Wenn der Mann der Blitzableiter des Hundes ist...
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Dann erweiterte sich dieses Verhalten auch darauf, wenn wir beide weg waren. Wir kamen nach Hause, Lou freute sich über mich und schleppte mir Spielzeug, lief meinem Mann hinterher und motzte ihn an.
wie begrüßt Balou deinen Mann denn, wenn er alleine nach Hause kommt und du nicht zu Hause bist?
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Hi,
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Ich kenne das einerseits von allen meinen Hunden in Kombination mit meinem Kerl, also das im Bart hängen und abschnappen, andererseits ziemlich was Du beschreibst mit Goldis und Labbis und deren Halter.
Mein Kerl kann Hunde nicht lesen, seine Körpersprache ist oft so eindeutig in die Richtung, wo er gar nicht will... dazu kommt dass er die Hunde aufdreht und dann alleine nicht mehr aus der Situation rauskommt.
Bei ihm ist sehr vieles Missverständtnis, z.B. kann er das Bedürfnis von Tess, ihr Gesicht ans Menschengesicht zu drücken, nicht interpretieren, kommt ihr zwar nahe, hat dann aber irgendwie Schiss und so kommt ein Missverständtnis zum andern.
Das ist Geschichte Nummer Eins
Trötis bester Kumpel ist ein Goldi.
Wenn Frauchen mit ihm spielt, ist das ganz ganz oft dass es erst langsam und ankündigend, dann innert einem Bruchteil einer Sekunde kippt. Und ja, ein anderer Hund hätte ihr schon längst die Nase abgebissen.
Dieser Goldi ist an sich sehr klar in seiner Körpersprache, er ist dabei einfach ...höflich.
Im Sinne von würdest du bitte, wenn es dir nicht all zu viel ausmacht, eventuell vielleicht etwas Abstand nehmen von mir, wenn's geht?
Und nicht
nein.
Weisst was ich meine?
Der windet und windet sich, Frauchen erkennt das nie. Er fasst sich dann wieder und kommt wieder in den "Harmlos-Modus".
Mir wird ab und an Angst und Bange.Ausleben tut er's eher bei Fremden, da werden "seine" Bänke beschützt und Fremde vertrieben, Radfahrer und Fussgänger gestellt... aber ist halt ein Goldi, da ist das süss. Auch wenn's halt mal zwickt.
Erkennst DU es wenn's zu viel wird für ihn?
Falls Du es sehen kannst, würde ich an Deiner Stelle glaub einfach den Hund rausholen und etwas Positives machen.
Bei meinen hilft das sehr, wenn ich sie weit vor dem Kippen raushole und ihnen etwas auftrage, wo ich sie loben und belohnen kann. Mit der Zeit "flüchten" sie dann von selber und bieten das Alternativverhalten an. Denen ist nämlich auch nicht wohl dabei. -
Hi, vielleicht noch eine Idee, ich habe hier ja so eine clevere kleine Scheißopportunistin, die gerne mobbt, wenn man sie lässt.
In der Anfangszeit unserer Hundehalterwerdung hatten mein Mann und ich öfters mal Diskussionen, was wie mit dem Hund zu handhaben ist. Ronja hat das erstmal von uns unbemerkt ganz schnell spitzgekriegt. Und sich dann an den rangeschmissen, der die Oberhand behalten hat und den subtil reglementiert, der unterlegen war.
Und da hat sich der mit der Oberhand natürlich voll bestätigt gefühlt - und der kleine Saupreiß hat munter weiter manipuliert. Bis wir’s dann mal irgendwann geblickt und nicht mehr diskutiert haben - und beide etwas enger geführt haben

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wie begrüßt Balou deinen Mann denn, wenn er alleine nach Hause kommt und du nicht zu Hause bist?
Frage ich ihn heute Abend! Den Fall haben wir äußerst selten, kommt aber mal vor.
