• Wäre das nicht sinnvoller, dass in einen feuerfesten Safe zu legen? Je nach Situation kommt man ja auch nicht an der Haustür vorbei, oder ist in einem Zimmer eingeschlossen oder oder oder. Ich finde das Thema total spannend, auch wenn ich selbst nicht dazu gehöre. Ehrlich gesagt größtenteils aus Faulheit und weil ich so schrecklich unorganisiert bin. Aber spannend finde ich das allemal.

    Ich hab da als recht einfache und günstige Lösung Kopien wichtiger Unterlagen einfach wo ganz anders gelagert (z. B. Freunde/Familie denen man sowas anvertrauen kann)

    Und wenn es dort brennt?

  • Ich find ja grad gut so ein Real auf Insta:

    "Ich würd ja Vegan leben, aber ich schaffe nicht auf Parmesankäse zu verzichten"

    Antwort:

    "Sei Veganer und iss Parmesan."

    Das heißt schlicht, dass jeder anfangen kann, ohne sofort 5 Tag im Wald sich selbst ernähren zu müssen.

    Aber so ne große Flasche Wasser, wie man das in sämtlichen südlichen Länder schon zum Zähneputzen stehen hat, könnte ein Anfang sein.

    Oder 5 gekaufte leckere Fertiggerichte.

    Einfach machen

  • Ich hab da als recht einfache und günstige Lösung Kopien wichtiger Unterlagen einfach wo ganz anders gelagert (z. B. Freunde/Familie denen man sowas anvertrauen kann)

    Und wenn es dort brennt?

    Deshalb Kopien, aber ja, brennt heute Nacht unser Haus ab und das Haus meiner Eltern 500 km weiter, wäre dann wohl alles weg.

  • Ich hab gar nix mit mit ideologischen Preppern am Hut, sehr viel mit Vorratshaltung (wir kämen einige Wochen gut durch, an Flucht denke ich nicht und will das auch nicht) und denke im Übrigen, dass da jeder für sich nach seinen Möglichkeiten und seiner persönlichen Abwägung aus Möglichkeiten, Komfortzone, Sicherheitsbedürfnis und auch simpel den regionalen Gegebenheiten handeln sollte. Und dass es sinnvoll ist, zu akzeptieren, dass diese Abwägung individuell ist.

  • Es gibt Leute, ich zum Beispiel, die keinen Platz für Vorratshaltung haben. Und dann gibts Leute (zu denen gehöre jetzt nicht ich), die kein Geld für Vorratshaltung haben. Darf man auch nicht vergessen.

    Unter solchen Voraussetzungen ist es mit Sicherheit deutlich schwieriger.

    Aber das wirklich GAR NICHTS geht, halte ich für eher selten.
    Wenn eins keinen Vorrat für 10 Tage anlegen kann - dann vllt. wenigstens für einen/zwei/drei.

    Letztlich zählt für die Hilfskräfte jede Entlastung im Notfall. Jeder Mensch, der sich im Ernstfall einen, zwei......, mehr Tage selbst helfen kann, trägt dazu bei, dass wichtige Ressourcen nicht fehlbelastet werden.

    ....


    Man muss bitte auch immer dran denken, dass ein großer Teil der Katastrophenhelfer ehrenamtlich tätig ist. Auch die haben Familie, vllt. einen Hund, vllt. ein krankes Kind oder die zu pflegende Oma daheim. Auch die müssen vllt. im Fall X zusehen, wie sie ihre eigene Familie versorgen oder sogar darauf vertrauen, dass die irgendwie selbst klar kommen.

    Will man denen dann wirklich sagen "ich fand die Wasserkästen in der Ecke hinterm Sofa so hässlich" oder "ich hatte kein Geld für ne Packung Knäckebrot, aber wo kann ich bitte mein I-Phone aufladen?" (Das ist jetzt extra dramaturgisch überzogen - wir wollten ja hin zu Emotionen) Während diese seit Jahren regelmäßig in der Freizeit Übungen veranstalten, sich fortbilden, ggf. selbst finanzierte Notfallausrüstung für andere im Auto haben, um für den Fall X bereit zu sein?

    Das kann man doch nicht machen. :ka:

  • Und auch diese Abwägung - was man „nicht machen kann“ und was doch, ist sehr individuell. Gibt sehr viele Themen, bei denen es mich milde wundert, wie diese Abwägung ausfällt und als wie normal das gesehen wird. Da ist Vorratswirtschaft oder nicht für mich sogar noch etwas unter „ferner liefen“.

    Jemand, der minimalistisch lebt und keine Sachen bunkert, hinterlässt mit Sicherheit einen weitaus weniger signifikanten ökologischen Fußabdruck, als ich das tue. Gibt unterschiedliche Wege, wie man dazu beitragen kann, die Gesellschaft insgesamt zu entlasten.

  • Naja, mal hart gesagt, Menschen, die sich komplett weigern vorzusorgen, die legen sich im Ernstfall ja nicht einfach hin und akzeptieren ihr unversorgtes Schicksal.

    Die haben auch einen Überlebensinstinkt und wollen Hilfe und Essen und Unterstützung und das teils sehr vehement, wenn die Instinkte kicken. Und wo bekommen sie die her? Von staatlichen oder caritativen Stellen oder Nachbarn, die ihnen was abgeben.



    Ich kann es irgendwie nicht nachvollziehen, wenn man sich dem Thema komplett verweigert. Es ist einfach so naheliegend, für sich selbst in dem Maß so wie es einem möglich ist, vorzusorgen.

  • Ich habe einen guten Vorrat für zwei bis drei Monate und könnte im Ernstfall auch die engsten Nachbarn ein bisschen mit durchfüttern. Allerdings arbeite ich seit Jahren dran, denen einzubläuen, dass "man für den Krankheitsfall" genug zu Essen daheim haben soll, also für 3-7 Tage. Damit habe ich eigentlich guten Erfolg gehabt und meine Freunde und Nachbarn wissen, dass sie sich im Notfall bei mir am Holzofen Wasser und Essen wärmen können und sich selbst natürlich auch. Holzvorrat habe ich im Keller für ungefähr 10 Wochen.

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