Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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Naja, Jette´s Vorgänger war ein PRT ohne Papiere. Den hab ich als PRT Mix deklariert und gut war´s.
Hier in HH machste das ja online mit dem Hunderegister. Ist dann auch gleichzeitig die Anmeldung des Hundes für das Finanzamt. Zwei für einen sozusagen.
Da schaut keiner nach, was da vorn an der Leine latscht .
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LG Steffi mit Buddy
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bis dich halt jemand anschwärzt weil er denkt du hast einen soka

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Und 2000 hin oder her, das ist zum Glück vorbei und es böte sich ab, nicht immer zurück zu sehen, sondern lösungsorientiert zu sein.
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Die Auswirkungen von 2000 sind bis heute zu spüren, d.h. wir Hundehalter befinden uns eher aktiv mittendrin!
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Hätte ich Josie mit 8 Wochen rassemäßig nach Optik gemeldet, wäre sie ein Chihuahua-Pinscher-Mix geworden.
(Sie ist ein quasi reinrassiger DSH)Naja, bewusste Verschleierung oder Unwissen. Insofern hat SavoirVivre da schon Recht, dass man sich da wirklich Gedanken machen muss. Spätere Schuldzuweisungen an einen Tierschutzverein bringen einem alles nichts, wenn der Hund eingezogen wird oder ihn nur noch stark verteuert halten darf. In der Süderstraße sitzen wieder viele AmStaffs/Mixe. Mich würde wirklich interessieren, was sich die Leute da teilweise bei gedacht haben. Einige Mixe sahen als Welpe sicher noch unscheinbar aus, bei anderen war es sicher schon früh glasklar was sie da haben. Ist das Dummheit, Dreistigkeit oder nur Naivität auf Kosten des Hundes?
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Genau network. Sämtliche Regelungen in vielen Bundesländern bzgl. Listis, den Umgang bzw. deren Haltungsbedingungen, den Nachweis Deiner Person, dass Du in der Lage bist diesen Hund zu führen sowie die höhere Besteuerung gehen auf 2000 zurück.
Das zentrale Hunderegister? Joa, beruht auch darauf.
Die 40/20 Regelung? Joa auch die.
Wesenstest ebenso, der generelle Leinenzwang in einige Bundesländern. Die eingezäunten Auslaufgebiete, die viel zu kleinen auch...... Der Hundeführerschein, der Dich berechtig den Hund hier in HH auf einigen Plätze frei laufen lassen zu dürfen ebenfalls usw. usf.
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Ich glaube, das Problem bei dieser Thematik ist doch folgende - wir wünschen uns alle, dass es weniger Vorfälle mit aggressiven Hunden gibt. Weil wir selber solche Hunde haben, weil wir solche Hunde kennen und immer hoffen müssen, dass sie uns nicht begegnen, weil wir generell Angst vor Hunden oder einfach Mitgefühl mit den Opfern (ob zwei- oder mehrbeinig) haben.
Da wir persönlich nichts dagegen tun können, wünschen wir uns eine Instanz herbei, die das für uns regelt. Und dann kommt es drauf an, wie weit "vorne" man ansetzt.
Meiner Meinung nach gibt's "nur" diese Möglichkeiten:
a) Ziemlich weit vorne - Geburtenkontrolle, also Zuchteinschränkungen bis zum Verbot. Das geht aber nur nach Rasse oder nach Züchterkontrolle. Ersteres ist "gemein", weil es in jeder Rasse viele nette, gut geführte und harmlose Hunde gibt. Außerdem sieht man ja überall in D, dass es nichts nützt. Wären Import- und Zuchtverbote durchsetzbar, gäbe es längst keine Listenhunde mehr in D, die wären alle inzwischen tot.