Alles anzeigenIch kenne das einerseits von allen meinen Hunden in Kombination mit meinem Kerl, also das im Bart hängen und abschnappen, andererseits ziemlich was Du beschreibst mit Goldis und Labbis und deren Halter.
Mein Kerl kann Hunde nicht lesen, seine Körpersprache ist oft so eindeutig in die Richtung, wo er gar nicht will... dazu kommt dass er die Hunde aufdreht und dann alleine nicht mehr aus der Situation rauskommt.
Bei ihm ist sehr vieles Missverständtnis, z.B. kann er das Bedürfnis von Tess, ihr Gesicht ans Menschengesicht zu drücken, nicht interpretieren, kommt ihr zwar nahe, hat dann aber irgendwie Schiss und so kommt ein Missverständtnis zum andern.
Das ist Geschichte Nummer Eins
Trötis bester Kumpel ist ein Goldi.
Wenn Frauchen mit ihm spielt, ist das ganz ganz oft dass es erst langsam und ankündigend, dann innert einem Bruchteil einer Sekunde kippt. Und ja, ein anderer Hund hätte ihr schon längst die Nase abgebissen.
Dieser Goldi ist an sich sehr klar in seiner Körpersprache, er ist dabei einfach ...höflich.
Im Sinne von würdest du bitte, wenn es dir nicht all zu viel ausmacht, eventuell vielleicht etwas Abstand nehmen von mir, wenn's geht?
Und nicht
nein.
Weisst was ich meine?
Der windet und windet sich, Frauchen erkennt das nie. Er fasst sich dann wieder und kommt wieder in den "Harmlos-Modus".
Mir wird ab und an Angst und Bange.Ausleben tut er's eher bei Fremden, da werden "seine" Bänke beschützt und Fremde vertrieben, Radfahrer und Fussgänger gestellt... aber ist halt ein Goldi, da ist das süss. Auch wenn's halt mal zwickt.
Erkennst DU es wenn's zu viel wird für ihn?
Falls Du es sehen kannst, würde ich an Deiner Stelle glaub einfach den Hund rausholen und etwas Positives machen.
Bei meinen hilft das sehr, wenn ich sie weit vor dem Kippen raushole und ihnen etwas auftrage, wo ich sie loben und belohnen kann. Mit der Zeit "flüchten" sie dann von selber und bieten das Alternativverhalten an. Denen ist nämlich auch nicht wohl dabei.Danke für deinen Beitrag :)
Für Balou ist eigentlich fast alles ziemlich sofort zu viel. Ich regle schon so einiges, aber irgendwie... Wenn dann der Haussegen schief hängt, weil ich ständig und immer wieder korrigieren muss, ist das auch nicht so schön. Kennst du ja wahrscheinlich selber von deinem Freund? Wer lässt sich schon gerne belehren :/Vielleicht muss ich es einfach mal drauf ankommen lassen, dass es zwischen uns kracht, bevor es zwischen ihm und Balou kracht.
Balou ist ja mehr Abrissbirne als höflich. Aber ja, Aggression uns gegenüber zeigt er (außer bei dem Abschnappen) auch nicht. Da ist er schon höflich.
Nach außen kann er das auch nicht - wie dein Beispielgoldie. Aber das ist eine andere Geschichte. -
Naja ich denke schon dass der Hund merkt wie das Verhältnis ist zwischen den Leuten. Und irgendwie kommt es mir so vor als ob dein Mann nicht der Hund erzogen wird. Tut mir echt leid. Und wenn der Hund meint meinen kann kontrollieren zu müssen würde ich dazwischen gehen und ihm klar machen dass das nicht geht.
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Also ich überlese ja schon einiges absichtlich.
