"Du musst mal durchgreifen"
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Wenn ich dagegen argumentiere nimmt sie mich nicht für voll, wie geht ihr mit solchen Menschen um? Ich habe dadurch gar keine Lust mehr sie zu besuchen ..
Ganz ehrlich?
Wagt niemand mehr, der mich kennt

Könnte sonst passieren, dass ich sie darum bitte mir zu erklären, was sie denn meinen damit zu erreichen beim Hund... da geraten die meisten schon ins Stottern, zumal sie wissen dass ich ihnen genau erklären kann, WAS sie da tatsächlich tun... und mit etwas Pech (für sie) mache ich das dann auch.
Mit viel Glück gebe ich ihnen dann einen oder zwei Buchtipps:
- "Die Neuropsychologie des Hundes" von James O'Heare
- Aldingtons "Von der Seele des Hundes"..............................................
Meine Hunde sind keinesfalls perfekt (und ich auch nicht
)
Wo es für sie zu stressig ist, nehme ich sie nicht mit.
Wo sie unproblematisch für sich selbst und andere sein können, sind sie dabei - und da GIBT es dann an ihrem Verhalten nix zu meckern.
WIE ich meine Hunde anleite oder dazu bringe, etwas zu tun oder zu lassen, ist MEINE Sache.......................................................
@Sadface Kann es sein dass dich innerlich dieses Gefühl "nicht für voll genommen zu werden" mehr ärgert als die Tipps, die du da unerwünscht bekommst?
Mein Tipp: Nimm DU sie nicht für voll - denn du weißt doch, dass sie nicht wissen was sie mit diesen Ratschlägen tatsächlich beim Hund bewirken. Ändern kannst du sie nicht.
Also Abnicken mit einem "Jaja..." - und weiter DEIN DING mit DEINEM HUND machen.
Ich hoffe ja mal, du bist nicht auf eine Betreuung deines Hundes durch sie angewiesen ... fällt mir da gerade ein

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Hallo,
hast du hier "Du musst mal durchgreifen" schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Ich habe mich extra wegen dieses Themas angemeldet, das innerhalb ein paar Wochen fast wörtlich "zufällig" wieder erscheint.
Meinen Standpunkt habe ich schon in der Mitgliedervorstellung zum Ausdruck gebracht.
"Jede Jeck is anders. Und jeder Hund auch. Daher kann kann die Erziehungsmethode nicht überall gleich sein."Schon seit Jahrtausenden sind ältere Menschen mit der nächsten Generation nicht immer zufrieden und das Ei ist immer klüger als die Henne. Welche Lebenserfahrung habt Ihr, was könnt Ihr, was habt Ihr geleistet und welche Krisen und Misserfolge habt Ihr bewältigt? Woher nehmt Ihr Eure Selbstüberschätzung?
Was vor 50 Jahren Standard war, erklärt Ihr heute für mittelalterlich. Was glaubt Ihr, wie die Menschen in 50 Jahren über Euch denken?
Wenn ich als (Schwieger-) Eltern zufällig dieses Thema lesen würde, dann würde ich Euch wegen Respektlosigkeit enterben. Als "Freunde" brauchtet Ihr mich nicht zu meiden, weil mein Bauchgefühl und meine Erfahrung es nie zu einer derartigen Freundschaft kommen lassen hätten.
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Tja, ist schon lustig wenn die älteren Respekt von den Jüngeren erwarten aber selber keinen haben.
Du tust so als hätten die Älteren die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber auch die Älteren können sich mal irren.
Erinnere dich mal daran als du selber noch jünger warst, erzähl mir nicht dass du alles hingenommen und für richtig erachtet hast was deine Vorfahren dir erzählen.Zum Glück sind wir heute soweit dass wir nicht mehr alles hinnehmen und so selbstbewusst dass wir Grenzen setzen.
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Aeh
Nur weil jemand also ein paar Jaehrchen aelter ist, hat er das Recht sich in die Erziehung/Ausbildung meiner Hunde einzumischen? Und wenn man das nicht zulaesst, dann wird man enterbt? O.o Wie gut, das es noch Menschen gibt die nicht wegen einem Erbe o.ae. vor anderen kriechen!
Dein 'jeder Hund ist anders' zaehlt dann wohl nur, wenn dir jemand sagt, das man es anders machen koennte oder wie? -
Was möchtest du damit sagen Wolf?
