Leine? Kenn ich nicht.
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Ich finde einfach, das die Verantwortung für ein Haustier (in sachen sicherheit) nicht einfach in die Art aufgeteilt werden kann. Egal ob Hund oder Katze, wenn sie vor ein Auto laufen sind sie im schlimmsten Fall tot. Da macht es dich keinen Unterschied ob die Katze normalerweise besser klar kommt. Tot ist tot.
Katzen laufen auch auf die Strasse wenn gegenüber eine potentielle Beute oder Paarungspartner wartet. Ich denke nicht, dass da die Katze dann erstmal am Strassenrand wartet, nach rechts und links guckt und dann erst ihrem Instinkt nachgibt. Egal wie unabhängig sie Artbedingt auch sind.
Das Risiko ist doch dadurch nicht anders oder weniger, weil sie den Mensch nicht so braucht wie ein Hund. Wie mein Mann immer sagt:"Egal wie gut du fährst, der Idiot sitzt oft im anderen Auto."
Was ich eigentlich nur wissen möchte ist, ob die Beurteilung des Risikos im Strassenverkehr bei einer Katze nur deshalb geringer ausfällt, weil man es einfach gewöhnt ist, das Katzen alleine daussen rumlaufen. Bei Hunden ist es ja eher ungewöhnlich, dass sie unangeleint sind. Das heisst aber doch nicht automatisch, das Hunde unfähig sind ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen, zu lernen und sich entsprechend zu verhalten. - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Leine? Kenn ich nicht. schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Also, der Hund meiner Eltern wurde oft alleine gassi geschickt (bitte keine Kommentare, ich war ja selber noch ein Kind...)
Der hat an der Straße immer geschaut, ob ein Auto kommt. Ich bezweifle, dass es ihm beigebracht wurde... Hunde können also schon bis zu einem gewissen Grad solche Dinge wahrnehmen...
Trotzdem empfiehlt sich das natürlich nicht...
Aber ich verstehe deine Frage schon @Labradora -
Geht es denn hier nur um Hunde, die im dicksten Verkehr ohne Leine laufen, oder generell?
"Generell" kann man nicht verallgemeinern.
Wohne ich - wie hier nicht unüblich - in der Einöde, wo es zwei Kilometer bis zur nächsten echten Straße ist und da den Hund "generell" ohne Leine lasse, sehe ich da durchaus einen gewaltigen Unterschied zur Innenstadt oder Wohnortmitte. Es muss nicht der dickste Verkehr sein, es reicht normales Verkeheraufkommen.Und das gilt für mich für Hunde wie für Katzen. Beide Tiere haben an einer normal frequentierten Straße mMn ungesichert nichts verloren. Selbst bei uns hier hätte ich persönlich keine Freigängerkatze.
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Wenn wir ehrlich sind, sind Totfunde nach Autounfall meist mehr bei Katzen zu finden, als beim Hund. Wenn man bei Facebook bestimmte Kandidaten (also "Verteiler" für Tierschutz) in der Liste hat, bekommt man eher den Fund einer toten Katze am Straßenrand rein, als einen Hund.
Ich war ja selber Katzenhalter und meine Katzen hätten (selbst wenn es möglich gewesen wäre) keine Pfote vor die Tür gesetzt.
In meiner aktuellen Wohnung gibt es hinten raus ein kleines Katzenparadies, aber vorn raus ist jedoch eine relativ stark genutzte Straße. Keine Hauptstraße, aber es fahren neben Autos (die zum Teil weit über dem Tempolimit dort rasen) auch Busse und vor allem auch der Rettungsdienst, da wir recht in der Nähe eine Leitstelle haben. Und die bremsen (aus Eigensicherung) ganz sicher weder für Hund noch Katze.Das Freigängerthema bei den Katzen ist ja eine sehr, sehr lange, kontrovers und verschiedenmeintlich geführte Diskussion. Ich denke da kommt man auch nicht unbedingt auf einen Nenner.