Aber es ist doch erstaunlich, was in meinen Threads immer so vermutet wird.Danke an all die hilfreichen Beiträge! Ich weiß jetzt, wie wir vorgehen werden. Solltet ihr nix mehr hier von mir hören, ist unser Problem gegessen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich in so einem simplen Thread schon wieder an meiner Impulskontrolle arbeiten muss

Ich bin also inkompetent, erziehe meinen Mann und nicht den Hund... Jupp. Ich verziehe mich dann mal wieder in meinen Pfoto-Thread

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Also ich weiß ja nicht, aber ich finde dieses Verhalten schon sehr, sehr komisch und kenne das in keinster Weise von den mir bekannten Retrievern. Also das Schnuller-Tragen als Übersprungshandlung, Spieli holen etc. schon, aber da ist doch nix Schlimmes dran. Deswegen wundert mich das grad bissle, dass einige hier das so 'normal' finden oder das als Retriever-Ding sehen.
Kann ich 0 bestätigen.Ich hab vom Lesen im Forum her schon das Gefühl, dass sich bei euch enorm viel um Balou dreht, und die kleinste Kleinigkeit (sowohl von seinem Verhalten her als auch Dinge, die in Balous Umfeld passieren) bis ins letzte Eck analysiert wird. Wie gesagt, bloß vom Lesen hier - vielleicht muss das für euch, für Balou auch genau so sein. Ich habe für mich schon öfter den Eindruck gehabt, dass vieles zu sehr zerdacht und analysiert wird und ich persönlich könnte mir vorstellen, dass es einen enormen Druck auf Balou ausüben könnte, dass das, was er tut und denkt, immer der Mittelpunkt deines (eures?) Denkens ist. Und dass das zu großer Verwirrung führt und euch beide in seinen Augen eher unsouverän wirken lässt. Oder aber, dass du ihn sehr stark kontrollierst, dein Mann aber nicht, sodass er dort dann die Kontrolle haben will/muss, weil er es von dir so gewohnt ist.
Und nochmal, damit keine Missverständnisse aufkommen - das ist mein subjektiver Eindruck, kann gut sein, dass das gar nicht zutrifft.Wenn mein Hund mich beim Kraulen abschnappen würde, würd's definitiv nen richtigen Anschiss geben und an Stelle deines Mannes würde ich überhaupt nicht mehr auf Annäherungsversuche von Balou eingehen, weil wer erst ankriecht und um Zuneigung bittet, und mich dann abschnappt, der hat verschissen und kann sich Zuneigung in Zukunft woanders holen. Er könnte natürlich schon nach einiger Zeit Balou wieder einladen, kompletter Zuneigungsentzug ist ja auch blöde.
Aber wie gesagt, mMn liegt das Problem im Grunde ein bissle woanders, im allgemeinen Umgang von dir zu Hund/dir zu Mann/Mann zu Hund und euch dreien in Kombi. Das kann man ja aber übers Forum nur sehr schwer bis gar nicht beurteilen. -
Naja du hast ja auch geschrieben mit dem belehren und dass du deinen Mann den Beitrag zeigst etc. Da kann schon das Gefühl aufkommen. Ich wollte auch nicht dass du beleidigt bist.
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Kennst du ja wahrscheinlich selber von deinem Freund? Wer lässt sich schon gerne belehren
Mein Schatz ist zum Glück, zum grossen grossen Glück
sehr lernwillig.
Ich frage auch immer mal wieder nach, ob's okay ist dass ich ihn anleite.
Grantig wird er nur wenn ich zu langsam war, hab' laufenlassen und er schon im verzweifelt-Modus ist.
Aber das ist okay
ich kenne ihn ja und das passiert extrem selten.Wir reden auch sehr häufig über Hunde, über Körpersprache, über warum und wieso.
Im Moment selbst bringt es nichts wenn ich etwas erkläre oder so, da manage ich und hole den Hund raus, leite ihn durchaus auch an, dies oder jenes jetzt so und so zu machen.
Das ist für ihn okay, wir sind da beide sehr - ja lernwillig ist der beste Begriff dafür.Macht Ihr das auch?
Wir gucken auch andern zu, oder schauen Videos und er erzählt mir, was er erkennt und ich sage dann, was ich gesehen habe.
