir laufen! Mir geht es primär um die Nähe/Aufmerksamkeit zu mir, heißt der Hund soll mich nicht komplett ausblenden und je nur an der Seite laufen in dessen Hand ich die Leine halte.
Jedenfalls machte ich da immer nur kleine Einheiten als Training und immer erst nach Freilaufaktionen vom Hund.Gegen Zurückhaltung von Hunden habe ich persönlich nichts, im Gegenteil ich schätze das bei meinen Jagdhunden sehr, sofern diese offen und neutral ist.
Hey :-)
So viel ist es nicht - wir beide haben Tagsüber viel Ruhe. Ich mache früh und abends kleinere Übungen.
Ich muss erwähnen, dass die Maus extrem schnell lernt.
Aber Du hast recht, vielleicht könnte es noch zu viel sein. Muss ich mal mehr Obacht geben. Danke für den Gedankenanstoß.Sie bleibt ja in der Nähe der Leine, da kann sie ja schon. Sie zieht ja nicht.
Mir ist das wichtig, dass sie neben mir oder hinter mir läuft, dass im schlimmsten Fall mir etwas passiert und nicht ihr ...
Das ich die Entscheidung tragen kann.
Mein alter Hund wurde mal von zwei unangeleinten Rottweilern attackiert und wäre er hinten gewesen, hätte ich das in der Schnelle vielleicht noch vermeiden können.
Seit dem ist mir das sehr wichtig, dass ich vorn bin. Das hat auch immer echt gut funktioniert.
Nur nicht mit Fräulein Ridgeback
Mein Rattler und mein Pflegechihuahua akzeptieren auch Regeln, wenn ich den Raum verlasse.
Der Windhund wartet genau auf diesen Moment um Essen zu klauen oder mit dem verbotenen Plüschkissen zu spielen. Immer.
Bei Windhunden ist das durchaus rassetypisch, die sind so schlau genau zu wissen, wann ich keinen Einfluss habe und keine Hunde für Kadavergehorsam. Wahrscheinlich ist des bei deinem Ridge ähnlich.
Da hilft nur üben im Sinne von, so tun als ob man raus geht, aber den Hund beobachten und dann eingereifen oder halt alles wegräumen - ich mache einfach letzteres.Wegräumen werde ich nicht. Da provoziere ich bewusst Situationen und ertappe sie lieber auf frische Tat.
Dafür darf sie mich auch kritisieren und bekommt viel Freiheit ihre Dinge und darf auch gern Dinge einffordern.
Kadavergehorsam möchte ich nicht, finde ich grausam.
Aber so eine grundlegende von Vertrauen durchzogene Bindung wäre schon schön. -
Ich muss schon etwas schmunzeln. Du beschreibst in meinen Augen einen völlig normales Exemplar dieser Rasse.
Finde ich auch.

Ich muss aber auch zugeben, in meinen Augen sind das keine „Baustellen“.
Weitermachen, dranbleiben - und wenn sie in drei bis dreieinhalb Jahren erwachsen ist, hat sie (vielleicht
) auch nicht mehr so viel Lust, mit dir zu diskutieren.
Leinenführigkeit ist bei vielen RRs ein Thema.
Eigentlich bleibt nur durchhalten oder Kompromisse schließen.
Auch die eingeforderte Wohlfühl-Distanz zu Fremden kann durchaus nochmal größer werden, wenn deine Kleine etwas mehr Schutztrieb auspacken sollte.@kleev: Ich glaube, du hast gar kein Problem - außer vielleicht, etwas Ungeduld deinerseits.

