"Du musst mal durchgreifen"
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Hallo,
ich muss dazu was sagen!
Du magst die Schwiegereltern.
Schön.
Familie ist Alles.
Es kann nicht sein, dass man wegen dem Hund und dessen Erziehung Kontakte zur Familie sortiert ....
Das diese einwenden, dass du dich bei deinem Hund mal durchsetzen musst, lässt für mich den Rückschluss zu, dass die an irgend etwas Anstoß nehmen, was dein Hund macht ( oder eben nicht).Ich setze einfach mal voraus: die Schwiegereltern meinen es mit dir und deinem Hund eigentlich nur gut.
Einen rüden Umgang mit Hund mag ich auch nicht.
Ich weis aber auch, dass man einem knurrenden Junghunde, einen der wegen Futterneid nach mir schnappt, einem der das Müllplündern nicht lässt nicht mit einem Watteball beeindruckt.Verwerfe nicht alles, was hundeerfahre Verwandte dir raten.
Du musst ja nicht alles annehmen und umsetzen.Keiner hat alle Weisheit gepachtet, die Schwiegereltern nicht, deine Schwäger/ innen nicht und auch Du nicht !

LG Ramona
Es ist wohl jedem frei gestellt wo rüber er seine (sich zumeist nicht komplett ausgesuchte..) Familie stellt-oder halt nicht.
"Hundeerfahren" ist immer so ein lustiges Wort, ist man das nur weil man mal nen Hund hatte automatisch ? Wenn es danach ginge , müsste mein Knirps im Zwinger leben, nen Stachler tragen und meine Hündin .. lassen wir das.
Nicht jeder der sagt er wäre hundeerfahren ist das auch.Und selbst wenn jemand Erfahrung mit verschiedenen Hunden hat, "seine" persönliche Art da gut zieht gilt das nicht für jeden.
Nicht jeder arbeitet gleich , nicht jeder Hund springt auf die gleichen Nuancen im Handling an - und das ist ok !Wenn es für die TS gut läuft so wie sie arbeitet und schon Magenschmerzen hat bei den Tipps die zu hören kriegt braucht man da auch nicht mit "Wattebäuschchen blabla" kommen.
Wenn ich nicht hinter einer Methodik stehe funzt es nicht.
Wenn es dann noch ne Methodik ist die tatsächlich Murks ist macht man sich Vorwürfe.
Alles Dinge die man nicht benötigt.Also entweder Standpunkt klar machen , Thema lassen oder halt Kontakt minimieren bis man sich stark fühlt - oder abwägen ob einem der Kontakt gut tut.
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Hallo,
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Es ist wohl jedem frei gestellt wo rüber er seine (sich zumeist nicht komplett ausgesuchte..) Familie stellt-oder halt nicht.
"Hundeerfahren" ist immer so ein lustiges Wort, ist man das nur weil man mal nen Hund hatte automatisch ? Wenn es danach ginge , müsste mein Knirps im Zwinger leben, nen Stachler tragen und meine Hündin .. lassen wir das.
Nicht jeder der sagt er wäre hundeerfahren ist das auch.Und selbst wenn jemand Erfahrung mit verschiedenen Hunden hat, "seine" persönliche Art da gut zieht gilt das nicht für jeden.
Nicht jeder arbeitet gleich , nicht jeder Hund springt auf die gleichen Nuancen im Handling an - und das ist ok !Wenn es für die TS gut läuft so wie sie arbeitet und schon Magenschmerzen hat bei den Tipps die zu hören kriegt braucht man da auch nicht mit "Wattebäuschchen blabla" kommen.
Wenn ich nicht hinter einer Methodik stehe funzt es nicht.
Wenn es dann noch ne Methodik ist die tatsächlich Murks ist macht man sich Vorwürfe.
Alles Dinge die man nicht benötigt.Also entweder Standpunkt klar machen , Thema lassen oder halt Kontakt minimieren bis man sich stark fühlt - oder abwägen ob einem der Kontakt gut tut.
Hallo,
ich mag nichts weiter sagen.
Es macht mich etwas traurig -
Es kann nicht sein, dass man wegen dem Hund und dessen Erziehung Kontakte zur Familie sortiert ....