Er kann grundsätzlich Hunde nicht lesen, hat auch bei menschlicher Mimik ab und zu Probleme, er weiss das. Er lernt Mimik und Körpersprache wie man eine Sprache lernt, ohne jemals die Chance zu haben, die Syntax zu "fühlen".
Ist nicht so einfach aber wenn man es weiss und willig ist, ist vieles machbar.
Wenn ich an unsere Anfänge denke
er hat sehr viel gelernt.Und irgendwie kommt es mir so vor als ob dein Mann nicht der Hund erzogen wird. Tut mir echt leid.
Das wäre die negative Interpretation
Wenn ich etwas nicht kann - wie neulich als ich ums verrecken sandstrahlern lernen wollte
wurde ich auch "erzogen" dies und jenes zu tun und zu lassen.
Meine positive Einstellung dazu ist, dass ich etwas lernen darf. Und da benötige ich Anweisung von andern.
Für mich! hat das niemals nichts mit "erziehen" zu tun, schon gar nicht wenn so ein negativer, bedauernder Unterton dabei ist.
Lernen = positiv!Manches bringt man besser dem Menschen bei, manches dem Hund.
Da gibt's nix zu bedauern, c'est la vie
Oh noch komplett OT - eigentlich:
Tess tut meinem Schatz soooooo gut! Noch nie war ein Hund so sanft zu ihm
Sie hat ihm nicht ein einziges Barthaar ausgezupft, sie hat ihn noch nie doll gezwickt oder gekratzt.
Ist schon ein Unterschied zu den etwas ...griffigeren Rassen.
Mit ihr traut er sich auch, zu üben, er übt wirklich ganz allein mit ihr, er nimmt sogar den Klicker
das stresst ihn normalerweise total, so sehr dass er's nicht kann.
Bei Tess geht alles irgendwie ...wolkiger
In den Kennel gehen hat er ihr komplett allein beigebracht. Ins Auto hüpfen und raushüpfen auch. Am Rückruf arbeitet er auch immer wieder.
Er nimmt sogar freiwillig zwei verschiedene Gutzelis mit.
Für uns mag das lächerlich klingen, für ihn ist das eine echt grandiose Leistung und ich bin sehr sehr stolz auf ihn
Er weiss übrigens dass ich von ihm erzähle. Für ihn passt das, er hilft gern wenn er kann.
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Spoiler anzeigen
Bei meinem Mann und meinem Papa ist "fast" Hopfen und Malz verloren wenn es um die Hundeerziehung geht.
Ich sehe da mittlerweile über einiges hinweg und mir ist es dann egal ob Sina bellend vor ihnen auf der Couch herumhüpft weil sie spielen will. Die beiden wundern sich dann immer, dass Sina das nur bei ihnen macht......dreimal dürft ihr raten warum.
Da Sina wegen den beiden aber nichts macht was irgendwie "gefährlich" wäre, sondern nur nervig ist, lebe ich halt damit, ansonsten hätte ich mit meinem Mann und meinem Vater schon mal ein ernstes Wörtchen geredet, aber bei so "Pipifax" ist mir das einfach zu doof, dann soll sie die beiden halt ankläffen.
Ich bin sehr froh gewesen, dass meine Schäferhunde hauptsächlich draußen gewohnt haben, denn wenn die drinnen gewohnt hätten so wie die Dackel dann hätte es da m.E. garantiert heftigere Probleme gegeben aufgrund vieler Fehlverhalten meines Mannes. Das wäre dann evtl. so geendet, dass mein Mann hätte am Boden sitzen müssen während ihn der Hund von der Couch aus anknurrt. Und wenn das nicht so hätte sein sollen, dann wäre ich jetzt wahrscheinlich geschieden weil ich täglich einen Ehestreit gehabt hätte da ich meinem Mann dauernd erklären hätte müssen wann er sich wie gegenüber einem Schäferhund zu verhalten hat damit er auch ernst genommen wird. - Vor einem Moment
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