Doch nicht etwa, dass Gewalt eine Lösung ist, weil es schon immer so gemacht wurde ?
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Alter ist nichts, vor dem ich Respekt habe
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Guck mal, älter wird man ganz von selbst. Das einzige was man dafür tun muss, ist nicht sterben. Das kriegen wirklich viele hin.
Respekt verdient man sich mMn durch sein Tun und handeln. Verhälst du dich wie ein Ar*** und denkst du könntest andere unterbuttern nur weil du älter bist...ja dann sorry, not sorry, finde ich dich weit weniger respektabel und dann steht es mir auch zu, zu sagen dass ich mir dumme Ratschläge einfach verbitte.Ich kenne >80jährige, die weit weniger Lebenserfahrung haben, als mancher 20jähriger. Muss jetzt der 20jährige alle Tipps von einem 80jährigen annehmen, auch wenn der 20jährige die besseren Methoden und Erfolge hat?
Ich glaube nicht. Gut finde ich es, wenn ältere Menschen offen bleiben und sich eingestehen, dass man auch von der Jugend was lernen kann. Und selbiges umgekehrt. Ein reger, offener Austausch ist wichtig. Nicht mehr und nicht weniger. -
Was vor 50 Jahren Standard war
Vor 50 Jahren? Da kann ich mitreden. Wir hatten damals zu Hause auch bereits Hunde und keiner von denen wurde geschlagen. Das kenne ich gar nicht, weder der Hund meiner Oma, noch der Hund meiner Eltern und wir Kinder auch nicht. Wobei ich da ganz stolz auf meinen Vater bin, denn er hat mal erzählt, dass er es bei seinen Kindern besser machen wollte, als seine Eltern. Denn er und seine Geschwister kennen noch Ohrfeigen. Und er hat es geschafft. Von daher fällt es mir leicht Konflikte anders als mit Gewalt zu lösen, da bin ich meinen Eltern sehr dankbar für. Und meine Hunde dürfen ebenfalls davon profitieren. Also ich bin daher mit deinem "vor 50 Jahren Standard" nicht einverstanden.
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Schon seit Jahrtausenden sind ältere Menschen mit der nächsten Generation nicht immer zufrieden und das Ei ist immer klüger als die Henne. Welche Lebenserfahrung habt Ihr, was könnt Ihr, was habt Ihr geleistet und welche Krisen und Misserfolge habt Ihr bewältigt? Woher nehmt Ihr Eure Selbstüberschätzung?
Was glaubst du, wie alt hier alle sind? 20?
Da liegste falsch...
Und meine Eltern , beide noch zu Kriegszeiten geboren, haben Gewalt in der Erziehung auch stets abgelehnt. Ich wurde nie geschlagen oder hart bestraft, und aus mir (und meinen Geschwistern) ist auch was geworden

Unsere Tiere sowieso nicht. Doch - ICH hab unseren Hund (mit 11 Jahren, also ich, nicht der Hund) mal geschlagen. Wie es im Buch stand halt. Das tut mir sowas von leid bis heute.
Auch ältere Menschen sollten in der Lage sein, dazuzulernen. Und Empathie ist nicht altersabhängig.
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Hallo,
ich muss mich mal ein bisschen auskotzen ..
mein Schwiegervater hat damals einen Jagdhund ausgebildet, sagen wir mal auf eine für mich unangenehme Weise (Kopf gewaltsam runterdrücken, übern Zaun werfen(?)) halt eher mit "Gewalt,". Seitdem ich mit meinem Hund sie besuchen gehe darf ich mir dauernd Tipps anhören wie "Ja du musst mal durchgreifen sonst lernt sie es nie", "Ja es muss wehtun sonst lässt sie es nie" oder sie erzählt auch immer "Ja unser alter hat das und das gemacht, dann wurde der auf den Rücken gelegt und dann hat der das nie wieder gemacht", "3 Mal am Tag rausgehen ist zu wenig, wir Menschen dürfen ja auch mehr als 3 Mal am Tag pinkeln"
Ich kann es echt nicht mehr hören, meiner Meinung nach kriegt der Hund nur Angst und lernt kein Alternativverhalten. Wenn ich dagegen argumentiere nimmt sie mich nicht für voll, wie geht ihr mit solchen Menschen um? Ich habe dadurch gar keine Lust mehr sie zu besuchen ..Ich kenne das auch. Und ja, es nervt. Und es käme jetzt drauf an, was für Menschen das sind. Aber ich würde schon einmal das Gespräch suchen und klar ausdrücken, was solche verbalen Attacken mit mir machen und dass ich nicht gedenke in der erziehung gewalttätig zu werden.