Doch, das geht sehr gut. Auch bei Freunden macht man es ja nicht anders. Kontakte zu Freunden, bei denen meine Hunde, meine Kinder, mein Lebensgefährte nicht gerne gesehen sind, die schlafen dann halt eben ein. Man besucht sich dann ja automatisch seltener, oder halt gar nicht mehr. Dafür kommen neue Freunde. Meine wirklich guten Freunde akzeptieren meine Hunde, die müssen sie nicht mögen, aber sie alle sind bereit der Freundschaft wegen Kompromisse einzugehen. Auch mal Haare auf der Kleidung in Kauf zu nehmen. Andersrum ist es aber auch so, da fahre ich hin und weiß, dass bei einer Freundin die Katzen Angst vorm Hund haben, da lasse ich ihn eben mal an der Leine. -
Hallo,
na?
Ab jetzt könnte ich fast heulen. -
mMn sind diese "Erziehungsthemen" - egal ob Kind oder Hund - so eine Art Stellvertreterkonflikte für irgendwelchen unausgesprochenen, gar nicht mal wirklich wichtigen Groll in diesen Konstellationen. Und auch eine Art Rollenausfüllung à la Eltern wollen was besser wissen weil mehr Erfahrung .........
Ich lasse mich seit vielen Jahren nicht mehr auf solch neuralgische Themen ein - im Zweifelsfalle gehe ich einfach mit dem Stein des Anstoßes eine Runde Gassi
Im Endeffekt führt das immer zu gar nichts ausser zu sich hochschaukelnden Diskussionen und negativen Gefühlen bei allen Beteiligten. Es ist mein Leben - und wenn es nicht der Hund ist dann wäre es ev. mein Kleidungsstil, meine Art zu kochen, mein Umgang oder sonstwas
Und wenn die Familie nun gar keine Ruhe geben will - tja, dann muss sie eben auf mich verzichten
Rücksichtnahme ist keine Einbahnstrasse! -
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Ich erwarte nicht von anderen, dass sie meine Ansichten zur Hundeerziehung teilen, deshalb schirme ich meinen Hund möglichst ab, indem ich ihn z.b. auch drinnen in fremden Wohnungen oft an der Leine halte.
Grundsätzlich vermeide ich, dass er irgendwo aneckt, also jemanden anspringt, bettelt, bellt, fremde Sachen anknabbert, an Teppichen kratzt,... Als mein kleiner noch nicht so weit war, auf ein "Nein" oder ein Räuspern von etwas abzulassen, habe ich einfach dafür gesorgt, dass er in fremden Wohnungen gar keine Gelegenheit zu Blödsinn hat.
Wenn eine Wohnung einfach zu wenig hundgerecht ist, so dass zu leicht irgendwas passieren könnte, mache ich mir da auch keinen Stress, sondern behalte den Hund einfach eng bei mir.
Ich hasse es, wenn fremde ihn grob zurechtweisen! Selbst mein Freund ist dabei viel zu laut, was mich stört, da von mir ein deutlich ruhigerer Ton schon denselben Effekt erzielt. (Wenn ich mal laut werde, also nur ein scharfes Wort sage, duckt mein Hund sich und klemmt den Schwanz ein...)Diskussionen gehe ich mit Argumenten wie "Das sehe ich anders!" aus dem Weg, oder betone, was er alles schon gelernt oder welche positiven Seiten er hat.
Allerdings habe ich mit meinem putzigen Kleinhund noch öfter das gegenteilige Problem, nämlich dass andere ihn verziehen und zu Blödsinn anstiften wollen: Leckerchen vom Tisch zustecken, zum Toben und Bellen in der Wohnung, zum fangen spielen und schnappen animieren...
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Meiner Erfahrung und einiger Fachliteratur nach entspringen solche... hähem "gutgemeinten" Ratschläge zur Gewaltanwendung erlernten Mustern. Wer selbst als Kind vermöbelt wurde oder gelernt hat, dass Gewalt zum Ziel führt - der will das nicht infrage stellen. Schließlich ist aus ihnen doch auch etwas geworden! Es hat ihnen doch auch nicht geschadet! Dass aus ehemaligen Opfern häufig Täter werden, will keiner wahrhaben.
Zwischen Erwachsenen nennt man derartige Gewalt Körperverletzung.
Wenn ein Erwachsener das Kindern oder anderen abhängigen Wesen antut ist es "Erziehung".Und wenn mir jemand mit stolzgeschwellter Brust nachdringlich rät, Gewalt gegen ein von mir abhängiges Wesen einzusetzen - weil derjenige damit "so gute Erfahrungen gemacht hat" - dann ist mir die genetische oder angeheiratete Verwandschaft zu diesem jemand fürchterlich egal.
