Woher kommt die irrationale Angst?
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Pauschal kann man deine Frage also nicht beantworten. Bleibt allerdings auch die Frage: wie verhält sich denn dein Hund? Denn dazu sagst du nichts
Wenn er zum Beispiel ein kleiner kläffender Leinenzerrer ist... dann versteh ich die Reaktion der KinderJa dann würde ich es noch ein bisschen verstehen
Nein Pixel guckt die Kinder meistens nicht mal an und läuft einfach stur weiter in normalen Trabtempo.
Also ich wollte auch nicht unbedingt Tipps haben, für mich und Pixel persönlich ist mir das Verhalten tausendmal lieber, nur die Kinder tun mir jedes Mal so leid, denn hier gibt es nicht wenige Hunde, die müssen ihren Alltag ja in totaler Panik verbringen.
Und von Alter würde ich so schätzen 6-12 Jahre meistens, also auch nicht so mega jung. - Vor einem Moment
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MeinErlebnis hatte ich hier, als ich eine 5jährige hier hatte, die einen Weinkrampf bekommen hat, weil unsere damals 17jährige Katze zu uns in die Küche gelaufen ist
Und das ist dann einfach oft ein durch die Eltern hausgemachtes Problem!
Und interessanterweise ist meine Erfahrung/Beobachtung genau gegenteilig. Viele Kinder haben einfach richtige Angst vor Hunden/Katzen ohne jegliches Zutun der Eltern. Ich glaube auch nicht dass Eltern ihren Kindern signalisieren dass Katzen gaaaaanz böse Tiere sind.
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Im Alter von 1-3 Jahren finde ich (zeitweise) Angst normal, da gibt es diverse Unsicherheitsphasen und selbst meine Halbschwester, die mit großen Hunden aufgewachsen ist wollte in dem Alter eine Zeit lang keinen Kontakt.
Bei älteren Kindern ist meiner Beobachtung nach der Umgang der Erwachsenen entscheidend.
Meine Cousine ist völlig respektlos mit den Hunden - aus Sicht der Eltern sind alle Tiere zur Bespaßung ihres Kindes da und so verhält es sich auch. Meine Hunde sind grundsätzlich weggesperrt wenn sie kommt, denn da wird auch mal absichtlich trampelnd auf den Hund zugehüpft um ihm eine Reaktion zu entlocken obwohl man ihr zwei Minuten vorher erklärt hat, wieso sie das lassen soll.
Die ängstlichen Kinder haben das oft bewusst oder unbewusst eingetrichtert bekommen.
Klar, wenn man als Eltern keine Ahnung von Hunden hat ist man vielleicht etwas vorsichtiger mit fremden Hunden und diese Unsicherheit überträgt sich ganz schnell auf die Kinder.
Und dann gibt es noch die, die ihren Kindern die Angst einreden.Meine hundeliebende Halbschwester, inzwischen zehn Jahre alt, war im Sommer eine Woche zu Besuch, es waren drei für sie fremde Hunde im Haus und selbst mit Ares, dessen Kopf fast auf Höhe ihres Gesichtes ist wenn er sich streckt und der groß und trampelig ist gab es keinerlei Probleme. Ihr wurde erlärt wie sie sich verhalten soll und wieso der Hund so ist wie er ist (jung und ungestüm, dazu ein Körperklaus) und damit konnten beide entspannt interagieren.
Ihrer Großmutter passte nicht, dass sie bei mir war und als wir sie zwischendurch besuchten redete sie dem Kind mit Suggestivfragen ein, dass die Hunde gefährlich sind. "Hast du keine Angst vor den Hunden? Wirklich nicht? Aber die haben doch so große Zähne und können beißen? Du hast wirklich keine Angst wenn die frei laufen? WIRKLICH NICHT???????
Tadaaaa, als wir nach Hause kamen und die Hunde uns begrüßten war das Kind deutlich verunsichert und es dauerte einige Stunden, bis sie wieder normal mit den Hunden umgehen konnte. -
Und interessanterweise ist meine Erfahrung/Beobachtung genau gegenteilig. Viele Kinder haben einfach richtige Angst vor Hunden/Katzen ohne jegliches Zutun der Eltern. Ich glaube auch nicht dass Eltern ihren Kindern signalisieren dass Katzen gaaaaanz böse Tiere sind.
In dem Fall weiß ich es 100% sicher, da die Tante wohl eine Katze hat die mal gerne jmd eine gepannt hat und das dem Kind eben so beigebracht wurde, dass sie wirklich glaubte Panik vor allen Katzen haben zu müssen.