Und ich würde bitten, dass das akzeptiert wird.
Es gibt dann natürlich immer noch TRAMPEL, die rücksichtslos weitermachen.
Und hier wäre erstmal der Hund nicht mehr bei und evt. ich irgendwann auch nicht mehr. Weil es geht dann nicht um den Stellvertreter Hund, sondern, die wollen ein Opfer.
Ich selbst werde es tunlichst meiden in die Opfer Position zu gehen.(Gegrüsst sei das Dramadreieck) Man kann den Spiess um drehen und die miestigen Ratschläge alsTipps nehmen, weil was nicht rund läuft. So dreht man den "bösen Angreifer" um, und macht einen Tippgeber aus diesem. Und bewegt sich.
Vielleicht gibt es im Verhalten deines Hundes Dinge, die noch nicht optimal laufen?
Wenn ja, könntest du diese Baustellen auf sinnvolle Weise trainieren, und hättest deinen Verwandten dann ordentlich was entgegenzusetzen, wenn du sie mit einem gewaltfrei erzogenen und trotzdem gehorsamen Hund beeindrucken könntest

Genau so...
Eine gute Freundin von mir ist großer Caesar Milan-fan. Mir ziehen sich die Zehennägel hoch, wenn ich den Kerl im Fernsehen sehen muss.
Wir hatten auch schon heiße Debatten über die Trainingsmethoden von dem Kerl, da wir uns aber weiter gut leiden wollen, umschiffen wir das Thema mittlerweile. Bringt nix.
Schneidet sie doch das Thema an, ignoriere ich es einfach und rede vom Wetter.
Wenn du die Leute weiterhin in deinem Leben willst, würde ich dir das ebenso raten.
Legst du keinen Wert drauf, würde ich beim nächsten mal richtig laut und bestimmt werden und die Besuche einstellen.Hatte ich auch...und wirklich über Jahre hat sie mir immer mal wieder von CM vorgeschwärmt, der tolle Hundeflüsterer. (Sie hat keinen Hund und ich wollte nicht in Hundediskussionen gehen mit ihr)
Aber neulich hats mir gereicht.
Ich habe ihr einfach gesagt, dass für mich dieser Typ ein Tierquäler ist und ich den wirklich ganz sschlimm finde. Und dass schon weiss, wie gut er sich im TV verkauft.
War vollkommen okay und nächstes mal warte ich gar nicht mehr so lange.Allerding ist bei uns auch keine grosses Thema gewesen. Bei einer Freundin mit Hund nervt so was viel mehr und ist auch präsenter.
Da muss man dann wirklich einfach mal das Thema aussparen. -
Ich denke, ich würde es deeskalierend stoppen. Mir sagt selten bis nie jemand, wie ich anders mit den Hunden umgehen soll - vielleicht strahle ich auch einfach schon aus, dass ich mit dem was ich tue zufrieden bin.
Ich finde es aber gar nicht schlecht, sich freundlich die andere Sicht anzuhören. Manchmal sind bei anderen Ansichten gute Ideen dabei - einfach aus einer anderen Wahrnehmung resultierend. Mich en detail erklären, würde ich auch nicht - außer das Gegenüber zeigt Interesse daran. Aber sonst sind so Sätze wie "Ich mag es machen, wie ich es für richtig halte und wenn du mit deinem Hund anders umgehst, als ich das gut finde, ist das für mich auch ok." meist hilfreich.
Schade finde ich nur, wenn sich daran Fronten verhärten. Dann ist das aber meist nicht das Hundethema - sondern eigentlich ein Stellvertreter für ein ganz anderes Problem miteinander oder ein grundlegendes Kommunikationsproblem mit dem Mensch, finde ich. Schwierig wird es nur, wenn das Gegenüber kein Grauschattierungen zulässt. Ich finde gar nicht alles schlecht, was C. Milan tut zum Beispiel. Vieles aber schon. Das heißt auch da ist einfach Differenzierung gefragt.
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