Woher kommt die irrationale Angst?
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was mir gerade noch einfällt.
mein neffe kennt meine hunde mag die, spielt mit denen. kennt auch den hund meiner cousine (jack russel) spielt auch mit dem usw. freut sich auf den
trotzdem hat er auch schon panisch angefangen zu weinen wenn er den Hund gesehen hat und hatte angst. ganz plötzlich. also eventuell auch einfach eine phase.
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Meine kleine Schwester (3 Jahre) sagt auch oft "Ich hab Angst vor dem Kuma, der beißt", hat aber auch Interesse an ihm. Ihr wurde das aber von meiner Mutter eingeredet die selber Angst vor Hunden hat (sich aber bei ihm etwas bemüht).
Ich denke der Einfluss der Eltern ist da sehr groß. Kuma hat noch nie gebissen, springt nicht hoch und ist allgemein erst 5 Monate alt.
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Meine kleine Schwester (3 Jahre) sagt auch oft "Ich hab Angst vor dem Kuma, der beißt", hat aber auch Interesse an ihm. Ihr wurde das aber von meiner Mutter eingeredet die selber Angst vor Hunden hat (sich aber bei ihm etwas bemüht).
Ich denke der Einfluss der Eltern ist da sehr groß. Kuma hat noch nie gebissen, springt nicht hoch und ist allgemein erst 5 Monate alt.
Vielleicht würde es ihr da helfen, zu erklären, dass er eigentlich gar nicht viel älter ist als sie, und sie würde Kuma ja auch nicht beißen...
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Herr Hund kann nicht mit Kindern. Er zeigt dann sehr unsicheres Verhalten und geht nach vorn wenn sie ihn bedrängen, wenn ich ihm nicht helfen würde.
Freilaufend weicht er ihnen grossräumig aus (was praktisch nie vorkommt, da er immer abgerufen und angeleint wird wenn uns Menschen entgegen kommen, erst recht bei Kindern) und an der Leine stakst er schnellstmöglich dran vorbei und orientiert sich sehr an mir. Er braucht da einfach immer Unterstützung und enge Führung.Vor einigen Wochen hat ein ganz wunderbarer
Papa mit zwei Kindern ca. zwischen 4 und 7 seine Kinder mitten an einer Kreuzung zum Hund steicheln zu uns geschickt. Ich mein, schaut euch Herrn Hund an. Er sieht wirklich nicht aus wie ein Kinderspielzeug. Er hat auch eine sehr klare Körpersprache die selbst einem Laien signalisiert "ich bin ein Arschloch". Kinder kommen also begeistert rübergelatscht, ich blocke Herrn Hund und brülle den Kindern ein energisches NEIN entgegen, das gleichermassen für Kinder und Herrn Hund gilt. Klar tat mir das leid, sehr sogar, die Kinder können ja nun wirklich nichts dafür. Herr Hund - der sich sooooo gut gemacht hat in solchen Situationen - bellt 2-3x tief und böse. Darauf hin kommt der Vater angelaufen, packt seine beiden Kinder am Arm (die in Schockstarre da standen weil ich so gebrüllt habe) und schimpft laut das dieser Hund ein sehr böser, aggressiver Hund ist. Anschliessend tröstet er seine Kinder, noch immer neben uns stehend, dass sie den nächsten Hund streicheln können
Man kann die Leute nicht erziehen. Man kann nur hoffen dass man solchen Idioten möglichst selten begegnet. Ich hatte eine solche Begegnung zuletzt vor ca. vier Jahren in Südtirol, als ein nicht-deutschsprachiger Vater seine beiden kleinen Jungs zum streicheln zu uns rübergeschickt hat. Da hatte Herr Hund einen schwarzen Ledermaulkorb aus und sah aus wie Hannibal Lektor in Hundegestalt. Zu manchen Eltern denkt man sich besser nur seinen Teil und sagt nichts
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Solange Eltern ihre Kinder in solche Situationen schicken, wundert es mich nicht mehr dass es zu kritischen Begegnungen zwischen Kindern und Hund kommt. Und das Resultat ist für diese beiden unschuldigen Parteien immer negativ bis tragisch.
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Die meisten Kinder reagieren irgendwie fasziniert auf Hunde. Ich würde sagen, von Natur aus positiv. Kleine Kinder im Buggy strecken die Hand aus, lächeln und sagen "da" oder irgendwas. Manche tappeln freudestrahlend auf meine Hunde zu, was auch überhaupt kein Problem ist.
Manche Eltern reagieren sehr entspannt, dann ist alles prima für die Kinder.
Aber wenn die Eltern hinrennen und das Kind wegziehen oder auf den Arm nehmen, dann fangen die Kinder jedes Mal an zu heulen und schauen die Hunde ängstlich an. Die Fröhlichkeit auf dem Gesicht des Kindes wandelt sich sofort in Misstrauen.