Klar, abhängig von der gemeinsamen Geschichte werde ich versuchen, zu erklären und Alternativen ebenso wie meine Gründe aufzuzeigen und hoffe auf Einsicht und Entwicklung. Aber wenn das nicht passiert... tja. Dann ist es eben so. Ich heiße Gewalt nicht gut und setze mich nicht an einen Tisch mit Leuten, die dafür auch noch Werbung machen oder mich überzeugen wollen, wie toll und notwendig Gewalt doch ist.
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Wenn bei mir jemand anfängt an meiner Hundeerziehung rum zu kritteln und mir auch noch erzählt ich müsste meinen Tieren gegenüber Gewalt anwenden wird ihm ziemlich deutlich gesagt dass er sich da rauszuhalten hat. Und egal ob es Freunde oder Familie sind, wenn Sie meine Meinung nicht akzeptieren sehen Sie mich halt nicht mehr, dann wird halt nur noch telefoniert.
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@Juny06 Mir fehlt bei den Postst von Dir hier in diesem Thread ganz arg der Respekt vor persönlichen Entscheidungen. Plus ist es nicht angebracht die ich-geh-weinen-Masche abzuziehen bei solchen Themen. Nicht alle Eltern sind gut für ihre Kinder. Nicht alle Verwandten die man hat, sind gut für einen. Gilt auch für die angeheiratete Seite.
Das ist einfach zu respektieren. Punkt.Menschen die mir nicht gut tun, werfe ich in hohem Bogen aus meinem Leben. ich brauche diese Leute nicht. Wenn ich mich mies fühlen will, kann ich allein dafür sorgen, dazu brauche ich keinen.
Soll und Haben muss gerade auch da stimmen. Da gibt's auch nix zu schämen für, Familie kann man sich sehr wohl aussuchen.Was man lernt gibt man weiter, ja. Schlichtweg weil dies erlerntes Verhalten ist und man sich anders gar nicht zu helfen weiss.
Auch für Menschen ist Alternativverhalten wichtig
Stellt sich halt die Frage inwieweit man die Möglichkeit hat, auf diese Menschen Einfluss zu nehmen und auch, ob man sich das antun will.wie geht ihr mit solchen Menschen um?
Gar nicht, die gehören nicht in mein Leben und haben sich fernzuhalten.
Ich habe dadurch gar keine Lust mehr sie zu besuchen ..
Dann lass es.
Die Leute nehmen Dich nicht ernst, was tust Du Dir das an? Wozu? Was genau hast Du davon?

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Ich würde der Familie die Chance geben, es zu lassen (Alternativverhalten anbieten...
) - sprich, selbst (oder über deinen Partner) klar formulieren, dass du nicht über Hundeerziehung sprechen möchtest.Den Hund idealerweise nicht mitnehmen, oder halt dafür Sorge tragen, dass er sich benimmt, dann kommt das Thema nicht auf.
Wenn sie dann weitermachen, deutlich abbrechen (einfach nicht antworten, das Thema wechseln, weggehen).
Wenn das nicht ankommt, würde ich auch nicht mehr hingehen.
Aber es ist wichtig, dass sie WISSEN, dass du nicht mit ihnen darüber reden möchtest.
Inhaltlich diskutieren würde ich nicht, das bringt nix.
Ich hab ja auch eher das gegenteilige Problem. Meine Mama fand immer (ohne es mir dauernd aufs Brot zu schmieren allerdings, hat nur geguckt), ich sei zu streng zum Kind (ich bin die am wenigsten strenge Mutter der Welt, ehrlich..), hat mir schon vor der Geburt gesagt, dass sie sich so sehr wünscht, ich würde mein Baby nie nie nie schreien lassen, und natürlich hat sie mein Kind nach Strich und Faden verwöhnt :-)
Der Hund hat bei ihrem ersten Besuch gelernt, dass magischerweise immer was vom Tisch fällt, wenn man lieb guckt. Tja. jetzt kriegt er von uns auch immer was. Ein unkomplizierter, freundlicher und gut genug hörender Hund ist er trotzdem geblieben.Dass ich selbst nicht besonders "gut erzogen" bin, kann man sich denken... ich habe meine Mama aber dafür sehr lieb und hatte noch nie Angst, für mich oder andere einzustehen und den Mund aufzumachen.
Also, denk an die wirklich wichtigen Dinge im Leben und steh ein für dich und deinen Hund.
Man muss sich solche Sachen nicht anhören. Und wer drauf besteht, der kann bitte mit der Wand reden.
Aber ne Chance geben solltest du - also wirklich klar sagen: Das möchte ich nicht.
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