Edit: Thema Schleppleine an der Straße: Da hatte ich vor einigen Jahren (da lebte das Paulinchen noch) auch so mein Erlebnis. GsD für mich und den Hund hatte ich es vorrausgesehen und bin langsamer als die erlaubten 50 gefahren, sonst hätte ich nicht mehr bremsen können, als der Hund AN der Schlepp mitten auf der Straße vor mir stand.

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Nicht nur manche Hunde und Katzen lernen mit Verkehr umzugehen. Hier haben wir mal den legendären Kurti, der auch keine Leine gebraucht hätte- der weiß als Kulturfolger offenbar genau, was es mit einer Straße auf sich hat:
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Eine Katze nehme ich nicht mit zum Hauptbahnhof oder in die Innenstadt und fahre sie auch nicht zur Bundesstraße um dort spazieren zu gehen.
Stimmt. Die Katze geht da ganz alleine hin, wenn sie Bock drauf hat.
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Wo ist der Unterschied zwischen einem nicht angeleinten Hund und einer Freigängerkatze? Warum ist es beim Hund verantwortungslos ihn frei laufen zu lassen, bei der Katze aber artgerecht?
Ich find's auch bei der Katze nicht artgerecht, sondern eher verantwortungslos.
Die Ungewissheit, dass ein Freigänger eventuell nicht zurückkommt, würde mich wahnsinnig machen, und den Gedanken, dass meine Katze angefahren wird oder im Mähdrescher landet und nicht sofort tot ist, sondern langsam und schmerzhaft und ohne tierärztliche Hilfe irgendwo im Straßengraben stirbt, finde ich so furchtbar, dass ich, hätte ich Katzen, entweder den Garten katzensicher einzäunen oder so ein Freigehege bauen würde.Und aus Sicht des Autofahrers finde ich auch beides furchtbar, da käme es nicht drauf an, ob da plötzlich eine Katze oder ein Hund vor mein Fahrzeug gesprungen und überrollt worden ist – mies würde es mir mit beidem gehen.
Der einzige Unterschied, den ich sehe, liegt vielleicht in der Reaktion anderer Fußgänger: aus Sicht von Menschen, die mit Hunden keine Erfahrung haben, sind Katzen sicher 'ungefährlicher', wenn man sie zufällig und freilaufend auf einem Bürgersteig neben einer Straße trifft – Katzen springen niemanden so an, dass derjenige stürzt, man hört in den Medien wenig von Beißvorfällen mit Katzen
und gerade bei großen Hunden ist ja meist die Erscheinung schon imposanter als bei einer Katze.Aber ansonsten bin ich grundsätzlich der Meinung, dass Tierhaltung eben mein Hobby ist. Und dass ich die Pflicht habe, andere Leute, die sich das nicht so ausgesucht haben, möglichst wenig in die Risiken und Nachteile der Tierhaltung zu verwickeln – und das heißt für mich auch, dass meine Tiere im Straßenverkehr gesichert werden und nicht ohne meine Aufsicht in der Öffentlichkeit herumlaufen.
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Wer kein Risiko eingehen möchte, der sollte sich überhaupt kein Tier anschaffen.
Rassenkrankheiten, Unfälle und der Blick in den Hundenapf reichen doch eigentlich aus um zu wissen, auf was man sich da einlässt.
aber mmhhh ja, Hunde gefährden nur die leben, die man nicht in Säcken kaufen kann. Leute, einfach mal ehrlich sein und nicht den 100% raushängen lassen.
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@terriers4me: Ohhh, Buchholz... da habe ich früher gewohnt. Ich stelle mir gerade vor, wie es jetzt wäre, da auf einmal n Wolf im Garten stehen zu haben... Mit Zoey... X-D
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Was ich eigentlich nur wissen möchte ist, ob die Beurteilung des Risikos im Strassenverkehr bei einer Katze nur deshalb geringer ausfällt, weil man es einfach gewöhnt ist, das Katzen alleine daussen rumlaufen.
Damit triffst du glaube ich den Nagel auf den Kopf. Bei Katzen gilt zudem noch oft, dass man sie nicht drinnen halten kann, dass Spazieren an der Leine albern ist oder die das eben alleine schon irgendwie machen werden.
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