Also ich glaube, entscheidend ist, was die Eltern den Kindern nonverbal mitteilen. Tiefenentspannte Eltern haben eigentlich immer ebensolche Kinder.
Wenn sie älteren Kindern aus Vorsicht Spielregeln beibringen, schadet es bestimmt nicht. "Frag erst, bevor du einen Hund streichelst", sollte schon ein Gebot der Höflichkeit sein. Viele Kinder lernen sogar, dass sie nicht rennen sollen, wenn ein Hund in der Nähe ist. Find ich etwas übertrieben, weil es ja eig. Sache des Hundehalters ist, den Hund vom Hinterherrennen abzuhalten. Aber das Predigen solcher Vorsichtsregeln führt sicher nicht dazu, dass Kinder Angst haben. Wichtiger ist, was die nonverbal mitkriegen, wenn sie noch zu klein sind, um Worte zu verstehen. -
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Ich bin aber eben ne Alte und der Meinung:
Tiere und der alltägliche Umgang mit ihnen in der Familie oder im direkten Umfeld sind das normalste der Welt.So alt bin ich gar nich
Wenn ich mir meine Eltern anschaue - für die waren Tiere im Haus überhaupt gar nichts "nomales". meine Mutter kommt vom Bauernhof, Katzen und Hunde im Haus fand sie absurd, Hunden nähert man sich besser gar nicht oder vorsichtig, wegen Tollwut, und weil es idR Wachhunde sind, Kaninchen hatte man um sie zu essen... Also die Einstellung, wie sie in großen Teilen der Welt heute noch vorherrscht.
Und auch für meinen Vater, Stadtkind, war das nix normales, Tiere "einfach so" haben. Unnütze Fresser in der Kriegs- und frühen Nachkriegszeit, sowas wäre meinen Großeltern nicht eingefallen.
Dass sich meine Eltern zu allerlei Getier, Hund, Katze, Meerschwein etc haben breitschlagen lassen, wundert mich heute noch, sie haben ihre Kids halt sehr geliebt. Und mein Hund war natürlich Papas bester Kumpel, als ich schon längst ausgezogen war.
Der Umgang mit Haustieren heute - Tiere nur zum Spaß halten, ohne Job, im Haus, sogar im Bett, viel Geld dafür ausgeben und alle ihre Bedürfnisse befriedigen, sie hätscheln und liebhaben - das ist eine sehr sehr moderne und neue Einstellung zum Tier, die es "früher" bei normalen Leuten nicht gab, das war dann eher ein absolutes Statussymbol.
Soviel zum Thema "früher".
Dass man mehr davon mitbekommt, wieviele Leute Angst vor Hunden haben, liegt mE vor allem daran, dass Hunde extrem viel präsenter sind, auch in Städten.
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Hier ist es umgekehrt mein Hund hat Angst vor Kindern, weil er in seinem ersten Lebensjahr keine Kinder kennengelernt hat und sie nicht einschätzen kann. Ich denke bei Kindern, die Hunde nicht kennen ist es ähnlich. Was ich nicht kenne macht Angst.
Ansonsten erlebe ich hier auf dem Land ein sehr entspanntes Miteinander von Hunden und Kindern. Ehrlich gesagt sind mir Kinder tausendmal lieber als viele Erwachsene. Die Kinder hier nehmen den Hund wahr, lächeln und fragen auf Abstand ob sie streicheln dürfen. Wenn ich nein sage ich das völlig in Ordnung und die Kids gehen weiter. Wenn ja, erlebe ich die Kinder respektvoll und sanft.
Natürlich gibt es auch ängstliche Kinder, aber ich erlebe es immer wieder wie Eltern versuchen den Kleinen zu erklären das sie keine Angst zu haben brauchen..... schau mal der Hund ist an der Leine und ganz lieb. Das Eltern Panik schieben habe ich noch nicht erlebt.
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Als ich mir Pixel angeschafft habe, dachte ich eigentlich ich müsste sie regelmäßig vor kleinen Kinderhänden schützen, aber irgendwie mache ich die total gegenteilige Erfahrung, jedenfalls hier bei uns.
Vor allem Mädchen haben panische Angst vor ihr und können nur an ihre Eltern geklammert an uns vorbei gehen.Die Jungs sind etwas mutiger aber auch besorgt.
Man sollte jetzt meinen ich hab nen schwarzen Bulmastiff oder so, aber nein ich habe einen kleinen (5kg) hellen Hund die heute morgen auch noch einen neongrünen Mantel an hatte und trotzdem sah ich schon auf Entfernung wie sich das Mädchen (6-10 Jahre (?)) verkrampfte und sich an seine Mutter presste die mit "es ist alles gut" auf sie einredete bis sie an uns vorbei waren.