Das liest sich doch alles sehr gut und nicht so, als würdest du irgendwas falsch machen. Solange du Konsequenz beibehältst, also einen verlässlichen Rahmen schaffst, werden sich einige Sachen mit jeder Wiederholung bessern.An der Leine würde ich mal was anderes versuchen als Streicheln. Wenn Futter die bessere Wahl ist - warum nicht?
Da kann ich mich nur anschließen.
Streicheln, wenn sie konzentriert arbeiten oder auch beim Spazierengehen, ist für meine Hunde keine Belohnung, sondern eher störend.
Du willst ja am Ende des Monats von deinem Chef auch lieber Kohle als eine Umarmung.Edit.
Dass Regeln, die nicht überwacht werden können, nur eingehalten werden, wenn die Hunde für sich keinen gravieren Vorteil darin sehen, sie kreativ anzupassen, ist zumindest meinen Hunden geblieben. -
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Wegräumen werde ich nicht. Da provoziere ich bewusst Situationen und ertappe sie lieber auf frische Tat........Aber warum? Warum willst Du ihr erst Gelegenheit geben, etwas falsch zu machen, um sie hinterher zu bestrafen? Du hast oben geschrieben, Du arbeitest nur mit positiver Bestärkung. DAS ist keine Bestärkung, da arbeitest Du knallhart mit Strafe!
Hier würde ich empfehlen, den Hund gar nicht erst in Situationen kommen zu lassen, in denen Du nicht kontrollieren kannst, was er jetzt anstellt. Sondern alles wegräumen, was sie nicht haben darf, wenn Du weg bist. Bis sie es halt kann.
Du kannst bis dahin diese Sachen alle, wenn Du in der Nähe bist, aber nicht dauernd demonstrativ draufguckst, liegenlassen, und immer dann, wenn sie sich denen nähert, oder sie untersuchen möchte, direkt schon im Anflug auf den Gegenstand ausbremsen und etwas Andres dafür geben, irgendein Spielzeug, das sie dann anknabbern darf, oder sie ins Körbchen schicken und dort nen Kauknochen geben. Einfach, daß sie dadurch lernt, WAS sie tun darf, wenn ihr nach Knabbern zumute ist. Und wenn sie die Alternative annimmt, dafür loben. DAS wäre MEIN Vorgehen, wenn ich nur mit positiver Bestärkung arbeiten möchte.
Denn so lernt der Hund gar nicht erst, daß er an die falschen Dinge drangehen könnte, wenn ich das vorher verhindere - denn alles, was er gelernt hat udn ich nicht mag, muß ich ihm hinterher wieder abgewöhnen. Und das wird eben meist über Strafe praktiziert..... Und selbst wenn nicht, dann ist es langwierig, das Alternativverhalten erst einzuführen, wenn der Hund schon gelernt hat, daß er an Gegenstand XY jederzeit herankommt. Warum erst was (durch Dein "Nichtverhindern", daß Gegenstand XY genommen wird!) beibringen, um es dann abzugewöhnen mit viel Aufwand, Zeit oder gar Strafe? Das verstehe ich nicht......
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Aber so eine grundlegende von Vertrauen durchzogene Bindung wäre schon schön.
Die Bindung braucht halt einfach Zeit zum Wachsen - bei einem 7-monatigen Hund darfst du dich noch nicht soooo sehr darauf verlassen. Und Bindung heißt auch nie, dass das andere Lebewesen nicht mal Knete im Kopf hat.

Wenn dir das wichtig ist, dass sie hinter dir läuft: Probier vielleicht mal "Zurück/Stopp/Hinter" und reich ihr dabei hinter dem Rücken ein Leckerli.
Mir ist es seit längerem wichtig, dass die Hunde (mit lockerere Leine) vor mir oder maximal neben mir laufen. Denn Gefahren von vorne sehe ich und kann sie blockieren. Gefahren, die von hinten kommen, sehe ich nicht. Kommt was von vorne gibt es hier ein "ZURÜCK" (natürlich schrittweise aufgebaut) und die Fellnasen laufen hinter mich, während ich einen Schritt nach vorne mache. Eventuell wäre das auch was für euch? -
Du hast vollkommen recht... Stimmt, es ist Strafe, wenn ich sie auf frischer Tat ertappe.
Hm.
So werde ich das tun! Danke! -
ich lese interessiert mit und frage mich gerade, wenn der Besitzer hier jetzt lieber alles wo hund nicht ran soll wegräumen soll, wie soll der Hund dann jemals lernen was er darf und was nicht?
wenn ich an meine Hunde denke, wenn z.B. essen auf dem Tisch steht, die gehen da nicht ran. ich habe immer "nein" gesagt und sie halt weggeschickt wenn sie jemals da ran wollten. Haben sie verstanden, keiner geht an mein essen wenn ich weg bin (und sie könnten einfach auf den tisch steigen ist ein ganz niedriger).
Hätte ich ihnen jetzt niemals durch "nein" und wegschicken gezeigt das ich das nicht will weil das ja ne strafe ist, wie soll man es sonst üben?
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Mir ist es seit längerem wichtig, dass die Hunde (mit lockerere Leine) vor mir oder maximal neben mir laufen. Denn Gefahren von vorne sehe ich und kann sie blockieren. Gefahren, die von hinten kommen, sehe ich nicht. Kommt was von vorne gibt es hier ein "ZURÜCK" (natürlich schrittweise aufgebaut) und die Fellnasen laufen hinter mich, während ich einen Schritt nach vorne mache. Eventuell wäre das auch was für euch?Das könnte für dich auch wichtig werden, wenn der Jagdtrieb richtig durchkommen sollte.
Wenn dein Hund im Begriff ist, durchzustarten, musst du schnell reagieren, falls du das noch abbrechen willst.
Wenn du den Hund nicht im Blickfeld hast, kannst du ja z.B. Veränderungen im Muskeltonus gar nicht wahrnehmen. - Vor einem Moment
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