Wurde später durch mehr Besuche besser
Die haben mittlerweile auch nen kleinen Chi-Mix und die Kinder sind was Tiere angeht echt offen geworden - ihre Mutter hat (trotz eben eigenem Hund) panische Angst vor Mamba, erträgt es aber heldenhaft ihre Tochter herzubringen und beim Abholen steht sie halt ein paar Meter weiter weg wenn das Mädchen und ihr jüngerer Bruder Mamba noch zum Tschüss sagen streicheln -
"Hast du keine Angst vor den Hunden? Wirklich nicht? Aber die haben doch so große Zähne und können beißen? Du hast wirklich keine Angst wenn die frei laufen? WIRKLICH NICHT???????
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Ich hatte als Kind auch ohne jeden Vorfall panische Angst vor Hunden. Meine Eltern haben auch nie so eine Panik verbreitet; wobei meine Mutter immer einen gehörigen Respekt vor Hunden hatte und Kinder so etwas natürlich merken.
Wenn ich mir meine beiden Nichten so anschaue, kann ich schon nachvollziehen, wie sich so eine Angst entwickelt. Sie hatten/haben beide Phasen, in denen sie vor meinen Hunden Angst haben. Dadurch, dass sie regelmäßig Kontakt zu ihnen haben, lässt die Angst immer schnell wieder nach.
Aber wenn sie in diesen Phasen keinen (positiven) Kontakt zu Hunden hätten, kann ich mir schon vorstellen, dass sich das verfestigen würde.
Von ihren Eltern können sie das nicht haben. Meine Schwester kann mit Hunden zwar nicht viel anfangen, hat aber keine Angst; und mein Schwager hat überhaupt keine Probleme mit Hunden. -
Ich denke auch, der regelmäßige Kontakt ist entscheidend. Hier bei uns auf dem Land kenne ich es kaum (wenn, dann von Menschen/Kindern aus anderen Kulturkreisen). Als ich Kind war, wir waren oft im Park bei uns in der Straße, mehrere Familienhunde mit dabei, darunter auch ein bissiger Spitz. Wusste jeder, den hat man halt nicht angefasst und alles war gut
. Auch ein Irischen Wolfshund
, ein Lamm, aber fast so groß wie der Junge, der ihn dabei hatte
. Da hat man halt aufgepasst, nicht im Weg zu stehen, wenn der mal losrannte. Es war einfach normal, dass Hunde bellen, rennen, existieren und manches halt auch doof finden. Gut, das ist über 25 Jahre her
und heute in der Form wohl kaum vorstellbar... Aber auch heute finde ich es hier "auf dem Dorf" echt entspannt und die Kinder auch gewöhnt an Hunde...
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Ich finde den Titel schwierig.
Das Kind hat Angst! Punkt!
Ob das irrational ist oder auf konkreten Lernerfahrungen (Sozialisierung) beruht, ist individuell und erstmal zweitrangig.
Die Entfremdung vom "natürlichen" Aufwachsen mit Tieren und der Natur zieht sich allerdings durch alle Lebensbereiche und Gesellschafts-Schichten.
An der Angst vor Deinem Tier könntest Du nur was ändern, wenn du für das spezielle Kind die Angst in genau der konkreten Situation analysiert und darauf individuell eingehst. Das geht bestenfalls in Einzelfällen.
Ich gehe solchen Situationen einfach aus dem Weg. Kein (wenig) Stress für alle.
Eine Freundin (auch Reiterin - also tieraffin) hat mit letztens begeistert erzählt, dass ihre Tochter (7 Jahre) nun an dem Projekt "Schulhund" teil nimmt.
Ich weiß echt nicht, ob ich das toll oder völlig bekloppt finden soll. -
Meine Hunde und ich haben ein Jahr lang eine Schul-AG begleitet.
Da geht’s nicht ausschließlich um Hunde, sondern zB auch das richtige Halten von Kleintieren.
Hintergrund der AG ist, dass in dieser Schule recht viele Kinder mit Migrationshintergrund sind, die in einer eh schon sehr komplexen Welt auch noch mit dem Thema Haustier konfrontiert werden.
Aber vor allem: Kinder sind die möglichen Tierschützer von morgen.Einige haben tatsächlich schlechte Erfahrungen gemacht, andere noch gar keine....
Und - ja, man trifft dort auch tatsächlich schon sowohl die Tierschützer als auch die Tierquäler von morgen.Ich finde die Idee genial, Kindern schon in dem Alter, (1-4 Klasse), an das Thema heranzuführen, aufzuklären und genau hinzuschauen.
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Ich bin hin und her gerissen,
weil es, so wie Du es beschreibst, natürlich toll und auch wirklich wichtig ist.Ich bin aber eben ne Alte und der Meinung:
Tiere und der alltägliche Umgang mit ihnen in der Familie oder im direkten Umfeld sind das normalste der Welt.So alt bin ich gar nich
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