Ähnliches Bild bei dem Mädchen das im Erdgeschoss lebt, sie lebt jetzt knapp 3 Jahre mit Pixel in einem Haus, und auch sie hatte eine Phase wo sie nur an ihrem Vater geklammert an uns vorbei gehen konnte. Bei ihr weiß ich aber das sie wohl mal gebissen wurde und sie kommt aus einer türkischen Familie die nichts davon hält das man Hunde in einer Wohnung hält, dazu kommt das sie wenn ihre Mutter dabei ist oder sie alleine um einiges mutiger ist als mit ihrem Vater ist.
Aber das sind nicht die einzigen hier, ich habe tatsächlich sehr oft solche Begegnungen.Vor allem an die User die selbst Kinder haben und damit ein bisschen mehr Einblick in die Materie haben, woher kommt das?
Ist es weil die Kinder keinen Kontakt mehr zu echten Tieren haben und sie deswegen nicht einschätzen können?
Oder sind es die Eltern die ihre Kinder in Angst versetzen weil sie selbst Angst haben?
Oder liegt das einfach am Alter? Ich bin leider mega schlecht darin zu schätzen wie alt die Kinder sind. Stichwort Angstphase?Mein Hund ist ja auch eher Modell "Süß", also klein (6kg), fleckig und dauer-freundlich. EIGENTLICH bräuchten sich maximal Mäuse und Katzen vor ihr fürchten, tatsächlich sind aber auch viele Kinder dabei. Und ja, hauptsächlich Mädchen.
Ich gehe mehrmals die Woche mit ihr in der Nähe unserer lokalen VS spazieren, da kam es schon zu mehreren...seltsamen, nahezu skurrilen Begegnungen. Höhepunkt war eine Mutter, die mit Automatenbecher aus der Schule kam, ihren - vermutlich - Kaffee weggeworfen und sich kreischend hinter ihrer daneben gehenden Freundin versteckt (die achselzuckend und augenrollen erklärt hat, sie fürchtet sich halt so arg), während meine Hündin beide nicht mal beachtet hat, weils am Wegrand viel zu interessant gerochen hat.
Kinder verhalten sich idR auch wenn sie Angst haben eher neugierig, kommen, wenn man sie anspricht näher und möchten das "Monster" Hund näher kennen lernen. Das erlaube und fördere ich gerne. Nur wenn sie kreischen, werde ich schroff.
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Ich denke es kommt einfach drauf an, ob und wie die Kinder Umgang mit Hunden lernen. Wenn die Eltern verkrampft und ängstlich sind werden die Kinder es meistens auch.
Manchmal gibt es in den Schulen das Unterrichtsthema Hund und es gibt ja auch teilweise Schulbegleithunde - das hilft sicher, wenn zuhause Hunde grundsätzlich "böse" sind.
Als mein Sohn noch kleiner war, habe ich halbe Wochenenden auf dem Fussballplatz verbracht. Damals mit unserem grossen Schäfermix immer dabei. Langhaariger grosser schwarzer Schäferhund mit hellen Augen. Und die Hälfte der Eltern kamen aus der Türkei und anderen Ländern.
Hund und ich hatten am Anfang immer sehr viel Platz um uns herum, ALLE hatten Angst. Die Eltern, die Fussballjungs, die kleinen Geschwister. Aber irgendwann hat dann mal ein Vater sich getraut, ihm über den Kopf zu streichen. Die Mütter haben gemerkt, dass er ein toller Beinwärmer ist. Dann durften die kleinen GEschwister auch streicheln. Und die Jungs mal ne Runde mit ihm spielen. Er war extrem gelassen und freundlich mit allen Menschen von 1-99 Jahren - das passte. Und in dem Moment, in dem die Eltern entspannt waren, waren die Kinder es auch. Nur noch ein bisschen erklären, wie man mit einem Hund umgeht, was er mag und was nicht. Irgendwann konnte ich mir einen Kaffee holen und einfach irgendjemand die Leine in die Hand drücken. Er war fast das Maskottchen der Fussballmannschaft. Wir haben sozusagen nebenbei Aufklärungsarbeit gemacht und das war echt schön.Also, wenn eure Hunde damit umgehen können und es euch nicht stresst, würde ich immer auf Eltern mit Kindern zugehen, erklären, wie es funktioniert, klar und deutlich sagen, was nicht geht, aber auch ermuntern zum vorsichtigen Kontakt. Wenn wir das als Hundehalter nicht machen, wird es ja nicht besser.
Lg, Trixi
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wo ich wohne, leben sehr viele Familien mit Kindern, als ich Bonnie noch nicht hatte, bin ich da auch tagsüber durch die Wohnanlage gegangen, wo die Kinder draußen spielen. Ich hab das eigentlich gegenteilig erlebt, mit Chilly hatte ich immer gleich 5 oder mehr kleine Mädls, die schüchtern gefragt haben, ob sie ihn streicheln dürfen.
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