Läuft nicht weiter, wenn hinter uns ein Hund ist

  • Ich würde da gar nichts mit Leckerlies machen, denn wenn der Hund bockt und er bekommt dann auch noch Leckerlies geworfen, ist das m.E. eher eine Belohnung für dieses Verhalten.

  • Ich würde das geordnet trainieren mithilfe einer hochwertigen Belohnung (nicht Ablenkung oder Lockmittel). Mit geordnet meine ich, dass man zuerst mal das Signal sicher auftrainiert, und dann die Ablenkungen in Schritten steigert, die klein genug sind, um nicht am Hund rumziehen zu müssen. Direkt in den schwierigen Situationen anfangen mit irgendwelchen Trainingsversuchen bringt mMn nichts.

  • Ich würde da gar nichts mit Leckerlies machen, denn wenn der Hund bockt und er bekommt dann auch noch Leckerlies geworfen, ist das m.E. eher eine Belohnung für dieses Verhalten.

    Das habe ich mir auch gerade gedacht. Leckerlies würde ich nicht verwenden.

    Aber eine Frage an die, die ihre Hunde weiterziehen: habt ihr keine Angst um die Pfoten? Also wenn der Hund so richtig blockiert und dann am Beton gezogen wird, das kann doch nicht gut für die Pfoten sein?

  • Aber eine Frage an die, die ihre Hunde weiterziehen: habt ihr keine Angst um die Pfoten? Also wenn der Hund so richtig blockiert und dann am Beton gezogen wird, das kann doch nicht gut für die Pfoten sein?

    Beim Halsband kann sich der Hund nicht so stark dagegenstemmen wie beim Geschirr wo der Zug ja hinter den Vorderpfoten kommt (beim HB kommt der Zug vor den Vorderpfoten), daher setzt er einen Fuß vor den anderen wenn ich da ziehe.

  • Normalerweise ist ja der Leinenring am Halsband im Genick und dann ist es logisch, wenn man daran zieht, dass es auf der gegenüberliegenden Seite, also am Hals würgt. Wenn du das Halsband in solchen Situationen am Hundehals drehst, dass der Leinenring samt Leinenkarabiner unten am Hals ist und du dann daran ziehst, dann kommt der Druck des Halsbandes nicht am Hals, sondern auf der gegenüberliegenden Seite am Genick und es würgt nicht.Auf diese Art kann man auch verhindern, dass sich ein Hund in manchen Situationen aus dem Halsband winden kann. ;)

    Ah okay. So meinst du das. Meist dreht es sich eh nach unten.

    Ich ziehe Melli auch einfach mit, sie läuft dann immer wie so ein Dressurpferd :D

    Hast du es mal versucht, die Leckerlis nach vorne zu werfen damit er hinterher muss?

    Nein habe ich so auch noch nicht probiert. Aber er bekommt auch nur nen Leckerei, wenn er dann irgendwann mal gut folgt.

  • Das habe ich mir auch gerade gedacht. Leckerlies würde ich nicht verwenden.
    Aber eine Frage an die, die ihre Hunde weiterziehen: habt ihr keine Angst um die Pfoten? Also wenn der Hund so richtig blockiert und dann am Beton gezogen wird, das kann doch nicht gut für die Pfoten sein?

    So ziehe ich doch nicht :D
    Ich sage "komm" oder "weiter" und gehe weiter. Sie geht dann schon mit und dreht sich halt immer mal wieder um, aber stocksteif bleibt sie nicht stehen.

  • Das habe ich mir auch gerade gedacht. Leckerlies würde ich nicht verwenden.
    Aber eine Frage an die, die ihre Hunde weiterziehen: habt ihr keine Angst um die Pfoten? Also wenn der Hund so richtig blockiert und dann am Beton gezogen wird, das kann doch nicht gut für die Pfoten sein?


    nein, ich mache mir keine Sorgen um die Pfoten... Ich ziehe meinen stehenden Hund ja auch nicht meterweise über den Asphalt, falls das so rüber gekommen ist..

    bei uns sah das immer so aus: Hund an der kurzen Leine, verzögert, weil er zu dem Hund will oder am Hund riechen will, Leine spannt sich, Hund muss weiter gehen, weil ich nicht stehen bleibe..

    Wieso sollte ich mir da Sorgen um die Pfoten machen?

  • Das habe ich mir auch gerade gedacht. Leckerlies würde ich nicht verwenden.
    Aber eine Frage an die, die ihre Hunde weiterziehen: habt ihr keine Angst um die Pfoten? Also wenn der Hund so richtig blockiert und dann am Beton gezogen wird, das kann doch nicht gut für die Pfoten sein?

    Nein, ich hab da keine Angst um die Pfoten, denn ich zähle darauf, dass der Hund eine Haltung, die ihm unangenehm ist (in dem Fall Pfoten in den Asphalt und gegen die Bewegungsrichtung gestemmt) sein läßt und sich für die angenehmere Variante "mitgehen" entscheidet.

    Als meine in ihrer Glotzphase war, hab ich sie auch unter "Weiter!"-Kommando mit gezogen. Ich bleib doch nicht stehen, bis sie sich von wem auch immer einholen hat lassen. Dann gibts vielleicht noch lustigen Leinensalat aus Draufgabe. :roll:

    Leckerlis verwende ich in Situationen, wo der Hund definitiv ungehorsam ist, weil er grad was anderes will, mal sicher nicht.

  • Wir gehen konsequent weiter. Mit Geschirr dauert es länger, bis sie wieder normal mit uns mit läuft. Mit Halsband geht es schneller. Und keine Angst, der Hund wird nicht erwürgt. Er merkt ja selbst, dass es unangenehm ist. Und über die Pfoten rutscht Emma nicht. So bockig ist sie nun auch wieder nicht. Wenn das kurze Stemmen mit 4 Pfoten nicht zum Ziel führt, geht es gesittet weiter. Es wird zwar noch ab und zu nach hinten geguckt. Das ist ja auch OK. Mittlerer Weile müssen wir kaum noch ziehen, Emma hat verstanden, dass es nichts bringt.

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