Leine? Kenn ich nicht.
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Ich denke nicht, dass sich jemand angegriffen fühlt.
Aber Klarstellen schadet ja auch nicht :)
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Ich fühl mich in keiner Weise angegriffen - ich WAR ja damals doof, und das darf man gerne mal festhalten! Vielleicht hilft es dem einen oder anderen ja sogar bei de Entscheidungsfindung in Sachen Leine oder nicht.
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Meiner Meinung nach hat es wirklich viel mit dem Hund zu tun - aber die innere Haltung des Menschen ist auch wichtig.
Hunde merken recht fix, ob sie selber zu sehen müssen, dass sie mit- und hinterherkommen und den Menschen nicht verlieren.
Ein Hund, der fast komplett ignoriert wird und merkt, dass er selber die Verantwortung trägt, den Anschluss nicht zu verlieren, der "folgt" (im Sinne von läuft hinter her) einfach besser.
Das gilt nicht unbedingt in Wald und Wiese wo ein erwachsener Hund ja sehr fix raus hat, dass er seinen Menschen wiederfindet, auch wenn er mal nen großen Abstand hat und außer Sicht ist. Aber gerade im Menschengewusel einer Stadt ist das schon ein spürbarer Effekt.
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Jetzt meine Frage: Wir schafft man es so seinen Hund zu erziehen?
Finde nur ich das faszinierend?Es gibt Hunde, die sind einfach so. Meine Cindy war so. Und ich finde es nicht faszinierend ;-)
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Um besser zu folgen müsste der Hund aber erfahren haben, dass es schlecht ist, wenn er es nicht tut.
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Um besser zu folgen müsste der Hund aber erfahren haben, dass es schlecht ist, wenn er es nicht tut.
Ich muss gestehen dass das bei meinen Ausnahmeexemplaren nicht der Fall war.
Die haben sich nie, wirklich niemals von mir entfernt ohne entsprechenden Hinweis von mir.
Ich habe das nicht geübt und nicht konditioniert.
Und nein, ich würd's nie nie wieder so handhaben wie damals. Egal wie doll Hund klebt. -
Nein, das hat meine Hündin auch nicht erfahren. Die folgte einfach so, von klein an. Dazu brauchte ich nie irgendwas Spezielles zu tun. Dass das nötig sein kann, haben mir überhaupt erst ihre Nachfolger beigebracht.
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Die 'Jugendfreundin' meines älteren Rüden war auch so ein Hund: Labrador-Collie-Mix, super entspannt, null Jagdtrieb, freundlich-neutral allen Mitgeschöpfen gegenüber. Die war überall, selbst an vielbefahrenen Straßen, ohne Leine unterwegs und ich war 'damals' fünfzehn und fand das irre beeindruckend.
Ein böses Erwachen gab's dann, als die Hündin mit nicht mal sechs Jahren in einer Tempo-50-Zone bei uns im Dorf überfahren wurde – weil sie geglaubt hatte, auf der anderen Straßenseite ein Familienmitglied gesehen zu haben, einen kurzen Schritt zur Seite machte, um zu gucken, und ausgerechnet in dem Moment ein Auto kam.
Seitdem kann ich an freilaufenden Hunden in der Innenstadt, auf Bahnhöfen oder direkt an Straßen nix Beeindruckendes oder Faszinierendes mehr finden (und hab' als Autofahrer dabei auch teilweise ein echt mulmiges Gefühl) und meine eigenen Hunde sind in solchen Situationen angeleint.
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Ich finde dieses Grundvertrauen in den Hund beeindruckend, kann es mir für mich aber absolut nicht vorstellen und haben eventuell auch nicht die passenden Hunde dafür.
Ich sehe relativ häufig Hundehalter die an Orten ohne Leine unterwegs sind wo ich nie auf die Idee kommen würde meine Hunde offline laufen zu lassen.
Ich stand mal im Feierabendverkehr an einer vierspurigen Straße in einer mittelgroßen Stadt. Ein Supermarkt war in der Nähe und eine Auf- und Abfahrt zur Stadtautobahn, also gut Verkehr. Die Ampel hat ein Fahrradfahrer überquert, 10 m hinter ihm ein Hund ohne Leine. Der Hund hat auch zugesehen, dass er den Anschluss nicht verliert.
Ich hätte viel zu viel Angst, dass der Hund doch mal etwas entdeckt, dass er interessant findet und dann vor ein Auto läuft.
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Ich hätte viel zu viel Angst, dass der Hund doch mal etwas entdeckt, dass er interessant findet und dann vor ein Auto läuft.
Ich auch.
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