Letzteres ist unrealistisch, weil es Millionen Hunde gibt und niemand alle Halter einer intakten Hündin kontrollieren kann. Ein paar Jahre lang rigorose Frühkastrationen durchzuführen verbietet der Tierschutzgedanke.
b) Dann danach - Kontrolle einer vernünftigen Aufzucht und Sozialisierung. Aus den selben Gründen utopisch; zuviele Menschen, die Hunde produzieren könnten. Zudem scheint es ja eine Menge Hunde zu geben, die trotz dieser Faktoren auf andere Hunde aggro reagieren.
c) Dann dritte Möglichkeit - Halterkontrolle. Geht nicht bürokratisch, weil a) und b) - man erfasst nicht alle, und selbst die, die man erfasst, kann man mit vertretbarem Aufwand nicht überprüfen. Außer über Sachkundetests, und da wird man die Version nicht finden, die auf alle Halter aller Hunde gleichermaßen anwendbar wäre, bzw würde es ja Leute wie im Leimen-Fall, wo ein Nicht-mal-Halter Hunde zum Spaß auf Menschen hetzt, wohl kaum abhalten.
d) Letzte Chance - Wesenstest des Hundes. Bürokratisch schwierig, weil wie bei c) unmöglich ist, alle Hund-Halter-Gespanne sinnvoll zu testen.
c und d gehen nur "im real life", das heißt, durch deutlich erhöhte Präsenz und Kontrollen durch Ordnungsämter oder eine neu zu schaffende ähnliche Behörde, die alle Gassi-Gegenden abdeckt und viel schärfer auf aggressive Hunde achtet/sie kontrolliert und in letzter Konsequenz sie dann einziehen/testen müsste. Wobei bei letzterem wieder d) greift.
Und dieses letztere würde dann zwangsläufig auch "normale" Halter treffen, weil sie zB einen Hund mit Leinenaggression haben, oder solche, die gerne Jogger jagen. Da man bei solchen Fällen wohl auf Blick kaum beurteilen könnte, wie aggressiv der Hund oder wie fähig der Halter ist, müsste das überprüft werden. Und dann leben wir genau in dem Hunde-Überwachungsstaat, den wir eigentlich nicht wollen können, weil wir uns als Haltern/Fans damit mehr schaden als nutzen.
Hab ich was vergessen?
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Uff ...

So nun fängt diese 'Instanz' bei den Sokas an!
Alle eliminiert, keine Zuchtstätte mehr vorhanden, kein Import mehr möglich, keinerlei Einreiserlaubnis -auch nicht urlaubs und durchfahr bedingt- es gibt schlicht KEINEN SoKa mehr in DE!
Und dann?
Mit welcher Rasse geht das Szenario weiter?
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American Bulldog, Malinois, DSH, Dalmatiner, Welsh Terrier? Diverse Mixe? Verhaltensauffällige Hunde aus dem Ausland? TS Hunde ganz allgemein?
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wir wünschen uns alle, dass es weniger Vorfälle mit aggressiven Hunden gibt.
Die meisten Vorfälle mit starken Verletzungen sind in keiner Weise mit Aggression assoziiert. Aber dein Beispiel zeigt, wie "gut" mediale Berichterstattung funktioniert.
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Alle diese Fragen stellen sich mit ausnahmslos jedem Hund ab einer gewissen Größe und Wehrhaftigkeit.
Gegen Risikovermeidung ist ja nichts einzuwenden - aber die Listen haben hier eben nicht die wirklich sicher greifende Funktion.
Und mal grundsätzlich zu den Wünschen:Wir wollen Autos fahren und keine Unfälle. Wir wollen in Urlaub fliegen und frei atmen. Wir wollen, dass unsere Kinder eine schöne Zukunft haben und ungehindert Raubbau an unseren Lebensgrundlagen betreiben. Wir wollen Entscheidungsfreiheit, aber dass jemand so viele Gefahren wie möglich regelt. Wir wollen freie Entfaltung unserer Hobbys, ohne uns einschränken zu müssen - aber was uns stört, soll eingeschränkt werden. Wir sehen das Risiko gefährlicher Hunde, aber es gibt endlose Diskussionen über die Gerechtigkeit der „Gefährdungshaftung“. Wir wollen wilde Natur, aber unser Freizeitverhalten nicht ändern.
Schwierig ... - Vor einem Moment
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